Unperfected World

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Loki OC (Own Character) Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
12.01.2020
12.01.2020
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Hey
Da einer meiner Lieblings Charaktere im Marvel Universe Taneleer Tivan/The Collector ist, habe ich mir gedacht, dass ich mal von ihm eine Geschichte schreibe. (:
Zudem habe ich dem Collector und seinem Bro The Grandmaster Fähigkeiten gegeben, damit sie sich verteidigen können.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des Kapitels und freue mich auf eure Reviews.

Beste Grüße
Alphawolf7



Main Characters:

Mina (OC)
Taneleer Tivan/The Collector


Main Characters/Support Characters:

Malina (OC)
The Grandmaster
Loki
Winter Soldier/James Buchanan "Bucky" Barnes


Support Characters:

Tony Stark/Iron Man
Steve Rogers/Captain America
Bruce Banner/Hulk
Natasha Romanoff/Black Widow
Clint Barton/Hawkeye
Thor


Cameo:

The Guardians Of The Galaxy
Yondu und seine Truppe











-Kapitel 1-

Nur langsam drang die harsche und schroffe Stimme ihres Sklavenhändlers an ihr Ohr. Sie öffnete ihre Augen und setzte sich auf. Die Lichter der vielen Lampen der Mienen suchten sich einen Weg durch die vielen kleinen Risse von der Metalltür. Ein großes dickes Schloss war daran befestigt. Das kleine Mädchen stand auf. Sie hatte langes braunes Haar und blaue strahlende Augen. Alles was sie trug war ein einst weißes Nachthemd und eine dünne Hose, die ihr bis zu den Knien ging. Um ihren Hals trug sie eine Art Halskette, doch nicht so eine die man einer Frau schenkte. Sie bestand aus Metall und ein rotes kleines Licht blinkte. Diese „Halskette“ ließ das kleine Mädchen ihre Fähigkeiten unterdrücken.
„Mina!“, hörte sie die schroffe Stimme ihres Händlers von draußen.
Einen Moment später erschien er vor ihrer Zelle. Er war nicht sonderlich schlank. Er hatte eine Glatze und fiese gelbe Zähne, zwischen seinen Lippen hing eine Zigarette. Der Mann trug ein vergilbtes Hemd, eine braune weite Hose und Schuhe. Sein Name war Torton. Es war der Sklaven Händler.
„Beweg deinen Arsch da raus und beginn zu arbeiten!“, schrie er sie an und öffnete die Tür mit einem Schlüssel. „Und wehe du versuchst wieder abzuhauen. Du weißt, was ich mit den anderen gemacht habe.“
Mina antwortete darauf nichts, sondern warf dem Mann einen bösen Blick zu und ging an ihm vorbei zu den anderen. Sie konnte es sich leisten Torton einige böse Blicke zuzuwerfen, doch die anderen nicht. Denn was auch immer Mina anstellte, der Sklavenhändler würde sie niemals töten, noch verkaufen, weil sie zu wertvoll für ihn war. Mit Mina zusammen waren es insgesamt zehn Sklaven, die Torton bei sich hielt. Sie war mit acht Jahren zu ihm gekommen, als ihre Eltern durch eine Explosion in den Mienen gestorben waren. Nun war sie zehn Jahre alt und musste jeden Tag arbeiten. Ihre kleinen Hände waren bereits ganz rauf und ab und zu riss die Haut auf und Blut quoll hervor. In den beiden Jahren hatte Mina schon das schlimmste, was sie sich mit ihren zehn Jahren vorstellen konnte, gesehen. Menschen waren in Fetzen gesprengt, erschossen, abgestochen oder ins All katapultiert worden. Das kleine Mädchen hoffte inständig, dass sie irgendwann von diesem Ort wegkommen könnte und ihr eigenes Leben führen könnte, doch dies lag noch in den Sternen.
„Mina!“, hörte sie erneut die schroffe Stimme von Torton. „Komm her!“
Das kleine Mädchen hatte sich soeben hingesetzt. Mit einem leisen seufzen erhob sie sich und ging zum Sklavenhändler.
„Hol mir ein paar von diesen Alkoholischen Getränke“, befahl er ihr und drückte ihr ein paar Units in die Hand. Er hob drohend seinen Zeigefinger. „Wenn du versucht zu verschwinden, werde ich das sehen.“ Torton deutete auf die „Halskette“ um ihren Hals.
„Ist gut“, sagte Mina und lief los.



