Wette für die Wahrheit

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter
11.01.2020
13.03.2020
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Valentinstagsspecial?
So viel zu ich poste immer Samstags... Ich hoffe ihr freut euch trotzdem ;) so wie ich.

Tja, fast so als hätte ich es geplant... Muss ich warnen? Slash! Dieses Kapitel auf jeden Fall.

Das Kapitel ist für alle, die dem Konsumwahn da draußen entgehen wollen und sich etwas gutes? tun wollen.  Also jetzt mein Geschenk an euch:

Viel Spaß beim Lesen
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Am Morgen wachte Draco nach einer unruhigen Nacht erst recht spät auf. Es war schon nach 7 Uhr und das hieß, der Wahrheitszauber war Geschichte. Nun konnte er Harry wieder anlügen. Doch wollte er das auch?

Harry hingegen starrte schon seit einiger Zeit an den Himmel seines Bettes. Er musste heute das erste Mal zwei Stunden für Dracos Wohl sorgen und tun, was der wollte. Innerlich den Kopf schüttelnd stand er auf und machte sich bereit, um frühstücken zu gehen. Seamus und Hermine gesellten sich zu ihm im Gemeinschaftsraum.
So liefen sie gemeinsam runter und setzen sich an den Gryffindortisch.

„Potter mitkommen.“, schnarrte es plötzlich hinter ihnen. „Was ist den in Draco gefahren? Seit wann nennt er dich wieder Potter? Habt ihr euch gestritten?“ Harry lachte und stand auf: „Nein, er stichelt nur. Bis später.“

„Was gibts Malfoy?“ „Setz dich.“
Blaise hob eine Augenbraue und verfolgte das Ganze stumm. „Pack mir …“, und Draco führte die Sachen auf, die er essen wollte. Als er fertig war, streckte er seine Hand aus und forderte so seinen Teller.
„Massier mich.“, befahl er dann. Harry stand, ohne zu murren, auf und stellte sich hinter den Slytherin. Zuerst strich er sanft über die Schultern, um dann den Druck zu erhöhen und in die kleinen Verspannungen mit vorsichtigen Fingern zu massieren. Es dauerte keine 5 Minuten und der Junge unter seinen Händen hatte vergessen, zu essen und stöhnte auf.

Blaise grinste nun übers ganze Gesichte. „Sag mal, machst du das später auch bei mir?“ Graue Augen blitzen unter halb geschlossenen Augenlidern hervor. „Such dir deinen eigenen Gryffindor oder frag einfach deine Freundin.“, knurrte der Junge.
Harry beugte sich vor und säuselte ihm ins Ohr: „Wollen woanders hin? Da massiere ich dir auch mehr als nur die Schultern.“ Draco erschauerte, als der Atem des Anderen ihn traf und überlegte, was der Gryffindor damit meinte. Dann warf er seine Bedenken über Bord und nickte.

Das Frühstück war vergessen und die Jungen auf dem Weg in den Raum der Wünsche.

Dort angekommen Schritt Harry dreimal vor der Wand entlang und wünschte sich einen Raum zum Entspannen. „Nach dir.“, säuselte er und öffnete die Tür für den Blonden. Der Schritt vor und staunte. Er befand sich in einem Raum mit einem Kamin, davor waren auf einem Teppich scheinbar unendlich viele Kissen verteilt worden. Neben den Kissen waren noch einige Decken zu entdecken, das Licht kam nur von einigen Kerzen und dem Feuer im Kamin und schuf so eine einladend warme Atmosphäre.
„Wow so viel Phantasie hätte ich dir nicht zugetraut.“ Harry lachte als Antwort und schob Draco zur Kuschelwiese.

„Zieh dein Hemd aus.“, hauchte er dem Anderen von hinten ins Ohr.
Draco erschauerte und tat, wie ihm geheißen.
„Leg dich hin.“ „Ich sollte hier die Befehle geben.“
„Könntest du, aber ich bin für dein Wohl zuständig.“, grinste Harry, zumal Draco tat, was er verlangte.

Harry kniete sich über den Blonden und setzte sich auf seinen Hintern. „Potter?!“ „Sch. Entspann dich.“, flüsterte er ihm ins Ohr. Der Schwarzhaarige sah sich um und neben ihm erschienen einige Fläschchen mit Öl. „Sehr Gut. Welcher Duft? Lavendel?“ „Einverstanden.“ Er schüttete sich etwas in die Hände und wärmte es auf, dann strich er sanft über den Rücken des Anderen. Der stöhnte auf und entspannte sich. Nach einigen Minuten hatte Harry den Druck auf die Muskeln erhöht und Draco war eingeschlafen. Er massierte ihn noch solange weiter, wie er Verspannungen fand und legte sich dann zu ihm, deckte ihn zu und betrachtete sein Gesicht. Er wirkte so jung und sorglos, wenn er schlief.

