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My Destiny

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Aang Appa Iroh Katara Sokka Zuko
14.01.2020
13.11.2020
12
31.946
7
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
14.01.2020 2.967
 
Hallo und herzlich Willkommen zu meiner ersten Geschichte hier auf diesem Account! :-)

Es freut mich sehr, dass ihr hierher gefunden habt. Die Geschichte dreht sich um Zuko und Katara. Wer traurig war, dass Zuko und Katara in der Serie nicht zueinander gefunden haben, dem wird diese Geschichte bestimmt gefallen. :-D
Ich übernehme einiges von der originalen Serie, allerdings nicht alles. Aber gerade das erste Kapitel beschreibt ein bisschen die erste Folge. Aber so hat nunmal alles angefangen. Ihr werdet jedoch direkt im zweiten Kapitel eine Veränderung bemerken.

So, jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß mit dem ersten Kapitel!
Ich würde mich sehr über ein ehrlichesReview freuen. <3

Liebe Grüße
Strawberryxx


_______

Es war ein sonniger Vormittag, der Himmel war klar und die eisige Kälte umhüllte den Südpol.
Katara und ihr großer Bruder Sokka waren gerade wie an so vielen Tagen zuvor mit dem Boot unterwegs - mit der Mission, Fische zu fangen. Doch dieser Tag sollte sich von allen anderen unterscheiden.
Katara kam normalerweise nicht immer mit, wenn ihr großer Bruder auf die tolle Idee kam, sich einen Mittagssnack zu fangen. Doch an diesem Tag überkam sie einfach die Langeweile und schloss sich ihm somit an.

Nun saßen sie also in dem kleinen Kanu. Ihr Bruder war mit einem Speer bewaffnet und starrte wie gebannt auf das Wasser. Seine Waffe hatte er bereits einsatzbereit in seiner rechten Hand. Katara hingegen saß mit dem Rücken zu ihm - ihr war mal wieder klar geworden, wie unglaublich langweilig und langwierig solche Ausflüge waren. Sie trieben bloß Stundenlang dahin - in der Hoffnung, dass Sokka mal Glück hatte und tatsächlich einen Fisch fing. Sie liebte ihren Bruder, aber was das anging, musste er wohl oder übel noch viel lernen.

"Diesmal wird mir dieses Vieh nicht entwischen."

Mehr oder weniger aufmerksam drehte die junge Wasserbändigerin ihren Kopf, um den Sprechenden zu begutachten. Sein Mund hatte sich inzwischen zu einem begeisterten Grinsen geformt. Vermutlich hatte er nun endlich einen Fisch entdeckt.
"Hier kannst du was lernen Katara. Pass auf, so fängt man einen Fisch!"
Katara musterte ihren Bruder mehr als skeptisch. Vorsichtig beugte sie sich vor und entdeckte einen weiteren Fisch direkt vor ihrer Nase. Sie stützte sich am Rand des Kanus ab, um ihn genauer zu betrachten. Ihr kam eine Idee auf und sie war nicht ganz sicher, ob dies die beste Idee war. Vorsichtig zog sie ihren linken Handschuh aus und bewegte ihre Hand vorsichtig aus dem Handgelenk hoch und runter. Das Wasser fing tatsächlich an sich zu bewegen! Konzentriert beobachtete die Wasserbändigerin, wie sie den Fisch in einer kleinen Wasserkugel in die Luft beförderte.
"Sokka! Da, sieh mal!", rief sie ihrem Bruder begeistert zu.
"Psst! Nicht so laut, sonst verscheuchst du ihn", flüsterte ihr Bruder ebenso begeistert zurück. Er hatte seinen Blick nicht eine Sekunde von seinem Ziel genommen und somit nicht gesehen, dass seine Schwester bereits einen Fisch gefangen hatte! Das war ja mal wieder mehr als typisch.
"Ich riech' schon wie er in der Pfanne brutzelt", fügte Sokka gierig hinzu.
"Sieh mal, Sokka! Ich habe gerade einen gefangen!" Katara bewegte beide Hände gleichmäßig hin und her und beobachtete, wie sich die kleine Wasserkugel mit dem Fisch von rechts nach links bewegte. "Jetzt guck doch mal!", forderte sie erneut und versuchte ihre Kugel weiter zu Sokka zu bewegen, der scheinbar gerade zum Angriff ausholte. Sein Speer traf ihre Wasserkugel, die sofort über ihm zerplatzte. "Hey!", beschwerte sich die unerfahrene Bändigerin und beobachtete, wie der Fisch zurück ins Wasser sprang. Da war ihr Erfolg also hin. Sichtlich nass und deutlich genervt drehte Sokka sich nun zu seiner Schwester um.

