RavenBlack

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
12.01.2020
14.02.2020
10
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Schönen Valentinstag euch da draußen!

Passend zum Tagesmotto gibt es ein bisschen Liebe (auf Dämonengeneral-Art) XD.

Wünsche gute Unterhaltung. ;)

LG
Fanny
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Ich weiß schon, wie ich dich knacke, Pantherchen. Keine Sorge, bald schon wirst du schnurren und unter mir vergehen wie Eis auf der Herdplatte, freute sich Sora und küsste sich wieder Richtung Nacken, verwendete jeden Dornfortsatz als Sprungbrett zum nächsten, während er mit den Fingern die gespannten Flanken entlang strich. Wie erwartet begannen diese unter dieser Zuwendung zu zucken und Seiji sich gleichzeitig zu winden. Dort war der Japaner äußerst empfindsam und gleichzeitig hoch entflammbar. Dessen erstes, kleines Keuchen entlockte Sora ein wissendes Schmunzeln, denn es war mit dem Knistern von hungrigem, gerade frisch entfachtem Feuer zu vergleichen, das nicht gleich wieder sterben wollte. Es hatte die Absicht zu brennen, züngelte lechzend nach Nahrung und Sora war gewillt, ihm zu geben, was es verlangte.
Don´t worry. Ich lege gleich ein paar Scheite nach, aber nicht wie von dir gewünscht aus weichem Fichtenholz, sondern aus eisenhartem Bergmahagoni, dachte der heutige Heizmeister. Mit einem perfiden Grinsen auf den Lippen, das durchaus an einen gewissen Vielfraß erinnerte, wanderte das blonde Haupt tiefer. Sora verteilte mit Hingabe kleine, zwickende Bisse dort, wo er gerade noch gönnerisch liebkost hatte und freute sich sardonisch, als dieses Öl eine wahre Stichflamme auslöste. Seiji wand sich unter ihm wie wild, ruckte an der Kette und begann, mit den Füßen zu stampfen, sodass sich Sora vorkam, als hätte er einen nervösen, jungen Hengst unter sich. Er fühlte, wie sich die Atmung des Älteren beschleunigte sowie die Brust sich schnell und rhythmisch hob und senkte - unter den Bestrebungen, seiner absichtlich hervorgerufenen Zugluft zu entkommen, welche einen bösen Kamineffekt in dem Japaner hervorrief.
Ja, Feuer ist sehr empfänglich für Sauerstoff, nicht wahr?, dachte Sora zynisch und ließ seine feuchte, abenteuerlustige Entdeckerin gemütlich zur anderen Seite tanzen, die auch nicht vernachlässigt werden wollte. Genießend schob er seine Nase in Seijis frisch rasierte Achselhöhle, roch noch die Reste des Duschgels, vernahm aber auch schon die ersten, feinen Noten, die zum unverwechselbaren Männerduft seines Prinzen gehörten. Sacht stupste er gegen die helle Haut, die dort schon leicht im Schweiß der Erregung schimmerte und bohrte seinen Eckzahn in diese sonst kaum beachtete Stelle. Nur ganz vorsichtig, mehr ein sachter Pieks, doch Seiji schien zu ahnen, was kommen würde.
»Oh, hör auf damit! Wenn du da jetzt weitermachst, dann schreie ich das ganze Hotel zusammen!«, warnte ihn der Schwarzhaarige und entlockte Sora ein belustigtes Lachen.
»Just go ahead. Lass ruhig alle hören, wie schön sinnlich du leiden kannst«, meinte er und leckte besänftigend über die kaum beleidigte Stelle, ehe er sich daran festsaugte. In diesem Rhythmus bahnte er sich einen gemeinen Pfad bis zum Hüftknochen und ergötzte sich an den lieblichen Schreien seines Koibitos, die jener aber so arg unterdrückte, dass Sora schon fast Mitleid für ihn empfand.