Im Halbschlaf fühlte er, wie Finger über seine Wange streichen. Er unterdrückte ein Blinzeln und genoss weiter dieses Gefühl, dass sich in ihm breit machte. Die Finger strichen von seiner Wange in sein Haar und kraulten ihn nun sanft.
Er schaffte es nun nicht mehr, eine Reaktion zurückzuhalten und seufzte auf. Dann blinzelte er und sah, dass der Schwarzhaarige sanft lächelte. “Du siehst nett aus, wenn du so entspannt bist.” Draco gähnte und drehte sich dann auf die Seite. Er betrachtete den Schwarzhaarigen. “Danke.”, flüsterte er und schloss noch einmal die Augen. Er spürte, wie die Finger, die vorher in seinen Haaren gewesen waren, über seine Brust fuhren.

“Ich kann es nicht fassen, dass ich das war.”, in der Stimme des Anderen schwang solcher Selbsthass mit, dass Draco meinte: “Sie machen mich stärker. Sie zeigen, was ich überlebt habe. Das hast du mir gesagt. Und jetzt möchte ich sie nicht mehr wieder hergeben. Es ist außerdem immer etwas, was mich an dich erinnert und was man mir nicht mehr nehmen kann.”
Grüne Augen betrachteten ihn nachdenklich und Harry strich nun weiter über die Muskeln auf der blassen Brust, drückte dabei den Jungen, um den er sich dank der Wette kümmerte, auf den Rücken und strich die Muskeln entlang. Manchmal zuckte Draco, doch sagte er kein Ton und schien zu genießen.

Harry betrachtete das Gesicht vor ihm. Die Augen geschlossen, die Lippen leicht geöffnet, lag der Junge seiner Begierde vor ihm. Er betrachtete seine, im Gegensatz zu der blassen Haut, braunen Finger. Sie wanderten tiefer auf Dracos Bauch und strichen über dessen angedeutetes Sixpack. Der Junge erschauerte und er biss sich auf die Unterlipp, um nicht aufzustöhnen.

Dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten, legte seine Lippen auf eine besonders lange Narbe und folgte ihr. Sie führte von der Mitte des Bauches runter zum Hosenbund. Dort angelangt, leckte er einmal daran entlang und seine Finger öffneten den Hosenknopf.
“Har…”, keuchte Draco. “Sch. Entspann dich.”, hauchte Harry gegen den Bauch vor sich. Dann schob er die Hose des Anderen runter, betrachtete kurz die Shorts und leckte noch einmal über den Hosenbund, um dann einen Kuss auf die deutlich zu sehende Beule zu drücken, um dann auch die Shorts des Blonden nach unten zu schieben. Draco wand sich unter ihm und keuchte.

Harry biss sich auf die Unterlippe und betrachtete das heiße Bild vor ihm.
Der blasse blonde Junge sah ihm entgegen mit lustverhangenden grauen Blick und räkelte sich zwischen zerwühlten Decken. Dann schloss er seine Lippen um den Schaft des Anderen und umspielte die Eichel mit seiner Zunge. Draco bog sich ihm entgegen und krallte sich in die Decken und Kissen um ihn.
Doch boten sie ihm keinen Halt. So schoss eine Hand in die schwarzen Haare, die sich so nah an seinen Lenden befanden und nun auf und ab bewegten. Harry knurrte und stöhnte selbst auf als, Dracos Hüften sich nach oben bewegten und dessen Glied sich tiefer in seinen Mund schob. “Jaa…”, keuchte der Untenliegende. Harry grinste und pinte dessen Hüfte fest am Boden, dann erhöhte er seine Bemühungen und begann zu saugen und ihn tiefer aufzunehmen. “Fuck. Harry, ich komme gleich.”, stöhnte der Blonde. Besagter saugte stärker und bewegte seinen Kopf schneller auf und ab.

“Fuck.”, und dann war es für ihn zu viel und er sprang über die Klippe. Die grauen Augen verdrehend bäumte er sich erst auf, um dann wieder in die Kissen zu gleiten und an die Decke zu starren. Harry hatte alles geschluckt und sah ihn liebevoll an, was er jedoch nicht mitbekam.

“Bei Merlin, was hast du nur mit mir gemacht?” “Dich verwöhnt und für dein Wohl gesorgt.”, grinste der Schwarzhaarige. “So war das aber nicht gemeint!” “Und? Ich wollte es so.”, zuckte er mit den Schultern und legte sich neben Draco. “Wieso?” “Was wieso?” “Wieso hast du es gemacht?” “Habe ich doch gesagt, weil ich es wollte.” “Warum?” “Nochmal, was warum?” “Warum wolltest du es?” “Draco, ich mag dich. Ich wollte nun mal, das für dich machen.” Angesprochener schluckte und beugte sich zu dem Gryffindor. “Ich mag dich auch.” Harry lächelte und kam ihm entgegen, bis sich ihre Lippen trafen und sie sich das erste Mal küssten. Sanft begann ihr Kuss, geradezu unschuldig.

