Kokoro No Ishi (Der Wille des Herzens)

von xliisay
GeschichteHumor, Romanze / P12
Haruka Nanase Makoto Tachibana Nagisa Hazuki OC (Own Character) Rei Ryugazaki Sousuke Yamazaki
16.01.2020
26.03.2020
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Winterferien sind wahrlich das Beste, was einem Oberschüler widerfahren kann. Zwei Wochen keine Verpflichtungen, keinen Druck für die Schule und sehr viel Zeit für sich selbst. Die Schüler verbringen die Feiertage mit ihren Familien und am Neujahrestag können sie ausschlafen ohne am nächsten Tag auf den schrillen Klang ihres Weckers warten zu müssen. Für die einen waren die freien Tage Entspannung, doch für eine Person waren die freien Tage eine Zumutung. Während Arisa in den Ferien sehr viel Zeit mit Sosuke verbrachte, kam sie gar nicht dazu sich bei ihren Freunden zu melden. Sosuke hatte vorher bereits angekündigt, dass er ihr helfen möchte ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und das tat er in den Winterferien. Er behandelte sie in dieser Zeit schlecht und verbot ihr den Kontakt zu ihren Freunden. Durch seine Größe und Stärke bekam Arisa nicht die Chance sich ihre Sachen allein wieder zu besorgen. Er aß ihr Essen weg, gab ihr Schulaufgaben, die sie zu erledigen hatte und gab ihr Komplimente, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Doch nach einigen Tagen reagierte sie nicht mehr auf seine Komplimente und versuchte sich zu wehren. Am letzten Tag wollte Sosuke Arisa nach Hause begleiten und wollte sich gerade fertig machen als sie ihn ansah und kalt sagte: „Du hast mich jetzt lange genug genervt, ich habe wirklich keine Lust mehr. Ich kenne den Weg und kann ihn allein gehen. Also dann, bis später!“.
Somit lief sie allein nach Hause und war nicht mehr auf ihn angewiesen. Sosuke grinste nur und sah ihr hinterher. Er war stolz auf ihre neue Mauer, die sie sich erbaut hatte und wusste, dass er nicht mehr so leicht an sie herankommen würde.
Am ersten Schultag des neuen Jahres lief sie entsannt in ihren Klassenraum und Kyro öffnete seinen Mund überrascht. Arisa lief an ihm vorbei und schob sein Kinn mit ihrer flachen Hand wieder nach oben und setzte sich auf ihren Platz.
„Guten Morgen, Jungs“, begrüßte sie die drei und ihr Staunen wurde größer. Arisa hätte niemals freiwillig die Jungs von sich aus begrüßt. Sie musterte die Jungs auffällig und blieb bei Makoto stehen.
„Hattest du schon immer so leuchtend grüne Augen? Die sind ja wunderschön“, sagte sie und lächelte begeistert.
Makoto starrte unglaubwürdig zu Haruka und dieser zuckte fragwürdig mit den Schultern.
„Sag mal, ist in den Ferien irgendetwas passiert?“, fragte Kyro sie direkt und sie überlegte.
„Eigentlich nicht. Es war alles normal“, antwortete sie ihm.
„Ach ja! Ich habe diese Woche wieder Training, wenn ihr wollt, könnt ihr vorbeikommen“, schlug sie den Jungs vor und Makoto legte verzweifelt seinen Kopf auf den Tisch.
„Ich komme gern zu deinem Training!“, mischte sich Hen ein, die gerade gekommen war und das Gespräch mitbekam.
„Ich habe nämlich auch schon überlegt so eine Art von Sport zu betreiben. Dann kann ich mir das mal anschauen“, lächelte sie und die Mädchen waren komplett in ihr Gespräch vertieft.
Zu Beginn des Unterrichts erwartete der Klassenlehrer eine Ansprache von der Klassensprecherin und selbst diese, normalerweise heikle Aufgabe, meisterte Arisa mit Leichtigkeit.