Nicht einmal in dieser Situation kannst du die Umwelt und welchen Eindruck sie von dir haben könnte, vergessen, ärgerte sich der Marine ein wenig und nahm sich vor, dass er das heute schon noch ändern würde, während er sich zwei Finger mit Gel benetzte. Wie immer bat er höflich um Einlass, der ihm auch sofort gewährt wurde. Mittlerweile hatte sich eine gewisse Routine zwischen ihnen eingestellt und Seiji hatte keine Probleme mehr, bewusst lockerzulassen. Aber die heutige Situation war neu und es freute Sora, dass sein Geliebter auch unter diesen Umständen die mentale Gelassenheit dafür aufbringen konnte. Ohne sich lange aufzuhalten, drang Sora vor, hatte aber nicht wie gewohnt im Sinn, eine gewisse Vorbereitung zu vollziehen. Dafür würde er sich später eines gewissen Hilfsmittels bedienen, dessen ergonomische Form und seidenglatte Oberfläche wie geschaffen dafür waren. Im Moment ging es ihm nur darum, Seiji durch bloße, rein körperlich gesteuerte Reaktionen an den Rand der Verzweiflung zu treiben.
»Wie möchtest du es denn gerne? So vielleicht?«, fragte er, als er den Mittelfinger um die kleine, kaum fühlbare Erhebung im Inneren seines Opfers kreisen lies, die sich weich und nachgiebig anfühlte - noch.
»Stell nicht so blöde Fragen und komm zur Sache!«, giftete Seiji, dem man die Ungeduld langsam anmerkte.
»Na, na! Warum so eilig? Der Abend ist jung und die Nacht lang. Lass uns doch mal ein wenig experimentieren. Wie wäre es damit?«, machte Sora weiter und rieb nun vorsichtig über Seijis Sweet Point, aber nur ein wenig - genug, um zu erregen, aber zu wenig, um wirklich glitzernden Sternenstaub zu generieren. Er wusste, dass der Arzt gerade zu Beginn etwas mehr Penetration brauchte und so reagierte jener sofort, indem er ihm mit dem Hintern entgegenkam, um etwas mehr Reibung zu erzeugen.
»Hmm, das scheint es auch nicht zu sein. Wie ist es jetzt?«, reagierte Sora wie ein neugieriger Lehrling, ging auf diese Aufforderung nicht im Geringsten und begann jetzt, Seijis Prostata leicht zu stoßen.
»Heilige . . .! Hör auf, daran herum zu pinseln und mach es richtig!«, knurrte Seiji und Sora lachte.
»Sorry! Ich stelle mich offenbar ein wenig ungeschickt an, scheint mir. Du musst mir schon sagen, wie du es willst«, war der Amerikaner endlich dort, worauf er die ganze Zeit hingearbeitet hatte und erntete von Seiji ein unwilliges »Arschloch!«.
»Wie bitte? Hast du mich gerade . . .«
»Ja, habe ich und jetzt hör auf, mich da unten zu ärgern!«, giftete Seiji und stieß nun heftiger gegen Seijis Hand, um sich selber zu helfen. Sora schüttelte vergnügt den Kopf und ergab sich - vorerst.
»Ist es so besser?«, fragte der Blonde unschuldig und mimte weiter den ahnungslosen Anfänger, als er auf die anschwellende Stelle drückte und gleichzeitig seinen Daumen auf den Damm legte, sodass er zangenartige Bewegungen machen konnte. Bei der Kraft, die er in seinen Fingern hatte, kam da ein ordentlicher Reiz zusammen und ließ Seiji aufjapsen.
»Du Teufel!«, stöhnte das Opfer wollüstig, welches nun wohl eher unterbewusst damit begonnen hatte, seine Erregung an dem glatten Bezug des Sofas zu reiben.
Holy shit! Wenn du dich so jetzt selber sehen könntest, würdest du vor Scham in Grund und Boden versinken. Aber warte noch. Da geht noch mehr, war Sora von dem entgegenkommenden Verhalten seines Gefangenen entzückt, angelte mit der freien Hand nach den schönen, in gleichmäßigen Abständen angebrachten Silikonkugeln und zog nun seine Finger aus dem warmen, feuchten Lustsumpf zurück.
»Ahhh, nun kommen wir der Sache schon näher. Ich habe ja gewusst, dass du es nicht lange aushalten . . . Wuahh!!! Kalt, kalt, kalt! Was soll denn das jetzt?«, war sich Seiji sicher, dass Sora nun zur Tat schreiten würde und wunderte sich, warum er nun etwas spürte, das nichts mit dem von ihm gewohnten Freudenspender gemein hatte.