“Wahnsinn, dass du mir einen geblasen hast, ohne mich vorher zu küssen.”, bemerkte Draco und ließ seine Lippen wieder auf die Anderen treffen. Nun wurden sie stürmischer und Zungen trafen aufeinander.
Der Blonde rollte sich auf Harry und küsste ihn nieder. Hände fanden sich an seiner Hüfte wieder und streichelten ihn sanft. Dadurch ermutigt begann der Blonde sich an den Lenden unter ihm zu reiben. Der Schwarzhaarige drückte sich ihm entgegen und stöhnte.

“Draco, du bist der Wahnsinn.”
“Nein du! Du weißt gar nicht, was du bei mir anrichtest. Jeder Blick von dir macht mich hart. Jedes beißen auf deine Unterlippe bringt mich dazu, deine Zähne mit meinen Lippen ersetzen zu wollen oder meinen Schwanz wie gerade dazwischen schieben zu wollen.”
“Draco.”, hauchte Harry und bäumte sich auf, um einen Kuss zu bekommen. “Deine Wette brachte mich dazu, daran zu denken, dass ich vor dir auf die Knie gehe und dir für dein körperliches Wohl einen zu blasen, egal wo wir uns befinden.”
Nun keuchte auch der Blonde wieder und rieb sich stürmischer an dem Unteren. “Scheiße.” “Verdammt… Wäre Blaise und Theo gestern nicht aufgetaucht, hätte ich dich dort unter der Dusche geküsst und später wahrscheinlich um mehr angebettelt.”
“Dann bettel jetzt. Was willst du, Potter?” “Fuck, Malfoy. Ich will mich nackt unter dir winden. Ich will deinen Namen schreien, wenn du dich in mir versenkst und -Fuck- ich will, das du mich fickst, jetzt!”

Angespornt durch die Worte des Schwarzhaarigen, riss Draco ihm die Kleidung vom Leib und suchte mit hektischen Fingern in seinen Taschen nach dem Gleitgel, dass er seit gestern mit sich schleppte.

“Will ich wissen, wieso du das mit hast?”, keuchte Harry, der mit leicht gespreizten Beinen vor dem Blonden lag. “Blaise hat mich überredet, welches zu kaufen und das war der Ort, wo ich es gestern versteckt hatte, als ich in den Gemeinschaftsraum ging.” Er wurde rot, bei der Erinnerung, wie Pansy seine Taschen interessiert gemustert hatte und er hatte Panik bekommen.

“MMh. Mach schon Malfoy. Ich…”, weiter kam der Schwarzhaarige jedoch nicht, da er seine Finger mit dem Gel geschmeidig gemacht hatte und einen sogleich in den Körper vor ihm geschoben hatte.

Ein teuflisches Grinsen zierte das blasse Gesicht des Blonden, als er merkte, wie er seinen Ex-Rivalen zum Verstummen bringen konnte. “So gefällst du mir, Potter. Wimmernd und stumm vor mir liegend.”
“Scheiße. Malfoy. Mehr.”, bettelte der Andere. “Dreh dich um, ich brauch mehr Platz.”, knurrte er als Antwort. Seinem Befehl wurde folgte geleistet und keine Minute später streckte Harry ihm seinen Hintern entgegen und er versenkte zwei Finger in das kleine versteckte Loch. “Fuck. Mehr.” Er grinste, als er das hörte und spreizte seine Finger, ließ sie ein- und ausfahren, nur um dieses Wimmern und Stöhnen des Anderen wieder zu hören und zu spüren.

Dann schob er einen weiteren Finger in ihn und änderten den Winkel. “Aah.” Er hatte den Punkt getroffen, von dem ihm Theo einmal erzählt hatte.

“Fuck, Draco, fick mich endlich.”, fluchte der Kniende. Das ließ er sich nicht zweimal sagen und entzog dem Jungen seine Finger, um sie wenige Augenblicke später mit seinem Glied zu ersetzen. “Bist du dir sicher, Harry?” “JA!”, und mit dem Wort spießte der Schwarzhaarige sich selbst auf Dracos Lanze auf.
Er hatte seine Hüfte einfach nach hinten geschoben und bog nun seinen Rücken mit einem lauten Stöhnen durch. “Fuck. Ja. Draco!” Der wimmerte und hielt sich an den Hüften des Anderen fest.
Er verweilte eine Weile bewegungslos dort in der Enge, um nicht sofort zu kommen und bewegte sich erst, als Harry unruhig wurde und er nicht sofort bei der ersten Bewegung gekommen wäre. Er zog sich komplett zurück, Harry wollte schon protestieren, als er sich mit einem Ruck wieder komplett in dem Anderen versenkte. “Ja! Merlin! Weiter!”
Nun legte er an Tempo zu und ritt sie beide ins Paradies.

