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A love without feelings is a waste...

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
11.01.2020
19.01.2020
2
2.052
 
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19.01.2020 1.219
 
Chapter 2 Jisung POV.

Müde packte ich nun auch den letzten Umzugskarton aus, mein neues Zimmer war um einiges kleiner als mein altes, was mich aber nicht groß störte, da ich sowieso kaum drinnen war. Ich war nunmal ein echter Naturmensch.

Ich war zwar Müde, aber noch nicht ganz ausgepauert, weshalb ich mich entschied noch die neue Nachbarschaft zu erkunden.
Es war schon relativ spät, also wollte ich nicht noch bei den neueren Nachbarn klingeln, was ich gerne getan hätte. Die Menschen die um einen wohnten kennenzulernen konnte schließlich nicht schaden stimmt’s?

Ich lief die Treppen runter ins Wohnzimmer, wo meine Eltern auch noch ein paar Kartons auspackten. ,,Eomma? Appa?“, fragte ich um ihre Aufmerksamkeit für mich zu gewinnen.
Als die beiden Augenpaare dann auf mich lagen sagte ich Bescheid, dass ich mir noch draußen sie Nachbarschaft ansehen wollte.
Darauf nickten sie nur.

Ich schnappte mir mein Skateboard im Gang und fuhr sofort los. Mir fiel schnell auf, dass diese Nachbarschaft ziemlich ruhig war.
Das war mir schon vor zwei Tagen aufgefallen als wir erst angekommen waren, denn es gab weder schreiende Kinder, noch viele Autos oder Jugendliche die laut Musik hörten.
Ich mochte es hier jetzt schon, auch wenn ich erst heute dazu gekommen bin mir die Umgebung anzusehen.

Scharf sog ich die Luft ein, es war kälter als ich gedacht hatte.

Es war sehr schön hier, aber da sich die Häuser alle ziemlich ähnlich sahen, wusste ich nach einer Zeit plötzlich leicht mehr wo ich war.

,,Och man!!“,beschwerter ich mich alleine über meine Intelligenz und stieg vom Board.
Ich suchte meine Hosentaschen nach meinem Handy ab, wo es auch normalerweise war. Kurz ging ich an Panik zu schieben, als ich es nicht fand, aber es stellte sich schnell heraus das es in meiner Hinteren Hosentasche war.
Als ich es jedoch versuchte an zu machen, bemerkte ich auch das es leer war.
Frustriert strich ich mir durch die Haare und da mich um, vielleicht könnte ich jemand anderes Fragen ob sie mir den Weg zeigen könnten. Doch um diese Uhrzeit war es schwer jemanden zu finden.

Ein Fünkchen Hoffnung hatte ich jedoch trotzdem, weshalb ich mich wieder auf mein Skateboard stellte und im Dunkeln nach irgendjemandem Ausschau hielt.

Erstaunlicherweise brauchte es gar nicht mal so lange bis ich eine Person, ebenfalls mit einem Skateboard fand.
Mit einem Lächeln lief ich auf den jungen Mann, der ca. in meinem Alter war zu.
Er sah sehr nett aus und hübsch war er auch noch. Gerade lief er aus ich tippte mal seinem Haus und ging in die andere Richtung, während er Kopfhörer in seine Ohren steckte.

,,Hey, Entschulding!“, rief ich dem Jungen hinterher und joggte etwas auf ihn zu, um ihm auf die Schulter zu tippen.
,,Entschuldige“, sagte ich erneut, der Junge drehte sich zu mir und wie aus dem nichts traf mich swim steinender Blick. Er sah mir tief in die Augen, hart und ernst, ohne die Miene wenigstens ein wenig zu verziehen oder auch nur mit der Wimper zu Zucken.

,,Könntest du mir helf-", setzte ich an, doch wurde direkt unterbrochen. ,,Nein“, sagte er ziemlich uninteressiert und wollte weiter gehen. Huh? War das gerade sein Ernst?
Das ließ ich mir Natürlichkeit garnicht gefallen.
,,Du weißt doch noch nichtmal worum es geht!“, protestierte ich mit einem zickigerem Ton als ich eigentlich geplant hatte.

,,Dann frag nicht so blöd“, war seine einzige Antwort auf meine zickige Aussage. Ohne mich auch noch eines Blciles zu würdigen, drehte er sich wieder in die andere Richtung und wollte einfach geradeaus weiterlaufen.
,,Wie hätte ich sonst fragen sollen?“, ich lief ihm einfach hinterher, dich er zuckte nur die Schultern:,,Nicht blöd“.

