Vier Schüler gegen Eldarya ( Sweet Amoris, Eldarya Crossover)

von Rijahaka
CrossoverHumor, Fantasy / P16
16.01.2020
07.02.2020
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Eldarya Crosscover

Wie um alles in der Welt waren sie nur in diese Situation geraten? Dareena seufzte deutlich genervt und warf einen vorsichtigen Blick zur Seite. Es fiel ihr schwer wütend auf Amber zu sein, so elend wie diese aussah und imme wieder in das Wasser, unter ihnen, starrte. Sie meinte das sich dort unten etwas bewegte. Dareena wollte lieber nicht hinsehen und feststellen das dort wirklich etwas war. Viel lieber fröhnte sie ihrer miesen Laune und sah zu dem zweiten Käfig herüber, in welchem ziemlich zerrupft aussehende Castiel und Nathaniel saßen. Nochmal, wie waren sie nur in diese Lage geraten? Sie hatten einen Staffellauf im Wald veranstaltet und ihr Lehrer hatte ihnen erzählt das der Stempel für die Aufgabe verschwunden war. Dareena und Castiel, welche ein Team gebildet hatten, waren sich einig gewesen das Amber dafür verantwortlich sein musste und hatten nach ihr und dem Stempel Ausschau gehalten. Sie hatten die Ziege sogar gefunden, Nathaniel war bereits dabei sie zusammen zu Stauchen, während Lysander und Charlotte ein gutes Stück abseits standen. Das Mädchen sah gelangweilt und genervt aus, Lysander wirkte eher unbehaglich. Castiel und sie waren zu den streitenden Geschwistern gehechtet und dann….dann war irgendwie alles den Bach runter gegangen und das so schnell, das Dareena garnicht hinterher gekommen war. Nur Augenblicke später waren sie an einem völlig fremden Ort gelandet und noch ehe sie wussten wie ihnen geschah, wurden sie von irgendwelchen komischen Gestalten in den Keller geschleift und in Käfoge gesperrt. Seltsame Runde Käfige welche über einem Teich mit grünlich schimmernden Wasser hingen. Jeweils zwei in einem Käfig. Dareena teilte sich einen mit Amber, Castiel und Nathaniel teilten sich den Anderen. Lysander und Charlotte schienen nicht hier gelandet zu sein. Wo auch immer sich dieses Hier auch befand.
Der Kerker sah aus wie eine Grotte, ob nun natürlichen Ursprungs oder nicht konnte sie nicht sagen. Licht spendete nur ein fluoreszierendes Moos und Kristalle. Was Cool gewesen wäre, wenn sie hier halt nicht eingesperrt wären. Das Licht war so schummerig, das Dareena nicht erkennen konnte ob die Jungs wach waren oder nicht. Sie selbst hatte bereits einpaar kurze und wenig erholsame Nickerchen gemacht und auch Amber war zwischendurch mal weg genickt. So ungemütlich es hier auch war aber sie waren alle vier mehr als erschöpft gewesen. Vermutlich war es schon einenTag her, vielleicht auch zwei, seit man sie hier eingesperrt und offenbar vergessen hatte.