Das kleine Mädchen durchstreifte die Gegend. Viele verschiedene Lebewesen waren erneut unterwegs. Hier und da bekam Mina einen Streit mit, andere betranken sich sogar jetzt schon am frühen Morgen. Obwohl? War es überhaupt Morgen? Mina wusste es nicht. Auf Knowhere wusste man nie wann es Morgen, Mittag oder Abend war. Man konnte immer nur das All und seine wunderschönen Farben betrachten. Mina wünschte, dass sie einmal die Sonne zu sehen und zu spüren bekam. Viele sagten, dass sie das schönste war was sie jemals gesehen hätten, andere sagten, dass sie eine brennende Nova war und einmal die ganzen Planeten auslöschen würde. Leise summte Mina ein Lied vor sich hin. Es war ein „Gute Nacht“ Lied, welches ihre Mutter ihr immer vor dem Schlafen gehen vorgesungen hatte. Auch wenn die Tode ihrer beiden Eltern erst zwei Jahre zurücklag, konnte sich Mina kaum noch an das Aussehen von ihnen erinnern. Sie wusste nur noch, dass sie immer sehr warmherzig, freundlich und lustige Menschen gewesen waren. Ihre Erinnerungen zu ihren Eltern schwanden von Tag zu Tag und Mina fand es erschreckend. Manchmal versuchte sie sich angestrengt an sie zu erinnern, doch je mehr sie sich anstrengte, desto weniger erschien vor ihrem inneren Auge. Tränen bildeten sich in ihren Augen, benetzten ihre Wangen und rannen an ihnen herunter.
Auf einmal stieß sie mit jemandem zusammen und plumpste zu Boden.
„Ouch!“
„Pass doch auf wo du hinläufst, kleines Mädchen“, hörte sie eine dunkle Stimme sagen.
Mina sammelte die Units ein, die ihr beim Zusammenstoß aus den Händen gefallen waren und rappelte sich auf.
„E-Entschuldige“, schniefte sie.
Das kleine Mädchen schaute hoch und blickte in dunkle Augen. Der Mann war groß gewachsen und hatte weißes Haar, ebenso seine Augenbrauen waren weiß. An seiner Unterlippe ging ein schwarzer Strich hinunter fast zu seinem Kinn.
„Was starrst du mich so an, Kleine?“, fragte er kühl. Sofort richtete Mina ihren Blick zu Boden. „Verschwinde. Ich werde euch kleinen Räubern keine Units geben.“
„Ich bin keine Diebin“, erwiderte Mina mit fester Stimme.
Der Mann vor ihr schaute sie mit hochgezogenen Augenbrauen an, überrascht über ihren Mut ihm zu widersprechen. Anscheinend wusste sie nicht, wer er war, denn sonst hätte sie sich in seiner Präsenz ganz anders verhalten. Wahrscheinlich so wie seine Sklavin Carina, die neben ihm stand und mit leicht verängstigter Miene die Szene mitverfolgte.
„Ach nein? Und was bist du dann?“, fragte er in einem leicht amüsierten Ton.
Nun war es Mina die den Mann überrascht anschaute. Blinzelnd senkte sie ihren Blick.
„Ich… Ich weiß es nicht…“, murmelte sie leise.  
„Du weißt es nicht? Huh, was für eine seltsame Antwort“, sagte der Mann amüsiert. „Aber sie überrascht mich nicht sonderlich. Ich kenne diese „Halsketten“. Du bist einer Sklavin von dem Sklavenhändler Torton.“
Mina schwieg. Sie wollte ihm eigentlich sagen, dass sie von niemandem eine Sklavin sei, doch sie konnte nicht. Ihre Zunge schien an ihrem Gaumen festgeklebt zu sein. Sie brachte kein Wort heraus.
„Nun verschwinde und belästige jemand anderen“, antwortete der Mann und drehte sich um, somit war die Unterhaltung beendet.
