little moments

OneshotHumor, Romanze / P18 Slash
Derek Morgan Dr. Spencer Reid
17.01.2020
14.02.2020
3
3206
 
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ich habe Buchstaben geleckt ... es ist genug zu tun und doch lässt mich das Projekt nicht los. Deswegen gibt es eine Runde 2, sozusagen ...
Gefunden habe ich es bei MiraMiracle und sie hat wundervolle Momente gefunden, um einmal im Monat einen schönen Oneshot zu posten ^^ Ein Jahr in 12 Momenten

in dieser Runde müssen meine Lieblinge von CM ran ...
es ist definitiv AU und außerhalb vom Canon ... ist stehe nämlich schon ein wenig sehr auf MoReid *lach* oder Sperek, je nachdem auf welchen Pairingname man selber so seht und ja, ich weiß ... sie sind beide fürchterlich, aber Zusammen sind sie einfach obersüß ^.- sämtliche Passagen, die ein "du" erfordern, gehören Spencer, wonach das "ich" zu Derek wird ^^

Mir gehören weder die Momente (nur die manchmal schon komische Idee dahinter) noch die Charaktere oder gar die Serienheimat und was da noch alles dran gehört. Ich verdiene keinen Cent und früher oder später wird klar, warum das Rating ist, wo es ist *hehehe*

enjoy ^^


*****

Januar: der Moment, in dem du das mit dem Neuanfang nicht so wörtlich gemeint hattest


