Ich will nicht, dass du gehst

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Victor Nikiforov Yuri Katsuki
06.01.2020
23.02.2020
9
10.052
3
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
06.01.2020 1.079
 
Hallo meine Lieben :)
Das hier ist jetzt meine erste FF zu Yuri on Ice und ich hoffe sie wird euch gefallen :D

Natürlich würde ich mich sehr über ein Review von euch freuen, um zu wissen, was ich gut und was ich nicht so gut mache, um auch zukünftige FF gut schreiben zu können :D

Aber jetzt erst einmal mit dem Prolog zu meiner Geschichte

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

~*~ Yuri ~*~

"Piep, piep piep "
Müde schlage ich mit meiner Hand auf den Wecker.
03:30 Uhr.
Zeit mit meinem morgendlichen Training anzufangen.

Der Cup of China ist nicht mehr so weit entfernt.
Ich bin immer noch zu schlecht, um mich mit den anderen messen zu können. Otabek, Phichit, Yurio und alle anderen sind noch viel, viel besser als ich. Und ich habe das Gefühl, dass egal wie viel ich trainiere, ich kann mich nicht verbessern. Deswegen muss ich noch weiter hart trainieren, um die anderen schlagen zu können. Damit Viktor bei mir bleiben kann und um ihn nicht zu enttäuschen.
Ich meine, er hat extra für mich seine Karriere pausiert. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er jetzt bei mir ist. Nur wegen dem Video, dass damals im Internet aufgetaucht ist. Und nur wegen dem, ist dann Viktor bei mir aufgetaucht und hat angefangen mich zu trainieren.

Für ihn muss ich es schaffen.

Außerdem würde er nicht mehr mein Trainer sein können, wenn ich es nicht schaffen sollte.  Ich habe dann die Abmachung nicht eingehalten, in dem einen Jahr an die Spitze zu kommen und habe dementsprechend auch nicht mehr das Recht dazu, von Viktor unterrichtet zu werden.  
Und dass würde ich nicht aushalten.
Was würde ich dann nur machen?

Ich nehme mir mein Handy und meine Kopfhörer und ziehe meine Schuhe an, um erst einmal eine Runde laufen zu gehen. Das ist inzwischen schon Routine geworden. Das hilft mir auf der einen Seite meine Gedanken zu sortieren, aber auf der anderen Seite trainiert es meinen Körper auch.
Das Turnier ist schon in einem Monat und das macht mich ein wenig nervös. Okay, ein wenig ist stark untertrieben, ich bin sehr nervös und aufgeregt. Ich habe Angst davor, wieder so früh raus zu fliegen wie damals.
Wenn mir so etwas noch einmal, in meiner jetzigen Situation passieren würde, wäre das eine noch größere Blamage als damals. Dann würde es mir so vorkommen, als hätte ich nichts von Viktor gelernt. Als wäre ich zu schlecht, um mir etwas von ihm beibringen zu lassen.

Dann würde ich immer noch auf der gleichen Stelle stehen, wie damals. Aber ich will mich doch verbessern!

Nachdem ich meine typische Runde gelaufen bin, gehe ich wieder nachhause, schnappe mir meine Schlittschuhe und gehe auf zur Eishalle. Inzwischen ist es schon halb 6, also muss die Halle schon seit etwa einer halben Stunde offen sein und die ersten haben bestimmt schon angefangen zu trainieren. Es wird also höchste Zeit, dass ich auch damit anfange.

In der Halle angekommen ziehe ich mir meine Schlittschuhe an und gehe aufs Eis.
Ich bin müde, aber das ist nicht so schlimm. Ich trainiere seit Wochen schon sehr viel.
Aber trotzdem habe ich das Gefühl, als würde ich auf der gleichen Stufe immer wieder stehen bleiben und würde mich gar nicht weiter entwickeln. Wenn ich so weiter mache, dann wird er wirklich bald keine Lust mehr haben mich weiter zu trainieren.

Ich ziehe meine Bahnen und merke dabei gar nicht, wie die Zeit vergeht, bis ich Viktor vom Rand der Bahn aus Rufen höre.
"Yuri, komm mal her"
Es ist inzwischen schon 8:00 Uhr.
Ich fahre zu ihm hin und er reicht mir eine Flasche Wasser.
"Deine Performance ist schon sehr gut Yuri. Du solltest mal eine kleine Pause einlegen und dann können wir die Sprünge nochmal üben. Da gibt es noch ein paar Sachen, die du besser machen kannst", meint Viktor mit einem Lächeln auf den Lippen.
Viktor…
Ich liebe es, wenn er mich anlächelt.
Ein kleiner Rotschimmer bildet sich auf meinen Wangen. Ich drehe meinen Kopf weg und hoffe, dass er das nicht gesehen hat  
"Schon okay, ich brauche keine Pause. Mir geht es gut. Ich mache gleich mit den Sprüngen weiter, die gelingen mir, wie du schon gesagt hast, immer noch nicht so besonders gut"
Ohne auf eine Antwort von Viktor zu warten drücke ich ihm die Wasserflasche in die Hand und begebe mich wieder auf das Eis.
Ich versuche mich auf die Sprünge zu konzentrieren, aber irgendwie weichen meine Gedanken die ganze Zeit in eine andere Richtung. Sie sind die ganze Zeit bei Viktor. Und zusätzlich bin ich ein wenig erschöpft.
Das ganze Training macht mich fertig.

~*~ Viktor ~*~


Besorgt gucke ich Yuri an. Er trainiert schon seit mehreren Stunden ohne Pause und das macht er jetzt schon seit mehreren Wochen so. Ich habe Angst, dass er sich überanstrengt. Und ich weiß auch nicht, warum er sich keine Pause gönnt. Klar verstehe ich, dass er den Grand Prix unbedingt gewinnen will und dafür auch viel trainieren muss, aber er übertreibt es. Und hören will er auch nicht auf mich.
Er versteht glaube ich noch nicht wirklich, dass zu einem Training auch genug Ruhe und Erholung dazu gehört, um sich wirklich verbessern zu können. Seine Sprünge sitzen in letzter Zeit nicht so besonders gut, weil er erschöpft ist, das merkt man ihm einfach an.

Besorgt beobachte ich ihn weiter. Er sieht ziemlich erschöpft aus. Heute noch mehr als an den anderen Tagen.
Und genau in dem Moment passiert es. Yuri setzt zum Sprung an, springt hoch, taumelt dabei aber, kommt nicht gut auf und stürzt auf den Boden, ohne sich groß abstützen zu können.
Er liegt auf dem Boden, steht aber nicht wie sonst sofort wieder auf. Und ich sehe, wie sich Blut auf dem Eis sammelt.
"YUUURRIII"
Sofort laufe ich auf die Bahn zu meinem Schüler hin, der nicht bei Bewusstsein ist. Bei ihm angekommen sehe ich, wie sich das Blut immer mehr auf dem Eis ausbreitet.
"Ruf einen Krankenwaagen", rufe ich in die Runde zu den Leuten, die auch auf ihn zugefahren sind, nachdem er gestürzt ist.
Im Hintergrund höre ich, wie schon jemand mit dem Rettungsdienst redet und ich kann nur geschockt auf Yuri gucken, ohne wirklich etwas ausrichten zu können.

Ich habe schon beim Aufstehen gemerkt, dass heute etwas schlechtes passieren wird. Und jetzt ist es wirklich passiert.
Hoffentlich wird alles wieder gut…
Review schreiben