»Zu früh gefreut«, verkündete Sora und sah dabei zu, wie auch die zweite Kugel regelrecht verschlungen wurde. Ohne Mühe verschwand auch die dritte in dieser sinnlichen, rosafarbenen Pforte und er setzte die vierte an, welcher er auf Grund ihrer Größe schon ein klein wenig Nachdruck verleihen musste.
»Eine Analkette? Nicht im Ernst!«, schimpfte Seiji, der seine ganze Konzentration offenbar darauf fokussiert hatte, herauszufinden, was ihn da gerade enterte.
»Damn right! Eine ganz klassische mit ansteigenden Durchmessern. Das Ganze soll ja einen Strafcharakter haben. Schon vergessen?«, meinte Sora und setzte die fünfte Kugel an, die Seiji schon etwas schwerer aufnahm.
»Himmel! Naokis Blut tut dir nicht gut. Wie viele noch?«, wollte Seiji wissen und der Marine bewunderte ihn dafür, dass er diese Buße einfach so akzeptierte.
»Drei«, erklärte Sora und Seiji keuchte erschrocken auf.
»Wie bitte?! Das schaff ich niemals!«, geriet der Schwarzhaarige in Panik. Sora verstand ihn, aber wusste, dass dessen Sorge unbegründet war. Die größte Kugel hatte den Umfang eines Hühnereis in der Gewichtsklasse L, also nichts, was ein gesunder Schließmuskel eines erwachsenen Mannes nicht schlucken konnte, wenn die Vorbereitung stimmte.
»Oh doch! Das wirst du und wenn wir morgen früh noch hier sind«, erklärte der pflichtbewusste Henker streng, beschloss aber, dem Verurteilten ein wenig Hilfestellung bei der Entspannung zu geben, indem er sich nun zum ersten Mal dem vernachlässigten Lustzentrum zwischen dessen festen Oberschenkeln widmete.
»Du bist doch nicht mehr gaAAAAAHHHH«, reagierte Seiji zuerst mit Protest, riss aber dann seinen Kopf in den Nacken, als er spürte, wie ihm Sora sacht über die Eichel strich. Dass er dabei Kugel Nummer Sechs ohne Probleme geschoben bekam, bemerkte er dabei gar nicht. Wahrscheinlich erhoffte er sich jetzt die baldige Erlösung, doch Sora hatte nicht vor, ihm endlich Erleichterung zu verschaffen. Ihm ging es nur um ein wenig Ablenkung. Also reizte er Seijis Glied und Hoden nur soweit, dass jener sich in seinen Gefühlen verlor und im Kopf schon das Gipfelkreuz sah, während er die vorletzte Kugel gegen den bereits etwas offenstehenden Muskelring drückte. Ein kurzes Zischen von unten ließ verlauten, dass der Eindringling diesmal bemerkt worden war und er strich Seiji liebevoll über den Rücken.
»Well done. Nur noch eine«, lobte er ihn und verzog ein wenig das Gesicht, da er allein von diesem Anblick schon kommen könnte, aber leider noch warten musste. Wie Seiji so über der Couchlehne lag, dessen nackter, trainierter Hintern in die Höhe gereckt, mit dem einen dunkelblauen Silikonball zwischen seinen schön geformten Backen, der darauf wartete, ebenfalls eingelassen zu werden, war eine Aussicht, die wohl keinen schwulen Mann der Welt kaltlassen würde.
»Mach schon, du sadistisches Biest!«, forderte Seiji das Ende dieser Qual, doch Sora wartete noch ein wenig ab. Der Kleinere war für den letzten, steilen Anstieg noch nicht bereit.
Erst noch einmal für Entspannung sorgen, beschloss der Amerikaner und widmete sich erneut Seijis Phallus. Er streifte vorsichtig, ja schon fast in Zeitlupe die Vorhaut zurück und wieder hoch. Gleichzeitig drückte er mit dem Daumen der anderen Hand gegen die äußerste Kugel in dessen Innerem, damit sie gegen die anderen stieß und die Prostata freundlich anklopfend an ihre Aufgabe erinnerte. Zufrieden spürte er, wie seine Finger feucht wurden, während Seijis Laute mehr und mehr einem rolligen Kater ähnelten denn einem Menschen.
Jetzt!, fand Sora den richtigen Zeitpunkt gekommen und setzte die letzte Kugel an. Ein kurzer, zischender Schmerzlaut und ein Zucken ging durch Seijis Körper, dann war auch dieser Akt überstanden.
