Betrunkene Persönlichkeit

von Anna5000
OneshotRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Lan Zhan Wei Ying
15.01.2020
15.01.2020
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,,Hey, Lan Zhan!,“ rief Wei Ying aufgeregt und stürmte in ihr gemeinsames Hotelzimmer, klirrende Porzelanflaschen  dabei in seinen Händen balancierend und darauf achtend, dass diese bei seinem stürmischen Auftreten nicht hinunter fielen.
Stumm und nur wenig beeindruckt von dem Hereinstürmen des anderen, hob der Langhaarige nur elegant seine Augenbraue und betrachtete den jungen Mann.
,,Ich habe uns Sake besorgt. Komm, lass uns zusammen etwas trinken!,“ lachte der Jüngere und hielt seinem Freund demonstrativ den Alkohol unter die Nase, hatte dieser doch schon so häufig versucht sich seinem Trinkgelage zu entziehen.
Doch dieses Mal wollte er den Älteren nicht gehen lassen.
Dieses Mal sollte dieser ihm Gesellschaft leisten und vielleicht auch das ein oder andere Geheimnis preisgeben.
Das letzte Mal war sein Gegenüber ja leider eingeschlafen, bevor er auf die wichtigen Fragen antworten konnte und eigentlich müsste Wei Ying es auch besser wissen und den anderen nicht wieder unter Alkoholeinfluss stellen, es sei denn er wollte erneut durch die halbe Stadt rennen.
Doch dafür hatte sich der Schwarzhaarige bereits etwas einfallen lassen.
,,Nein danke.,“ lehnte der Langhaarige höflich ab, wie es nun mal seine Art war.
Er hatte nicht vor sich jemals wieder in seinem Leben dieses Teufelsgebräu zuzuführen, egal wie flehend sein Freund ihn gerade betrachtete.
,,Bitte, Lan Zhan. Ich fühle mich immer so einsam, wenn ich der Einzige bin, der sich dem Genuss dieses schwer erarbeiteten Getränkes hingibt.,“ säuselte dieser und schmiegte sich näher an den Älteren, dessen Wangen nun bei dem engeren Körperkontakt eine leichte Röte zierten.
Schmunzelnd drückte sich Wei Ying noch näher an den größeren Leib, als er diese erblickte.
Sich unwohl fühlend rückte dieser ein wenig von seinem langjährigen Freund weg, auch wenn es ihm insgeheim gefiel dem Jüngeren so nahe zu sein.
,,Bitte, Lan Zhan.,“ flehte dieser noch ein weiteres Mal mit weinerlicher Stimme und blickte den Älteren aus großen tränennassen Welpenaugen an.
Dies war der Moment, in dem diesem klar wurde, dass er sich dem Jüngeren nicht mehr widersetzen konnte.
Also nickte er nur ergeben und fügte sich seinem Schicksal.
,,Klasse!,“ freute sich Wei Ying, warf seine Arme um den Hals Lan Zhans und drückte ihm im selben Atemzug bereits wieder eine Schale Sake in die vor Überraschung erhobenen Hände.
,,Ach ja! Bevor du wieder blind durch die halbe Stadt jagst, habe ich hier etwas für dich.,“ sprach der Jüngere vorfreudig lächelnd und holte einen klimpernden Gegenstand hinter seinem Rücken hervor.
Überrascht, aber auch geschockt weiteten sich die goldenen Seelenspiegel des Älteren, als er die metallenen Handschellen entdeckte.
,,Nein.,“ sagte er lediglich und stand auf.
Doch noch ehe ihm in den Sinn kommen konnte, dass er es hier mit dem ehemaligen Yiling Patriarchen zu tun hatte, der sowieso nur nach seiner eigenen Nase handelte, hörte er bereits das verräterische Klacken und spürte das kalte Eisen um sein Handgelenk.
Er musste nicht in das überlegen grinsende Gesicht des Jüngeren blicken um zu wissen, dass er diesem gerade in die Falle geraten war.
,,Wei Ying.,“ sprach er drohend, hoffend dass der Schwarzhaarige ihn nun losmachen würde.
