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Trigonometrie

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
05.01.2020
03.02.2020
9
25.228
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22.01.2020 2.637
 
Jaskier glitt leise aus dem Bett und kroch darunter. Um Klaus zu begegnen, war er viel zu schwach. Es war tatsächlich Klaus der Freie, der nun unter lautem Getöse die Tür aufbrach.
„Du bist hier, Rittersporn, ich weiß es!“, rief der Riese drohend aus und stampfte durchs Zimmer. Hatte er geglaubt, dass ihm beim Wettessen schon übel war, gab es tatsächlich noch eine Steigerung an Unwohlsein. Sein Hinterkopf puckerte noch immer vom Münzbeutel, mit dem Klaus ihn geschlagen hatte. Jaskier bebte und schrie spitz auf, als der andere Mann seinen Knöchel packte.
„Ah, da bist du ja, du Feigling! Komm raus und stell dich mir. Du hast meine Frau geschmäht, steh gerade dafür und sei ein Mann!“ Jaskier schaffte es im letzten Moment sich an einem Fuß des Bettes zu klammern, als Klaus ihn hervorziehen wollte. Sie kämpften eine Weile, dann musste Jaskier leider doch aufgeben. Mit schmerzenden Fingern ließ er los. Klaus zerrte ihn hervor und riss ihn auf die Beine. Im nächsten Moment, noch bevor er überhaupt nur sagen konnte, dass es ihm leid tat, hatte der Kerl beide Hände um seinen Hals und würgte ihn. Seine buschigen, schwarzen Augenbrauen bildeten dabei ein wütendes V und seine schwarzen Augen glühten vor Zorn.
Das war dann wohl sein Ende, dachte Jaskier. Mach‘s gut Welt, mach es gut geliebter Held mit den gelben Katzenaugen, dachte er weinerlich und hörte auf sich zu wehren. In nächsten Moment hörte er Geralts Stimme:
„Lass ihn … so … sofort los, du … du … Kerl!“ Lautlos, wie es sich für einen Hexer gehörte, war er an der Tür erschienen.
Lallte Geralt etwa? Wider Erwarten lockerte sich Klaus‘ Griff um seinen Hals, so dass er immerhin wieder Luft bekam. Scheinbar flößte ein Hexer immer noch genug Respekt ein, auch wenn er nur genau so groß war wie Klaus.
„Hexer!“, knurrte Klaus. Beide sahen nun Geralt an. Wenn Jaskier nicht alles täuschte, war der Hexer wirklich betrunken. Zumindest waren seine Augen halb geschlossen und er wirkte unaufmerksam.
„… Kerl!“ Wie es aussah, hatte Geralt vergessen, dass der Kerl Klaus der Freie hieß.
„Seine Name ist Klaus der Freie“, krächzte Jaskier ganz unnötig. Die beiden Männer würdigten ihn keines Blickes, sondern starrten sich nur an. Wo war Yennefer? War sie Geralts Trumpf? Nicht, dass er das nötig hätte, aber Yenn kämpfte gern mit Hinterlist.
„Mir egal. Lass den Barden los, sofort!“, brummte Geralt. Es klang gewaltig desinteressiert. Vielleicht zu sehr, denn Klaus ließ seine Hände wo sie waren. Um seinen Hals, jederzeit bereit zuzudrücken und sein Lebenslichtlein auszulöschen.
„Nein. Er hat eine Bestrafung verdient. Erst hat er meine Frau verführt und dann hat er sie in einem Lied geschmäht, auf offener Bühne. Jeder wusste, dass es meine Frau war, von der er sang. Und weißt du, was das Schlimmste daran ist? Seine melancholische Ballade hieß: „Trübe Wanderung im Tal der drei Brüste“!“
Das ließ Klaus so stehen und Jaskier war nicht so ganz klar, ob Geralt verstand, um was es ging. Reglos sah er sie an und endlich bemerkte er, dass der Hexer seine Schwerter nicht dabei hatte. Großer Gott, sein Tod war nah! Und dann sagte Geralt auch noch.
„Gut, ich gebe zu, Rittersporn ist ein Idiot!“
„Was?“, krächzte Jaskier erschüttert.
„Siehst du, selbst der Hexer weiß es. Du bist ein unwürdiges Gewürm, ein …“
„Aber er ist MEIN Idiot, also lass ihn los!“, unterbrach Geralt nun sehr scharf die Tirade von Klaus, der enttäuscht verstummte.
„Aber … ich dachte, du stehst auf meiner Seite, Hexer!“
„Ich stehe nur auf meiner Seite und sage es zum letzten Mal, lass meinen Idioten los, oder du wirst es bereuen!“
„Also treibst du es wirklich mit dem Hexer, Rittersporn“, zischte ihm Klaus giftig ins Gesicht. Spuckefetzen flogen durch die Luft. Gleich darauf flog allerdings Klaus selbst durch die Luft. Obwohl der Hexer nicht mehr ganz nüchtern schien und seine Schwerter aus mysteriösen Gründen nicht dabei hatte, brauchte er nicht mehr als Magie und seinen Körper, um zu kämpfen. Zumal Klaus zwar groß und schwer aber auch beleibt und langsam war.
Er knallte an die gegenüberliegende Wand und jaulte auf.
„Und jetzt raus, ehe ich meine Schwerter doch noch finde!“, fauchte Geralt ihn an. Klaus rappelte sich schwerfällig hoch und wankte zur Tür. Dort drohte er ihnen nochmal mit der Faust, schwieg aber weise.