"Wie kommt es, dass ich jedes Mal klitschnass werden muss, wenn du mit eiskaltem Wasser zauberst?!"
"Das hat nichts mit Zauberei zutun, Sokka! Das nennt sich Bändigen und das ist eine-" Weiter kam die Braunhaarige nicht, da er sie bereits unterbrochen hatte.
"Jaja, eine uralte Kunst unserer Vorfahren - Bla Bla Bla" Sokka drehte sich wieder um. "Also wenn ich so ein Spinner wäre wie du, dann würde ich versuchen die Leute damit nicht so zu nerven." Der Ältere mit dem Pferdeschwanz begutachtete seine nassen Sachen.
"Du findest also das ich ein Spinner bin, ja?" Die Braunhaarige rümpfte genervt die Nase. "Katara", begann ihr Bruder und drehte sich zu der Angesprochenen, um fortzufahren. Sie konnte erkennen, dass er zum Reden ausholte, wozu er allerdings nicht kam, da sie mit Wucht gegen einen Eisblock stießen, wodurch das Kanu wackelte. Ein Blick nach vorne verriet ihnen, dass noch sehr viele weitere Eisblöcke vor ihnen lagen. "Mach doch was!", entglitt der Braunhaarigen panisch und sie krallte sich fast instinktiv am Rand des Bootes fest.
Ihr Bruder ignorierte diese Bitte konzentriert, während er versuchte mit der Paddel an Schnelligkeit zu gewinnen.
"Hey, Vorsicht!", fügte sie erneut hinzu, als sie direkt auf zwei große Eisblöcke zusteuerten. "Nach links!", wies sie ihrem Bruder an, mit dem Gedanken, dass dies die einzige Möglichkeit zum Ausweichen wäre. "Sokka, nach links!", wiederholte sie in ihrer Angst erneut.

Mit Wucht spürte sie, wie sie gegen den Eisblock knallten, das Kanu zersprang und mit einem weniger sanften Aufprall auf der Eisscholle landeten.
Kurz musste Katara sich sammeln, bevor sie sich aufrichtete und ihrem Bruder vorwurfsvolle Blicke zuwarf.
"Nennst du das etwa links?!"
"Dir gefällt also nicht wie ich lenke, ja? Warum hast du nicht das Wasser gebändigt und uns schweben lassen?!", keifte ihr Bruder zurück. Er konnte so ein Idiot sein, wirklich! Eben noch hatte er uhr Bändigen verhöhnt, und jetzt warf er ihr allen Ernstes vor, es nicht eingesetzt zu haben?!
"Oh, also jetzt ist es meine Schuld?!", wollte die Braunhaarige vorwurfsvoll wissen, während sie sich erhob.
"Ich hätte dich zu Hause lassen sollen. Kaum hat man ein Mädchen dabei, schon geht alles schief.", seufzte Sokka und blickte betrübt auf das treibende Wasser.
Ja, sie hätte wirklich besser zu Hause bleiben sollen! Ihr Bruder war so ein Idiot! Eine brodelnde Wut staute sich in ihr zusammen und sie versuchte gar nicht erst, diese für sich zu behalten. Er sagte ihr doch auch immer, was er dachte! Nun musste er dies auch ertragen.

"Du bist das sexistischste, unreifste Erbsenhirn, das ich kenne! Es ist mir so peinlich, mit dir verwandt zu sein! Seit Mutter gestorben ist, habe ich die ganze Arbeit im Lager erledigt, während du irgendwo Soldat gespielt hast!" Aufgebracht stand sie nun da - schrie ihren Bruder an und bewegte hektisch ihre Arme dabei. Sokkas gleichgültiger Blick sah nun eher ängstlich aus. Es war, als würde er an ihr vorbei gucken. Das machte sie nur noch wütender!
"Katara, schrei nicht so"
"Oh doch, es reicht! Ich hab die Nase voll!"

