Alexis' Liebe

GeschichteRomanze / P6
17.01.2020
17.01.2020
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"Sie ist beeindruckend, Mama. Die Art, wie sie die Welt sieht, fasziniert mich zutiefst. Ihre Ideen überwältigen mich. An manchen Abenden liegen wir im Bett, sind grade am einschlafen und plötzlich springt sie auf, weil sie eine Idee hatte und sie festhalten muss. Ihre Uni-Aufzeichnungen sind gespickt von Skizzen und kurzen Texten. Überall sieht sie Dinge, die sie inspirieren.
Ich muss sie für diese Leidenschaft bewundern. Wo ich eine Blume sehe, sieht sie eine ganze Welt. Eine einfache Biene wird für sie die Protagonistin eines großen Abenteuers. Es ist verblüffend und beeindruckend... Und egal was sie schreibt, ob es Liebesgeschichten sind, sie von brutalen Toden handeln, oder Figuren das Herz gebrochen wird, sie tut es mit so einer Liebe... Wohin sie auch sieht, was immer sie auch sehen kann, was wir nicht sehen, sie scheint Liebe zu sehen, oder es scheint Liebe in ihr zu erzeugen... Und ich wünschte ich könnte die Welt so sehen, wie sie es tut."



Der Morgen, an dem Lily Alexis das erste Mal begegnet war, war sehr grau und wolkenbehangen gewesen.
Lily hatte sich auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz noch einen Kaffee holen wollen und dafür einen kleinen Park durchqueren müssen, als sie dort auf eine junge Frau - sie hatte sie auf Mitte 20 geschätzt - getroffen war.
Die andere Frau hatte auf der Bank gesessen und einfach nur in die Umgebung gestarrt. Sie hatte in Lily sofort eine große Faszination hervorgerufen. Die Art und Weise, wie die Brünette die Wolken angesehen hatte... Es hatte auf Lily gewirkt, als sähe sie etwas völlig anderes, als nur dunkle, schwere Wolken. Auf Lily selbst hatten die Wolken doch nur so ordinär und langweilig gewirkt. Was konnte man schon mehr darin sehen, als das, was sie tatsächlich waren?
Lily hatte ihrer Neugier nicht widerstehen können und so war sie auf die junge Frau zugegangen und hatte ihr eben jene Frage gestellt.
Von dem Tag an verging keine Sekunde, an der die beiden nicht an einander dachten. Während Lily immernoch nich ganz verstanden hatte, was mit der hübschen Brünetten wohl losgewesen war, hatte diese in der Blondine eine neue Muse gefunden.
Und so war es auch gekommen, dass die beiden genau diesen Park immer wieder aufgesucht hatten, um einander noch einmal "zufällig" sehen zu können.


