Lena Tristan Edelweiß, die Geschichte eines Herzens

von Kuffy
GeschichteAllgemein / P12
Deutschland OC (Own Character) Preussen
18.01.2020
20.02.2020
3
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Hallo =)
Ich hab die Fanfiction „Lena Tristan Edelweiß“, schon einmal hochgeladen. Leider habe ich nach acht Kapiteln aufgehört und seit mehreren Monaten nicht mehr daran gearbeitet. Vor ein paar Tagen habe ich mir alles noch mal durch gelesen und musste feststellen, dass ich erstens zu kurz geschrieben habe und das mit vielen Fehlern.
Ich werde alles noch mal überarbeiten und wenn jemand Lust hat kann diese Person gerne Betaleser werden.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit beim Lesen.
LG Kuffy<3
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Auf einer grünen Wiese, unter einem großen Baum habe ich es mir gemütlich gemacht. Solch ruhige Tage vermisse ich einfach. Die Wolken ziehen langsam am Himmel entlang und lässt mich an alte Zeiten denken. Alte Zeiten mit ihren Höhen und Tiefen....

~~~1910 in einem kleinen Dorf in der nähe von Berlin~~~

„Und warum darf ich nicht? Ich meine ich könnte mich doch verkleiden und als Junge die Schule besuchen!“, quengele ich herum und sehe Liese, meine Schwester, beim falten der Wäsche zu. Liese ist meine 33 Jahre alte Schwester und hat braune Haare und Augen. Ich hingegen habe Blonde Haare und blaue Augen und laut Liese siehe ich unserer Mutter sehr ähnlich. „Lena... Du weißt das es nicht geht, Du würdest schnell auffliegen.“, erklärt Liese ruhig und sieht mich nicht an. „Dann schneide ich mir die Haare ab und binde mir die Brüste ab. Liese, bitte. Lasse es uns wenigstens versuchen und wenn es nicht klappt werde ich dich nie mehr damit nerven.“, erkläre ich und sehe sie hoffnungsvoll an. Liese atmet genervt durch. „Meinetwegen, aber wenn es nicht klappt wirst du auf das Elisabeth – Internat gehen.“, sagt Liese bestimmend und sieht mich ernst an. Ich nicke ihr ernst zu. Noch am selben Tag schreibe ich einen Brief an die Friedrich – Wilhelm – Hochschule, die größte Militärschule in Deutschland.

~Zwei Wochen später~
„Das müssen wir feiern! Unsere Lena auf der Friedrich – Wilhelm – Hochschule! Oder zu mindestens unser Maximilian Edelweiß! Wir brauchen noch eine gute Geschichte. Hast du eine Idee, Lena?“, fragt mich Onkel Harry und hält mir eine Bierflasche hin, die ich dankend ablehne. „Wie wäre es den das Maximilian mein Zwilling wäre, der bei euch aufgewachsen ist, da er nicht mit Liese ausgekommen ist.“, erkläre ich und sehe meiner kleinen Cousine beim spielen zu. „So abwegig wäre es nicht.“, grummelt Tante Henriette und trinkt an ihrem Glas Wasser. Onkel Harry sind so Mitte fünfzig und Tante Henriette ende vierzig. Tante Henriette ist die Schwester meiner Mutter und hat ebenso, wie sie es hatte, blonde Haare und blaue Augen. Eine Sache noch; meine Tante Henriette kann meine Schwester überhaupt nicht leiden. Beide haben schon seit Jahren nicht mehr miteinander geredet und ignorieren sich größtenteils. Es ist ein offenes Geheimnis das unsere Familie verkracht ist. Onkel Harry hebt sein Glas. „Dann sollten wir wohl auf unsere Super Nichte anstoßen. Auf Lena!“, sagt Onkel und bekommt ein lautes „Auf Lena!“ von meiner Tante und meinen Cousine und Cousins, von mir hingegen ein „Auf mich!“.

Die Wochen ziehen nur so dahin und die Kutsche, die zur Friedrich – Wilhelm – Hochschule fährt, kam an einem schönen August Vormittag an. „Lena! Komm endlich die Kutsche ist da!“, schreit Liese die Treppe hoch. Ich stehe gerade vor dem Spiegel und betrachte mein – sozusagen – neues Ich. Maximilian Edelweiß. Meine einst ellenlange, gewellten blonden Haare gehen mir nun bis ungefähr zum Kinn. Meine Brust habe ich mit einer Bandage abgebunden, was so nebenbei weh getan hat. Von Onkel Harry habe ich alte Klamotten bekommen. Schnell greife ich nach meiner Tasche, werfe sie mir über die Schulter und renne die Treppen herunter. „Bin fertig.“, sage ich und gehe in Richtung Tür. „Dann kannst du ja gehen.“, sagt sie kalt und schiebt mich aus der Tür. Was bitte war das? Schnell laufe ich zur Kutsche. Neben mir sind noch vier weitere Jungen in dieser und sie grüßen mich. Ich grüße zurück. Ein Glück das ich Wochen zuvor das tiefe Sprechen geübt habe.

In der Schule angekommen staune ich nicht schlecht. Das Gebäude ist riesig. Elegant und riesig – so könnte man es beschreiben. Die massive Menschenmenge ist kaum auszuhalten. Plötzlich stoße ich mit jemanden zusammen. „Oh Verzeihung.“, entschuldige ich mich bei dem Jungen, in welchen ich hineingelaufen bin. Der Junge, ungefähr in meinem Alter, hat braune Haare und braune Augen. Außerdem hat er einen freundlichen Gesichtsausdruck. „Ach das macht nichts. Ich bin übrigens Conner Winter.“, stellt er sich vor und reicht mir seine Hand. Ich ergreife sie. "Maximilian Edelweiß. Sehr erfreut.“ Gerade will Conner etwas sagen, als er durch eine laute Stimme unterbrochen wird.

„Liebe Neuankömmlinge. Ich begrüße Sie herzlich an der Friedlich – Wilhelm – Hochschule. Ich bin Oberoffizier Helmut Schmidt und für ihren Jahrgang zuständig. Sie werden in drei Jahren, hier an dieser Schule zu Offizieren, Soldaten oder zu Schlosswachen Ausgebildet. In ihrem dritten Jahr werden Sie eine Prüfung ablegen. Ich sage es ihnen direkt das viele die Prüfung nicht schaffen werden. Es ist keine Schande wenn Sie einfach aufgeben, aber dann sollten Sie sich fragen warum Sie überhaupt hierher gekommen sind. Ihnen werden nun die Schlüssel für ihre Zimmer gegeben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.“, erklärt ein Mann, der auf einer Bank steht. Der Mann hat braune Haare und trägt eine deutsche Uniform.

Zu meiner Überraschung oder Glück sind Conner und ich in einem Zimmer und der Waschraum ist genau gegenüber, bedeutet das ich immer weiß wann wer im Waschraum ist. Doch leider weiß ich nicht wie ich mein weibliches Ich vor Conner geheim zu halten? „Bist du mal so langsam fertig, Max? Ich hab Hunger!“, quengelt Conner und öffnet schon die Zimmertür. Ich verdrehe lächelnd die Augen und stehe auf. „Ich komme ja schon.“, sage ich und renne mit ihm zur Großen Halle, in der es Essen gibt.

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