Welcome to Miami

von Frosti
GeschichteRomanze / P18 Slash
Anya Clarke Griffin Lexa Octavia Blake Raven Reyes
15.01.2020
18.03.2020
10
22.142
25
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Dieses Kapitel
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15.01.2020 2.401
 
Hallo Ihr lieben. Ich möchte meine letzte Clexa Story mit Euch teilen. Mich hat ein Lied und das dazugehörende Video zu dieser Story inspiriert. Vielleicht errät ja jemand, um welches Lied es geht. Die Kapitel sind zum größten Teil aus Lexas Sicht geschrieben ( ich wollte die Ich Form einfach mal ausprobieren). Die Story wird nicht lang sein ( denke so 8 Kapitel ). Ich hoffe Ihr habt Spaß beim lesen, ich jedenfalls hatte jede Menge Spaß beim schreiben.
Lasst mich einfach wissen, wie sie Euch gefällt.


Lexa

Die Semesterferien begannen genau zur richtigen Zeit.
Ich war fertig, ich war ausgebrannt. Ich brauchte diese Auszeit dringend.
Also hatte ich mit Raven meine Suzuki RF 600 R flott gemacht, meine Tasche gepackt und mich mit meinem feuerroten Blitz auf den Weg nach Miami gemacht.
Ich wollte ein paar Wochen dort verbringen.
Nach 2 Stunden Fahrt, sehe ich von weitem schon den Atlantik.

Nach einer weiteren Stunde, bin ich auf der Straße, die parallel zum Ozean entlang führt.
Ich fahre in eine Einbuchtung und stelle das Motorrad ab. Meinen Helm packe ich in den Seitenkoffer, nehme mir ein Handtuch raus und gehe runter an den Strand.
Es ist früh am Morgen, die Sonne ist gerade am aufgehen.
Ich breite das Handtuch aus, ziehe meine Kleidung aus und lege sie auf das Handtuch. Meinen Bikini hatte ich zu Hause schon angezogen.
Die andauernde Hitze hat den Ozean erwärmt.
Ich renne ins Wasser, tauche unter und schwimme eine Weile.
Als ich wieder raus komme, steht die Sonne grüßend am Himmel.
Ich lege mich auf das Handtuch,lasse mich von ihr trocknen und denke über mein bisheriges Leben nach.

Grundsätzlich bin ich zufrieden, mit dem was ich habe. Mein Jura Studium ist zur Hälfte durch. Meine Mitbewohnerinnen Raven und Anya sind meine besten Freundinnen. Meine feste Freundin Costia... , also noch Freundin..., nun sie geht mir mittlerweile mit ihrem klammern ziemlich auf die Nerven. Nichts kann ich ohne sie machen, überall will sie dabei sein. Ja sie ist süß, aber das wird mir wirklich zu viel. Als ich ihr sagte, ich will eine Pause, ich werde den Sommer über alleine verbringen, machte sie mir eine Szene vom feinsten.
Nun sitze ich hier, eine Stunde von Miami entfernt, am Strand und genieße das allein sein.
Mit einem Lächeln auf den Lippen, ziehe ich mich wieder an, gehe zum Parkplatz und setzte meinen Helm auf.
2 Minuten später fahre ich auf meinem Feuerblitz in Richtung Miami.
Als ich dort ankomme, fädel ich mich geschickt in den üblichen Morgenverkehr ein. Es ist voll, es ist laut, ich habe das Gefühl, dass jeder zweite Wagen mit Dauerhupe fährt. Ich lasse mich von der aggressiven Fahrweise der meisten nicht aus der Ruhe bringen. Ich habe es nicht eilig und fahre entspannt an der rechten Fahrbahnseite entlang.
Als ich ein Schild, "Zimmer am Strand frei", vor mir sehe, biege ich rechts ab und folge dem Straßenverlauf.
Links und rechts entlang der Straße befinden sich Cafe's und Bistro's , vor denen Touristen und Einheimische beim Frühstück sitzen.
Ich fahre durch, bis zum Ende der Straße, wo es nur noch nach rechts oder links geht.
Links sind ein paar Bars, rechts ziehen sich kleine Häuser und Hotels die Straße lang.
Ich setze den Blinker nach rechts, fahre ein paar Meter die Straße lang, bis ich vor einer hübschen kleinen Pension stehen bleibe.
Als ich diese betrete, begrüßt mich eine ältere Dame am Empfang.
Freundlich grüße ich zurück und frage nach einem freien Zimmer.
"Da hast du Glück Kindchen, ich habe noch ein paar Zimmer frei."
Ich nehme ein Zimmer, mit Balkon zum Meer und miete es gleich für 3 Wochen. Die Miete zahle ich sofort mit meiner Kreditkarte.
Ich brauch mir um meine Finanzen keine Sorgen zu machen. Meine Eltern haben eine gut laufende Anwaltskanzlei, in die ich nach meinem Studium einsteige. Teilweise arbeite ich neben dem Studium schon da, um Erfahrungen zu sammeln.
Ich nehme dankend die Schlüssel entgegen und gehe in die zweite Etage, des dreistöckigen Hauses.
Mein Zimmer ist groß und hell. An der Wand steht ein großes Bett. Auf der anderen Seite eine Couch mit einem Tisch davor. Gegenüber hängt ein Fernseher an der Wand, den ich vermutlich kaum nutzen werde. Ein Kleiderschrank steht im Flur.
Ich gehe ins Bad, welches einfach, aber sauber und vollkommen ausreichend für mich ist. Toilette, Dusche, Waschbecken und eine große Ablage für meine Kosmetikartikel. Da die Klimaanlage läuft, ist es angenehm kühl im Zimmer.
Meine Tasche stelle ich auf das Bett. Ich habe nur ein paar Klamotten eingepackt, den Rest kaufe ich mir hier.
Da sich mein Magen meldet, nehme ich mir meine Brieftasche, setzte meine Sonnenbrille auf und gehe aus dem Zimmer.
Mein Motorrad, was noch an der Straße steht, schiebe ich auf den privaten Parkplatz, hinter dem Haus.
Ich überquere die Straße und gehe in eins der vielen Bistros am Strand. Mein Magen knurrt, ich war nachts losgefahren und hatte seit Stunden nichts gegessen.