»Verdammt!«, keuchte Seiji und vergrub sein Gesicht in der Polsterung. Aufmerksam beobachtete Sora das Gebaren des anderen, da er sofort abbrechen würde, wenn er bemerkte, dass er seinem Geliebten zu viel zumutete. Doch im Moment wusste er nicht so ganz, woran er war.
»Verdammt was?«, fragte er daher nach und grinste, als er bemerkte, wie Seiji wieder begann, seine Erektion gegen die Lehne zu reiben.
»Verdammt, das tat weh! Aber es fühlte sich gleichzeitig so unglaublich gut an, dass ich mich schämen müsste«, gestand der Ältere und Sora zog beeindruckt eine Augenbraue hoch, da er ahnte, wie schwer jenem dieses Geständnis gerade gefallen war.
»Dann warte erst einmal ab, was jetzt kommt«, versprach Sora ihm noch mehr davon und drang mit drei Fingern in Seiji ein, brachte die Kugeln mit gezielten Stößen in Schwingung und achtete akribisch auf die Signale von Seijis Körper. Jedes Zucken seines Gliedes, jedes winzige Zusammenziehen seiner Hoden und jeder elektrische Schauer, der seine ganze Gestalt durchbeutelte wurde in die Berechnung einbezogen und dann glaubte der kaltblütige Shooter den Moment gekommen. Gezielt presste Sora Zeige- und Mittelfinger seiner linken Hand gegen Seijis Damm und setzte zu einer gekonnten Druckmassage an, während er mit der anderen langsam an der Kette zog. Stück für Stück, Kugel für Kugel verließ Seijis Körper - begleitet von den sinnlichen, ekstatischen Lustschreien des Schwarzhaarigen, der sich in einem stufenweise ansteigenden Orgasmus verlor, welcher nichts, aber auch gar nichts mit all jenen gemein hatte, die ihm bisher zuteilgeworden waren. Und das ohne, dass sein Penis überhaupt berührt wurde.
Yup! Ein reiner Prostata-Orgasmus rollt langsam heran wie eine Schlammlawine, soll deshalb drei Mal so intensiv sein als ein normaler und auch viel länger anhalten, dachte Sora an das, was Cloud ihm darüber erzählt hatte und wurde nun zum ersten Mal Augenzeuge dieses Phänomens, denn Seiji zuckte auch jetzt noch ekstatisch, als wäre er von seinem Höhenflug noch nicht wieder zurück. Der schlanke Mann hing schlaff wie ein ausgelutschtes Gummiband, jeglicher Kraft vollkommen beraubt über der Lehne und auf der Sitzfläche des Sofas prangte ein dunkler Speichelfleck.
Hells bells! Wie herrlich wäre es, diesen schön vorbereiteten und gut gelockerten Acker jetzt zu bestellen, aber noch nicht. Erst wollen wir dich noch einmal auf Hochtouren bringen, damit wir uns auf derselben Höhe begegnen, fiel es dem Biest in Sora wirklich schwer, sich jetzt nicht in dieses weit offenstehende Tor zum Paradies zu drängen. Aber wenn er das jetzt tat, wäre der Spaß schnell vorbei und eine gemeinsame Ankunft im Elysium äußerst utopisch. Schweren Herzens griff er zu dem schwarzen Männervibrator, der laut Verkäuferin das neueste Modell am Markt sein soll und zog ihm aus Hygienegründen ein Kondom über, was auch die anschließende Reinigung viel einfacher machte. Man(n) dachte ja schließlich mit.
Dann wollen wir mal sehen, ob dieses Hightech-Spielzeug auch hält, was es verspricht, überlegte er, schob sich das Teil in den Mund, um es mit seinem eigenen Speichel gleitfähiger zu machen und fackelte nicht lange. Automatisch leckte er sich über die mittlerweile trocken gewordenen Lippen, als er sah, wie mühelos dieser nicht gerade schlanke Silikonkörper von Seiji aufgenommen - nein - regelrecht verschlungen wurde.
»Was zum . . .? Lass mir doch eine kleine Pause zum Verschnaufen, du geiler Bock! So viel Zeit . . . Himmel! Willst du mich in den Wahnsinn treiben?«, begriff der Arzt erst spät, dass sich Soras hartes Fleisch erneut zu kalt anfühlte und biss sich in den Handrücken, als jener die Vibrationsstufen ohne großes Federlesen eine nach der anderen hochstellte. Seijis Prostata war nach dem Orgasmus äußerst empfindlich und dieser erneute Reiz mehr schmerzhaft als angenehm, aber das gab sich zum Glück schnell wieder und machte innerhalb kürzester Zeit eine 180° Wendung.