So wie sie zu Anfang noch geschrien und geflucht hatten, so still war es jetzt. Man hörte nur das Tropfen von Wasser und zwischendurch das Knacken und Knirschen der Käfige, wenn sich einer von ihnen bewegte. Nicht zum ersten Mal sah Amber misstrauisch zu der Aufhängung ihres Käfigs hoch. Sie hatte irgendwann vorhin laut ihre Befürchtung kundgetan, das die Kette oder der Haken nachgaben und die Käfige ins Wasser stürzten und sie alle ertränkten. Keiner hatte darauf reagiert, vermutlich weil sie alle die gleiche Befürchtung hatten, Dareena jedenfalls schon. In dieser Stille hörten sie die Schritte sofort. Es klang fast wie Hammerschläge, obwohl der Verursacher eigentlich schlich. Natürlich richteten sich alle Blicke gleich zu der Treppe. Dareena nahm zur Kenntnis das sich Amber heimlich hinter ihrem Rücken versteckte und gerade verfluchte sie, das sie in getrennte Käfige gesteckt wurden. Ansonsten hätte sie Amber zu deren Bruder geschupst und sich selbst ungeniert hinter Castiel versteckt. Für irgendwas mussten Jungs ja gut sein. Als Männer würde sie die Beiden nicht bezeichnen. Sie besuchten Alle das dritte Abijahr, waren also achtzehn oder neunzehn. Volljährig hin oder her, für sie waren sie auch nicht viel mehr als große Jungs. Anders als die Gestalt, die dort aus dem Schatten auf sie zu kam. Groß und mit breiten Schultern. Das Gesicht konnte sie nicht erkennen, auch nicht als er am Rand des Teiches ankam. Die Gestalt trug eine Maske und einen Kampfanzug, welcher jeden Muskel abzeichnete. Vielleicht hätte sie diese Muskeln angestarrt, wenn die ganze Situation nicht so beunruhigend gewesen wäre.
„Und was bist du? Der Zimmerservice?“ kam es aus dem anderen Käfig, von Castiel wenn sie sich nicht verhört hat. Von Nathaniel hörte man nur ein leises Gezische, vermutlich schimpfte er mit Castiel, für diese Bemerkung. Dareena war sich auch nicht sicher, wie intelligent es war ihre Kerkermeister blöd an zu machen. Der Maskierte jedoch legte nur leicht den Kopf schief und betrachtete die beiden Käfige stumm. Dann zuckte er mit den Schultern, wieso auch immer, und ging zur Wand, wo die Ketten der Aufhängung befestigt waren. Man konnte förmlich spüren, wie die vier Schüler erstarrten. Sicher rechnete jeder von ihnen damit, nun ertränkt zu werden. Doch sie wurden nur bis knapp über die Wasseroberfläche herunter gelassen, dann kam der Mann zurück und warf etwas in den Käfig der Mädchen. Direkt zu Amber. Der Käfig hatte sich beim herunterlassen gedreht. Die Blonde war so überrascht dass sie auf quietschte und hektisch nach dem Etwas griff, welches sich als großer Schlüssel heraus stellte. Natürlich bekam sie ihn nicht direkt zu fassen. Erst als Dareena panisch ebenfalls danach griff, bekamen die Mädchen den Schlüssel gleichzeitig zu fassen. Hätten sie in diesem Moment zur Seite gesehen, hätten sie gesehen wie die Jungs mit aufgerissenen Augen in ihrem Käfig hockten und aussahen als hätten sie versucht zu ihnen herüber zu springen. Was zu einer anderen Situation sicher urkomisch ausgesehen hätte. Ungläubig betrachteten die Mädchen den Schlüssel. „Meinst du der gehört zu den Käfigen?“ fragte Dareena zweifelnd und sah Amber direkt an. Diese sah auch ziemlich zweifelnd aus, atmete dann aber tief durch und schon zierte ihr Gesicht eine Miene, wie sie überheblicher kaum sein könnte und zuckte mit den Schultern „Werden wir gleich sehen!“  Dareena ließ den Schlüssel los, damit Amber sich am Schloss zu schaffen machen konnte, dabei sah Dareena ans Ufer und stellte fest, dass der Mann sich still und heimlich verdrückt hatte. Seltsam, wer war das und vor allem was sollte das? Eine Wache konnte er ja wohl nicht sein. Nervös sah sie zu, wie Amber sich streckte und sich bemühte den Schlüssel in das Schloss ihres Käfigs zu bucksieren. „Lass das Ding ja nicht fallen.“ machte sich der Rotschopf von nebenan wieder bemerkbar, gefolgt von einem „Als ob die uns den Schlüssel für die Käfige geben würden.“ unseres Schülersprechers, keine Sekunde ehe es klackte und die Tür zum Mädchenkäfig aufschwang. Amber wäre um ein Haar hinaus gefallen. Kommt davon, wenn Man sich gegen eine Türe lehnt die nach draußen schwingt. Das erschrockene Quietschen der Blonden hallte ebenso an den Wänden wieder, wie ihr Geschimpfe. Sie kletterte als erste aus dem Käfig, Dareena folgte ihr dicht auf den Fersen. Der Käfig schwankte sehr und die Blondine überraschte Dareena damit, das sie ihr eine helfende Hand reichte und somit verhinderte das Dareena rücklings in den Teich fiel. Danach holten sie die Jungs aus ihrem Käfig und schließlich standen alle vier Schüler frei aber unschlüssig im Kerker.