"Einmal die drei Spiegeleier mit Bacon und Toast und einen großen Kaffee bitte", sage ich zu der Kellnerin, die mich freundlich anlächelt und sehe wieder auf die Karte.
"Sehr gerne, vielleicht noch einen frisch gepressten Saft dazu?", fragt sie.
Ich schaue hoch und nehme hinter der Kellnerin eine Person wahr, die mich anscheinend angesehen hatte und nun schnell den Kopf weg dreht.
Sie bedient zwei Tische vor meinem.
"Ja ich nehme auch einen Saft", sage ich abwesend zur Kellnerin und beuge mich etwas nach rechts, um mir die andere Kellnerin nochmal anzusehen.
Sie schaut gerade wieder zu mir. Ich sehe blaue Augen, die dem Ozean vor der Tür gleichen und mich gleich in den Bann ziehen.
Sie lächelt mir schüchtern zu, ich setz mein schönstes Lächeln auf und nicke ihr leicht zu. Während sie die Bestellung ihrer Gäste aufschreibt, wandert ihr Blick immer wieder zu mir. Sie hat Blondes Haar, dass zu einem frechen Zopf gebunden ist.
Meine Kellnerin stellt mir meinen Kaffee hin und versperrt mir damit die Sicht.
"Vielen Dank", mein Blick sucht den Raum ab, aber die Blonde ist nicht mehr zu sehen.
Der Kaffee tut mir gut und beruhigt meinen hungrigen Magen etwas. In Gedanken versunken rühre ich mit dem Löffel in meiner Tasse.
Die Blonde war echt hübsch und die Augen, ein Traum. Da könnte was gehen. Meine Lippen verziehen sich zu einem Lächeln.
Lieber nicht, denke ich mir. Die eine, die klammert, reicht mir.
Ich weiß auch nicht, warum die meisten Frauen, mit denen ich mal Sex hatte, gleich was festes wollen. Klar, ich sehe gut aus, hab eine tolle Figur, Geld und bin echt gut darin Frauen zu umgarnen und ins Bett zu bekommen, vom Sex ganz zu schweigen. Aber die Welt hatte zu viele sexy Frauen, um mich nur auf eine festzulegen.
"Bitte schön, guten Appetit."
Ich schrecke hoch, als ich mein Frühstück bekomme.
"So in Gedanken?", fragt meine Schwarzhaarige Kellnerin und legt ihre Hand auf meinen Arm.
"Nur etwas müde", sage ich und sehe die hübsche Blonde am Tresen stehen und tödliche Blicke auf die Schwarzhaarige werfen.
War klar, dass die mich gut findet, so wie die mich vorhin angesehen hat. Ich greife zu meinem Besteck und fange an zu essen.
Innerhalb von 10 Minuten habe ich mein leckeres Frühstück aufgegessen, schiebe meinen Teller beiseite und nehme mir einen Flyer, der neben dem Zucker auf dem Tisch liegt.
Beachvolleyball Turnier. Jeden Tag ab 15 Uhr. Anmeldungen bis 13 Uhr am Jetski Verleih.
"Noch einen Kaffee?", höre ich und blicke hoch in blaue Augen, die mich fragend ansehen.
"Ähm..ja..gerne", antwortete ich und halte meine Tasse hoch.
Die Blonde gießt meine Tasse voll.
"Danke", sage ich und stelle fest, dass sie ein sehr angenehm riechendes Parfüm trägt.
"Kein Problem", säuselt sie, zeigt auf den Flyer in meiner Hand, "Cooles Event, mit Strandparty Abends." und geht an den nächsten Tisch.
Mein Blick folgt ihr und bleibt auf ihrem knackigen Hintern hängen. Ich ziehe meine Unterlippe zwischen die Zähne und knabber darauf herum, immer noch auf den Hintern starrend.
Als ich merke, dass dieser Hintern sich nicht einen Millimeter bewegt, gehen meine Augen hoch und mir schießt das Blut in die Wangen.
Die Blonde hatte den Kopf gedreht und mich die ganze Zeit angesehen.
Ein Grinsen ziert ihre Lippen.
Schnell sehe ich weg und winke meiner Kellnerin, um zu zahlen und hier zu verschwinden.