Wenige Momente später lagen sie keuchend übereinander und versuchten wieder zu Atem zu kommen.

“Das. War. Der. Wahnsinn.”, keuchte Harry abgehackt. Draco küsste ihn auf den Nacken und zog sich dann mit einem Ploppen und Keuchen aus ihm zurück.

“Komm her.”, schnurrte Harry und drehte sich um, um den Blonden ihn seine Arme zu ziehen. “DU bist der Wahnsinn.”, hauchte der Blonde ihm ins Ohr und schlief augenblicklich ein.

Eine Stunde später wachten sie auf, weil ihre Bäuche sich gleichzeitig über Hunger beschwerten. Sie sahen sich an und lachten.
“Scheiße, es war kein Traum. Ich habe mit Potter geschlafen.”
“Und ich habe mich von Malfoy ficken lassen.”, kicherte Harry und legte eine Hand an Dracos Wange, um ihn zu sich zu ziehen und einen Kuss auf seine Lippen zu drücken.
“Das war toll, dass sollten wir wiederholen.”, schnurrte er. “Auf jeden Fall.”, grinste Draco an seinen Lippen und vertiefte den Kuss. Als sein Bauch wieder knurrte, machten sie sich widerwillig fertig und verließen den Raum der Wünsche.

Es war Zeit für Kaffee und Kuchen. Das Mittagessen hatten sie verpasst. Ihre Freunde fanden sie am Gryffndortischen, sie quatschen und lachten über dämliche Witze von Blaise.

“Ah, da seit ihr ja. Wir haben uns schon gewundert, wo ihr beim Essen wart!”, rief Seamus. Die Augen ihrer Freunde richteten sich nun richtig auf die Beiden und sie begannen zu dreckig zu grinsen. “JETZT weiß ich, wo ihr wart.”, lachte Blaise. “Und wer lag unten?”, fragte Theo. “NOTT!”, rief ein entsetzter Draco. “Ich hab gesagt, sie fallen heute über einander her!”, lachte Blaise. Die Beiden sahen sich entsetzt an und lachten dann los. “Oh Mann, wir und die Wetten.”
“Also, wer lag unten?”, fragte eine unschuldig aussehende Hermine. “Was DU auch?”, rief Harry. Seine beste Freundin zuckte mit den Schultern und sah ihn abwartend, wie die anderen, an.
Draco grinste dreckig, er verdrehte die Augen genervt und nickte.
“Harry.” “Verdammt, unentschieden.”, ärgerte sich Blaise. “Ja!”, freute sich hingegen Seamus. “Mann! Harry! Wie kannst du nur!”, schmollte Hermine und ihr bester Freund sah sie entsetzt an.
“Was? Ich dachte Draco liegt unten.”, zuckte sie mit den Schultern. “Nächste Mal.”, knurrte er. Er wollte so gerne den Blonden an sich ziehen, doch traute er sich nicht, das vor der ganzen Schule zu machen. Er wusste ja nicht, wie die Slytherins und der Rest darauf reagieren würden, geschweige denn Draco, ob der damit schon einverstanden war. So setzte er sich schnell hin und blickte sich um, ob jemand von ihrem Gespräch mitbekommen hatte. Niemand sah auch nur in ihre Richtung.

“Was war das mit, `ihr und Wette`?”, fragte Seamus, der sich scheinbar daran erinnerte, was die Jungen gesagt hatten. “Nun, wir sind gegeneinander angetreten im Fliegen. Das erste Mal habe ich gewonnen und das zweite Mal nun Draco. Wetteinsatz war eine Woche etwas machen oder erfüllen, was sich der Andere wünscht.”
“Was hast du dir gewünscht?”, fragte Mine. “Ich habe mir gewünscht, dass er nett zu mir und meinen besten Freunden ist.” “Aber er war doch gar nicht die ganze Zeit nett.” “Jaa… Das kann ich wohl nicht so gut.”, antwortete der Blonde gedehnt, an seiner statt.
“Außerdem musste er zu mir absolut ehrlich sein.” “Wie hast du denn das geschafft?”, fragte Theo. “Naja, es gibt da einen etwas unbekannteren Wahrheitszauber.” Er erklärte diesen kurz und grinste, als er den roten Schimmer auf den sonst so blassen Wangen von Draco sah.
“Okay, und was ist das, was du für Draco nun machen sollst?” “Er muss sich zwei Stunden am Tag um mein Wohl kümmern.”, erwiderte der Blonde freimütig und alle fingen an zu prusten.
“So war das nicht gedacht.”, schmollte er sofort.