»Ich  . . . Ich komme gleich nochmal, wenn du damit nicht aufhörst, verdammte KAHHHHHH«, würgte Seiji hervor, der sein letztes Wort im Sofakissen erstickte, in welches er gerade vor Verzweiflung hineinbiss.
»Tu dir keinen Zwang an, aber diesmal komme ich mit«, verkündete Sora und Seiji ächzte gequält, als der äußerst lebhafte Fremdkörper endlich den Rückzug antrat. Hastig, als ginge es um Leben und Tod, öffnete Sora seinen Gürtel und den Hosenstall.
»Beeil dich gefälligst!«, forderte Seiji mit heiserer Stimme und wackelte zusätzlich äußerst lasziv mit dem Hintern, was den Marine beinahe um den Verstand brachte. Soras Finger zitterten tatsächlich ein wenig und er schaffte es gerade so, sein fast schon schmerzhaft steifes Glied hervorzuholen. Für mehr war irgendwie keine Zeit und fehlte ihm auch der Sinn, denn seine Triebe waren nur auf das eine fokussiert. Ungeduldig, fast schon fahrig, rollte er sich ein Kondom über und kam sich vor wie damals bei der schnellen Nummer in der Jungentoilette seiner Schule, als er noch mit angezogener Hose eilig nach Seijis Hüften griff, um sich mit einem erlösenden Knurren in dieses warme, willige Männerfleisch zu versenken.
»Damn! Du saugst mich ja förmlich ein«, krächzte er bereits jetzt am Rande der Beherrschung. Sora bemühte sich wirklich eisern, seinem Verlangen nicht unkontrolliert nachzugeben und einfach wie ein wildes Tier in dieses betörende Geschöpf zu stoßen.
»Fluch nicht, sondern besorg’s mir endlich! Und zwar richtig«, zeigte Seiji, dass Sora ihm den zugeknöpften Japaner längst aus der Seele exorziert hatte und begann nun seinerseits, sich gegen Sora zu bewegen.
»Heavens! Ich will dir nicht wehtun«, stöhnte Sora, zog aber wie befohlen die Geschwindigkeit an.
Dieses Tempo halte ich nicht lange durch, stellte er fest und legte seine rechte Hand an Seijis Glied, um es eilig zu pumpen, damit sie gleichauf waren.
»Oh mein . . . Weiter! Fester! Ich . . . Jaaaaaaaa!«, fruchteten seine Bemühungen augenblicklich und bewiesen, wie sehr Seiji selbst am feinen Faden der Erlösung gebaumelt hatte. Sora gab ein tiefes, animalisches Brummen von sich und spürte nun ebenfalls das willkommene Ziehen in seinen Hoden, bevor er selbst in den elektrisch prickelnden Schauern versank, die ihn regelrecht ekstatisch schüttelten. Er musste sich wirklich arg zusammenreißen, um nicht über Seiji zusammenzubrechen - so sehr fuhr ihm diese Sinneseruption in jeden einzelnen Knochen, jeden Muskel, ja bis in die letzte Faser seines Körpers und verdampfte seine ganze Kraft in einer lodernd heißen Feuersbrunst der Leidenschaft.

~~**~~

Sora schob den langen Ärmel seines weißen Bademantels nach oben, hielt prüfend den linken Ellbogen in das warme, sprudelnde Wasser und befand es als genau richtig, um den Abend noch gemütlich ausklingen zu lassen. Er fühlte sich sonderbar leicht, regelrecht losgelöst und der Ärger über Clouds Entscheidung, nach Hongkong zu gehen, war wie weggefegt. Wie immer hatte seine Art des Frustabbaus wahre Wunder gewirkt - vorerst zumindest.
Dafür hat jemand anderer ziemlich darunter leiden müssen, überlegte er und schritt von der kleinen Dachterrasse ihre Suite wieder zurück ins Wohnzimmer, wo Seiji in eine flauschige Decke eingewickelt auf der Couch lag. Dass jener ihm dabei den Rücken zudrehte, hatte nichts Gutes zu bedeuten und Sora beschlich nun doch ein schlechtes Gewissen. Anscheinend nahm ihm sein Geliebter die Sache mit dem Bondage doch etwas übel.