Doch dieser grinste nur weiter vor sich her und reichte seinem Freund erneut seine Schüssel mit Sake.
,,Ist doch halb so schlimm, Lan Zhan. Immerhin möchte ich doch nur nicht, dass du deinen guten Ruf zerstörst, nur weil du wieder versucht hast für mich Hühner zu stehlen.,“ erklärte er lächelnd und schien nicht die leichte Röte auf den Wangen seines Gegenübers zu bemerken.
Er konnte sich nicht daran erinnern und wenn er wirklich so etwas getan, vielleicht auch noch etwas gesagt hatte, konnte Wei Ying...
,,Trink schon...,“ wollte dieser den Älteren gerade auffordern, als Lan Zhan bereits nach der Schale griff und sie in einem Zug austrank.
Perplex starrte der Schwarzhaarige den anderen an, bei dem sich der Rausch, kaum hatte er die Porzelanschale abgesetzt, bemerkbar machte.
Eine starke Röte machte sich auf seinen blassen Wangen breit, die goldenen Seelenspiegel verklärten sich und die rosane Zunge wurde schwer, sodass er nur noch lallende Sätze von sich brachte.
Den ersten Schock überwunden und nun wieder grinsend, beugte sich der Jüngere vor, lehnte sich verführerisch an sein Gegenüber und hauchte ihm sinnlich ans Ohr.
,,Liebst du Kaninchen?“
Benebelt nickte der Ältere.
Freudig lachte Wei Ying auf und lehnte sich nun noch näher an den betrunkenen Mann.
,,Warum hast du für mich gestohlen?,“ fragte der Jüngere nun aufgeregt, vermutete er doch schon seit langem, dass sein Freund etwas für ihn empfinden konnte, doch er brauchte Bestätigung.
Zuerst wollte der Ältere nicht sprechen, denn auch wenn er vollkommen dicht war und seine Sinne einem herumwirbelndem Sturm glichen, der in ihm leichten Schwindel hervorrief, so war er dennoch aufmerksam wenn es um genau dieses Thema ging.
,,Komm schon. Erzähl es mir.,“ hauchte Wei Ying verführerisch und streichelte dem Älteren zärtlich über die geröteten Wangen.
Nervös schluckte dieser.
,,Ich...,“ begann er trunken von der Nähe seines Schwarms.
,,Ich liebe dich...,“ murmelte er lallend, ehe er sich zufrieden, die Last des Geheimnisses endlich los zu sein, an Wei Ying lehnte.
Doch dieser wollte noch nicht vom Thema ablassen und zwang seinen Freund ihm in die nun vor Aufregung rot glühenden Augen zu blicken.
,,Eigentlich wollte ich das erst machen wenn du nüchtern bist, aber...,“ begann er und unterbrach sich bereits selbst, indem er Lan Zhan seine vollen Lippen aufdrückte.
Zuerst noch benebelt von dem Alkohol in seinem Blut, doch dann immer forscher werdend, erwiderte der Größere hingebungsvoll den verführerischen Kuss, der von jahrelanger Begierde sprach.
,,Wei Ying.,“ seufzte er zwischen ihren kurzen Atempausen, während er versuchte seine Arme um den angebeteten Leib vor sich zu schlingen.
Doch noch immer hielten die Handschellen ihn davon ab den willigen Körper seines Liebsten enger an seinen eigenen erhitzten Leib zu drücken.
Murrend riss er an den kalten Eisen bis der Jüngere sich dazu erbarmte und ihn aus seinen eisigen Fesseln zu befreien, wollte er doch ebenso, dass der Ältere ihn nach so vielen Jahren endlich berührte, auch wenn dieser es nur unter Alkoholeinfluss tat.
Kaum sprangen die eisernen Reifen auf, hob Lan Zhan den überraschten Schwarzhaarigen auf seine Arme und schmiss ihn kurzerhand auf das weiche Bett, an das er bis vor noch wenige Augenblicke lang gekettet war.
,,Lan Zhan?,“ stotterte Wei Ying nervös, als eben dieser immer näher kam, einen Glanz in den goldenen Augen, den er, wenn er es nicht besser wüsste, als Verlangen erkannte.