Sokkas Blick wurde panisch und fassungslos und er blickte nun klar und deutlich an ihr vorbei. Und als sie sich umdrehte, wusste sie auch, warum.
Katara hatte sich nicht unter Kontrolle gehabt - sie hatte gebändigt, ohne es zu wissen.
Der große Eisblock, den sie unwissentlich zerstört hatte, zerbrach nun und löste damit eine Welle aus, die die Verantwortliche und ihren Bruder auf ihren Eisblock einen Stück wegtrug. Die Beiden konnte sich gerade noch festhalten.
"Du bist kein Spinner, du bist völlig durchgeknallt!", beschloss Sokka vorwurfsvoll. Die Braunhaarige blickte schockiert auf den zerstörten Eisblock.
"Ich war das?"
"Ganz recht - herzlichen Glückwunsch" Ihr Bruder zog ein sarkastisches Lächeln auf. Sie hatte so viel Potenzial, so viel Talent, das wusste sie einfach! Doch sie wusste einfach nicht, wie man damit umging. Wie bändigte man richtig das Wasser? Sie wünschte, jemand könnte ihr dies beibringen. Es war ein hartes Schicksal die letzte Wasserbändigerin am Südpol zu sein.

Lange konnte die Braunhaarige nicht darüber nachdenken, ein Strahlen riss sie aus ihren Gedanken. Ein Strahlen ... das aus dem Wasser kam! Das Wasser unter ihr leuchtete und wurde unruhig.
"Katara, hör auf! Das ist nicht lustig!", patzte Sokka sie gleich darauf wieder an. Na klar, als ob sie sowas konnte! Sie schenkte ihrem Bruder einen kurzen, beleidigten Blick. Fast instinktiv sprang ihr Bruder auf und riss die Brünette mit auf die Beine, die wie gefesselt auf das Wasser starrte. Ein riesiger Eisbrocken hatte sich vor ihnen aufgetan. Wie war das nur möglich?  Wie genannt starrte Katara den leuchtenden Eisklotz an. Da war jemand .. im Eis! Ja, ganz sicher! Er hatte komische Tattoos am Kopf und an den Händen - in Form von Pfeilen. Und sie leuchteten. Ihr Bruder sagte nichts, starrte aber genauso ungläubig wie sie auf die Geschehnisse. Im nächsten Moment öffnete der Junge im Eisberg seine Augen.
Erschrocken taumelte die Bändigerin einen Schritt zurück.
"S-Sieh nur, er lebt!", stellte sie immer noch schockiert fest. "Wir müssen ihm helfen!", beschloss das Mädchen, griff nach Sokkas Waffe und lief instinktiv auf den Eisberg zu. "Nicht Katara!", rief ihr Bruder hinterher. Wie konnte er nur so misstrauisch sein? Da war doch offensichtlich jemand im Eisberg und die Person brauchte Hilfe!
"Halt, komm zurück! Wir wissen nicht was das für ein Ding ist!" Sokka lief seiner Schwester sofort hinterher, die von einem Eisblock im Wasser auf den nächsten sprang, um zu dem Jungen zu gelangen.

Als Katara angekommen war fing sie an mit Sokkas Waffe wahllos auf den Eisberg zu schlagen. Ihr Bruder stand nur verdutzt daneben und beobachtete sie dabei. Manchmal wusste er wohl selber, wann er sich nicht durchsetzen konnte. Katara wollte dem Jungen helfen - also tat sie es.
Sie schlug dutzende Male dagegen - bis ein kleines Loch entstand und dort - Luft rauskam?! Und nicht gerade wenig. Die Wasserbändigerin wurde im hohen Bogen nach hinten geblasen und zu ihrem Glück von Sokka, der sich selber gerade so halten konnte, aufgefangen. Die Geschwister beobachteten, wie sich Risse in dem Eisberg bildeten. Er zersprang und setzte einen großen Lichtstrahl frei, der bis in den Himmel ragte. Was passierte hier nur? Katara starrte ungläubig in den Himmel und richtete sich wieder auf. Sokka tat es ihr gleich.
"Vorsicht, Katara!" Er stellte sich schützend vor seine Schwester, als der Junge mit den leuchtenden Tattoos und Augen einen auf einen kleinen Abhang vortrat.
"Stopp!", rief der Krieger und hielt ihm seinen Speer geradewegs entgegen. Dann geschah etwas unerwartetes - der Junge hörte auf zu leuchten und es war, als würde er damit auch an Kraft verlieren. Der Leuchtstrahl im Himmel verschwand ebenfalls. Er fiel den kleinen Berg hinunter, den er empor gestiegen war. "Oh gott" Die Brünette drückte sich instinktiv an ihrem Bruder vorbei und fing den Jungen auf. Sie hockte sich so hin, dass sie seinen Kopf hielt und musterte ihn eindringlich und besorgt. Er hatte die Augen zu. Er sah nicht alt aus - er war ja noch ein Kind.
Aufmerksam beobachtete Katara, wie er langsam die Augen öffnete. Es schien ihm schwer zu fallen, aber er schaffte es. Erleichtert lächelte das Mädchen.
"Ich muss..dich etwas wichtiges fragen", murmelte der kleine glatzköpfige Junge.
"Was denn?" Dies klang jetzt wieder ziemlich beunruhigend. Das Lächeln vergang ihr und sie horchte aufmerksam.
"Komm ein Stück näher", murmelte der Junge weiter. Es hörte sich so an, als wäre er erschöpft.
"Was ist denn los?" Vorsichtig tat sie was er wollte. Er sah so harmlos aus, ihr war jegliche Angst verflogen.