Alexis fühlte sich frei.
Endlich war das Semester rum und sie hatte wieder mehr Zeit, mehr Luft zum Atmen.
Die junge Frau mochte ihr Studium, ja sie war sich sogar ziemlich sicher, dass genau das die richtige Karriere für sie war, doch egal wie gern sie das Studium hatte, der Stoff, den sie lernen musste, war doch immens und auf Dauer fiel es ihr doch schwer bei 10 Stunden Vorlesungen am Stück nicht regelmäßig einzuschlafen.
Doch zum Glück hatte sie nun endlich frei.
Und so kam es, dass Alexis auch heute wieder auf dem Weg zum Park war. Sie hatte die hübsche Blondine nach ihrem ersten Gespräch erst einmal wieder sehen können - aus der Ferne. Sie traute sich nicht sie anzusprechen. Genau genommen war sie sich nicht einmal sicher, ob sie das überhaupt wollte. Wenn sie sie kennenlernen würde, könnte ihr Bild zerstört werden. Das schöne Bild, das Alexis sich bereits in ihrem Kopf erstellt hatte. Die Muse, die in ihrem Kopf herumschwirrte.
Dieses Bild bestand aus nicht Vielem, aber immerhin aus mehr als nur ihrem Aussehen. Die brünette, kleine Frau war relativ oberflächlich - und das wurde ihr gerne zum Verhängnis - doch um ihr zur Muse zu werden bedurfte es doch mehr als nur eines schönen Äußeren. Und das hatte die Blondine gehabt - Alexis hatte ihren Namen leider schnell wieder vergessen, sie war wirklich schlecht mit Namen. Wahrscheinlich war es ihr Lächeln gewesen, oder die Sanftheit in ihrer Stimme... Alexis hatte wirklich eine Schwäche für schöne Stimmen. Und für Sanftheit. Grobe, laute Menschen hatte sie noch nie gemocht. Und die Blondie war zum Glück genau das nicht.
Als sie sich ihr vorgestellt hatte, war ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen gewesen... Und was für schöne Lippen sie gehabt hatte. So weich und ... sanft. Auch auf Alexis Lippen bahnte sich ein Grinsen, als sie daran dachte.
Die Blondine war zu ihr gekommen, hatte sich vorgestellt und die junge Frau sofort mit ihrem Lächeln verzaubert. Und mit der Sanftheit ihrer Stimme... und mit ihrer durchdachten Wortwahl.
Diese Frau hatte so einfühlsam gewirkt, so ... gut.
Und nun hatte Alexis Angst sie kennenzulernen, auch wenn sie sich so gerne noch einmal mit ihr unterhalten wollte. Sie hatte Angst ihre Muse könnte anders sein, als sie sie sich vorstellte. Das würde ihre ganze Inspiration zerstören.
Und liebte nicht jeder diese herzzerreißenden Liebesgeschichten der Romantik? Das Gefühl einer Sehnsucht im Herzen?  Vielleicht war es besser auf Ewig mit einer Sehnsucht im Herzen zu leben, ihre Geschichten von dieser Sehnsucht zu nähren, als die Enttäuschung einer falschen Vorstellung zu erfahren und ihre Muse zu verlieren, dachte Alexis sich. Sie wollte sich daraufhin grade umdrehen und zurück nach Hause laufen, da vernahm sie genau diese, ersehnte, sanfte Stimme nur wenige Meter hinter sich.
"Alexis?" Lily konnte ihr Glück kaum fassen. Seit mehreren Tagen war sie nun schon immer regelmäßig hier hin gekommen, doch sie hatte die hübsche Frau nicht mehr finden können. Ja, sie hatte sogar fast schon die Hoffnung aufgeben wollen, da konnte sie vor sich eine Person ausmachen, die der Gesuchten doch äußerst ähnlich sah. Zum Verwechseln ähnlich. Die Haarfarbe, die Statur, ihre Körpergröße... das musste sie sein.
Ein leichter Schock durchfuhr die kleinere Frau. Sollte sie sich umdrehen? Wäre es nicht schlauer einfach weiterzugehen? Sie wollte zwar gar nicht in die vor ihr liegende Richtung laufen, ja, das wäre sogar ein ziemlicher Umweg für sie, aber wenn sie der Frau nicht begegnen und die Existenz der Muse in ihrem Kopf nicht gefährden wollte, musste sie wohl diesen Umweg auf sich nehmen.
Doch bevor sie sich entscheiden konnte, hatte Lily sie bereits erreicht. Da die Frau vor ihr immer noch angewurzelt da stand, wie ein Baum, ging sie einige Schritte weiter, um sie von vorne ansehen und sich vergewissern zu können, dass sie Recht gehabt hatte.
Und so begab es sich nun auch, dass die beiden Frauen, nachdem sie erneut ins Gespräch gekommen waren und sich das Interesse, die Neugier noch immer nicht abgebaut hatte, Nummern austauschten.
SMS führten zu Telefonaten. Stimmen riefen Gefühle hervor. Telefonate führten zu Treffen und schließlich wurden die Gefühle und die Treffen Eins und Herzen tauschten Plätze, ohne dass Verstande es verstanden.


>Was soll ich nur schreiben? Wie soll ich es schreiben?< Ein Seufzen entwich Alexis' Lippen als sie angestrengt auf ihren Computer sah. Ständig wich ihr Blick von ihrem Text zu dem Handy neben ihrer linken Hand, oder zu dem kleinen Whatsapp-Symbol auf ihrem Desktop. Sie hatte sich eigentlich hingesetzt, um etwas weiter zu schreiben. Darauf hatte sie sich seit Wochen gefreut gehabt: Endlich mal einen Tag nicht arbeiten müssen und dafür schreiben können. Ihr Notizblock war voll mit Ideen. Doch nun, da sie hier saß und hätte schreiben können, ging ihr Lily nicht mehr aus dem Kopf. Ständig suchten ihre Augen nach einer Benachrichtigung darüber, dass sie von der schönen Blondine eine neue Nachricht bekommen hatte. Anfangs hatte Lily sie doch noch so gut inspirieren können; jedes Treffen mit ihr rief neue Zitate und Textpassagen in Alexis hervor und erst vor einigen Tagen hatte sie sogar während ihrer Vorlesung neue Ideen gehabt. Sie hatte aufhören müssen ihrem Professor zuzuhören und ihr ganzes Blatt war nun neben den unleserlichen Mitschriften fürs Studium auch noch gespickt mit noch unleserlicheren Notizen für neue Geschichten und Fotos.
Sie seufzte erneut. Doch so konnte sie nun wirklich nicht schreiben. Sie musste irgendwie aufhören an der realen Welt so festzuhalten und sich erlauben in ihr Universum einzutauchen. Wenn sie weiter immer nachsah, ob Lily ihr endlich geantwortet hatte, ob sie sie vielleicht sogar endlich wieder fragte, ob sie sich treffen wollen, und besonders, wenn sie tatsächlich feststellen würde, dass sie eine neue Nachricht bekommen hatte und daraufhin dann mit Lily schreiben würde... dann konnte sie sich nicht richtig auf ihre Geschichte einlassen. Doch sie musste sich auf sie einlassen. Vielleicht half ihr eine neue Tasse Kaffee? Sie wusste, dass Alkohol sie inspirierte - sie hatte schon einmal mit einem Glas Wein geschrieben gehabt und oh, wie wunderbar sie hatte sich fallen lassen können -, doch sie wollte ganz tunlichst vermeiden sich zu sehr von dieser Droge abhängig zu machen. Mal mit Alkohol schreiben, war ja okay, aber nicht als Mittel gegen eine Schreibblockade. Sowas führte schnell zu einer Sucht... Also MUSSTE es auch Kaffee tun. Ob er tatsächlich helfen wollte, oder nicht - er musste. Schließlich hatte Alexis ja nur jetzt grade endlich mal Zeit zu schreiben, also MUSSTE diese neue Tasse Kaffee ihr helfen zumindest ein paar Sätze aufs Papier zu zaubern, damit sie diese Geschichte abschließen konnte bevor sie sich wieder auf die Uni konzentrieren musste.
Und wenn sie sich oft genug einreden würde, dass der Kaffee half, dann würde er bestimmt auch helfen.