„Guten Morgen, liebe Klasse. Ich freue mich euch alle in diesem neuen Jahr begrüßen zu dürfen und wünsche euch auch in diesem Jahr nur das Beste. Überanstrengt euch nicht aber seid auch nicht allzu faul. Bleibt mit Eifer in euren Sportclubs dabei und ich freue mich auf die diesjährigen Ereignisse, die ich mit euch zusammen erleben darf“, sprach Arisa fröhlich und die Klasse applaudierte beeindruckt. Kyro stand als Stellvertreter nur nickend neben ihr und genoss ebenso den Applaus.
„War das etwa...?“, überlegte Makoto laut und erinnerte sich daran, wie Arisa vor den Ferien von einem persönlichen Training sprach. Danach schüttelte er den Kopf und ließ sich auf seinen Tisch fallen.
In den Pausen aßen die Freunde gemeinsam zum Mittag und trafen sich auf den Fluren der Schule. Arisas neue Persönlichkeit wurde sofort von den anderen beachtet, doch niemand traute sich sie zu fragen.
Über die Tage hinweg gab Arisa den Freunden die Adresse der Halle, in der ihr Training stattfand und sie freuten sich sie endlich beim Training sehen zu können. Nach der Schule fuhren die Freunde gemeinsam mit dem Bus in die Stadt. Arisa zeigte ihnen den Weg zur Halle und kurz darauf standen sie vor einem großen Gebäude, welches dem Prinzip einer schlichten Turnhalle ähnelte. Auf dieser Fläche wurden Positionen während des Laufs geübt und dort fand auch die Erwärmung der Läufer statt.
„Wow, eine richtige Eishalle!!!“, staunten Nagisa und Hen gleichzeitig und nahmen gespannt auf der Tribüne Platz. Die Halle bestand aus einer kompletten Eisbahn und einem großen Bereich, der genug Fläche für Eiskunstläufer hatte.
„Ich war Ewigkeiten nicht mehr in einer Eishalle“, staunte Haruka und setzte sich ebenfalls zu den Freunden.
Es dauerte nicht lange bis die Mädchen aus ihren Garderoben kamen und in ihren Trainingssachen sich ihre Schlittschuhe umbanden. Arisa hatte eine schwarze Leggins mit zwei hellblauen Streifen an jeder Seite. Darüber trug sie eine weiße Trainingsjacke, die an ihren Ärmeln jeweils einen schwarzen Streifen hatte. Ihren oberen Haaransatz band sie zu einem kleinen Dutt während die restlichen Haare gerade herunterhingen.
„Arisa“, staunte Hen und wollte sie nach dem Training fragen, wie sie sich so simpel die Haare machen konnte.
Das Training begann und die Mädchen sollten sich erst einmal auf dem Eis einlaufen. Es waren immerhin einige Monate vergangen seit die Mädchen das letzte Mal auf dem Eis gelaufen sind. Sie übten verschiedene Posen, Gleichgewichtstraining sowie Schnelligkeit und Koordination auf dem Eis.
Am Ende des Trainings veranstaltete die Trainerin einen Wettkampf. Immerhin war der Eisschnelllauf eine Sportart, die auf Zeit und Schnelligkeit setzt und höchste Konzentration des Läufers erwartet.
Arisa und ein weiteres Mädchen stellten sich an der Startlinie auf und begaben sich in ihre Positionen. Die Läufer stellen sich meist in aufrechter Haltung auf. Gelegentlich wird auch ein gebückter Tiefstart mit einer stützenden Hand benutzt. Ein Fuß der Läufer befindet sich in der so genannten Anstoßposition, der andere Fuß befindet sich in Gleitposition.
„Ich werde dich nicht einfach so gewinnen lassen, Ari“, sagte das Mädchen entschlossen und Arisa antwortete ihr nicht darauf.
Beim Startsignal folgte eine Reihe rascher und schneller Kurzschritte. Der Körper wird durch zahlreiche kurze Abstöße an die Laufgeschwindigkeit gebracht. Die Schlittschuhe werden dabei seitlich nach außen angewinkelt. Bei ausreichender Geschwindigkeit erfolgen längere Gleitphasen bis zum Übergang in den Laufstil auf der Geraden.