"Willst du mit mir Pinguinschlitten fahren?" Seine Augen waren nun aufgerissen, sein Mund hatte sich zu einem begeisterten Grinsen geformt.

Etwas verblüfft wich die Wasserbändigerin langsam wieder ein kleines Stück zurück.
"Ich-" Sie setzte sich normal hin, da der Junge ja scheinbar fitter war als sie dachte, musste sie ihn wohl nicht mehr stützen. "Ja klar, wieso nicht?", stimmte sie verblüfft zu.
Mit einem Luftstoß war der kleine Glatzkopf auch schon wieder auf den Beinen und Sokka stellte sich in Alarmbereitschaft - mit seinem Speer direkt auf den Fremden gerichtet. Langsam richtete sich das Mädchen ebenfalls auf.
"Was ist denn hier passiert?" Der Junge guckte sich verwundert um. Wusste er denn wirklich nicht, was geschehen war? Hatte er Erinnerungslücken? Katara konnte die gesamte Situation nicht zuordnen.
"Sag es du es uns!", forderte Sokka nun, der gar nicht daran dachte, seine Waffe wegzunehmen.
"Wie bist du in das Eis gekommen? Und warum bist du gar nicht erfroren?" Vorsichtig tippte ihr Bruder den Fremden mit seinem Speer an, den dies scheinbar gar nicht kümmerte.
"Das weiß ich auch nicht so genau" Der Junge mit den Tattoos drückte Sokkas Waffe weg, der diese zu Kataras Überraschen wirklich wegnahm und sich wieder aufrecht hinstellte.
"W-wie ist denn dein Name?", wollte die junge Wasserbändigerin nun wissen. Sie war noch immer mehr als verwirrt - er war schließlich in einem Eisberg gefangen.
"Antworte Fremder!", forderte Sokka und zog beide Augenbrauen zusammen. Ihr Bruder neigte bekanntlich dazu, zu übertreiben und sich aufzuspielen. Vor ihnen stand kein Monster, sondern bloß ein Junge. Und der wirkte nicht sonderlich gefährlich.
"Ich bin Aang" Der Glatzkopf grinste die Geschwister freundlich an.
Bevor er weitersprechen konnte, und wurde die Aufmerksamkeit von allen Dreien auf ein lautes Grummeln gezogen. Hastig kletterte Aang den Vorsprung hinauf und sprang gleich darauf wieder hinunter, sodass er aus Kataras Sichtfeld war.
"Hallo Appa!" Hörte sie den kleinen Mönch rufen. "Alles ok bei dir? Wach auf Kumpel!"