Mina schaute zu der pinken Frau mit den langen braunen Haaren. Sie lächelte sie gequält, aber auch mitfühlend an. Anscheinend war sie ebenfalls eine Sklavin dieses Mannes. Mina ließ ihren Blick wandern und entdeckte ein schlankes blaues Wesen in einem Laden.
„Möchtest du etwas bei diesem Wesen dort kaufen?“, fragte Mina und stellte sich neben den Mann hin. Ein leises genervtes Seufzen entfloh seinen Lippen. „Ich würde von diesem Wesen nichts kaufen, wenn ich du wäre.“
„Ich brauche keine Hilfe von einem kleinen Mädchen wie dir. Außerdem scheint es mir, dass du keine Ahnung hast, wer ich bin.“
Das kleine Mädchen schaute den Mann vor sich einen Augenblick lang an, dann lächelte sie. Leicht verwirrt runzelte er die Stirn.
„Nein, ich weiß wirklich nicht, wer du bist, aber das ist mir auch egal“, antwortete Mina. „Ich möchte dir nur helfen, bevor du einen Fehler begehst. Dieses blaue Wesen dort verkauft billige Dinge um das zweifache oder sogar dreifache vom eigentlichen Wert.“
„Ach, ist das so?“
Mina nickte.
„Ja, ich habe es selber gesehen. Da ich in den Mienen arbeite, kenne ich mich ein bisschen mit diesen Dingen aus und weiß wie viel sie Wert sind“, antwortete das kleine Mädchen.
Der Mann hob eine seiner weißen Augenbrauen.
„Wir werden gleich sehen, ob du recht behältst, Kleine“, antwortete er und wandte sich um, denn der Händler kam aus seinem Laden.
Das Wesen verbeugte sich leicht. Seine goldenen Augen leuchteten.
„Ich grüße Euch“, sagte er. „Was kann ich für Sie tun?“
„Du weißt, warum ich hergekommen bin und wofür“, antwortete der Mann. „Du sollst eine selten Pflanze bekommen haben. Zeig sie mir.“
„Jawohl.“
Der Händler verschwand für einen kurzen Augenblick wieder in seinem Laden und kam dann einen Moment später wieder mit einer blauen leuchtenden Pflanze heraus. Misstrauisch beäugte das kleine Mädchen die Pflanze.
„Hier ist sie. Es ist das einzige Exemplar, dass es in der ganzen Galaxy gibt.“
„Wunderschön“, murmelte der weißhaarige Mann.
„Und? Sollen wir über den Preis verhandeln?“
Mina holte tief Luft und pustete. Augenblicklich verschwand das blaue Puder auf der Pflanze und zum Vorschein kam eine verdorrte kleine Pflanze.
„Was fällt dir ein!“, donnerte das blaue Wesen.
„Entschuldigung, ich hatte etwas im Hals“, meinte Mina leise.
Das blaue Wesen wollte dem kleinen Mädchen eine Backpfeife verpassen, doch der Mann war schneller und ergriff das Handgelenk.
„Du wolltest mich betrügen?“, seine Stimme triefte nur so von Wut.
„Nein, ich-…“, weiter kam das Wesen nicht, denn plötzlich schrie es vor Schmerz auf und verwandelte sich dann in ein Häufchen Asche. Die Pflanze fiel zu Boden.
Ein paar der umherlaufenden Leute blieben erschrocken stehen, gingen aber dann schnell wieder weiter und taten so, als hätten sie nichts gesehen.
„Ich hasse es, wenn man mich betrügt.“
Mina schluckte, als sie das Häufchen Asche vor sich liegen sah.
„Danke.“
Sie schaute erschrocken auf, als sie seine Stimme hörte. Seine Wut war verschwunden und Freundlichkeit lag in ihr.
„K-Kein Problem“, stotterte das kleine Mädchen und lächelte zaghaft. „Ich muss jetzt gehen. Tschüss.“
Schnell lief Mina davon und ließ den Mann mit seiner Sklavin allein dort stehen.
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