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Der Hitzkopf

von Mervatis
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16
OC (Own Character)
12.01.2020
11.03.2020
1
409
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12.01.2020 409
 
Vorwort

Dies ist meine erste Geschichte die ich überhaupt schreibe und deswegen freue ich mich über jede konstruktive Kritik und generelles Feedback. Ich möchte außerdem kurz dem Autoren „Weltenwandler77“ danken, denn es waren seine Warhammer 40.000 Geschichten, welche mich dazu brachten selber mit dem Schreiben anzufangen.
Jetzt genug von mir und ich wünsche jedem viel Spaß beim Lesen.


Prolog

Sie schauten sich einander an, Sekunden fühlten sich an wie Minuten. Sein Gegenüber hatte blutunterlaufene Augen, er war vermutlich tagelang ununterbrochen wach gewesen, die Wangen hohl durch wochenlange Mangelernährung.
Und so standen sie beide da, er ein Krieger der Feuerkaste und ihm Gegenüber ein Geist dessen was einst ein stolzer Soldat des Imperiums der Menschheit war. Ihre Gewehre im beidseitigen Anschlag aufeinander und gerade einmal fünf Tor'lek1 voneinander entfernt. Grath'im blickte dem menschlichen Soldaten in die Augen und sah eine Mischung aus Furcht und Trauer um seine gefallenen Kameraden. Der imperiale Soldat wollte nicht sterben und Grath'im wollte nicht mehr töten. Nur weil die Befehlshaber dieses Mannes zu engstirnig waren um das höhere Wohl zu akzeptieren, soll jener sterben? Das machte für Grath'im keinen Sinn...dieser ganze Krieg machte für ihn keinen Sinn mehr.

Während er darüber sinnierte wie sinnlos dieser Krieg doch war, bemerkte Grath'im plötzlich eine Veränderung in der Art wie der Imperiale ihn ansah. Aus dem Blick von Furcht und Trauer war ein Blick voller unbändigem Hass geworden. Grath'ims Feind hatte wohl über dasselbe nachgedacht wie er, ist allerdings zu einem anderen Schluss gekommen. Für den imperialen Soldaten war die Lösung für das sinnlose Abschlachten seiner Kameraden...Vergeltung.
Diesen Sinneswandel bemerkte Grath'im allerdings zu spät. In Zeitlupe sah er, wie sich der Finger seines Widersachers um den Abzug krümmte und abdrückte. Grath'im erwartete den Schmerz und den darauf folgenden Tod, aber beides blieb aus.
Das bemerkten er und der imperiale Soldat gleichzeitig und mehr als „Scheiße! Ladehäm...“ bekam eben jener aber nicht mehr heraus, da sein Kopf daraufhin durch den Schuss von Grath'ims Pulsgewehr förmlich platzte. Der kopflose Körper fiel, fast ohne Verzögerung, vornüber und landete mit einem Flatschen auf dem von Blut aufgeweichten Boden.
Grath'im senkte seinen Lauf und formulierte für sich eine unumstößliche Wahrheit: „Egal wie sinnlos ein Krieg dir erscheint, er wird weitergeführt. Denn in diesem Universum gibt es keine Hoffnung auf Frieden... in diesem Universum gibt es nur den Krieg.“
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