Strange 80s

von n1o4
GeschichteAllgemein / P16
Dirk "Bela B." Felsenheimer Jan "Farin Urlaub" Vetter OC (Own Character)
06.01.2020
23.02.2020
4
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Es war mal wieder spät, um genau zu sein viel zu spät, aber das änderte nichts daran, das Lizzie gerade ihre Zeit genoss. Morgen war Samstag und ihre Freunde waren alle unterwegs mittendrin im Leben während sie, wie schon seit immer in ihrem Zimmer hing und Spotify nach neuer Musik durchstöberte. Falls mal etwas anderes, als das passieren sollte, ist es höchst wahrscheinlich, dass sie verrückte Lebensgeschichten ihres Vaters hörte. Es war spannender, als es sich hier vielleicht anhörte.

Schon seit ihren jungen Jahren wuchs sie mit Musik um sich herum auf, ihre Eltern waren zwar nicht musikalisch, aber sie liebten es, wenn Musik im Hintergrund lief. Hauptsächlich aus ihrer Jugend und somit prägte es sich auch auf Lizzies Musikgeschmack aus. Ihre bunten LED Lichter tauchten ihr Zimmer in ein grelles Lila, Kerzen leuchteten auf ihrem Nachttisch und sie lag still dar in ihrem Bett. Ihre Augen waren geschlossen und die Kopfhörer dröhnten laut “Died in your arms von The cutting crew”. Etwas an diesem Lied war so gut, dass sie es schon seit Jahren oftmals auf Dauerschleife hörte. Manchmal taten ihre Freunde und Eltern ihr leid.

Ihr 19 Geburtstag rückte immer näher und somit auch ihr Schulabschluss, sie hatte zwar noch grob ein Jahr, aber die Zeit fliegt irgendwie an ihr vorbei. Dieses Thema brachte sie häufig zum weinen, aber jetzt nicht. Sie genoss den Moment viel zu sehr, so ruhig und dennoch erhellt mit Musik.

Obwohl ihre Eltern musikalisch unbegabt waren und sie nun auch nicht die beste darin war, hatte sie sich zumindest selbst das Gitarre spielen beigebracht. Naja versucht oder eher gesagt sie schaut die Gitarre oft mit einem grimmigen Blick an und nennt es lernen. Ja das Leben war nicht leicht und auch in Zukunft würde es nicht leichter werden, das war ihr klar. Zumal ihre Lehrer auch nicht besonders die optimistischsten Wesen des Planeten waren.

Mit einem Schmunzeln drehte sie sich zur Seite und beobachtete das Flackern der zwei Kerzen. Sie schloss die Augen und verbrachte noch etwas mehr Zeit genauso. Die Zeit war zwar nur sehr kurz gestoppt, aber es fühlte sich, wie eine kleine Ewigkeit an und das reichte ihr.