Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

A Starlight Story

von Knirps
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Electra Greaseball Pearl Rusty
19.01.2020
30.03.2020
6
5.255
2
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
30.03.2020 574
 
Besorgt sah Papa dem Expeditionsteam nach, drehte sich dann aber mit einem Lächeln wieder zu den anderen um. Es war besser sie nicht zu beunruhigen, vielleicht betrog ihn dieses Mal ja sein kleiner Zeh, welcher immer nur dann juckte wenn Gefahr im Verzug war.

Die Zurück gebliebenen waren gerade damit beschäftigt, auf Geheiß Electras die verstummten Components aus dem Karton zu hieven und zu zerren. Die E-Lok war nämlich auf die Idee gekommen dass ihr neuer Besitzer sie vielleicht schneller reparieren würde, würde er sie gleich beim nächsten Betreten des Raumes sehen.
Über diese Unvorsichtigkeit konnte die alte Dampflok nur den Kopf schütteln. Electra vergaß das Wichtigste aller Gebote, nämlich dass Besitzer ihre Spielzeuge stets so vorfinden sollten wie sie sie hinterlassen haben.

In Papas Rücken öffnete sich leise erneut die Türe. Dustin war der Einzige, der dies bemerkte. Erfreut über die Rückkehr seiner Freunde rollte er nach vorne an die Tischkante, trat dann aber sofort den Rückzug an. Das waren nicht seine Freunde. Das war ein Fremder.
„Ehm, Papa...“ machte er die Dampflok auf den Neuankömmling aufmerksam, ehe er sich nach hinten zu den Anderen flüchtete.

Papa war gerade dabei die Rückkehr der Components in den Karton zu befehlen, als Dustin ihn von der Seite ansprach. Der Eisenerztender schien sehr aufgewühlt zu sein, was auch der Grund war weshalb Papa die Rüge sofort abbrach und sich umdrehte.

Er musste nicht nachfragen was genau Dustins Problem war, er sah es schon.

Scheinbar waren sie nicht die einzigen Spielzeuge in diesem Haus.



Im Flur herrschte eine angeregte Diskussion über die Frage, welche Türe sie als erstes erkunden sollten. Die Diskussion wurde jäh unterbrochen als die Abenteurer Schritte hörten. Sofort huschten sie unter einen Stuhl, verbargen sich hinter den Beinen. Ein summender Andrew betrat durch die hinterste der Türen den Flur, durchquerte diesen und verschwand ebenso schnell wie er gekommen war wieder durch eine andere Türe. Beide ließ er offen stehen, so als hätte er vor wieder zurück zu gehen.
„Was machen wir jetzt?“ wollte Rocky 2 wissen, woraufhin Turnov auf die Türe zeigte, aus der Andrew gerade heraus gekommen war. „Ist doch klar, da rein! Er hat uns angelogen, er wollte 'zur Arbeit gehen'. Ich will wissen was er treibt!“ Auf diese Aussage hin steckten die Rockies die Köpfe zusammen und disktutierten.

Wenig später sahen vier Rockies den Transsibirienexpress an und nickten. „Okay, wir gehen da rein!“ sprach Rocky 1 ihren Entschluss aus, woraufhin sich die Wagen an ihre Lok ankuppelten und sie ihre Fahrt durch den Hausflur fortsetzten. Ungefähr auf der Hälfte des Weges kam ihnen ein kleiner Stoffmann entgegen, nickte ihnen freundlich zu und lief pfeifend weiter. Verwirrt sahen die Abenteurer dem Spielzeug nach, entschieden sich dann aber es vorerst zu ignorieren und fuhren weiter, immerhin konnten sie sich auch noch später miteinander bekannt machen.
Die anderen Spielzeuge in Bens Haus waren alle ihre Freunde gewesen, ein anderes Zuhause kannten die Rockies und Turnov nicht, weswegen sie die Anwesenheit dieses rothaarigen Männleins als nicht gefährlich einstuften.

Der Raum ihrer Wahl entpuppte sich als stinklangweiliges Arbeitszimmer. Ein Tisch, vollbeladen mit Papieren, davor ein bequemer Stuhl, in der Ecke ein Klavierflügel. „Brah. Man, er arbeitet ja wirklich hier“ enttäuscht darüber, dass hier keinerlei Skandal vorlag, sah sich Rocky 4 in dem ansonsten leeren Zimmer um.
„Sei nicht so enttäuscht, Bro.“ Rocky 3 sah ihn mitfühlend an. Doch die traute Zweisamkeit zwischen den beiden Brüdern wurde jäh unterbrochen, denn Andrew kam zurück.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast