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Neuanfang

von ShiroMe
GeschichteDrama, Freundschaft / P16
Aomine Daiki Kagami Taiga Kuroko Tetsuya OC (Own Character)
05.01.2020
09.09.2020
10
23.009
7
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06.01.2020 2.465
 
Ich blieb vor ihm stehen und sah ihn schweigend an, doch sein Blick galt nun nicht mehr mir sondern Riko, die vor ihrem Haus stehen geblieben war.
„Daiki, lasse es“, ermahnte ich ihn mit scharfer Stimme und sah ihn warnend an. Ich erreichte damit das er nun mich wieder ansah.
„Solltest du dich nicht lieber um andere Dinge kümmern, als mit der erst besten etwas anzufangen“, fragte er mich.
„Sag über mich was du willst aber lass Rkio da raus. Sie ist ein anständiges Mädchen und die Trainerin des Basketballteam, in dem ich spiele“, sagte ich ruhig.
„Du spielst wieder!? Willst du etwa das nächste Team im stich lassen“, fragte er mich, worauf ich laut seufzte und dann gehen wollte, doch er hielt mich fest und stieß mich zurück. Ich stolperte zurück und prahlte recht unsanft mit der Schulter gegen eine Laterne. Ein stechender Schmerz zog durch meine Schulter, der mich scharf die Luft einziehen ließ
„Aomine“, hörte ich Riko erschrocken rufen und kurz darauf stand sie neben mir. Aber nicht nur sie, sondern auch das restliche Team.
„Schon gut, halb so wild“, meinte ich beruhigend zu ihnen, aber musste mich zusammenreißen mir nicht die schmerzende Schulter zu halten.
„Was soll das“, fuhr Kagami meinen Bruder an.
„Kagami kun lasse es bitte gut sein“, mischte ich mich nun ein und stellte mich zwischen ihn und meinem Bruder.
„Daiki du solltest nun nach Hause gehen“, sagte ich streng zu meinen Bruder, der mich wütend ansah, aber dann wirklich ging, ohne noch etwas zu sagen.
„Dein Bruder ist ein Arsch“, meinte Kagami, worauf ich müde lächelte.
„Er ist nur etwas schwierig“, entgegnete ich ihm. „Ich hoffe immer das er irgendwann wieder wie früher wird! Schließlich bin ich mit daran Schuld das er geworden ist wie er jetzt ist.“
„Shiro was meinst du damit“, fragte mich Tetsuya aufgebracht, doch ich antwortete ihm nicht. Ich meinte nur das wir uns am morgen vor der Schule sehen würden und ging dann, ohne sie weiter zu beachten nach Hause. Dort begrüßte mich, unsere Mutter sofort herzlich.
Eine Stunde später hatte ich etwas gegessen und saß in meinem Zimmer, vor meinen Computer und sah mir Videos von den letzten Spielen, dieser Wunderkinder an. Sie waren wirklich furchterregend. Gegen Kise und diesen Midorima hatten wir wahrscheinlich noch eine gewisse Chance zu gewinnen, mit dem jetzigen Stand der Mannschaft, doch bei den anderen sah ich schwarz. Wir würden hart trainieren müssen, wenn wir etwas erreichen wollten. Aber eins hatte ich in den paar Stunden bereits gelernt, die Mannschaft würde für jeden Sieg hart kämpfen.

Überpünktlich stand ich vor der Schule und wartete auf die anderen, die nach und nach eintrafen. Ich begrüßte sie nur, schwieg aber ansonsten, den ich machte mir Gedanken, wegen meiner Rolle im Spiel. Als ich am Morgen aufgewacht war, war meine Schulter grün und blau. Ich war erst seit einen Tag dabei und wollte nicht sofort ausfallen, wegen meiner dummen Schulter.
„Nervös“, riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken und mir wurde ein Arm um die Schulter gelegt, worauf ich den Kopf drehte und in Kagamis Gesicht sah.
„Das sagt der, der die Nacht über nicht geschlafen hat und recht bescheiden aussieht“, sagte ich tonlos zu ihn.
„Ich war einfach so aufgeregt, ich darf gegen einen der Generation der Wunder spielen“, meinte er überdreht.
„Das hast du gestern schon“, entgegnete ich ihn trocken.
„Wieso so schlecht drauf“, fragte Izuki.
„Er ist einfach immer schlecht gelaunt“, mischte sich Kagami ein, als ich nichts dazu sagte.
„Wieso denkst du das“, fragte ich ihn verwirrt.
„Du machst ein Gesicht, als wäre dir alles egal und wenn du wütend wirst, bist du echt gruselig“, antwortete er mir. Ich sah ihn nachdenklich an, sah dann aber nach vorne, als jemand etwas rief. Es war Kise, der aufgeregt auf uns zu gelaufen kam.
„Er hat eindeutig zu viel Energie“, sagte ich leise, was Kagami zum lachen brachte.
„Ich hoffe deine Energie ist nicht zu Hause geblieben“, sagte ich trocken, schrie dann aber auf, als er mir eine Kopfnuss verpasste.
„Du hast eine große Klappe dafür das du sonst einen auf Eisklotz machst“, meinte er.
„Und dir geht es zu gut“, sagte ich, nahm ihn in den Schwitzkasten und zerzauste seine Haare. Sofort beschwerte sich der Rotschopf lautstark, was mich zum lachen brachte. Im nächsten Moment kassierten wir beide eine Kopfnuss.
„Reißt euch zusammen“, schimpfte Hyuga mit uns.
„Tut mir Leid“, sagten wir beide kleinlaut und folgten dann den Team, zur Halle, wo wir dann feststellen mussten das wir nur in einer kleinen Hälfte der Halle spielen würden. Ich sah  zu Riko, die verärgert wirkte und sah dann zu den anderen die sich auch aufregten.
„Beruhigt euch, wenn wir sie in Bedrängnis bringen, werden sie schon merken, dass man uns ernst nehmen muss“, meinte ich zu den anderen. In dem Moment kam auch schon Kise und entschuldigte sich dafür das der Trainer ihn nicht spielen lassen wollte, worauf Tetsuya meinte er solle sich trotzdem schon einmal warm machen.
Und wie sollte es anders sein dauerte das Spiel keine drei Minuten, da hatte Kagami schon einen Punkt gesammelt, plus einen abgerissenen Ring in seiner Hand. Ich grinste mir von der Bank aus nur eine, als sie daraufhin doch das ganze Feld nutzen mussten. Was mich dann noch mehr amüsierte war das sie nun auch Kise einsetzten.
„Hast du einen Tipp für uns“, fragte mich Hyuga.
„Vermeidet unnötige Zweikämpfe mit Blondie, damit gebt ihr ihn nur Möglichkeiten euch zu kopieren. Seine Schwachstelle ist Kuroko, er ist der einzige den er nicht kopieren kann“, erklärte ich.
„Aber was machen wir, wenn wir Kuroko einwechseln müssen, er schafft es nicht das ganze Spiel durchzuhalten“, fragte Izuki.
„Dann kann Aomine druck machen, er ist ein sehr schneller Spieler und kann blitzschnell passen“, meinte Tetsuya. Kurz darauf standen sie auf dem Spielfeld und es ging los. Niemand schonte sich ich ich machte mir ein wenig Sorgen. Kise dominierte im ersten Viertel das Spiel deutlich, doch das hieß nicht das es ihn meine Mannschaft leicht machte.
„Riko, lass mich Spielen“, meinte ich ungeduldig, in der Pause zum zweiten Viertel. Sie sah mich kurz nachdenklich an und wechselte mich dann gegen Kuroko ein.
„Du spielst“, fragte mich Kise erschrocken, als ich mit den anderen auf das Spielfeld trat, am Ende der Pause.
„Du hast es erfasst“, sagte ich und grinste vor Vorfreude. Er schluckte schwer und trat einen Schritt vor mir zurück, aber auch die anderen sahen mich mit großen Augen an. Es ging los und ich rannte los. Ich deckte Kise und ließ ihn nicht an Kagami an, doch wenn ich den Ball bekam, passte ich ihn in Windeseile zu jemanden, oder rannte mit den Ball über das Feld.
„Kise, wer ist diese Monster“, hörte ich jemand fragen.
„Er ist mein alter Käpt´n. Er hat die Genration der Wunder erst möglich gemacht“, hörte ich sie sagen, was mich dazu brachte mich leicht zu ihnen umzudrehen.
„Aomine“, hörte ich Kagami rufen, der mir den Ball passte. Ich trippelte den Ball und ging auf angriff. Sofort wurde ich von gleich drei Jungs der gegnerischen Mannschaft gedeckt, worauf ich auf den Absatz kehrt machte in die andere Richtung lief. Bevor sie mir folgen konnten, drehte ich mich wieder und landete einen drei Punktewurf.
„Du bist der Hammer“, meinte Kagami, als wir in die Verteidigung wechselten. Ich wollte grade etwas sagen, als er mir auf die Schulter klopfte. Ein stechender Schmerz durchfuhr meine Schulter, den Arm und meine rechte Seite. Ich strauchelte und ging in die Knie.