Clarke

Zwei Tische weiter sehe ich eine wirklich hübsche Brünette, die gerade bei Ontari ihre Bestellung aufgibt. Als sie zu Ontari hoch sieht, trifft ihr Blick auf mich. Schnell wende ich mich wieder meinen Gästen zu.
Ich höre, dass sie sich noch einen Saft bestellt, drehe nochmal den Kopf in ihre Richtung und blicke in grüne Augen. Ich werfe ihr ein schüchternes Lächeln zu und bekomme ein Lächeln zurück.

Ein paar Minuten später gehe ich zum Tresen und warte auf meine Bestellung. Mein Blick fällt zu dem Tisch, an dem die Brünette sitzt und ich sehe, wie Ontari etwas zu ihr sagt und die Hand auf ihren Arm legt. Sofort werfe ich einen vernichtenden Blick zu meiner Kollegin.

Als ich sehe, dass einige Gäste keinen Kaffee mehr haben, greife zur Kaffeekanne und schenke nach.

Am Tisch der Brünetten angekommen, bemerke ich, dass sie gerade in dem Flyer vom Beachvolleyball vertieft ist.
''Noch einen Kaffee?'', frage ich höflich und sehe fragend in diese grünen Augen, die mich auf die Frage hin anblicken.

''Ähm..ja..gerne'', antwortet sie und hält mir ihre Tasse hin, die ich voll gieße.
Auf den Flyer in ihrer Hand zeigend, sage ich ihr noch, dass es ein cooles Event mit anschließender Strandparty ist und gehe zum nächsten Tisch.

Auf dem Weg zurück zum Tresen, bleibe ich kurz stehen und drehe mich nochmal um.

Die Brünette starrt auf meinen Hintern und knabbert an ihrer Unterlippe, was ich ausgesprochen sexy finde. Ich fange an zu grinsen, als ihre Augen zu meinen fliegen.
Erschrocken dreht sie sich weg und winkt Ontari zu.


Lexa

Als ich aus dem Bistro komme, überlege ich noch kurz zum Strand zu gehen.
Ich kaufe mir noch ein Wasser, ziehe meine Schuhe aus und laufe durch den warmen Sand, bis zum Meer.
Das salzige Wasser spielt mit meinen nackten Füßen und ich beobachte die Menschen.
Einige schwimmen, spielen Frisbee oder Wasserball, andere Surfen oder fahren Jetski.
Auf dem Rückweg gehe ich beim Jetski Verleih vorbei, melde ich mich für das morgige Turnier an und da ich wirklich müde bin, gehe ich wieder auf mein Zimmer.