Vielleicht waren es ja auch die Toys, überlegte er, obwohl er jetzt nicht sagen hätte können, dass sie dem Arzt keine Lust bereitet hatten. Aber bei dem streng erzogenen Japaner konnte es auch gut sein, dass wieder einmal der Kopf das Problem war und er partout nicht zugeben wollte, dass er Gefallen daran gefunden hatte.
Dafür war Runde zwei schon fast versöhnlicher Kuschelsex. Ganz gemütlich und im langsamen Tempo auf der Couch, fand Sora, dass sein Geliebter jetzt eigentlich keinen Grund zu schmollen hatte. Zuerst die Peitsche, dann das Zuckerbrot. Also eigentlich müssten die Ampeln jetzt wieder auf Grün stehen. Aber dem war offensichtlich nicht so. Sora unterdrückte ein missbilligendes Seufzen, als er sich zu Seiji auf die Couch setzte und jenem das Haar zur Seite strich, damit er wenigstens ein bisschen was von dessen Mimik sehen konnte.
»Sauer?«, fragte er vorsichtig nach. In so einer Situation blieb er lieber auf der Hut, auch wenn er nicht verstand, warum der andere nun so ablehnend reagierte. Schließlich hätte er ja jederzeit abbrechen können.
»Weiß ich noch nicht«, murrte Seiji in die Kissen und Sora zog fragend eine Augenbraue hoch. Da der Liegende das aber nicht sehen konnte, fasste er sein Unverständnis dann doch in Worte.
»Und wovon genau hängt das ab?«, wollte der Blonde wissen.
»Das hängt davon ab, ob ich morgen aufstehen kann, du unersättliches Monster! Im Moment kann ich nicht einmal einen Finger bewegen, so fertig bin ich. Es fühlt sich an, als hätte ich keine Knochen mehr im Leib und ich habe Angst, dass ich gleich in die Sofaritze rinne. Was bist du? Ein dämonischer Incubus?«, schimpfte Seiji auf Grund seiner körperlichen Schwäche und Sora kratzte sich betreten am Hinterkopf.
Hmm, möglicherweise war ich doch ein wenig zu enthusiastisch, wunderte er sich und strich liebevoll über das bisschen nackten Rücken, das zwischen der Decke herauslugte.
»Ich habe uns den Whirlpool eingelassen«, lockte er den plattgefahrenen Arzt, doch jener hatte nicht vor, sich umzudrehen.
»Schön für dich. Viel Spaß. Ich passe. Wenn ich mich auch nur einen Millimeter . . . Hey, hey! Lass das! Mir ist kalt«, protestierte der Arzt sofort, als Sora ihm einfach die Decke wegriss.
»Dir wird gleich wieder warm. Versprochen!«, meinte der Blonde liebevoll. Kurz darauf befand sich Seiji schon auf den Armen seines Folterknechtes und schien sich kein bisschen daran zu stören, dass er vollkommen nackt war. Viel mehr regte er sich über etwas anders auf.
»Lass den Blödsinn. Deine Schulter ist . . .«
» . . . vollkommen in Ordnung. So ein Fliegengewicht spürt die doch gar nicht«, wiegelte Sora sofort ab und Seiji murrte resignierend. Mehr entlockte ihm die Meinungsstabilität seines Liebsten mittlerweile gar nicht mehr.  
»Ich glaube, das Zimmermädchen wird uns killen«, wechselte Seiji nun aus heiterem Himmel das Thema.
»Warum? Weil sie den Whirlpool putzen muss?«, konnte Sora den Gedanken seines erotischen Gepäcks nicht folgen, was vielleicht auch daran lag, dass dessen Haut auf seiner Brust schon wieder gewisse Gelüste weckte.
Jesus! Wenn das so weitergeht, werde ich wirklich noch zu einem Sexsüchtigen, überlegte Sora und schritt mit Seiji hinaus in die kühle Nachtluft.
»Nein, du Ignorant! Weil sie an den Flecken in der teuren Ledercouch verzweifeln wird. Mal abgesehen von der Tatsache, dass sie sich garantiert die Frage stellt, wie da welche auf die Hinterseite der Rückenlehne gekommen sind«, hatte Seiji ihre Liebesstätte wohl aus der Vogelperspektive gesehen und schämte sich doch allen Ernstes vor dem Hotelpersonal.