Doch das konnte nicht sein.
Oder hatte sich der Ältere nun bei der geballten Mischung von seinem Liebsten und dem Alkohol nun endgültig von seinem Verstand verabschiedet, sodass er nun den niederen Instinkten eines jeden Menschen nachgab.
,,Lan Zhan, ich denke nicht, dass...,“ begann er den Versuch seinen Freund davon abzuhalten ihm an die Wäsche zu gehen, auch wenn er es gerne wollte, fürchtete er sich doch vor dessen Reaktion wenn er wieder nüchtern war.
Doch der heiße, leidenschaftliche Kuss, der daraufhin folgte, ließ ihn diese Gedanken auf einen Schlag vergessen.
Seine Gegenwehr erstarb.
Lan Zhan bemerkte dies und lehnte sich leicht über ihn, während er sich zwischen seine Beine setzte, die Wei Ying bereits, in der freudigen Erwartung dem anderen so noch näher zu sein, angewinkelt hatte.
,,Ich liebe dich auch.,“ keuchte der Jüngere um Atem ringend zwischen den neu entfachten Zungenküssen, bei denen sich die vom Speichel nassen Muskeln gegeneinander rieben und in die feuchte Höhle des jeweils anderen eintauchten.
Kaum hatte Wei Ying diese zauberhaften Worte ausgesprochen, gab es auch für Lan Zhan kein halten mehr.
Ungeduldig und vollkommen entgegen seiner Art, stürzte er sich auf den Jüngeren, der schwer atmend unter ihm lag.
Schnell fuhr er mit seiner blassen Hand unter die dunkle Kleidung seines Geliebten und fuhr mit dieser den einzelnen Muskelsträngen unter der erhitzten Haut nach, während er sanfte Schmetterlingsküsse auf dieser verteilte, sich langsam von den sinnlichen Lippen hinab arbeitend.
,,Lan... Zhan...,“ stöhnte der Jüngere überrascht, als eine vorwitzige Hand sich in seine weite Hose stahl und seinen heißen Schaft massierte.
Keuchend und nach Luft schnappend, wandte sich der Kleinere unter den Berührungen des Älteren, welcher die empfindliche Eichel mit seinen filigranen Fingern bearbeitete, nachdem er die schützende Vorhaut hinunter geschoben hatte.
,,Wei Ying...,“ seufzte dieser ebenso angetan von dem Bild, welches sich ihm zeigte.
Dadurch ermutigt, begann nun auch der Schwarzhaarige seinen Liebsten zu verwöhnen.
Hauchzart ließ er seine schmalen Finger über die nackte Haut geistern, nachdem er sie von den störenden Stoffen hatte befreien können.
Den Älteren machte es dabei fast wahnsinnig wie die flinken Hände gekonnt seinen Körper streichelten und jede errogene Zone zu finden schienen, sodass sein Blut heiß durch seine Adern in Richtung Süden schoss.
Erstickt aufstöhnend begann er sich unbewusst am Jüngeren zu reiben, in der Hoffnung so dieser allesverschlingenden Hitze zu entfliehen und seinen Gelüsten endlich nachzugehen.
Der Unterleib des Kleineren pochte ebenso schmerzhaft und die verzehrende Sehnsucht nach mehr verschlang seinen Verstand.
,,Lan Zhan... bitte...,“ flehte er verzweifelt, spreizte seine schon lange nackten Beine und bot sich dem Älteren an.
Dieser schluckte erregt und ließ sich in die dargebotene Spalte zwischen den schlanken Beinen gleiten, die er so liebte.
Bei dem Gedanken sich gleich in den verführerischen Körper unter ihm zu stoßen, konnte er nur hilflos dabei zusehen wie seine eigene Spitze feucht wurde.
Großzügig verteilte er sein Präjakulat auf der rosigen Rosette des Jüngeren, welcher ihn mit angehaltenen Atem dabei beobachtete.
Erst als er spürte wie der Ältere sich in Position brachte und das feste Stück Fleisch gegen seinen engen Eingang drückte, schnappte er erschrocken nach Luft, als ihm bewusst wurde, was gerade geschah.