„Aomine“, hörte ich erschrockene Stimmen und spürte wie sich Kagami und Hyuga neben mich knieten.
„Es geht gleich wieder“, meinte ich atemlos.
„Lüg nicht. Das ist die Schulter die dein Bruder gestern verletzt hat“, mischte sich nun Kuroko ein. Hyuga signalisierte ein Time Out, worauf ich von Kagami gestutzt zur Bank ging.
„Aomine zieh bitte deine Shirts aus“, sagte Riko besorgt.
„Das ist wirklich nicht nötig, es ist halb so wild“, wehrte ich ab. Ich hatte unter mein Trikot, noch ein langärmliges Sportshirt an, den meine gesamte rechte Schulter war grün und blau. Plötzlich war Kagami über mir und stürzte sich fasst auf mich. Der Kerl zog mich wirklich aus. Kaum war mein Oberkörper frei, hörte ich die gesamte Halle, scharf einatmen.
„Wie könnt ihr ihn so spielen lassen“, hörte ich Kise brüllen.
„Kise kun, sie wussten nichts davon, es war meine freie Entscheidung zu spielen“, sagte ich und sah zu ihn.
„Wie konntest du so spielen, dass muss schrecklich weh tun“, fragte mich Tetsuya.
„Ich habe Schmerzmittel genommen“, antwortet ich und wisch seinem Blick aus, so das ich die Kopfnuss von Riko nicht kommen sah.
„Du kannst doch nicht, Schmerzmittel nehmen um zu spielen“, schrie sie mich wutentbrannt an.
„Wer war das“, fragte mich Kise, der zu uns gekommen war und zeigte auf meine Schulter. Ich schwieg.
„Das war sein dummer Bruder“, sagte Kagami, worauf Kise erst ihn und dann mich fassungslos ansah.
„Aber wieso, er hat doch immer zu dir aufgesehen!“
„Später, es läuft immer noch ein Spiel“, sagte ich und wandte mich dann an Riko. „Ich geh meine Schulter etwas kühlen.“
„Mach das“, meinte sie mit besorgter Miene zu mir. Ich nahm daraufhin meine Oberteile und ging zur Umkleidung, dort machte ich mir eine kleines Handtuch von mir nass und legte es mir auf die Schulter. Ich setzte mich auf eine Bank, lehnte mich mit der gesunden Schulter gegen eine Wand und schloss die Augen.
„Hey aufwachen“, hörte ich eine laute Stimme und schreckte auf. Scheinbar war ich eingeschlafen und sah jetzt reichlich verschlafen wie die Mannschaft vor mir stand.
„Tut mir Leid, ich muss wohl eingeschlafen sein. Wie ist es gelaufen“, fragte ich.
„Wir haben gewonnen, aber Kuroko hat bei einem kleinen Unfall etwas abbekommen“; antwortete einer von ihnen. Kaum das ich ihn ansah, versicherte er mir das es ihn gut gehen würde.
„Wie geht es deiner Schulter“, fragte mich Kagami.
„Es geht schon, ist nur ein Bluterguss, in einer Woche ist er verschwunden“, antwortete ich, kassierte im nächsten Moment aber ein Predigt über mein verantwortungsloses Verhalten von unseren Käpt´n. Kleinlaut schlich ich nach dem Umziehen hinter der Mannschaft her, na ja bis jemand meinen Namen rief. Wir blieben alle stehen und drehten sich um, im nächsten Moment schmerzte meine Wange. Vor mir stand eine Schülerin in einer fremden Uniform, etwa in unseren alter.
„Was soll das… kennen wir uns“, fragte ich sie verwirrt und hielt mir die glühende Wange.
„Wie kannst du es wagen“, schrie sie mich an und holte wieder aus, doch dieses Mal fing ich ihr Hand kurz vor meinem Gesicht auf.
„Ich habe echt keine Ahnung wer du bist, noch wieso du mich schlägst“, sagte ich tonlos, was sie noch wütender machte.
„Wie kannst du es wagen wieder zu spielen, obwohl er wegen dir zum Krüppel geworden ist“, schrie sie mich an. Fassungslos sah ich sie an und ließ ihren Arm los, was sie sofort ausnutzte und wieder zuschlug.
„Mila, bitte…!“
„Nein, du bist ein verlogener Heuchler“, schrie sie mich an und stieß mir gegen die Schultern, so das ich zurück stolperte.