Vorsichtig zupfte die Brünette ihren Bruder am Ärmel und deutete ihm damit an, ihr zu folgen. Die Geschwister spazierten um den Vorsprung herum und staunten nicht schlecht, als sie die Herkunft des Grummelns entdeckten - ein Bison! Ein großer Bison mit Hörnern! Ihr Bruder fand zuerst wieder die Sprache.
"Was ist das für ein komisches Ding?!"
"Das ist Appa, mein fliegender Bison!", antwortete Aang.
"Sicher. Und das hier ist Katara, meine fliegende Schwester.", entgegnete der junge Krieger, der ganz offensichtlich mal wieder lustig sein wollte. Katara schenkte ihm einen genervten Blick. Das war ja mal wieder zum totlachen! Bevor der Mönch antworten konnte, holte Appa tief Luft und nieste im nächsten Moment mit ganzer Kraft. Während die Wasserbändigerin in letzter Sekunde ausweichen konnte, war ihr Bruder voll mit Bisonschnodder.
Seine Schwester konnte nicht anders, als in schalkendes Gelächter auszubrechen.
"Keine Angst, mit Wasser kriegt man das wieder ab.", sagte Aang, der ebenfalls schmunzeln musste.
"Wohnt ihr hier in der Nähe?"
Sokka schob sich augenblicklich vor seine Schwester, die sich daraufhin die Nase zuhielt. Sie liebte ihren Bruder, doch gerade stank er fürchterlich!
"Gib keine Antwort! Hast du den Lichtblitz gesehen? Er hat der Feuernation ein Signal geschickt!" Wie konnte man nur so misstrauisch sein? Aang sah total lieb und süß aus.
"Genau - er ist bestimmt ein Spion der Feuernation" Die Brünette drückte ihren Bruder zur Seite und schob sich nun vor ihn. "Das sieht man ja schon in seinem äußerst gefährlichen Blick." Katara lächelte den Fremden freundlich an.
"Ich bin übrigens Katara und der paranoide Typ hier ist mein Bruder Sokka."

"Freut mich s-", weiter kam der glatzköpfige Junge nicht, da auch er kräftig niesen musste - dabei schoss er hoch in die Luft. Ungläubig blickten Katara und ihr Bruder nach oben und beobachteten, wie der Junge wieder Richtung Boden fiel und auf beiden Füßen landete. "Freut mich sehr!" Er grinste.
"Du bist ein Luftbändiger!", erkannte das Mädchen begeistert. Luftbändiger - wie war denn das überhaupt möglich? Waren sie nicht alle ... tot?
"Goldrichtig! Das bin ich."
"Ein Lichtstrahl, ein Bison, ein Luftbändiger - ich geh nach Hause, da spinnt wenigstens keiner rum.", grummelte Sokka und drehte sich zum Gehen, als er bemerkte, dass sie umzingelt von Wasser waren.
"Wenn ihr hier festsitzt, können Appa und ich euch mitnehmen. Er kann sogar fliegen! Das wird lustig, ihr werdet schon sehen!" Mit einem Sprung saß der Luftbändiger auf dem angeblich fliegenden Bison.
"Ja, das wäre toll, Aang! Danke!"

So begann ihre Geschichte mit Aang. Doch das war nicht das aufregendste an diesem Tag. Wenn Katara gewusst hätte, was danach noch kommen würde, wäre sie sicherlich nicht so sorglos und fröhlich gewesen.
Ihr Leben war stets langweilig und eintönig - doch dieser Tag änderte schlichtweg einfach alles. Seit diesem Tag war ihr Leben wie eine einzige Achterbahnfahrt.

_________

[Währenddessen..]

Prinz Zuko starrte aufgeregt auf den Lichtstrahl, der sich im Himmel aufgetan hatte. Das musste ein Zeichen sein. Nun würde seine Zeit kommen!
"Na endlich", zischte der Junge Prinz vor sich hin.
"Onkel!" Er drehte sich schlagartig zu seinem Onkel um, der vor einem kleinen Tisch saß und eins seiner Brettspiele spielte und Tee trank - alleine. "Wisst ihr eigentlich, was das bedeutet?!"
"Etwa das ich mein Spiel nicht beenden kann?" Sein Onkel Iroh blickte unberührt auf und strich sich nachdenklich über den Bart.
"Es bedeutet, dass meine Suche sich langsam dem Ende zuneigt!" Zuko drehte sich wieder um und widmete seinen Blick dem Himmel. Das Licht war verschwunden.
"Das Licht stammte von einer unfassbar starken Quelle! Das muss er sein!"
"Oder es war nur ein gewöhnliches Wetterleuchten." Sein Onkel blickte nun ebenfalls in den Himmel. "Das hatten wir doch alles schon des Öfteren, Prinz Zuko." Er wandte sich erneut seinem Spiel zu.
"Kommt, setzt euch zu mir. Trinkt mit mir eine Tasse beruhigenden Jasmintee."
"Ich brauche keinen Tee! Ich will nur endlich den Avatar fangen!" Der Schwarzhaarige drehte auch aufgebracht und wütend um. "Steuermann - setz direkten Kurs auf das Licht!"

Er würde seine Ehre wiederherstellen. Komme was wolle.
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