Don't remember me

GeschichteRomanze, Horror / P18 Slash
Sabo Trafalgar Law
15.01.2020
15.01.2020
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Mein Kopf war vollkommen Leer. Ich wusste nicht mehr wer ich war oder was ich hier eigentlich machen wollte. Ich rieb mir über meiner pochenden Stirn. Was ist mit mir passiert? Ich schaute auf das Blut das auf meinen Händen und an meiner Kleidung klebte. Ich wusste nicht einmal ob das Blut von mir oder womöglich von jemanden anderen stammen könnte. Oh Gott. Das muss ein Alptraum sein. Das kann nicht echt sein oder?
Ich fühlte mich so hilflos und verzweifelt. Was sollte ich denn jetzt tun?
Als ich den Kopf hob sah ich das sich eine Menschenmenge um mich herum versammelt hatte. Sie verschwendeten keinen Gedanken daran mir zur Hilfe zu kommen, mit ihren entsetzten Gesichtsausdrücken sahen sie mich an und murmelten alle durcheinander vor sich hin. Ich verstand kein einziges Wort und rieb unbewusst über meiner Wunde am Kopf. Ich war zu schwach und zu erschöpft als das ich ihnen etwas zynisches gegen den Kopf hätte werfen könnte, also schob ich jeden der mir in den weg stand weg und machte mir so einen weg frei. Ich rechnete nicht damit das mir jemand zur Hilfe kommen würde, denn sonst hätten sie es schon längst getan. Außerdem könnte ich auch genauso gut wie eine Verbrecherin auf sie wirken, als ein Opfer. Blicke durchbohrten meinen Rücken. Sollen sie doch gucken. Ich würde schon irgendwie herausfinden was mit mir passiert ist, selbst wenn ich ganz alleine auf der suche nach Antworten sein würde.
Die Straßen wurden von den Stadtlichtern beleuchtet und überall waren Leute die über dem Markt liefen, über uns breitete sich ein Sternenklarer Nachthimmel aus.
Ich fühlte mich benommen, meine Beine zitterten und ich wollte mich am liebsten in der nächsten Ecke übergeben. Soviel Blut. Ich muss dringend aus diesen Kleidern raus. Dieses grauenvolle Gefühl loswerden. Ich rieb meine Hände aneinander und lief auf einer alten Brücke zu, die aussah als würde sie jeden Moment unter meinen Füßen einstürzen. Wieso kann ich mich an gar nichts mehr erinnern? Ich weiß nicht einmal meinen eigenen Namen, geschweige denn wo ich eigentlich herkomme.
Ich ließ mich auf das Gerüst der Brücke nieder. Es muss hier einen Anhaltspunkt geben, irgendjemand muss etwas doch gesehen haben. Ich verlor den halt. Es gab ein lautes Geräusch und dann stürzte das Gerüst unter mir ein. Ich schrie panisch, wedelte meine Körperteile wild umher und versuchte mich irgendwo festzuhalten, da griff ich nach einer Hand. "Keine Angst. Ich habe dich." Ein Mann mit schneeweißen, zerzausten Haar und Goldenen Augen hinderte mich daran in den sicheren Tot zu stürzen. Wäre er nicht gewesen...
Ich ließ mich von ihm hochziehen, uns trennten nur wenigen Zentimeter und mein Herz schlug so schnell in meiner Brust das ich fast glaubte er könnte meinen Herzschlag hören. Wäre diese Situation nicht so absurd und ernst, würde ich fast glauben das dass hier so etwas wie eine Romantische Begegnung sein könnte. Jedenfalls fast. Erst jetzt bemerkte ich, das ich immer noch seine warme Hand hielt und ließ sie sofort los. Ich schaute in seinen Augen. Er musterte mich, sicher er hatte allen Grund dazu gehabt. Schließlich sieht man nicht alle tage jemanden mit Blut an der Kleidung kleben. Doch ich hatte diese blicke satt. Wir schwiegen uns auf einer sehr peinliche weise an und tauschten blicke aus. "Danke das du mich nicht fallen gelassen hast."
"Es war ja auch ziemlich dumm von dir, dich einfach auf das wackelige Ding zu setzen." Ich schnaubte. Das wusste ich doch jetzt auch.
"Ein einfaches bitte hätte auch gereicht." kam es von mir. Ich weiß das es ziemlich unvorsichtig von mir gewesen war doch ich war noch etwas benebelt von den schlag oder was auch immer meinen Kopf zugestoßen ist und musste mich etwas ausruhen. Das alles war zu viel für mich. Ich wollte mich einfach nur etwas hinlegen und mich zusammenrollen. Ich habe meinen Gedächtnis verloren und bin den tot knapp entkommen, was würde denn noch alles passieren? Schlimmer konnte es ab diesen Moment nicht werden. Ein lächeln spiegelt sich auf seinen Lippen doch so schnell es gekommen war, verschwand es auch sofort und seine Mine wurden auf einmal ganz ernst. Es verwirrte mich wie schnell sich seine Gesichtszüge veränderten. "Du erinnerst dich an gar nichts mehr oder? Ich habe es schon bereits bemerkt als ich dich verloren herumwandern sah. Du sahst aus als wärst du ein verlorenes Kind das nach seinen Eltern sucht. In deinen Fall suchst du eher nach Antworten." Meine Augen wurden groß und auf einmal hatte ich noch mehr fragen. "Wie..? Das kannst du doch nicht einfach so wissen! Ja ich bin voller Blut und sehe ganz bestimmt ziemlich fertig aus aber-" Er unterbrach mich, indem er seine rechte Hand hob. "Weil ich schuld daran bin das du dein Gedächtnis verloren hast."
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