,,Lan Zhan! Warte!,“ rief er schon panisch, doch da hatte sich der Größere bereits mit einem einzigen Stoß in ihn versenkt.
Der plötzliche Schmerz riss Wei Ying augenblicklich aus seiner Erregung.
Gepeinigt schrie er auf und versuchte im selben Augenblick vor seinem Liebsten zu flüchten, wollte dieses gewaltige Ding einfach aus sich herausbekommen.
Doch Lan Zhan hielt ihn eisern an seiner schmalen Hüfte fest, nicht bereit diese aphrodisiernde Enge zu verlassen.
,,Verzeih...,“ murmelte er dennoch entschuldigend und wischte dem Unterem verzeihend die glänzenden Tränen hinfort, die er verursacht hatte.
Er konnte es nicht ertragen Wei Ying so zu sehen und dann auch noch die Schuld daran zu tragen und verteilte, in der Hoffnung ihn so zur Entspannung zu bringen, sanft leichte Schmetterlingsküsse und streichelte ihn an seiner intimsten Stelle.
Er wusste nicht mehr wie lange er seinem Liebsten immer wieder Zärtlichkeiten ins Ohr flüsterte bis der Jüngere sich endlich entspannte und sich langsam sogar wieder der Erregung hingab.
,,Lan Zhan... du kannst dich jetzt...,“ wollte der Untere ihm bereits gestatten als dieser sich bereits bewegte.
Erst vorsichtig und dann immer schneller stieß er in den jungen Leib, zerfloss bei dem Gefühl von der heißen Schleimhaut, die sich rythmisch an ihm rieb und entlud sich schon fast, wenn seine empfindliche Eichel der verführerischen Hitze ausgeliefert war sobald er sich in die süße Tiefe versenkte.
Wei Ying konnte währenddessen nicht einmal mehr stöhnen.
Lediglich stockender Atem strich über seine vom Küssen geschwollenen Lippen, über die bereits der glänzende Speichel floss.
Der Ältere spürte, dass er nahe war und griff beherzt um den vor Lust zitternden Körper seines Liebsten um erneut dessen pulsierenden Schaft in die feinen Hände zu nehmen und mit seinen ruckartigen Bewegungen zu malträtieren, die zu seinen nun unregelmäßigen Stößen passten.
,,Wei... Ying...,“ keuchte er ein letztes Mal, ehe er die blutroten Lippen an seine eigenen drückte und kam.
Der Jüngere spürte wie Lan Zhan tief in ihm kam und sein warmes Erbe dort verteilte, sodass er ebenfalls nicht mehr an sich halten konnte und ihm folgte.
Weißes Sperma spritzte auf die hellen Laken und der Jüngere wäre fast erschöpft auf eben diesen zusammengebrochen, hätte Lan Zhan ihn nicht in die Decke gewickelt und zum zweiten Bett getragen, nachdem er aus seinem Inneren geglitten war.
Müde, aber zufrieden kuschelte sich Wei Ying in die weiche Unterlage.
Er war bereits eingeschlafen als sein Liebster sich zu ihm legte.

Die Sonnenstrahlen schlichen sich im frühen Morgen durch die Fenster und weckten somit die zwei  Freunde.
Müde gähnte der Jüngere und schmiegte sich noch näher an den warmen Leib, der sich daraufhin jedoch versteifte.
Verwirrt öffnete der Kleinere seine schweren Augen und blickte direkt in die goldenen seines Geliebten, welcher ihn geschockt ansah.
,,Morgen...,“ nuschelte er heiser von letzter Nacht, beugte sich hoch und küsste Lan Zhan kurzerhand auf die gerötete Wange.
,,Was?“
,,Also wirklich. Du hast mich gestern so hart drangenommen, dass ich immer noch Schmerzen habe, und du erinnerst dich nicht einmal.,“ beklagte sich der Jüngere gespielt beleidigt, ehe er sich sanft lächelnd an den nackten Körper des Älteren kuschelte und sein Gesicht an dessen Halsbeuge lehnte.
,,Ich liebe dich auch.“