Harry grinste ihn an und meinte: “Ich weiß, Süßer, ich weiß…” “Arg!”, rief der Blonde aus und stürzte sich auf ihn. Harry landete lachend mit dem Blonden auf sich auf dem Boden und wurden abgekitzelt, was nicht zu seiner Beruhigung und der ihrer Freunde betrug. Doch das hinderte den Anderen nicht daran ihn bestrafen zu wollen.

Als sich voneinander abgelassen hatten und alle sich beruhigt hatten, aßen sie noch eine Weile Kuchen und mussten immer wieder schmunzeln.

Seamus lehnte sich zu Harry und raunte ihm ins Ohr: “Ihr seid niedlich zusammen. Meinen Segen und meinen Glückwunsch habte ihr.” “Danke.”, flüsterte er zurück und bemerkte die eifersüchtigen Blicke des Hellblonden nicht.

Sie waren nicht zusammen und das störte ihn gewaltig. Finnigan sollte seine Griffel bei sich behalten! Harry gehört ihm und das würde er noch allen zeigen!

„Wie sieht’s denn bei dir und Theo aus?“, fragte Harry seinen Freund leise. Der wurde rot und lieferte so dem blonden Slytherin wieder etwas zum Nachdenken und eifersüchtig sein.
„Ich trau mich nicht.“
„Bei Merlin, du bist ein Gryffindor. Sprech ihn an und vereinbare ein Date.“

Draco hatte sich rüber gelehnt und nur noch ‚Date’ gehört. Der Slytherin stand auf und verschwand aus der Halle. Harry sah ihm nach.
„Was ist passiert?“ Blaise sah seinem besten Freund ebenso ratlos nach.
„Keine Ahnung, aber ich werde es herausfinden.“, sagte er und verschwand ebenfalls.

Theo sah unschlüssig zwischen dem verschwindenden Freund und den übriggebliebenen Gryffindors hin und her. „Wir nehmen es dir nicht übel, wenn du jetzt gehst. Aber ich bezweifle, dass Blaise was rausbekommt.“ „Nun eigentlich habe ich eine Vermutung.“, murmelte der meist stille Slytherin.

„Bitte sag’s mir.“, Harry sah ihn flehentlich an. „Nun, äh…“ Theo ließ kurz den Kopf hängen, dann sah er sie entschlossen an. „Ich mach das für Draco und nicht für euch.“ „Schon klar, spucks aus.“ „Harry, Draco steht auf dich.“ „Ja und?“ Theo klatschte sich mit der Hand vor die Stirn und Hermine machte: „Ah, verdammt ich versteh. Aua…“ Harry hatte sie leicht geboxt. „Verdammt, ich versteh nichts!“ „Überleg doch mal, neben wem sitzt du? Mit wem flüsterst du? Wer wird rot, wenn du mit ihm redest?“ Harry sah zu seinem Freund und riss die Augen auf. „Verdammt!“ Er sprang auf und blieb dann doch unschlüssig stehen und setzte sich wieder.
„Ich steh aber nicht auf Seam! Ich mag ihn und tut mir leid, Seam, aber er mag jemand anderen viel lieber! Ich hab ihn nur gefragt, wie es mit dem läuft! Verdammt! Deswegen muss Draco doch nicht weglaufen! Blöder Kerl! Ich spring doch nicht mit jedem ins Bett oder nur wegen des Sex‘ wegen…!“, flüsterte er aufgebracht, er wollte nicht dass jemand etwas von seinem Dilemma mitbekam.
Theo sah kurz zu Seamus und dann wieder zu Harry. „Verstehe.“ „Theo?“ „Mh?“ „Hast du heute Abend schon was vor?“ Seamus sah ihn nervös an und ein Lächeln erstrahlte auf den Gesicht von Theo. „Jetzt schon.“ Es sah fast so aus, als wäre das Lächeln ansteckend, da es nun auch das Gesicht des Iren zierte. „Gut Jungs und Hermine,“, er zwinkerte ihr zu, „ich lass euch mal alleine und …“, Harry zuckte mit den Schultern und verließ die Halle.

In einer dunklen Nische verwandelte sich der Animagus und schlich in den Gängen entlang auf der Suche nach dem Geruch und damit dem Objekte seiner Begierde.
Er fand ihn schließlich draußen am See und strich um seine Beine. „Hey Kleiner. Auch wieder alleine unterwegs?“, die Stimme des Blonden hörte sich so leer, so müde und kraftlos an, wie er sie noch nie gehört hatte. Als er ihn nicht begann zu streicheln oder sonst wie reagierte, stupste er ihn ein weiteres Mal an diesmal energischer. Draco erschreckte und setzte sich auf den Boden. „Was ist denn?“ Harry strich an seiner Hand entlang und schnurrte. „Ich soll dich streicheln?“ Er miaute und sah ihn auffordernd an. Der Slytherin lächelte matt und begann ihn zu kraulen.

