The Mandalorian and the Jedi (Neuauflage)

von Hellgate
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Aayla Secura Obi-Wan Kenobi OC (Own Character) Qymaen jai Sheelal / General Grievous Sheev Palpatine / Darth Sidious Yoda
14.01.2020
14.01.2020
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Orbit von Casparar – Äußerer Rand

„Warum? Warum?“ Das war das einzige woran er denken konnte als er ihren leblosen Körper an sich presste. Er fühlte sich wie betäubt und zugleich so leer. Sie war sein ein und alles gewesen, hatte immer für ihn Verständnis gehabt, hatte sich nie von ihm abgewendet egal was für Gräueltaten er begangen hatte, um sie zu beschützen. Und nun? Nun war sie fort! Seine geliebte Yula! Er streifte ihr den markanten grün-schwarzen Helm ihrer Mandalorianischen Rüstung ab und blickte in ihr nunmehr friedliches Gesicht. Sie war noch immer so schön wie am ersten Tag ihrer Begegnung. Er strich ihr noch einmal durch das lange schwarze Haar. Und Riess sich dann von ihrem Antlitz los.

Nachdem er ihren erkalteten und mittlerweile versteiften Körper auf den Boden der Kommandobrücke abgelegt hatte, erhob er sich und wandte sich dem Anblick zu der sich ihm bot. Durch die Fenster der Brücke sah er auf den Planeten Casparar herab und erblickte gleichzeitig mehrere Flammens brunste, welche begierig über den Rumpf seines Harrower-Klasse Dreadnought leckten. Diese Flammen täuschten leicht darüber hinweg, dass fast das gesamte Schiff bereits stark beschädigt war. Es war mit Löchern verschiedenster Größe überseht und bot somit fast schon einen bemitleidenswerten Anblick, wäre da nicht das bedrohliche und zugleich majestätische Aussehen des Dreadnoughts. Die beiden übereinanderliegenden Haupttrackte befanden sich am Ende des gegabelten Buges des Schiffs, die restlichen befanden sich an der Seite und Unterseite. Ansonsten bestand der Dreadnought hauptsächlich aus Panzerung und Waffensystemen, was ihn zu einem exzellenten Kampfschiff machte. Zwischen der Gablung befanden sich zwei Hangars, in denen kleinere Schiffe Platz fanden. Dazu kamen zwei weitere Hangar an der linken und rechten Seite. Diese Hangars waren allerdings kleiner als die zwischen den Bugspitzen. Von der Brücke des Schiffes liefen flügelartige Strukturen ab. An der Unterseite war unter dem Turm eine Öffnung, in welche Schiffe mithilfe eines Traktorstrahls hineingezogen werden konnten.

Doch all dies war nun verblasst. Die Besatzung war Tod oder verschleppt, seine geliebte Frau war für ihn gestorben und sein Schiff trieb unaufhörlich auf den Planeten zu. Er sah das Ende seines beschwerlichen Weges in greifbarer Nähe und so trieben seine Gedanken sein Bewusstsein fort, fort von der Brücke und diesem Planeten, hin zu seinen beiden kleinen Kindern. Drake und Talia waren mit seiner Frau das wichtigste in seinem Leben. Er erinnerte sich an die Gesichter der beiden, verheult da sie nicht verstanden weshalb ihre Eltern sie verließen. Sie allein auf Concordia, einem Mond von Mandalore mit wenigen Männern und Frauen des Clans zurückließen. Es hatte ihn und mit Sicherheit auch Yula unendlich geschmerzt, jedoch war es notwendig gewesen. Denn er wurde verfolgt und nicht die beiden. Seine Frau war an seiner Seite geblieben, um ihm beizustehen. Und sie war gestorben, so wie alle anderen an Bord seines Schiffes. Ein schriller Warnton Riess ihn aus seiner Erinnerung. „Achtung! Hüllenbruch erkannt. Atmosphäreneintritt erfolgt in kürze.“ Diese Durchsage wiederholte sich immer und immer wieder, als das Schiff bereits in die Atmosphäre von Casparar eindrang. Er sah die Oberfläche immer schneller näherkommen und schloss die Augen.

„Ich liebe euch meine Kinder! Und ich liebe dich über alles Yula! Es tut mir leid, ich hoffe ihr könnt mir alles irgendwann verzeihen. Ich liebe euch!“ Und mit diesen letzten Worten öffnete er seine Augen und nahm sein Schicksal und seinen damit verbundenen Tod hin. Der Dreadnought steuerte mit hoher Geschwindigkeit die Oberfläche, welche fast komplett mit Wasser bedeckt war, an und schlug nur kurze Zeit später mit einem fast schon Ohrenbetäubendem Knall auf der Wasseroberfläche auf. Was dazu führte das ein Teil des gespalteten Bugs weggerissen wurde. Gleichzeitig barste das Fenster der Kommandobrücke und der Mann in Mandalorianischer Rüstung wurde hinausgeschleudert und versank beim Aufprall auf das Wasser. Jedoch versank das Schiff nicht, da es eine Sandbank unterhalb der Wasseroberfläche getroffen hatte. Und so blieb das Schlachtschiff teilweise versunken liegen. Und sollte dort noch Jahre in der Vergessenheit bleiben.



So, damit wäre die Neuauflage meiner Geschichte Offiziell.
Ich hoffe der Einstieg gefällt euch soweit. Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Wir lesen uns im nächsten Kapitel, wenn es dann wirklich losgeht.
Euer Hellgate
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