„Und was jetzt?“ fragte Dareena und sah in die Runde. „Nach Hause gehen natürlich!“ schnaufte Amber zur Antwort. „Mein Vater wird diese Gestalten in Grund und Boden verklagen, wenn er erfährt was hier abgeht.“ Castiel rollte mit den Augen und Nathaniel grummelte nur ein „Wenn!“ Ja, dieses wenn ist wirklich das Problem, ebenso wie die Frage wie sie überhaupt wieder dahin kamen wo sie eigentlich hingehören. „Den Daddy von Unseren beiden Goldlöckchen mal außen vor gelassen. Ich bin auch dafür dass wir hier so schnell wie nur möglich verschwinden. Ehe die Irre mit den Monsterohren und dem Feuerstab wieder auftaucht.“ Meinte Castiel ernst. Damit meinte er eine Frau mit Fuchsohren und erschreckend echt aussehenden Schweifen dazu, welche hier wohl das Sagen hatte. Zustimmendes Gemurmel von allen Seiten. Sie mochten zwar nicht wissen wo sie hier waren oder wie sie wieder heim kamen, doch darin das sie erstmal  möglichst viel Raum zwischen sich und den Kerker bringen mussten waren sie sich alle einig. Dareena beobachtete, wie sich Amber ganz dicht bei Nathaniel hielt , bis dieser nach der Hand seiner Schwester griff und sie fest drückte. Ungewohnt Miss Oberzicke so still und anhänglich zu sehen. Ein Zeichen dafür wie sehr sie in der Scheiße steckten.
„Gut, also ich gehe vor, dann die Mädchen und Nathaniel übernimmt die Nachhut.“ legte Castiel einfach fest. „Wieso gehst du vor?“ „Weil ich mehr Erfahrung damit habe jemandem in die Schnauze zu hauen und du so klein bist das du zwischen den Mädchen nicht weiter auffällst.“ „Jungs!“ ging Dareena dazwischen, ehe Castiel und Nathaniel sich mal wieder in einen ihrer typischen Streits verstrickten. „Ehrlich, wenn einer von euch ein Mädchen wäre würde ich Mark und Bein schwören dass ihr einmal heiratet.“ wo sie sich doch schon stritten wie ein altes Ehepaar. Sie drehte sich herum und wollte zur Treppe marschieren, wurde aber sogleich am Schlafittchen gepackt und wieder zurück gezogen. „Ich habe gesagt ,in die Mitte, Missi!“ Castiels Stimme klang dunkel und aggressiv. Bockig verschränkte das Mädchen die Arme vor der Brust, ließ den Rotschopf aber vorgehen. Dicht hintereinander erklommen die vier die Treppe. Hindurch durch einen Zwischenraum, welcher an einen Nachtgarten anmutete, und weiter hinauf ins Erdgeschoss. Dort angekommen schielten sie vorsichtig am Türrahmen vorbei, in den dahinter liegenden Eingangssaal. Erschrocken zogen die Jungs und Dareena die Luft ein. Denn kaum das Amber den Ausgang sah, lief sie einfach drauf los, ungeachtet dessen das neben einer Säule jemand stand. „Amber!“ rief Nathaniel erstickt, doch da war es schon zu spät. Amber war mit Anlauf gegen den Rücken eines großen silber haarigen Mannes gestoßen. Das hatte ihnen ja gerade noch gefehlt, dass diese dumme Nuss sie postwendend wieder in die Kerker zurück beförderte! Nathaniel reagierte schnell, noch während der Mann sich herum drehte, und ein weiterer an dessen breiter Statur vorbei zu schielen versuchte, packte Nathaniel seine Schwester und zog sie eilig flüchtend fort. Castiel seinerseits griff nach Dareenas Arm und zog das Mädchen, die Verwirrung der Männer ausnutzen, in dessen Rücken ebenfalls durch den Raum und den Zwillingen hinterher. Die Männer waren so überrumpelt das sie sich verwirrt im Kreis drehten und letztlich weder mitbekamen wo die zwei Blondienen, noch wo die anderen Beiden hin waren. Die Schüler wollten durch das Eingangsportal raus. Das war zumindest der Plan gewesen. Tatsächlich wurde ihnen der Weg abgeschnitten und letztendlich fanden sie sich in einer Art Speisekammer wieder.