So fand ihn dann auch sein bester Freund. „Hey Mann, hier steckst du! Ich such dich schon seit einer Stunde!“ Er sah auf und sah ihn mit traurigen Augen an. „Komm, lass dich nicht hängen.“ „Er hat den blöden Kerl nach einem Date gefragt!“ „Hä? Was ist an Theo blöd und seit wann willst du was von Seamus?“ „Hä? Nein Harry hat Finnigan gefragt!“ „Mh was hast du denn gehört?“ „Na die Beiden haben getuschelt und ich hab das Wort Date fallen gehört!“ „Draco, Schatz, überleg mal. Ist Harry der Typ dafür mit mehreren ins Bett zu gehen? Ist er der Typ dafür etwas nicht ernst zu meinen? Oder ist er der Typ, der sich um seine Freunde sorgt und auch mal einen Tipp gibt, wenn jemand nicht weiterkommt?“
Draco runzelte die Stirn.
„Was hast du gemeint mit, Theo ist blöd und ich will was von Seamus?“ „Na die Beiden haben ein Date heute Abend.“, lächelte Blaise, der hatte noch mal mit seinen Freunden gesprochen, als er den Blonden nicht gefunden hatte.
Draco schlug sich vor den Kopf und meinte: „Mann, bin ich blöd.“ „Dann solltest du dich mal mit Harry zusammensetzen und mit ihm reden.“ „Du hast wohl recht. Dass sollte ich.“

Der Animagus wand sich aus den Armen, die ihn streichelten und lief zum Schloss. In einer Nische angekommen, verwandelte er sich und wartete darauf, dass Draco herein kam. „Draco.“, begrüßte er ihn in wehleidigem Ton. „Harry, ich… wir sollten, glaube ich, reden.“ „Ich muss dir noch was sagen.“ „Ist das gerade wichtig?“ „Ja, Draco, ich möchte es dir nicht weiter verheimlichen. Du würdest denken, ich wollte dich ausspionieren. Doch das wollte ich nicht.“ Der andere Junge runzelte die Stirn. „Sprich.“
„Draco,... ich…“ Harry strich sich verlegen über den Nacken und suchte nach den richtigen Worten.
„Ich bin ein Animagus und war gerade schon bei dir.“, rasselte er dann die Worte runter und blickte auf den Boden. So verpasste er, wie Draco die Augen aufriss und dann fauchte: „Beweis es.“

Harry verwandelte sich und sah mit seinen giftgrünen Augen hoch zu seinem Angebeteten. „Arsch.“, spie der und rannte fort. „Verflucht.“, ärgerte Harry sich, als er sich wieder zurückverwandelt hatte und sah sich betreten um.

Mit hängenden Schultern schleppte er sich in seinen Gemeinschaftsraum und fiel immer noch todtraurig in sein Bett.

Er schlief erschöpft ein. Sein Gedankenkarussell machte ihn wirklich fertig. Wie sollte er das nur wieder hinbekommen?

Draco lief derweil im Kerker auf und ab. Er fluchte vor sich hin und wurde von seinen Freunden beobachtet. „Mann, Draco, jetzt sprich endlich mit uns!“, spacht Blaise, der dieses Gerenne nicht mehr aushielt. „Der Trottel hat mich belauscht!“ „Draco.“, sprach Theo sanft. „Nein, Mann, jetzt verteidige ihn nicht! Er belauscht mich schon seit das angefangen hat!“ „Bist du dir ganz sicher? Ich meine, ich glaube nicht dass er…“ „Ich sagte, verteidige ihn nicht!“, schnauzte der Blonde ihn an. Theo hob beschwichtigend seine Hände und wartete. Draco stand da mit vor Wut geballten Händen und starrte alle nieder.
Draco lief abrupt wieder los und tigerte im Gemeinschaftsraum umher.
Er dachte nach, was hatte der Gryffindor gesagt? Er wollte nicht, dass Draco dachte, er belauschte ihn? Verdammt! Er hätte ihn sich erklären lassen sollen!

Der Slytherin bleib stehen und ruderte, durch seinen eigenen Schwung aus dem Gleichgewicht gebracht, mit den Armen. Seine Freunde mussten ein Glucksen unterdrücken und sahen ihn erwartungsvoll an. „Verdammt ich glaub, ich …“, mit den Worten verschwand er im Zimmer, begab sich ins Bad, duschte und stand dann unschlüssig vor seinem Schrank. Was sollte er anziehen? Was würde dem Gryffindor gefallen?
Er griff zu einer dunkelgrauen Hose und einem slytheringrünen Hemd. Beinah hätte er sich die Ärmel hochgekrämpelt, doch fiel ihm dann das Mal wieder ein und so richtete er nur noch seine Haare, betrachtete sich, zufrieden mit dem Ergebnis, im Spiegel, nickte und verließ sein Zimmer.