Ich rufe Zuhause, in Daytona Beach bei Raven und Anya an, sage ihnen, dass ich gut angekommen bin und rede eine Weile mit ihnen. Raven erzählt mir, dass Costia völlig abdreht, weil ich einfach weg bin.
''Lasst euch nicht von ihr verrückt machen. Ich habe ihr gesagt, dass ich eine Auszeit brauche'', sage ich genervt. Ich habe auch keine Lust mehr darüber zu reden und verabschiede mich von beiden. Danach schicke ich meinen Eltern noch eine Nachricht, dass alles gut ist und lege mich ins Bett, wo ich auch gleich einschlafe.
Nach 4 Stunden tiefem Schlaf, öffne ich die Augen und strecke mich ausgiebig. Ich gehe duschen, ziehe mich an und fahre mit dem Motorrad die Küstenstraße entlang.
Hin und wieder halte ich an, mache ein paar schöne Fotos und gehe mich im Wasser abkühlen.
Da ich auf Miamis Nachtleben heute noch keine Lust habe, kaufe ich auf dem Rückweg noch ein paar Klamotten für die nächste Zeit ein.
Mein Magen meldet sich wieder, also halte ich an einem Chinesischen Restaurant an und bestelle mir etwas zum mitnehmen.
In meinem Zimmer angekommen, schmeiße ich alles auf mein Bett, ziehe mir Shorts und ein Top an und setzte mich zum essen auf den Balkon.
Als ich mein Handy in die Hand nehme, um ein paar Fotos in die Gruppe zu schicken, sehe ich, dass ich haufenweise verpasste Anrufe von Costia habe.
Nachdem ich die Fotos gesendet habe, drücke ich seufzend auf Rückruf.
''Lexa, wo bist du?''
Ich höre das sie weint.
''Ich habe dir gesagt, dass ich eine Auszeit brauche und Urlaub mache. Warum nervst du Raven und Anya?''
''Was habe ich denn falsch gemacht? Wir hätten doch zusammen Urlaub machen können.''
''Genau das wollte ich nicht Costia. Du bedrängst mich, ich kann nichts ohne dich machen, du willst bei allem dabei sein. Ich habe dir gesagt, dass ich das nicht will. Es ist dir egal. Du machst trotzdem weiter. Du willst nicht merken, dass du mich damit immer weiter von dir weg treibst.''
''Aber wir lieben uns doch. Komm wieder zu mir zurück'', fleht Costia.
Ich seufze und reibe mir die Augen.
''Mach es nicht noch schlimmer, lass mich die Ferien über in Ruhe und dann sehen wir weiter. Und vor allem, hör auf meine Freundinnen zu nerven.''
''Lexa wo bist du?'', fragt sie nochmal, ''Ich komme zu dir, oder hast du einen Neue...?''
Sie will es nicht begreifen.
''Costia, ich lege jetzt auf ok? ''
''Lexaaa...''
Ich drücke die Taste mit dem roten Hörer und lege mein Handy auf den Tisch.
Costia tut mir ja irgendwie leid, aber ich liebe sie nicht. Das habe ich nie zu ihr gesagt. Ich mag sie, war gerne mit ihr zusammen, aber ihre ständige Eifersucht, ihr klammern, war nichts für mich. Ich brauch meine Freiheit, dass habe ich immer zu ihr gesagt. Ich war immer ehrlich zu ihr, aber sie hat es nie verstanden. Diese Auszeit, ist eigentlich schon das Ende für mich, ich muss es ihr nur noch vernünftig beibringen. Aber darüber will ich mir jetzt keine Gedanken machen. Ich will jetzt nur meine Ferien genießen und Spaß haben.
Mein Handy klingelt wieder. Ich sehe auf den Bildschirm... Costia. Ich drücke den Anruf weg. ''Ok, du willst es nicht anders'', ich gehe auf Kontakt sperren.
An der Balkonbrüstung stehend beobachte ich den Sternenhimmel. Ich freue mich auf Morgen, auf das Turnier und auf die Strandparty.
Nach dem duschen, verstaue ich noch schnell meine neu gekauften Sachen im Schrank und lege mich mit meinem Buch ins Bett.










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