Holy shit! Wir kämpfen gerade mit sehr unterschiedlichen Problemen, holde Benten, überlegte Sora belustigt und ließ seine delikate Fracht vorsichtig in das warme, blubbernde Wasser gleiten.
»Glaub mir, die Hotelangestellten haben sicher schon ganz andere Dinge gesehen und zucken wegen ein paar Liebesflecken auf den Polstermöbeln nicht einmal mehr mit der Wimper. Mach dir lieber Sorgen um deine Wirkung auf meine Libido, denn wenn ich dich so ansehe - nackt im Wasser wie ein sexy Meermann und über dir der klare Sternenhimmel -, dann könnte ich . . .«
»Einen Schritt näher und es wird das letzte Mal gewesen sein, dass du dein drittes Horn zum Einsatz gebracht hast, gieriger Oni! Weiche von mir, Dämon!«, warnte ihn Seiji und man konnte förmlich sehen, wie Sora imaginär die Ohren hängen ließ - einem gescholtenen Welpen nicht unähnlich.
»Oh, please! Das kannst du nicht bringen, Hime-sama. Es ist scheißkalt hier draußen. Am Ende fällt er mir noch ab. Ich verspreche dir, dass ich meine Finger auch bei mir behalten werde und alles andere auch«, erklärte Sora, dass er sich artig benehmen würde und Seiji seufzte, als er die treuen, blauen Hundeaugen sah, die ihn flehentlich anbettelten.
»Nun, das wäre tatsächlich schade drum. Na gut, komm schon rein, aber wehe dir!«, warnte er Sora noch einmal mit erhobenem Zeigefinger, der sich nun aus dem Bademantel schälte und in einem gewissen Sicherheitsabstand zu ihm in die riesige, rechteckige Wanne stieg, welche locker sechs Personen Platz bot.
Dann herrschte angenehme Stille. Nur das Blubbern des Wassers war zu hören und die stimmungsvolle Beckenbeleuchtung zauberte flackernde Schattenspiele auf ihre Gesichter. Doch fanden beide irgendwie keine Entspannung - zu sehr vermissten ihre Körper einander, die sich zuvor im Liebesspiel verloren hatten und auch ihre Seelen fanden den halben Meter Distanz exakt fünfzig Zentimeter zu weit.
»Das hält man ja im Kopf nicht aus. Setz dich gefälligst zu mir und benimm dich nicht wie ein schüchternes Bürschchen nach dem ersten Mal. Das steht dir nicht«, knickte Seiji als erster ein und so schnell konnte er gar nicht schauen, spürte er Soras Arm schon an seinem.
»Das hat nichts mit Schüchternheit zu tun, sondern ist eine reine Sicherheitsvorkehrung. Jeder Millimeter deiner nackten Haut schreit danach, von mir berührt zu werden und es ist wirklich schwierig für mich, dir zu widerstehen, wenn du bereits ausgepackt neben mir im Wasser liegst, wie eine männliche Nymphe - verlockender und anziehender als jede Sirene es je sein könnte. Vielleicht sollte ich doch besser . . .«, weiter kam Sora nicht, da sich Seiji plötzlich auf seinen Schoß schwang und dessen nasse Strähnen ihm die Nase kitzelten, als jener sich zu ihm hinunterbeugte.
Jesus fucking Christ! Aphrodite muss einen Zwillingsbruder haben. Anders geht das gar nicht, denn du wirkst gerade auf mich, als hätte dich die schäumende Gischt des Urmeeres geboren und mit sanften Wellen an mein Ufer gespült.
»Ich weiß, dass es das Dümmste ist, was ich jetzt machen kann und ich das morgen bitter bereue, aber zum Teufel, mir geht es nicht anders! Wollen wir doch mal sehen, wie stark deine Manneskraft wirklich ist, du gefräßiges Seeungeheuer«, gab Seiji zu und startete Runde drei mit einem sinnlichen Kuss, während er begann, Soras Unterleib mit dem seinen zu reiben, um die Glut darin erneut zu entfachen. Frei nach dem Motto, wenn das Zimmermädchen schon Arbeit hatte, dann gefälligst aus gutem Grund.
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