Lustige Fanficton 1 - Mysteriöser Besuch

von JoeMo
GeschichteDrama, Humor / P12
Daisy Donald OC (Own Character) Tick Track Trick
12.01.2020
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Sie rannte und rannte. Immer weiter. Mit Schweiß vermischter Schnee lief ihr Gesicht entlang herab. Während dem Laufen dachte sie über die Idee nach, zurück nach Entenhausen zu kehren, nachdem sie einfach weggelaufen war. Es war ein Fehler. Sie hätte nicht zurückkommen dürfen.
Und jetzt vier Jahre später, als sie vier Häuser von Donald Ducks Haus entfernt war, wurde sie überfallen.
„Das muss ein Zeichen sein“, dachte sich die blonde Ente. Sie war außer Atem. Die Hände in die Knie gestützt, blieb sie stehen. Vor ihr breitete sich die Baustelle des Bahnhofes aus. Debby ging zu einen Ticketautomaten. Sie wollte nur noch weg. Weit weg von ihrer Heimatstadt. Genauso wie vor vier Jahren.
Am Automaten angelangt griff sie in die Hosentasche der zerrissenen Jeans uns spürte nichts. „Verdammt! Der Dieb muss mir die Geldtasche gestohlen haben“, fluchte die Ente.
Planlos schlenderte Debby Richtung Süden. In nicht allzu weiter Ferne sah sie das Licht eines heruntergekommenen Diners blinken. „Na immerhin ist es bestimmt warm und ich hab‘ eh keine Alternative“, dachte sich die Blondine. Doch das Schicksal hat anderes mit ihr im Sinn. Ein Schwein, der dreckigen Uniform zu urteilen wahrscheinlich der Koch, sperrte die Tür vor Debbys erschöpften Gesicht zu. Durch die Glasfront sah Debby zwischen viel Dreck das korpulente Schwein einen Kessel mit dampfendem Öl durch die Hintertür tragen.
Debby wartete einige Augenblicke bevor sie um die Hausecke schlich. Angewidert sah sie den Hintern des Ebers, der sich eine schmale Stahltreppe hinauf quälte. Dass Fass mit dem Öl ließ er neben den Mülltonnen stehen. Debby lehnte sich an das warme Fass. Es dauerte nicht lange bis Debby zwischen den Dreck einschlief.

„Aber du musst mir glauben, Donald. Sie war es“, Donald schaute seine Nachbarin skeptisch an. „Ich habe sie mit eigenen Augen gesehen“, versicherte ihm eben diese. Er mochte Mia zwar gern, aber sie redete ihm einfach zu viel.
„Das ergibt keinen Sinn. Wenn es wirklich Debby war, warum lief sie dann von dir weg?“, fragte Donald ungeduldig.
„Keine Ahnung. Vielleicht habe ich sie erschreckt“, erwiderte der braune Lockenkopf. „Ich war so geflasht, dass ich sie kreischend umarmte“.
„Oja. Wenn du kreischt, würde ich auch das Weite suchen“, dachte sich Donald. Dass Debby und Mia beste Freundinnen waren, kann er sich bis heute nicht verstehen. „Es tut mir leid, aber ohne einen Beweis glaube ich dir nicht“, meinte Donald mitfühlend und führte Mia bestimmt zur Haustür.
Ihrer Niederlage bewusst verabschiedete sich Mia und ging nach Hause, in das Haus gegenüber. Mias Vater Enrico war Donalds liebster Nachbar. Neidisch schaute er auf das renovierte Haus. Durch eine Erbschaft einer Verwandten in Pizztalien konnten sie das Haus umbauen.

Donald lag vorm Fernseher als ihn Track weckte. „Hier ist deine Geldtasche. Du musst sie verloren haben“, meinte er und warf eine braune Geldtasche auf den Bauch seines Onkels.
„Das ist nicht meine“, meinte Donald nach kurzem Blick auf die Börse.
„Doch das muss deine sein. Im Münzfach ist ein Foto von dir und einer anderen Ente“.
Skeptisch zog er das Bild aus dem Fach. Er erstarrte. Auf dem Bild war er wirklich.
„Dann muss die Tasche der anderen Ente gehören. Daisy wird bestimmt auf dich böse sein“.
„Nein das wird sie nicht“, dachte sich Donald. Er musterte das Foto. Es muss bestimmt 20 Jahre alt sein. Die Geldtasche gehört auch nicht der Ente auf dem Foto. Diese lebte schon lange nicht mehr.
„Debby“, flüsterte Donald geistesabwesend.
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