„Dieser Sport ist so anmutig“, schwärmte Rei und die Jungs sahen ihn verwirrt an.
Beim Start bestritt Arisa einen perfekten Übergang und führte von Beginn an. In den Kurven musste sie sich noch mit ihrer Hand abstützen, doch selbst diese Aktion änderte nichts an ihrer Geschwindigkeit. Ihre Mitstreiterin hatte noch einige Probleme und kam in einer Kurve zum Schwanken. Sie verlor ihr Gleichgewicht und drohte gegen die Bande zu stürzen.
Arisa erhöhte ihr Tempo rasch und streckte ihre Hände nach ihr aus. Sie drängte sich zwischen ihr und die Bande und schob sie schnell von sich weg. Ihre Mitstreiterin fiel auf das Eis während Arisa mit ihrem Rücken an der Bande entlang schliff bis auch schließlich sie zum Stehen kam. Stille verbreitete sich in der Halle und Makoto sah besorgt zu ihr. Die Trainerin lief sofort zu Arisa, da diese sich nicht weiter bewegte und versuchte ihre Tränen vor Schmerzen zu unterdrücken.
„Wieso hast du das getan, Arisa? Wir sind Rivalinnen und sollten uns nicht gegenseitig helfen“, schimpfte ihre Mitstreiterin und sah zu ihr hinunter.
Arisa hob ihren Kopf leicht an und lächelte.
„Auch wenn wir Rivalen sind, hilf man sich gegenseitig“, antwortete sie kurz und die Trainerin erreichte die beiden.
„Arisa, hast du Schmerzen?“, fragte sie besorgt und diese nickte.
„Mein Rücken brennt wie verrückt“.
„Hoffentlich ist es keine tiefliegende Verbrennung“, sagte die Trainerin besorgt und half ihrer Schülerin beim Aufstehen. Arisa konnte sich kaum allein auf den Beinen halten.
„Ist heute jemand mit dir gekommen oder soll ich deine Eltern informieren?“, fragte sie Arisa und diese sah auf die Tribüne.
„Ein Freund von mir hat mich heute begleitet“, antwortete sie kurz.
„Und welcher von den vieren?“, fragte sie erneut und ihr Blick blieb bei Makoto stehen.
„Der mit den braunen Haaren ist mein Freund“, sagte sie und ihr Gesicht wurde leicht rot.
„Wie ist sein Name?“.
„Makoto“, murmelte sie und ihr gefiel es seinen Namen auszusprechen.
„Makoto! Kommst du bitte einmal zu mir herunter?“, rief sie ihm entgegen und er fuhr in sich zusammen. Ohne zu zögern lief er die Treppen nach unten bis zum Rand der Eisbahn, die durch die Bande abgegrenzt war.
Sie half Arisa über die Bande und sah Makoto fordernd an.
„Bring sie in das Krankenzimmer, der zuständige Arzt wird sich dort um sie kümmern“, sagte sie ernst und Makoto nickte schnell. Er lief mit ihr durch die Gänge und Arisa sagte ihm die Richtung an.
„Sag mal, dieses Training von dem du letztes Jahr gesprochen hast...woraus bestand es?“, fragte er vorsichtig.
„Persönlichkeitstraining“, antwortete sie kurz und er nickte nur.
„Ich fand dich vorher auch schon toll“, fügte er hinzu und sie kamen im Krankenzimmer an. Der Arzt sah sich Arisas Verletzung an und behandelte sie sofort. Es war eine leichte Verbrennung gewesen und Arisa sollte sich beim Training etwas zurückhalten oder solche Situationen ganz vermeiden.
Seufzend lief sie aus dem Zimmer heraus und Makoto wartete bereits auf sie.
„Und?“, fragte er besorgt.
„Eine leichte Verbrennung aber nichts tiefgreifendes“, lächelte sie und er war erleichtert.
,,Komm, ich bringe dich nach Hause“, sagte er liebevoll und bot ihr seine Hand an. Sie sah ihn überrascht an.
„Wo sind denn die anderen?“, fragte sie ihn.