„Was zum Teufel sollte das werden?“ fauchte Castiel Amber an. Von der Aggressivität des Jungen eingeschüchtert, bekam diese keinen Ton heraus. Das Brauchte sie aber auch gar nicht, da Nathaniel sich sofort genötigt fühlte seine Schwester zu verteidigen. Obwohl Dareena so den Verdacht hatte, dass er Amber auch eine Standpauke gehalten hätte, wenn die Geschwister allein gewesen wären.
„Lass meine Schwester in Ruhe!“ – „Dann hab du sie gefällig besser unter Kontrolle.“ – „ Das hätte jedem von uns passieren können!“ –
Und so weiter uns so fort. Sie sagt’s ja, wie ein altes Ehepaar. Zumindest zickten sie sich leise an. Dareena warf Amber nur einen Blick zu und ihr eigener Zorn verrauchte. Sie konnte die Blonde nicht leiden aber gerade saßen sie alle im selben Boot. Darum ging sie näher an das andere Mädchen heran. „Zumindest scheinen sie uns nicht zu folgen.“ ansonsten wären sie doch sicher längst hier. „So lange die Jungs sich anzicken sollten wir Mädchen mal unsere Überlegenheit demonstrieren und uns überlegen wie wir ungesehen rauskommen.“ Amber warf ihr einen Blick zu der so viel sagte wie„Überlegen? Du? Seit wann?“ Dareena verkniff sich jedes Kommentar dazu. Wenn sie sich jetzt auch noch stritten, konnten sie sich gleich wieder einsperren lassen. Stumm zählte sie in Gedanken bis zehn. Jetzt nur nicht aufregen. „ Also, eine Idee?“ ihnen würde sicher eher etwas einfallen als den Beiden Streithähnen. Amber jedoch sah sie gar nicht an, stattdessen schielte sie an ihr vorbei und drängte sich dann auch einfach zwischen ihr und den noch streitenden Jungs hindurch. Als Dareena sich herum drehte sah sie gerade wie Amber nach einem Brotleib auf einem Tisch griff. „Was machst du da?“ zischte sie der Blonden zu. „Wonach sieht es denn aus?“ „Das darfst du nicht!“ doch kaum das diese Worte ihren Mund verließen, knurrte Dareenas Magen protestierend auf. So ein Verräter. Trotzdem versuchte sie Amber das Brot ab zu nehmen. „Wenn sie uns schon. Einsperren bloß weil wir hier sind, was werden sie wohl erst machen wenn sie uns beim stehlen erwischen?“ auch wenn sie genau so Hunger hatte wie Amber. Amber wehrte sich nur kurz, ließ dann aber los und lächelte überheblich ehe sie sich umwand und wohl etwas anderes vom Tisch nehmen wollte. Empört wollte Dareena sie schon zusammen Stauchen, da griff jemand nach ihrem Handgelenk. Erschrocken sah sie in das Gesicht eines breit grinsenden Mannes mit blauen Haaren
„Na wen haben wir denn da?“
Ou shitt…
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