Gemeinsam mit seinen Freunden ging er zur großen Halle. Auf dem Weg fragte ihn Blaise, zu welchem Ergebnis er gekommen sei und was er jetzt vorhabe.
„Nun mein Lieber, ich glaube, ich sollte Harry noch eine Chance geben und wenn es sich als Fehler herausstellt, dann habe ich noch 6 Tage um ihn zu quälen.“
„Woher kommt dieser … Entschluss? Ich meine, du bist nicht gerade der Typ der Fehler vergibt.“, der Andere dachte offensichtlich an die Zeit, in der Draco Harry das Leben schwer gemacht hatte, nur weil dieser seine Freundschaft abgelehnt hatte.
„Ich glaube, wir haben uns genug geschadet und genug Fehler gemacht, um nicht daraus zu lernen.“ „Wie erwachsen von dir.“, staunte sein bester Freund.

Der Blonde sah sich schon in der Halle um, zu konzentriert, um noch zu antworten. Er entdeckte jedoch nicht seinen ehemaligen Feind, nur dessen Freunde.
„Hermine. Finnigan.“, begrüßte er sie. Der Ire musste schmunzeln bei dieser Begrüßung. „Draco, nenn mich doch einfach Seamus. Ist doch nicht gerade so, dass wir uns nicht lang genug kennen würden.“
Der Blonde schnaubte und meinte: „Finnigan, ich nenne dich so, wie ich möchte. Wisst ihr wo Harry ist?“
„Der ist im Zimmer.“, grinste Seamus. „Du warst ihm wohl heute zu anstrengend.“

„Wie meinst du das?“, knurrte er ihn an. Der Dunkelblonde runzelte irritiert die Stirn. „Na das eure Aktivitäten ihn vielleicht etwas geschlaucht haben? Ist denn etwas passiert?“

„Klappe… Blaise, wir gehen.“ „Hey, vielleicht will ich hier essen!“ Sein bester Freund saß schon neben seiner Freundin und sah ihn bittend an. „Ach, schon gut, mach was du willst.“, grummelte er und sah unschlüssig zum Slytherintisch und dann zu den Anderen.
Blaise nahm ihm die Entscheidung ab und zog ihn neben sich. „Guten Appetit.“, wünschten die Anderen und wandten sich wieder dem Essen zu.
Draco grummelte noch einige Zeit vor sich hin, er machte sich Sorgen, was er aber nie zugeben würde und dann begann er auch zu essen. Einen Teller belud er nebenbei mit Essen, welches man auch kalt genießen konnte.
„Was machst du da?“, flüsterte der Ire. „Geht dich nichts an.“, fauchte er zurück, besann sich dann eines Besseren und fügte hinzu: „Kannst du den Teller zu Harry bringen, wenn ihr geht?“ Der Gryffindor grinste breit und nickte. „Sag aber nicht, dass es von mir kommt!“ Die Jugendlichen um ihn stöhnten genervt auf, sie konnten nicht verstehen, warum Draco darauf bestand. Seamus nickte aber und als sie sich auf den Weg machten, schnappte er sich den Teller und schleppten ihn mit.

Hermine zog an seinem Ärmel. „Draco, kann ich mal mit dir sprechen?“ „Klar.“, schnaufte der und sie entfernten sich von den Anderen.
„Sag mal, empfindest du etwas für ihn?“ „Wieso möchtest du das wissen?“, knurrte er. „Nun er ist mein bester Freund und ich möchte nicht, dass er verletzt wird.“
„Was denkst du?“ „Dass du ihn magst, dass du dir unsicher bist, dass du dazu neigst vor deinen eigenen Gefühlen zu flüchten, dass du …“ „Schon gut. Schon gut.“, knurrte er dunkel.