„Ich habe sie schon nach Hause geschickt. Du kannst dich ja nachher mal bei ihnen melden“, informierte er sie ehrlich und sie sah zu seiner Hand. Entschlossen legte sie ihre Hand in seine und die beiden liefen zur Garderobe der Mädchen, um ihre Sachen zu holen. Arisa entschied sich ihre Trainingssachen anzulassen und ihre Winterjacke überzuziehen.
Sie sprachen nicht viel miteinander aber Makoto beschäftigte das Thema mit ihrem Training immer noch.
„Wer hat dir bei dem Training eigentlich geholfen?“.
„Sosuke“, antwortete sie kurz und zeigte keinerlei erfreuliche Emotionen und Makoto wurde sauer. Sie spürte, dass er wütend wurde, da er ihre Hand etwas zu fest drückte.
„Entspann dich. Ich bin mir mittlerweile meiner Gefühle ein Stück mehr bewusst als du glaubst und er hat mir geholfen eine Mauer gegen solche Menschen wie ihn zu errichten“, erklärte sie ihm und sein Griff wurde lockerer.
„Entschuldige bitte. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass er sich noch öfter in deine Persönlichkeit einmischen und sich das vielleicht noch zu nutze machen wird“, erklärte er ihr bedrückt und sie blieb stehen.
„Lass uns dieses Jahr nur auf uns konzentrieren. Wir schauen auf unser Training, unsere Ziele und nebenbei auch auf uns. Also, lass mich nicht im Stich“, lächelte sie entschlossen und hob ihre Hand, die immer noch seine festhielt.
Ihr Lächeln hatte er seit zwei Wochen vermisst und er freute sich über den Erfolg, dass er gleich in der ersten Schulwoche ihre Hand halten durfte. Er nahm ihre Anweisungen an und schwor sich ihr dieses Jahr seine Gefühle zu gestehen.
In der Schule fingen jedoch die Wahlfächer an, die jeder Schüler für sich gewählt hatte. Die Freunde mussten sich also für einige Stunden in der Woche trennen und in verschiedenen Fächern ihr Wissen unter Beweis stellen.
Hen und Kyro beschlossen in ihrem ausgewählten Fach Latein nebeneinander zu sitzen und sie konnte mit ihrem Vorwissen bei Kyro ordentlich punkten. Kyro jedoch hatte nicht das geringste mit Latein zu tun und meldete sich nur in diesem Fach an, um mit Hen zusammen zu sein.
Nach einigen Stunden bemerkte Hen, dass Kyro kein einziges Wort verstand und im ersten Test versuchte bei Hen abzuschreiben. Erst bei einer großen Klausur bemerkte sie, dass er zwanghaft versucht hatte nicht bei ihr abzuschreiben und die Buchstaben der Fragen anfing auszumalen. Seufzend schob sie dann einen Teil der Arbeit zu ihm herüber und er versuchte einige Antworten zu übernehmen ohne, dass es wie abgeschrieben wirkte.
Während Kyro in dem Fach verzweifelte, quälte sich Makoto durch das Wahlfach Mathematik. Er war froh, dass er nicht allein war, denn Arisa wählte dieses Fach nebenbei. Im Gegensatz zu ihm war sie aber eine Musterschülerin und in einer schwierigen Partnerarbeit bemerkte sie wie Makoto an einer relativ simplen Aufgabe schon scheiterte. Sie beruhigte ihn und zeigte ihm Schritt für Schritt, wie man an diese Aufgabe herangehen muss. Nach einigen Minuten hatten sie die Aufgabe als erstes Team gelöst und für Makoto war Arisa eine wahre Heldin.
Es war bereits Februar und die Schüler bekamen ein neues Fach zu ihrem Stundenplan dazu. Sie wurde im Unterrichtsfach Recht über einige wichtige Grundlagen informiert, die sie später mit Sicherheit gebrauchen konnten. An einem Tag sprach der Lehrer von einem Mutterschutzgesetz und erklärte den Schülern die Wirkung des Gesetzes. Dabei nahm er eine Abkürzung in den Mund, die Kyro und Hen lauthals zum Lachen brachten. Die Abkürzung für das Mutterschutzgesetz lautete MuschG und als die beiden das zum ersten Mal hörten, brachen sie in Gelächter aus.
