Wie soll es weiter gehen?

OneshotFamilie, Schmerz/Trost / P12
Ziva David
19.01.2020
19.01.2020
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Ein Oneshot mit einer Begegnung zwischen Ziva und Jack, die ich mir eigentlich irgendwie in der Art in der Folge gewünscht hätte, statt nur die Kurze zum Ende. Wer noch nicht wissen möchte was passiert, enthält Spoiler. Da ich die neuen Folgen auch noch nicht gesehen habe, verzeiht mir bitte, wenn es nicht ganz stimmig ist. Ihr könnt mich auch gerne darauf hinweisen, dann kann ich es vll noch ändern. Warum gibt es Jack eigentlich noch nicht als Hauptcharakter zum Auswählen?
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Zitternd steht Ziva am Waschbecken, ihre Hände auf den Rand stützend. Sahar ist nun endlich tot, diesmal auch die Echte. Natürlich macht sie sich Sorgen um Phineas, der gerade seine Mutter verloren hat, aber das ist nur Nebensache. Es geht ihr vielmehr etwas anderes durch den Kopf. Wie soll es weiter gehen? Eigentlich wollte sie so schnell wie möglich zu Tali und Tony, aber... Ziva kann ihre Gedanken nicht zu Ende bringen, da in diesem Moment die Tür aufgeht. Erschrocken dreht sie sich um. Die Frau, die den Raum betritt ist erst überrascht lächelt dann aber: „Sie sind Ziva, oder? Mein Name ist Jack Sloane.“ Sie hält ihr die Hand hin. Ziva nickt und erzwingt sich ein Lächeln, während sie den Händedruck erwidert. Sie wollte gerade einfach nur in Ruhe gelassen werden. Jack fällt sofort auf, dass es Ziva nicht sonderlich gut geht. „Alles in Ordnung?“, fragt sie deshalb. Ziva nickt wieder und antwortet: „Ja, klar. Alles Bestens!“ „Sicher?“, Jack gibt noch nicht auf. Jetzt reicht es Ziva: „Haben Sie nichts besseres zu tun, statt mich ständig zu fragen, ob es mir gut geht?! Ich habe genug davon! Was denken Sie denn, wie es mir geht?! Und wenn Sie es sowieso schon glauben zu wissen, warum fragen Sie dann überhaupt?!“ Ziva ist jetzt richtig sauer. Jack hebt beschwichtigend die Hände. „Hey, Hey! Alles gut. Ich verstehe, dass Sie sich angegriffen fühlen, aber das zeigt nur noch mehr, dass nicht alles in Ordnung ist. Ich möchte Ihnen nur helfen. Hören Sie, Ziva, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber Sie haben die letzten Jahre und vor allem die letzten Tage sehr viel durchmachen müssen. Und jetzt ist plötzlich alles vorbei?“ Damit hat sie bei Ziva einen wunden Punkt getroffen, die während Jacks Rede  ihre Angriffshaltung verlassen hat und sich jetzt sogar wieder niedergeschlagen auf das Waschbecken stützt. „Okay, Sie haben Recht“, sie wirft Jack einen kurzen Blick zu, bevor sie ihn wieder nach unten richtet, „es ist jetzt alles vorbei und ich weiß jetzt einfach nicht, wie es weiter gehen soll.“ „Sie haben doch eine Familie, Ziva. Wollen sie nicht zurück zu ihrer Tochter?“, fragt Jack. Jetzt steigen Ziva sogar Tränen in die Augen. „Doch, natürlich! Aber ich glaube kaum, dass Tony das will.“ Sie ist bei den letzten Worten ganz leise geworden, doch Jack hat sie trotzdem verstanden. Sorgenvoll mustert sie Ziva. „Was? Warum denken Sie das?“ Ziva reagiert nicht. „Ziva, sehen Sie mich an!“ Langsam dreht sich Ziva um und geht ein paar Schritte zurück, um sich gegen die Wand zu lehnen. Dann schaut sie Jack in die Augen und fängt an zu sprechen: „Weil er mir nicht antwortet, Jack! Ich habe ihm schon mehrere Nachrichten geschickt, dass er mich anrufen soll, doch er reagiert nicht. Vielleicht hat er es sich doch anders überlegt und will jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Man kann Ziva die Verzweiflung regelrecht ansehen und Jack geht ein paar Schritte auf sie zu. Sie legt ihr eine Hand auf die Schulte und sagt: „Das glaube ich kaum. Ich kenne Tony nicht, aber das, was ich von den Anderen gehört habe, ist, dass er Sie wirklich liebt. Wenn sie hier fertig sind, fliegen Sie nach Paris, egal, ob er ihnen bis dahin geantwortet hat, oder nicht. Er wird sich freuen, Sie zu sehen. Genauso wie Ihre Tochter!“ Ziva nickt und wischt sich die Tränen weg. „Okay, danke. Dann gehe ich mich mal von den anderen verabschieden“ Jack nickt und macht Ziva den Weg zur Tür frei.
Nachdem Ziva sich von allen verabschiedet hat und auf dem Weg zum Fahrstuhl ist, kommt ihr nochmal Jack entgegen und lächelt sie an. „Ich wünsche Ihnen alles Gute, Ziva. Hier, falls Sie mal was brauchen, rufen Sie einfach an.“ Damit gibt sie Ziva einen Zettel mit ihrer Handynummer. „Vielen Dank, für alles!“ Dankend lächelt Ziva Jack an, bevor sie sich zur Verabschiedung einmal umarmen.
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Meint ihr das Gespräch ist realistisch? Oder soll ich vll noch eine Fortetzung schreiben? Schreibt doch ein Review, oder eine Mail mit eurer Meinung. Würde mich drüber freuen ☺
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