Hermine lächelte milde. „Du brauchst dir nicht unsicher zu sein.“ „Wie meinst du das?“ „Er mag dich, er hat dich nie gehasst. Er hat immer an das Gute in dir geglaubt. Auch als wir Anderen es schon längst aufgegeben hatten, er hat weiter geglaubt.“
„Pah, das kann ich widerlegen, er hat mich gehasst!“ „Nein, Draco.“, schüttelte sie den Kopf. „Er wollte immer das Beste für dich. Dank ihm stehst du hier, dank ihm lebst du und kannst dein Leben außerhalb von Askaban verbringen.“
„Wie meinst du das?“
„Nun, nicht nur dass er dich im Raum der Wünsche gerettet hat. Nein er rettete dich auch wenig später vor einem Todesser. Du hast ihn nicht gesehen, er war unter seinem Tarnumhang.“, das braunhaarige Mädchen starrte abwesend in die Gegend, sie schien mit ihren Gedanken und Augen in der Vergangenheit zu sein.
„Er sagte auch für dich aus. Er hat mich überredet, auch zu deiner Verhandlung zu gehen. Du warst nicht anwesend. Aber seine Aussage überzeugte mich, dass du es wahrscheinlich nicht so schlecht meinst, wie es bei mir ankam.“ Draco runzelte die Stirn. Harry hatte FÜR ihn ausgesagt?
„Nach seiner Aussage entschloss ich mich auch auszusagen. Vorher sah das Gericht skeptisch aus. Sie schienen dich vor Harry ins Gefängnis stecken zu wollen, nur weil es schnell vorbei sein sollte. Sie hatten sich keine Mühe mehr gemacht. Doch mit seiner Ansprache, mit seinen Mühen, schien ihnen wieder klar zu werden, dass sie über Menschenleben entscheiden und diese Menschen könnten unschuldig sein… Draco er ist der Grund, dass du wieder zur Schule gehen konntest.“
„Ich…“, Draco sah sie sprachlos an, schluckte und suchte weiter nach Worten.
„Ich… ich das wusste nicht…“
„Ich weiß, Harry hat von mir verlangt zu schweigen. Er hatte damals Ron versucht, ebenfalls zu überzeugen, zu deiner Anhörung zu gehen. Doch er hat damals schon mit tiefer Abneigung zu kämpfen gehabt und es uns verboten auch nur daran zu denken, für deinen Freispruch auszusagen.“ Seine grauen Augen sahen sie entsetzt an.

Harry hatte entgegen der Meinung von Ron für ihn gekämpft und hier in der Schule hatten sie sich wieder angefeindet!? Wieso? Wieso hatte Harry für ihn gekämpft? Er war ein Nichts! Ein Todesser! Er war es nicht wert, das sich jemand für ihn einsetzte!
„Draco, du bist ihm mehr wert, als du dir vorstellen kannst.“, lächelte Hermine sanft und ließ ihn dann mit seinem Gedankenchaos alleine.

Der Blonde machte sich, wie in Trance, auf den Weg in seinen Zimmer und setzte sich dort auf sein Bett.

Er bemerkte nicht mal, das Theo sich zu ihm setzte. „Hey Mann. Was ist los? Was hat Hermine zu dir gesagt, dass du wie ein Zombie rumläufst?“
„Mh was?“, aufgeschreckt durch die Worte, schoss Draco in die Höhe und sah den anderen Jungen entsetzt an.

„Erzählst du mir, was los ist?“ Er nickte langsam.
Theo konnte sehr gut schweigen und zuhören. Der Junge musste schon so viele Geheimnisse kennen, das ihn nicht wundern würde, wenn er die ganze Schule erpressen könnte. „Ich habe von Hermine erfahren, dass ich dank Harry noch nicht im Gefängnis sitze.“
Theo nickte und meinte: „Ich auch. Er war damals bei meiner Verhandlung und hat ausgesagt.“ „Das wusste ich gar nicht.“, flüsterte er.
„Ja er ist etwas besonderes. Er gibt nicht damit an, wenn er etwas Gutes tut. Er macht es einfach und erwartet keinen Dank. Er hat so vielen Slytherins geholfen, das man denken könnte, er wäre einer von uns. Ihm ist egal, wer in welchem Haus ist. Hauptsache, seine Taten stimmen.“

Draco nickte unbewusst. „Ja.“, sprach er leise und in Gedanken. Sein Freund schwieg und wartete. „Ich hab ihm so viel unrechtes getan und dennoch ist er nett zu mir. Ich hoffe, er kann mir verzeihen. Vorhin habe ich ihn angeschrien, nur weil er… nur weil er…“ Nein er konnte nicht verraten, dass Harry ein Animagus war.
„Schon Gut, du musst mir nicht sagen wieso.“, lächelte der Andere leicht.
„Ich will das nicht verbocken und doch mache ich genau das.“, schnaufte Draco. „Schlaf drüber und mach dich nicht fertig. Er mag dich, dass kann jeder sehen. Also mach dir nicht so viele Sorgen.“, lächelte Theo.

Das es alles anders kommen sollte, konnte ja keiner ahnen.


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So morgen geht es trotzdem weiter.
Dann wars das aber wieder mit dem Posten mehr mals die Woche, ich sollte doch wieder mit den Hausaufgaben weitermachen.

Denkt bitte an einen Kommentar, wie ihr es fandet.

LG und ein schönes Wochenende
Eure dark Panther
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