Zum Glück hatte er es schließlich auch getan, denn bereits am nächsten Tag rief Lily wieder bei Alexis an und fragte, ob sie kurz vorbeikommen dürfe. Natürlich konnte die kleine Frau das nicht ablehnen und so kam es dann auch, dass die beiden sich bereits das zweite Mal in dieser Woche sahen - und es war erst Mittwoch.


"Wieso schreibst du?"
Alexis lächelte schelmisch. "Wieso tust du es nicht?" Darauf verdrehte Lily nur die Augen und warf ihr einen etwas müden Blick zu. Das ließ Alexis ernst werden. "Einfach weil ich es liebe... Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine so große Liebe verspürt, wie ich es tue, wenn ich schreibe." Ein Funkeln bildete sich in ihren Augen und ihr Blick driftete von Lilys Gesicht hin zum Fenster, raus in eine ganz andere Welt. "Manchmal, wenn ich schreibe... es fühlt sich manchmal an, als stünde ich auf einem ganz hohen Berg und würde aus voller Lunge schreien. Aber es ist ein ganz positives Schreien, mehr das Singen meines Lieblingsliedes. So laut und so kräftig, dass es mich vollkommen verausgabt. Aber dabei erfüllt mich so ein Glück... Es fällt mir selbst schwer das zu beschreiben. Es ist wirklich einfach Liebe." Sie nahm einen tiefen Atemzug. Das Lächeln auf ihren Lippen war fein und sanft, aber ganz klar zu erkennen. Es war aus dem Stoff reinster Liebe. "Und dann gibt es Tage, an denen ich mir richtig viel Zeit nehmen kann zu schreiben - oder sie mir einfach nehme, obwohl ich eigentlich Wichtiges für die Uni zu erledigen hätte -" Diese Stelle zauberte Lily ein Grinsen aufs Gesicht. "und wenn ich dann für den Tag fertig bin und mir Alles nochmal durchlese, finde ich häufig mindestens eine Stelle, die mir so gut gefällt, dass es mich richtig mit Stolz erfüllt. Es macht mich so unglaublich stolz zu lesen, was ich selbst erschaffen habe und zu sehen, wie gut es geworden ist. In solchen Momenten erfüllt mich so ein Selbstbewusstein..." Alexis Blick wurde ein wenig von Trauer getrübt. "Weißt du... Ich hatte nie ein großes Selbstbewusstsein gehabt. Man hat mich fertig gemacht, ich hatte wenige Freunde gehabt, aber wenn ich geschrieben habe... das war immer mein Ausweg aus Allem gewesen. Dort konnte ich mir meine eigene Welt erschaffen, mich selbst etwas erleben lassen, was mir in meinem echten Leben verwährt wurde. Früher war das Schreiben ein Ausweg für mich gewesen und auch für dieses Hobby hatte man versucht mich fertig zu machen..." Alexis Stimmung hob sich sichtlich wieder und ihr Blick wanderte zurück zu Lily, sah ihr fröhlich in die Augen. "Aber heute schreibe ich wirklich aus Liebe. Es erfüllt mich so sehr, es macht mich so glücklich. Und es stärkt mein Selbstbewusstsein so unglaublich. Egal was kommt, dieses Talent kann mir keiner nehmen und egal was Hater sagen, ich weiß, dass meine Geschichten gut sind. Nicht alle sind perfekt, aber es sind durchaus perfekte darunter und auf die bin ich so unglaublich stolz. Versuche ich sonst unauffällig durch mein Leben zu gehen, kann ich, nachdem ich mir eine neue Geschichte durchgelesen habe, erhobenen Hauptes einkaufen gehen und mir ist endlich mal für einen Moment egal, was andere Menschen über mich denken." Mit einem neckischen Funkeln in den Augen fügte sie nach einem kurzen Augenblick hinzu: "Und, ohne selbstverliebt klingen zu wollen, ich denke es ist unmöglich nicht irgendeine Art der Liebe, oder irgendein Interesse an mir zu entwickeln, wenn man einmal meine künstlerische Liebe erlebt hat."
Über den letzten Satz musste auch Lily etwas lachen. Auch wenn sie diese Aussage nicht abstreiten konnte. Seit dem ersten Tag hatte sie ein ganz großes Interesse an der jungen Frau gefasst und je mehr sie über Alexis Sicht auf die Welt lernte, desto größer wurde dieses Interesse.
Und es war ihr so unglaublich sympathisch, wie groß Alexis Liebe war. Ja, ein kleiner Teil von ihr verzehrte sich danach selbst Objekt dieser Liebe zu werden. Egal in welcher Art und Weise. Die Liebe, die Alexis für ihre Kunst verspührte, war so warm und wirkte so unglaublich wohltuend. Eine ganz intensive Liebe. Eine Liebe für die man sich vor eine Kugel schmeißen und alles andere aufgeben würde - auf eine gesunde Art und Weise. Rein und Konstruktiv.
Wer wollte nicht so geliebt werden?

