Till Troschaks Frühlingstraum

GeschichteSchmerz/Trost, Übernatürlich / P16
14.01.2020
22.01.2020
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PROLOG

Die Jahre unsres Gastspiels auf der Welt
Verstreichen rasch, als wären es nur Stunden;
Wer weiß denn, wann sein Lebensblättchen fällt?
Wie viele sind schon vor ihm hingeschwunden?

Der eine stirbt, der andre bleibt, zu trauern,
Wer alt wird, muß drum häufig Abschied nehmen;
Die Liebsten lange Zeit zu überdauern,
Ist schwere Last und schenkt uns nichts als Schemen.

Die Schatten noch ein letztes Mal zu sprechen,
Gestattet uns das ernste Leben nie;
Des Todes ehernes Gebot zu brechen,
Erlauben uns nur Traum und Poesie.

Drum soll'n im Traumspiel Tote sich erheben,
Denn Traum ist letztlich unser aller Leben.




PERSONEN:

TILL TROSCHAK, ein 20jähriger Student
TORBEN, der Geist von Tills verstorbenem Bruder
Der KONSTRUKTEUR, Erschaffer des Universums
Eine WITWE
Ein PASTOR
HERR SCHRADER, ein soeben Verstorbener
FRAU SCHRADER, seine gleichfalls verstorbene Frau
Die VERGANGENHEIT
Die GEGENWART
Die ZUKUNFT
SCHATTENWESEN
LICHTGEISTER
Vier VERWIRRTE SEELEN:
    Der MANN
    Der ALTE MANN
    Die ALTE FRAU
    Die JUNGE FRAU


Zeit: Frühling 1992
Ort: ein Friedhof sowie diverse fantastische Schauplätze
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