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Kontrolle

von Wintercup
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
10.01.2020
07.03.2021
295
155.649
39
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.02.2021 504
 
580

„Vielleicht sollte ich nochmal mit Bunny raus“, überlegte Bucky nach ihrer Rückkehr in den Tower.
Tony sah zum Hund, der sich gähnend in seinem Körbchen zusammenrollte. „Vielleicht solltest du ihn für heute in Ruhe lassen. Wenn du wirklich noch nicht müde bist, können wir noch in den Trainingsraum gehen.“
„Und dann?“
„Gehst du aufs Laufband, während ich dir zuschaue, dich anfeure und ein Bier trinke.“
„Und hinterher gehen wir duschen.“
„Du gehst duschen - ich gehe schon mal ins Bett.“
„Versuchst du mich für Steves Nasenstüber zu bestrafen?“
„Dafür kann ich dich nicht bestrafen - selbst wenn ich es wollte.“
„Du willst nicht?“
„Nein. Ich will - “ Tony zögerte und streichelte Bucky mit beiden Händen über die Arme. „Ich will wissen, dass es dir gutgeht und dass du willst, was wir nächsten Donnerstag machen.“
„Ich will, was wir nächsten Donnerstag machen, Tony!“
„Und du hast nicht mal ein Problem damit, dass du dein Treffen mit Rogers dafür verschieben musst?“
„Steve hat es verschoben“, korrigierte Bucky mit einem schmalen Lächeln.
„Bucky.“ Tony kam ihm noch näher, legte ihm die flachen Hände auf die Brust. Wie sollte er die Mauer einreißen, die Bucky so entschlossen hochzog? Er wollte und würde Bucky nicht dazu zwingen, dass sie gemeinsam in den Club gingen. Aber er wollte wissen, warum es Bucky so zu schaffen machte, was sie planten. Schließlich kam ihm eine Idee: „Ich würde gerne etwas mit den Tüchern ausprobieren“, sagte er langsam und sah Bucky dabei in die Augen. „Lässt du mich?“
Bucky nickte ohne Zögern.

581

Sie saßen sich auf ihrem Bett gegenüber. Zu Tonys Rechten lagen die Tücher. Bucky fiel es sichtlich schwer, seinen Blick von ihnen loszureißen.
„Sieh mich an“, bat Tony ruhig. Als Bucky dem Wunsch folgte, erklärte Tony: „Ich werde dir die Augen verbinden - und später die Tücher an deinen Handgelenken hinzufügen.“
Bucky schluckte angestrengt und nickte.
Tony lächelte schief. „Worte, Bucky!“
„Ja, zu allem, was du vorhast.“
„Du solltest mir keinen Blankoscheck ausstellen.“
„Was hast du vor?“
„Ich werde dir Fragen stellen. Keine Sorge: es wird keine anzügliche Version von Wahrheit oder Pflicht“, lenkte Tony ein. „Obwohl dir die Antworten vielleicht nicht leicht fallen werden.“
„Warum dann überhaupt die Tücher?“
„Weil ich mir zu annähernd 100 Prozent sicher bin, dass sie dir die Antworten einfacher machen werden.“
Bucky schüttelte leise lachend den Kopf. „Was immer du vorhast.“
Tony nahm eines der Tücher zur Hand, faltete es zu einem Streifen - und war sich der aufmerksamen Blicke bewusst, mit denen Bucky jede seiner Handlungen verfolgte. Als er mit seiner Arbeit zufrieden war, hob er das Tuch mit beiden Händen an. Sofort beugte Bucky sich vor, schloss die Augen.
„Du weißt, was du tun musst, wenn es zu viel wird.“
„Weiß ich“, bestätigte Bucky.
Dann band Tony ihm die improvisierte Augenbinde um. Als Bucky sich wieder aufrechter hinsetzte, legte Tony seine linke über Buckys rechte Handfläche, sodass seine Fingerspitzen Buckys Handgelenk berührten.
„Und jetzt“, sagte Tony leise, „erzählst du mir, was wir in deinen Tagträumen gemacht haben, als du mich ans Bett gefesselt hast.“
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