So, du hast ein Connor-Problem? Ich auch.

OneshotHumor / P12
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
17.01.2020
17.01.2020
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Ah, die Morgenroutine! Aufstehen, ins Bad stapfen, am Sack kratzen und eine schnelle Dusche. Mehr brauchte es für Hank nicht. Gähnend sah er in den Spiegel über dem Waschbecken und rieb sich über den Bart. „Ich denke, das wird heute wieder ein mieser Tag.“
„Ja, das denke ich auch.“
Erschrocken sah Hank sich um und hob die Schultern, nachdem er niemanden entdecken konnte.
Er stellte die Dusche an und wollte die Boxershorts herunterziehen, um in die Wanne steigen zu können.
„Hmm.“
Er hielt inne.
„Bitte, ich gebe zu, ich bin neugierig. Mach weiter.“
Hank duschte sich mit Hose. Als er fertig war, stellte er sich wieder vor den Spiegel, wischte ihn mit der Handfläche sauber und schrak zurück.
„Was zur Hölle...!?“
Er beugte sich näher heran und betrachtete das fremde Gesicht, welches ihm entgegensah.
„Irgendwie kommst du mir bekannt vor.“
„Da bin ich mir sicher“, antwortete das glatzköpfige Spiegelbild mit der grässlichen Narbe am Hals. "Siehst übrigens gut aus."
„Äh, danke. Und warum bist du hier?“
„Hm, ich fürchte, das ist meine Schuld. Ich versuche eine Art Déjà-vu, nein, eher ein seltsames Gedankenspiel loszuwerden.“
Sowohl Hank als auch das Spiegelbild sahen sich um, und das Spiegelbild fragte: „Wer ist der Typ?“
Hank hob die Schultern.
„Das wird mir zu schräg. Ich muss los.“ Er zog sich so schnell wie möglich an und verschwand aus seinem Haus, sprang ins Auto und fuhr zu Kamski, wo er bereits erwartet wurde.

Stöhnend quälte er sich aus dem Auto.
„Na, Connor? Immer noch unsterblich?“
„In gewisser Weise.“
Das fühlte sich so komisch an. Wie ein Insiderwitz. Selbst Connor kam es merkwürdig vor.
„Ist die Reihenfolge nicht falsch?“
Aber sie gingen voran und sprachen mit Kamski. Vor dem Haus trennten sich ihre Wege wieder.

Betrübt von den vorangegangenen Ereignissen, fuhr Hank zum Detroit-River und setzte sich in Sichtweite der Ambassador-Brücke auf eine Bank. Ein paar Flaschen Bier leisteten ihm Gesellschaft, bis Connor kam.
„Und was ist mit dir, Connor? Hast du Angst vor dem Tod?“ Er zog seine Waffe.
„Hey, da fehlen doch schon wieder Stellen!“
„Ja, ja, ich weiß. Es macht mich fertig das zu sehen. Also, bringen wir es hinter uns.“
Hank drückte den Abzug und Connor kippte nach hinten.  
Die Spiegelbildstimme lachte kalt. „ES KANN NUR EINEN GEBEN!“

Und so, nach über dreißig Jahren, erledigte Kurgan Connor! Nun ja, zumindest EINEN Connor!






A/N: Nun, wer weiß es, ohne Tante Google zu fragen?