„Mila bitte beruhige dich“, sagte ich beschwichtigen, doch sie wollte sich nicht beruhigen.
„Aomine wer ist das“, fragte mich Riku.
„Sie ist die kleine Schwester meines ehemaligen besten Freundes“, sagte ich, worauf Mila anfing zu weinen und anfing mich immer wieder zu schlagen. Seufzend machte ich einen Schritt auf sie zu und nahm sie in den Arm. Sie fing an zu wimmern und weinte nur noch mehr, bis ihre Beine nachgaben und ich sie vorsichtig auf den Arm nahm.
„Geht ihr ruhig, ich bringe sie nach Hause“, seufzte ich, drehte mich um und ging, während Mila immer noch weinte. Nach etwa einer Stunde war ich bei ihr zu Hause angekommen und es sah wirklich noch genauso aus wie vor zwei Jahren. Mila war inzwischen eingeschlafen, so das ich kurz zögerte bis ich klingelte. Nach kurzen warten wurde die Tür geöffnet und ich sah ihn das erste Mal seid unseren Unfall. Er sah genauso aus wie damals aus, bis auf die Tatsache das er in einem Rollstuhl saß.
„Shiro“, sagte er ungläubig.
„Äh hey“, erwiderte ich unsicher. „Kann ich kurz rein kommen?“
„Klar, was ist überhaupt passiert“, fragte er mich und rollte zur Seite. Wie selbstverständlich trat ich ein, streifte meine Schuhe ab und ging durch ins Wohnzimmer, wo ich Mila auf ein Sofa legte. Vorsichtig deckte ich sie mit einer Decke zu und drehte mich dann zu ihn um.
„Was ist passiert“, fragte er nun wieder.
„Ich habe sie in der Stadt getroffen“, sagte ich und wisch seinem Blick aus. „Ich war mit der Mannschaft unterwegs, wir haben gegen Kise´s Mannschaft gespielt. Sie hat mich erst angeschrien und geschlagen, fing dann aber an zu weinen. Sie hat sich einfach nicht beruhigt!“
„Also gibt sie dir immer noch die Schuld daran was passiert ist“, seufzte er.
„Das tue ich doch selber“, meinte ich und sah ihn nun an. „Ohne mich wäre dir nie etwas passiert und du würdest sicher bald ein Profispieler werden!“
„Ach Shi, du kannst doch nichts dafür“, seuftze nun er und rollte auf mich zu.
„Aber ich..“
„Nein Shi, ich bereue nicht dich damals gerettet zu haben, noch gebe ich dir irgendeine Schuld daran das ich nun im Rollstuhl sitze“, meinte er und grinste dann. „Und weist du, ich spiele wieder, nur haben wir so unsere Probleme mit den dunken!“
„Da warst du eh nie besonders gut drin“, grinste nun auch ich, worauf er anfing zu lachen.
„Du spielst also wieder, erzähl!“
„Da gibt es nicht viel zu erzählen, ich war nur zehn Minuten im Spiel. Aber ich habe diese Gefühl irgendwie vermisst“, erzählte ich ihm.
„Ich denke ich komme morgen einmal vorbei und sehe mir ein Training von dir an“, grinste er.
„Die Frage ist nur ob mit Riku und anderen Morgen trainieren lassen“, seufzte ich. „Ich habe mich gestoßen und meine Schulter ist dadurch etwas farbig. Ich habe Schmerzmittel genommen um spielen zu können und sie waren ziemlich sauer als sie es heraus bekamen.“
„Du bist also immer noch so leichtsinnig wie früher, aber wie kommt es eigentlich das du bei einem richtigen Spiel mitgemacht hast?“
„Ich weis es nicht, ich habe nicht wirklich drüber nachgedacht“, gestand ich im.
„Du solltest wirklich an dir arbeiten, du hattest schon immer ein ungewöhnliches Talent!“
„Du überschätzt mich, aber du solltest dir einmal Kagami ansehen, wenn du vorbei kommst“, meinte ich zu ihn. „Er und Tetsuya haben echt das Potential einmal groß heraus zu kommen!“
„Du hast dich wirklich absolut nicht verändert“, seufzte er.
„Na dann, ich muss dann auch einmal los“, meinte ich zu ihn.
„Schade, aber wir sehen uns dann morgen Nachmittag!“
„Wie du willst“, seufzte ich. Ich ging zu mir nach Hause, wo ich auf direkten Weg auf mein Zimmer ging. Zwar wohnte ich wieder zu Hause, doch nahm ich nicht wirklich am Familienleben teil.
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