Findet mich

von Luucaa
GeschichteDrama / P16 Slash
Black Widow / Natasha Romanoff Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Falcon / Samuel "Sam" Wilson Hawkeye / Clint Barton Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Spider-Man / Peter Parker
08.01.2020
23.01.2020
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Nachdem Peter sich sein Shirt angezogen hatte und wir zur Treppe gegangen sind, fragte ich mich was er damit meinte, er will uns nicht zur Last fallen? Denkt er das wirklich? Ich hoffe nicht, weil wenn ja dann muss ich ihm deutlich machen, dass dem nicht so ist. Wir sind alle so glücklich, dass er jetzt hier wohnt, auch wenn die Umstände nicht so schön waren. Aber besonders Pepper und ich freuen uns über ihn. Er ist eine große Bereicherung für uns alle. Er ist lustig, immer gut gelaunt, hat immer ein Witz auf den Lippen.
Umso mehr hat mich sein heutiges verhalten verwundert. Zuerst dachte ich, dass seine Stille von der Sache mit dem Wecker heute Morgen kommt. Aber als Pepper dann sagte was in der Schule passiert ist, war ich mir fast sicher, dass es damit zu tun haben muss. Ich ärgere mich auch, nicht an mein Handy gegangen zu sein, dann hätte ich ihn abholen können.
Ich konnte sehen, dass Peter eine Stufe verfehlt, aber die Info ist zu spät in meinem Gehirn angekommen. Erst als er gefallen ist und anschließend auf dem Boden lag, verstand ich was passiert ist.
Ich schlug mir die Hände vor den Mund und atmete geschockt ein.

„PETER!“

Schrie ich geschockt und rannte die letzten Stufen zu ihm runter. Die ersten die kamen waren Nat und Clint, welche auf dem Sofa saßen. Nat schaute mich mindestens genauso geschockt an und Clint kniete neben dem Jungen. Er kontrollierte seine Atmung, um einfach siecher zugehen. Dann versuchte er ihn zu wecken, durch leichte Schläge auf seine Wangen. Auch bei ihm konnte ich Angst erkennen. Nun kniete auch ich mich zu Peter runter und strich ihn ein Paar Haare aus dem Gesicht.
Sein Gesicht sieht blass aus. Er hat eine kleine Platzwunde über der Augenbraue und Blut kam aus seiner Nase, aber sonst war äußerlich nichts zu erkennen. Auch seine Arme und Beine sehen normal aus, also nicht komisch verdreht oder so. Während ich ihn so begutachtet habe, ist Bruce mit Pepper gekommen.

„Jarvis, Peter muss sofort auf die Krankenstation, sag bitte drei Pflegern Bescheid sie sollen mit einer Liege kommen.“, bittet Bruce mit ruhiger Stimme.

„Schon erledigt Mr. Banner.“, gab Jarvis zurück.

„Bruce? Was ist mit ihm?“, fragte ich mit unsicherer Stimme. Ehrlich gesagt habe ich Angst vor seiner Antwort.

„Tony, soweit ich das sehen kann, ist es nur oberflächlich. Ich denke auch, dass die Platzwunder nicht genäht werden muss.“

„Aber warum wacht er nicht auf?“, wollte Clint nun wissen.

„Das kann ich euch nicht sagen, vielleicht ist er erneut mit dem Kopf aufgekommen, oder die Bewusstlosigkeit kommt nicht vom Sturz sondern…“

„… der Sturz kam durch eine Bewusstlosigkeit“, murmelt Clint.

„Genau.“

In dem Moment kamen die bestellten Pfleger, sie schauten sich Peter an und legten ihn anschließend fachmännisch auf die Liege. Auf die Frage, ob Nat und ich die drei begleiten könnten, bekamen wir ein ja und wir gingen los zum Fahrstuhl.

„Sagt bescheid, wenn er wach ist.“

Hörte ich Clint noch rufen bevor sich die Fahrstuhltür schloss. Ich stehe neben Peters Kopf und halte seine Hand. Wir mussten 21 Stockwerke runterfahren, bis sich die Tür wieder öffnete. Vor uns liegt ein Flur mit Türen auf der Rechten und Linken Seite. Wir gingen ein kleines Stück und nahmen die vierte Tür rechts. Im Raum angekommen, legten zwei der Männer Peter auf eine Andere Liege, während der dritte einen Arzt holte.

„Guten Tag, mein Name ist Collins, was ist denn mit Ihm?“

„Tag, zuerst ist er in der Schule mit dem Kopf auf eine Bank gefallen und dann vor ein paar Minuten, ist er die Treppe runtergefallen, die letzten Stufen.“

Gebe ich als Antwort ohne meinen Blick von ihm zu lösen. Auch wenn Bruce meinte, dass es nicht so schlimm sei, mache ich mir trotzdem tierische Sorgen, dazu kann ich seine Worte nicht vergessen.

„Mr. Stak, ich werde mir Peter jetzt anschauen, wären sie und Ms. Romanow so freundlich vor der Tür zu warten?“

Ich will nicht. Ich will bei ihm bleiben. Jemand muss ihn doch beschützen, außerdem kennt er keinen der vier Männer.

„Was ist, wenn er Aufwacht und niemand ist hier den er kennt?“

„Wenn er aufwacht, dann holen wir sie natürlich.“

„Na komm Tony, vor der Tür stehen Stühle, da setzten wir uns so lange. Ja?“

Natascha greift nach meinem Arm und führte mich aus dem Raum, zu den besagten Stühlen. In der Tür drehte ich mich noch einmal um. Natascha führt mich weiter zu den Stühlen und drückt mich auf einen der drei, dann nahm sie neben mir Platz. Ich habe meinen Kopf in die Hände gelegt. Als ich ein gleichmäßiges streicheln auf meinem Rücken spüre, schaue ich Nat kurz an.

„Tony“, begann sie mit einer ruhigen Stimme, „Was war denn da oben los?“

„Er… er hat sich übergeben und hatte so starke Kopfschmerzen, als wir dann auf der Treppe waren, hat er die Stufe verfehlt und ist gefallen. Ich war so tief in Gedanken, dass ich es nicht richtig gesehen habe, sonst… sonst hätte ich ihn fangen können.“

„Nein Tony, mache dir jetzt keine Vorwürfe! So etwas kann passieren.“

„Na, wenn du meinst.“, gebe ich einfach zurück. Trotzdem mache ich mir den Vorwurf.

„Aber da ist doch noch was. So wie du aussiehst kenn ich dich nicht“

„Ja, er… er hat mir was gesagt, oben im Bad. Er… er meinte er will uns nicht zur Last fallen, deswegen hat er nichts von seinen Schmerzen gesagt. Darüber habe ich auch auf der Treppe nachgedacht.“

„Wie kommt er denn Auf den Gedanken? Dieser kleine Junge ist uns doch so wichtig.“, sagt Natascha entsetzt.

„Ich werde ihn mal fragen, wenn er wach ist.“

Wie aufs Stichwort öffnete sich die Tür und Dr. Collins trat raus.

„Sie können herreinkommen, er ist wach.“

Ohne weiter zu warten, springe ich auf und gehe zu Peter. Er hat jetzt ein Pflaster über der Augenbraue, er sah gut aus, zeigt sogar ein kleines Lächeln. Ich muss grinsen.

„Na du, wie geht’s?“

Fragt Natascha und er schaut von mir zu ihr, auch sie lächelte ihn an.

„Eigentlich ganz gut. Meine Kopfschmerzen von vorhin sind weg und auch sonst kann ich mich nicht beschweren.“

Ich schaue Dr. Collins an und er nickt. Ich wollte nur sicher gehen, ob Peter die Wahrheit sagte, was Schmerz angeht untertreibt er ja gerne, habe ich heute gelernt. Aber es scheint ihm wirklich recht gut zugehen.

„Jarvis, sag bitte den Anderen bescheid, dass er wach ist, sie müssen sich keine weiteren Sorgen machen, ihm geht es gut.“

„Alles klar Sir.“

„Sorgen? Wer hat sich denn Sorgen um mich gemacht?“

„Na alle. Alle die da waren. Du warst schließlich lange bewusstlos.“, sagt Natascha sanft, sie nimmt seine Hand und drückte diese.

„Peter, stimmt das wirklich? Also, dass du denkst du würdest uns zur Last fallen? Du bist das beste was uns vor allem Tony passieren konnte. So darfst du nicht denken!“

„Ja, dass denke ich. Ich weiß, dass das absurd ist, aber… ach ich weiß auch nicht.“

Er drehte den Kopf zur Seite um uns nicht anschauen zu müssen, ich kenne diese Haltung sehr gut von Menschen auch von mir selbst. Als Dr. Collins den Raum wieder betritt schauen wir aber alle zu ihm.

„Also ich sehe kein Grund warum du hierbleiben solltest. Du kannst gehen, viel Wasser trinken und frühestens in fünf Tagen wieder zur Schule, also am Mittwoch. Ich habe hier noch Schmerztabletten, falls deine Kopfschmerzen wiederkommen sollten.“

Er drückt Peter die Schachtel in die Hand, während er sich auf richtet. Er stand auf und gab Dr. Collins die Hand, Natascha und ich taten ihm dies gleich, bevor wir den Raum verließen und zum Fahrstuhl gingen.
Oben im Wohnzimmer angekommen, Parkte ich Peter auf dem Sofa.

„So Pete, du bleibst hier! Du hast gehört was Dr. Collins gesagt hat, deswegen hole ich dir jetzt einen Liter Wasser, den du in der nächsten stunde austrinkst, verstanden?“

„Ja, Mama.“

Sagte er mit einem Grinsen im Gesicht. Ja, ihm geht es wieder gut.
Keine 30 Sekunden nach unserer Ankunft, konnte ich schon das Trampeln von Clint hören, der kurz darauf im Wohnzimmer stand.

„Mensch, da bist du ja wieder. Geht’s dir gut? Du hast mir echt einen Schrecken eingejagt!“

„Tut mir leid, das war nicht meine Absicht. Mir geht’s sehr gut! Ich habe keine Schmerzen.“

Ich konnte das Gespräch aus der Küche mit verfolgen und musste über die Väterliche Seite von Clint schmunzeln. Es ist sehr zu merken, dass er selbst Kinder hat. Sein Blick ist ganz anders, sowie die Tonlage, wenn er besorgte Fragen stellt. Mit einer Flasche Wasser, einem Glas und einem Geschmierten Brot bewaffnet, gehe ich zurück ins Wohnzimmer.

„Hier Pete, ich hebe dir noch ein Brot gemacht.“

Ich stelle alles auf den Tisch vor der Couche und setzte mich ebenfalls auf die diese. Nun saßen wir hier.

„Wollen wir einen Film gucken?“, schöägt Clint vor.

„Geht das den mit deinem Kopf?“, frage ich misstrauisch, denn er soll ja gesund werden und ob ein Film da das Beste ist, weiß ich nicht.

„Ja! Das geht auf jeden Fall! Ich bin für Star Wars.“

„Na gut, wenn du meinst, dann gucken wir Star Wars.“

Clint opfert sich, steht auf und holte die Fernbedienung, dafür durfte er auch den Teil aussuchen. Er entschied sich für den sechsten Teil, das Erwachen der Macht.
Nach zweieinhalb Stunden war der Film zu ende. Allen hat er gefallen, obwohl ich gar nicht weiß, wie oft wir diesen Teil schon gesehen haben. Jedes Mal, wenn Clint aussuchen darf, wählt er diesen Teil. Aber es sagt auch niemand was dagegen, also selber schuld. Während der Film lief, hat Peter ab und zu auf sein Handy geschaut und mit Ned geschrieben.

„Ähm… Tony… mir geht es ja wieder gut, ne? Du hast ja gehört was der Arzt gesagt hat. Dürfte ich… rein theoretisch… später zu Ned? Er hat ein neues Lego Set und das müssen wir aufbauen! Bitte bitte bitte.“

Am Anfang sprach Peter sehr gedehnt und sehr langsam, aber dann wurde er immer schneller und am Ende setzte er sein Hunde Gesicht auf. Ich hasse das, da werde ich immer weich. Das ist echt nicht cool, Clint und Sam nutzten das immer aus, aber die sind noch lange nicht so süß wie Peter.

„Also eigentlich will ich, dass du heute noch hierbleibst, aber wenn du mir versprichst, dass ihr nichts Wildes macht, dann… ja ok.“

Er lachte und viel mir um den Hals.

„Danke danke danke du bist der Beste! Wir bauen nur Lego, versprochen!“

„Und jemand fährt dich hin. Ich kann nicht, muss in einer Stunde noch mal los. Ich hole dich ab. Ok?“

„OK. Clint, könntest du mich fahren?“

„Na klar, mit größtem Vergnügen.“  

Die beiden grinsen sich an und Peter bedankt sich nochmal bei uns beiden. Anschließend ging er in sein Zimmer.
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