„Was gibt es da zu lachen, ihr beiden?“, fragte der Lehrer genervt.
Als die beiden jedoch bemerkten, dass sie zusammen darüber gelacht haben, sahen sie sich an und ihre Gesichtsmiene formte sich zu einem monotonen Ausdruck und beide starrten wieder ernst nach vorn. Makoto und Arisa sahen sprachlos zu den beiden nach vorn und gaben sich einen leichten Schlag ins Gesicht.

In der Frühlingszeit fingen die Sportlehrer wieder an ihre Schüler draußen laufen zu lassen. So kam es an einem schönen Tag im April, dass die Klasse 11a sich draußen aufwärmen und ein paar Runden auf dem Sportplatz laufen musste. Hen und Arisa liefen gemeinsam nebeneinander und liefen in einem angenehmen Tempo als Hen plötzlich über ihren eigenen Fuß stolperte und auf den Boden fiel.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Arisa schnell und Hen setzte sich hin. Sie hatte sich ihre Knie aufgeschürft und sie rieb sich vorsichtig daran.
Kyro lief an den Mädchen vorbei, stoppte dann sofort und drehte sich zu Hen. Er lief langsam zu ihr, kniete sich zu ihr auf den Boden und halte eine Pflaster aus seiner Sporthose. Er klebte es ihr sorgfältig auf die Verletzung und sie sah ihn verlegen an.
„Dankeschön“, murmelte sie, doch Kyro war schon weitergelaufen und erhöhte sein Tempo damit man ihm nicht ansah, dass er rot wurde.
Der Schwimmclub freute sich bald wieder in ihrem Becken schwimmen zu können und bekamen schon bald die Nachricht, dass sie erst einmal das Becken säubern müssten. Unmotiviert und deprimierend holten sie sich die Sachen aus der Abstellkammer der Schule und machten sich an die Arbeit. Haruka war der einzige, der motiviert war das Becken innerhalb von einem Tag zu säubern. Selbst Arisa und Hen halfen den Jungs dabei das Becken zu reinigen. Erst nach einigen Tagen intensives Schrubben standen sie vor dem leeren Becken und hatten die Genehmigung Wasser einfüllen zu dürfen. In den Stunden, in denen sich das Becken mit glasklarem Wasser füllte, saßen die Freunde um das Becken herum und beobachteten den Vorgang. Arisa hatte sich auf einen Startblock gesetzt, Makoto saß neben ihr am Beckenrand während Hen sich auch auf einen Startblock setzte und die Aussicht genoss. Für einen kurzen Moment dachte Hen daran, wie die Jungs an einem Wettkampf teilnehmen würden und das Gefühl in ihr wurde intensiver. Dann sah sie zu Arisa und hoffte, dass auch sie bald über ihren Schatten springen und Tauchen würde. Haruka hatte sich an den Zaun angelehnt und beobachtete die Kirschblüten, die an den Bäumen wuchsen. Rei und Nagisa putzten derweil den Clubraum und gestalteten diesen um.
Kyro konnte ihnen leider nicht helfen, da er immer noch in seinem Sportclub trainierte. Sein Training fand vor und nach dem Unterricht statt und er trug immer eine große Sporttasche mit sich. Er liebte seinen Sport und wollte später ein berüchtigter Spieler werden. Seine Würfe wurden präziser und schneller und seine Aufschläge höher und weiter als je zuvor. Das Training zahlte sich aus, auch wenn er immer in der kalten Jahreszeit in eine andere Stadt fahren musste.
Die Freundschaft zwischen ihnen wuchs mit jedem Tag mehr und mehr. Selbst Kyro und Arisa, die sich als Kinder gehasst hatten, waren über ihre heutige Freundschaft mehr als zufrieden. Arisa war glücklich wieder mit ihren Jungs zusammen zu sein und mit ihnen den gleichen Sport auszutragen, wie in der Mittelstufe.
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