Wollte der Typ mich verarschen? Verkaufte er mich für einen kompletten Idioten oder was? Dieser Junge pisste mich ab. Was hatte ich ihm jetzt getan?
,,Ich wollte nur höflich sein“, verteidigte ich mich. Wie ein Roboter bleib er dann wie aus dem nichts stehen, was natürlich dazu führte dass ich in ihn reinlief und wir zusammen hinfielen. Die Röte schoss mir ins Gesicht, ich lag auf ihn und er unter mir.
,Wie in einem Schlechten Liebesfilm‘, dachte ich, sagte dazu jedoch nichts weiter, da mir die Worte fehlten. Wie versteinert lag ich auf ihm und wusste einfach nicht was ich tun sollte, da meine Gehirnzellen wie vom Erdboden verschluckt waren.

Er blieb jedoch Emotionslos wie ein Stein. ,,Steh auf“, forderte er mich auf.
Nicht einmal ein bisschen war er rot oder verunsichert geworden. Wie war das möglich? Der Typ war mir jetzt schon ein Rätsel geworden.

Hastig nickte ich und stellte mich sofort hin, hielt ihm sogar höflich die Hand hin um ihn hochzuziehen, erntete dafür aber eher einen >>Wie dumm bist du eigentlich?<< Blick. Er stand selber auf und klopfte sich den dreck von der Hose.

,,Geh nach Hause kleiner.“, kommandierte er mich trocken und sah leicht genervt zu mir auf.
,,Man dad versuche ich dich schon die ganze Zeit zu sagen!“, meinte ich, worauf der junge mir den Kopf leicht zur Seite legte.
,,Ich hab keine Ahnung wo ich wohne“, erklärte ich, bemerkte jedoch zu spät das das die falsche Wortwahl war.

Fragend hin er eine Augenbraue hoch und seine Miene änderte sich aus dem nichts, wow das arschloch hatte doch Emotionen. Er sah mich ziemlich belustigt an.
,,Hä? Bist du irgendwie verblödet?“, fragte er mich und ich ließ meine Schultern seufzend hängen.,,Ich habe mir schon gedacht das du ein idiot bist, aber für so ungebildet hätte ich dich auch nicht eingestuft.“, meinte er und wollte schon wiederbringt laufen ansetzten.

Langsam war ich echt mit den Nerven am Ende, dieser idiot schaffte es irgendwie mich durchgehend aus der Fassung zu bringen, mich dumm fühlen zu lassen und sauer zu machen. Das sollte man schon als eine Art Talent sehen.
Weil ich so verzweifelt war und jetzt bestimmt keinen mehr auf der Straße treffen würde, leif ich ihm schon wieder hinterher.

,,Hör zu! Ich bin neu hierher gezogen, wollte mir die Umgebung mal ansehen und habe mich eben verfahren“, kam es dann wieder zicking von mir, ich fühlte mich wie ein Mädchen aus der Mittelstufe.
,,Hilfst du mir jetzt bitte?“, fragte ich diesmal etwas ruhiger.

,,Also kleiner, ich will eigentlich nur damit du Lochband Ruhe lässt. Ich kann dich nicht leiden verstanden?“, sagte er mir mitten ins Gesicht, nachdem er sich zu mir gedreht hatte. Er sprach zwar relativ ruhig, aber mit einem Tonfall der mit so garnicht gefiel.

Ich verzog meine Miene nicht in der Hoffnung Erbsünde nicht bemerken, in welchen Ausmaß seine Worte mich getroffen hatten. Ich weiß das es mich nichts kümmern sollte, schließlich kannte ich ihn nicht und seine Meinung sollte mir egal sein. Aber es war irgendwie schon immer so gewesen, wenn mir jemand sagte er mochte mich nicht, fing ich an mich wertlos und wie ein versager zu fühlen. Ich fing an lange darüber nach zu grübeln, was ich wohl falsch gemacht hatte.

Er sah mich weiterhin mit seinem ernsten Augen an, bewegte sich kein Bisschen vom Fleck. Ich aber schaffte es nicht länger meine Gefühle zu verstecken, da mein sanftes Herz es nicht verkraftete. Mein Kopf senkte sich wie automatisch und ich murmelte ein leises:,,Okay“. Bevor ich endgültig ging.

Mit meinem Skateboard fuhr ich leise davon und wagte nicht nur einen Blick zurück zu ihm.
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