*****


"Spencer, komm zurück", ich laufe meinem Kollegen und Freund hinterher, der auf dem Weg zur Glastür, und damit aus dem Büro raus, ist. "Du kannst doch nicht so einen Abgang machen."
"Und warum nicht?" Wütend dreht sich der junge Agent um und ich erkenne, dass er es nur mit Mühe schafft, die Tränen in seinen Augen wegzublinzeln. "Du bist doch der, der nicht mit seinem Freund redet und lieber gleich zum Boss rennt. Und natürlich kann man mit ihm besser über den Schlussstrich sprechen, den du anstrebst. Warum also ein paar Worte an den Typen verschwenden, den du deinen Freund nennst? Den kann es ja egal sein, warum sollte er darüber informiert werden?"
"Spinnst du, Kleiner?" Ich packe Spencer an Oberarm und halte ihn fest. So in Rage haut er entweder ab, oder haut mir eine rein und widererwarten bin ich auf keine der beiden Optionen scharf. Spencer kann aus der Haut fahren, nur sollte er es nach Möglichkeit nicht ganz so publikumswirksam auf der Arbeit machen. "Wer hat hier bitte was von einem Schlussstrich erzählt?"
"Du, gerade bei Hotch, ich habe es doch durch die angelehnte Tür gehört. Du willst das Team verlassen, eine neue Aufgabe in Angriff nehmen, uns und mich dafür verlassen." Spencer versucht mit einem Schniefen die Fassung zu bewahren, aber mir kann das Genie nichts vormachen. Ich ziehe ihn in meine Arme und drücke ihn ganz fest gegen meine Brust. Was dann doch alle Dämme brechen lässt und meinen Freund in ein schluchzendes Wrack verwandelt. "Du machst noch dem Papierkram vom letzten Fall fertig und das bist du weg ... du lässt mich allein ... hast keine Lust mehr ... willst mich nicht mehr ..."
"Ganz ruhig, Spencer", diese Worte treffen mich und ich muss schwer schlucken. "Du hast nicht alles mitbekommen, nur ein paar Fetzen und jetzt macht dein sonst so brillanter Verstand absoluten Unsinn draus." Ich tätschle seine Schultern, auch wenn er diese Art von Zuneigung nur schwer ertragen kann und ich ja nun nicht wirklich ein Kuscheltyp bin. Aber wir brauchen es gerade beide, und das Reid sowas auch nur von mir denken kann, verletzt mich mehr, als ich zugeben will. "Ja, ich werde das Team verlassen..." Ein verzweifelter Schrei bricht aus Spencer aus und er klammert sich schmerzhaft in meine Schulterblätter. "Aber doch nur für zwei Wochen, Schatz. Ich werde dich nicht allein lassen, nur eine kleine Auszeit vom Team nehmen und eine andere Aufgabe erledigen. Du hast mich früh und abends trotzdem bei dir, und wenn ihr bei einem Fall seid, werde ich dich auch andauernd anrufen. Ich will dann deine Stimme hören, bevor ich einschlafe und ich will wissen, was so los ist."
"Ich will aber nicht, dass du das Team verlässt."
"Das mache ich auch nicht, Spencer", ich halte ihn weiter fest und bin einfach für ihn da. "Ich bin nur bei den Rekruten an der Akademie und führe die Anwärter durch ein paar Übungsbereiche. Es werden gern mal Ausbilder aus dem aktiven Dienst genommen, um den Grünschnäbeln ein bisschen was zu erzählen und zu zeigen. Es ist schließlich eher selten harmonisch und gut organisiert wie auf dem Papier."
"Du lässt mich also nicht allein?" Das Schluchzen wird leiser und Reid zappelt sich ein klein wenig aus der Umarmung.
"Natürlich nicht, Kleiner. Ich werde nur die angehenden Agents ein wenig scheuchen und dann bin ich wieder da. Ich verlasse das Team nicht und ziehe auch keinen Schlussstrich. Wie kommst du nur auf die Idee?"
"Ist doch gar nicht abwegig. Du bist ein gutaussehender junger Mann, den auf Grund seiner Fähigkeiten einige Türen offenstehen und es wird sicher die ein oder anderen Angebote aus anderen Abteilungen geben, die dich jederzeit bei sich aufnehmen würden. Du könntest sicher auch in einem Team arbeiten, was nicht andauernd rumreist und du könntest dadurch ein gesetzteres Leben haben als ständig diese Ungewissheit, wo du morgen schlafen wirst."
"Wow, jetzt klingt es aber mehr, als würdest du nur drauf warten, mich loszuwerden." Spencer drückt sich wieder fester an mich ran und schüttelt panisch den Kopf. Also, er versucht es zumindest, will den Körperkontakt aber nicht aufgeben.
"Niemals. Ich will nicht, dass du gehst. Außerdem kannst du gar nicht die Abteilung wechseln ... wer passt sonst auf mich auf, wenn du nicht mehr an meiner Seite bist? Ich würde keine zwei Tage durchhalten."
"Unsinn", ich löse unsere enge Umarmung und schiebe ihn sanft ein Stück von mir. "Du bist viel besser, als du es dir gerade einreden willst und im Prinzip muss ich kaum auf dich aufpassen. Das schaffst du allein und du sorgst auch dafür, dass ich nicht einfach ausraste und den Tätern an Ort und Stelle das widerfahren lasse, was sie ihren Opfern angetan haben. Wenn also hier jemand wen beschützt, dann ja wohl du mich."
"Meinst du?" Er wischt sich mit einem Taschentuch, woher er das auch immer gerade hat, über die Augen und sieht dabei absolut Steine erweichend aus.
"Ja, Spencer, das meine ich so, wie ich es sage. Du hast dich in all den Jahren, die wir nun schon zusammen diesen Job machen, zu einem empathischen, jungen Mann entwickelt, der eine unglaubliche Wirkung auf sein Umfeld hat und mich schon vor so mancher Dummheit bewahrt hat. Das würde ich doch nicht freiwillig hergeben. Die Sache mit der Akademie war nur eine Anfrage und ich würde es gern machen, aber wenn du so dagegen bist, werde ich denen eine Absage zukommen lassen."
"Du würdest die Sache sausen lassen, weil ich mich gerade wie ein absoluter Idiot aufführe?"
"Das hat überhaupt nichts mit `Idiot` zu tun", ich ziehe ihn wieder in meine Arme und umarme ihn wie ein Ertrinkender sich ein rettendes Holz schnappen würde. "Es zeigt mir nur deine Angst und wenn ich dir diese Angst nehmen kann, in dem ich die Sache sein lasse, dann werde ich das mit Freuden tun. Ich bin nicht der einzige Agent, der für diesen Aufgabe in Frage kommen würde, da sollen sie sich einfach einen der Anderen schnappen."
"Du verlässt also nicht die BAU?"
"Nein, das sage ich doch gerade. Es wäre nur eine Auszeit gewesen, so in etwa, wenn du an der Uni einen deiner Vorträge hältst, nur eben für zwei Wochen, als für einen Tag. Aber da es dich so mitnimmt, werde ich anrufen und ihnen sagen, sie sollen ein anderer Agent für die Aufgabe nehmen. Ich bin für dich da, Schatz." Ich halte meinen Freund einfach noch ein bisschen fest und frage mich, ob es schon eine blöde Idee war, überhaupt über die Anfrage nachgedacht zu haben. Dies kleinen Fetzen haben Reid so dermaßen verunsichert, dass ich nicht denke, dass es eine gute Idee ist. Ich werde ihn immer wieder versichern müssen, dass ich ihn nicht einfach so allein lassen werde und es wird ein Stück Arbeit werden, dass er mir wieder vertraut. Dabei wollte ich doch nichts Böses ...


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soll erstmal reichen ... ich bin immer noch ein klein wenig sauer, dass Derek für die Familie die Einheit verlassen hat ... es fehlt einfach was -.-
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