Und so war es auch dieser Abend gewesen, an dem Lily sich endlich getraut hatte Alexis ihre Gefühle zu offenbaren. An diesem Abend hatte sie selbst endlich verstanden, dass sie sich diese Chance nicht entgehen lassen durfte. Alexis war eine außergewöhnliche Frau und Lily konnte sich die Chance nicht entehen lassen um ihr Herz zu werben.
Auch wenn es gar nicht großen Werbens mehr bedurfte, denn Alexis hatte ihr Herz bereits an sie verloren gehabt, als ihre Seele die Blondine als Muse auserwählt hatte.


Die Augen der brünetten Frau leuchteten auf, als sie sich endlich wieder an ihren Laptop setzen und schreiben konnte.
Sie setzte ihre Kopfhörer auf, drehte die Musik so laut, dass sie ausnahmslos jedes Umgebungsgeräusch ausblendete und schloss für einen Moment ihre Augen, ihre Wange an den warmen Kaffee in ihrer Hand gelehnt. Oh, wie sie das vermisst hatte. Beim Schreiben konnte sie in eine andere Welt abtauchen, in ihre ganz eigene. Sie versank zwar nicht so sehr darin, wie sie es in anderen - fremden - Büchern tat, einfach weil ein Teil von ihr seine Kontrolle über diese Welt nicht abgebene konnte und wollte, doch genau deshalb besaß dieses Versinken die perfekte Intensität. Alexis konnte ihrem Alltag entfliehen, den Ängsten, die sie hatte, den Problemen und dem Stress, denen sie außerhalb dieses Universums begegnen musste. Sie konnte sich stattdessen einfach vollkommen von dieser Liebe erfüllen lassen.
Ja, sie hatte das Schreiben wirklich sehr vermisst gehabt. Ihr Leben lief toll, die Uni machte Spaß, Lily machte sie wahrlich glücklich und sie hatte gar keine großen Probleme, denen sie sich stellen musste, doch... diese Liebe, die sie zu ihren Geschichten verspürte, dieses Glück, das sie erfüllte, wenn sie sich dieser Welt vollkommen hingab... es war nicht vergleichbar mit Gefühlen, die sie für irgendein anderes Lebewesen auf dieser - der "echten" - Welt hatte. Auch hier liebte sie Menschen - und wie sehr sie das tat... für manche würde sie sich ohne zu zögern vor ein Auto schmeißen, ohne einige wenige von ihnen meinte sie nicht leben zu können - und auch einige Tiere und Pflanzen hatten sich einen Teil ihres Herzens gestohlen, ja sie hatte sogar manche ihrer Sachen wirklich sehr liebgewonnen, wie ihre alte Kaffeemaschine "Glubschi". Und diese Gefühle waren echt. Sie waren tief und die Liebe, die sie für all jene empfand, loderte stark, wie eine unerlöschliche Flamme in ihrem Herzen.
Doch diese Liebe war nicht mit der zum Schreiben vergleichbar... Für Alexis waren das zwei völlig verschiedene Welten. Zwei Lieben, die einander nichts nehmen konnten.
Zwei Lieben, ohne die sie nicht leben konnte.
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