Ohne darüber nachzudenken, fiel Jaskier seinem Helden um den Hals. Mal wieder hatte Geralt ihn gerettet. Wie unzählige Male davor, war er ihm zutiefst dankbar und es würde noch viele weitere Male geben, da war sich Jaskier sicher. Aber das machte ihm nichts. Mit einem Hexer zu reisen, bedeutete nun mal Risiko, auch wenn das, was gerade passiert war, überhaupt nichts mit Geralt von Riva zu tun hatte, sondern allein seine Schuld war.
Geralt nahm seine Arme von seinem Hals und drückte ihn weg.
„Bist du … betrunken? Wo ist Yennefer und wo sind deine Schwerter?“
„Hör auf mir Fragen zu stellen!“ Angezogen und wie ein Stein plumpste Geralt aufs Bett. Ratlos sah Jaskier ihn an. Als er auf nichts eine Antwort bekam und der Hexer kurz danach leise begann zu schnarchen, wusste er, dass es heute keine Erklärung mehr geben würde. Er verriegelte die Tür notdürftig, stellte sogar einen Stuhl unter die Türklinke und legte sich dann auch ins Bett. Geralt wurde ein wenig zur Seite gerollt und von ihm mit zugedeckt.
Ja, so war es gut, dachte er glücklich und schlief bald danach ein.


Lange vor Geralt war Jaskier wach. Er hatte sich schon frisch gemacht, das Fenster weit geöffnet, um die frische Luft und die ersten Sonnenstrahlen in das düstere Zimmer zu lassen. Jetzt saß er an der Stelle, an der gestern Yenn gesessen hatte und sah auf die Straße. Wo war die Magierin abgeblieben? In seiner Hand hatte er, wie oft am Morgen, seine Laute. Ohne Ziel zupfte er daran herum und reihte Wort an Wort, wie sie ihm gerade in den Sinn kamen.


„Klaus der Freie, groß und laut.
Hat Angst, dass man sein Weib ihm klaut.
Sie, die Königin der Busen weit und breit …“



„Ich würde das lassen!“, grummelte Geralt vom Bett aus.
„Dir einen guten Morgen, stolzer Hexer!“, flötete Jaskier. Irgendwie hatte er Lust auf Geralt, auch wenn der alles andere als begeistert aussah. Im Gegenteil, er knurrte ins Kissen und drehte sich um.
„Geh, hol meine Schwerter!“, nuschelte er undeutlich.
„Ehm, gut. Wo sind sie denn?“
„Im Schnittchen, der Taverne, in irgendeinem Zimmer. Finde es raus!“
„Darf ich vielleicht fragen, wie sie …“
„Nein, mach schon. Hol sie!“
Gut, mit Geralt war wohl gerade nicht zu reden. Obwohl sein Magen knurrte und er sich auf ein nettes, veganes Frühstück gefreut hatte, war es jetzt das Mindeste des Hexers Wunsch zu erfüllen. So begab sich Jaskier gut gelaunt zur zweiten Taverne des Ortes. Sie war ein wenig runtergekommener als ihre Unterkunft. Als er die Gaststube durchquerte, roch es immer noch widerlich nach Rippchen.
Die Übelkeit kam kurz zurück. Tapfer lief er weiter und hielt die Luft an.
„Hey! Du da!“, rief der Wirt ihn an, der über den Tresen wischte. Mit mulmigem Gefühl blieb Jaskier stehen und drehte sich um. Er war gerade auf dem Weg zur Treppe gewesen, die nach oben zu den Gästezimmern führte.
„Du bist doch … Rittersporn, der Barde, der gestern den zweiten Platz belegt hat, oder?“ Mit stolz geschwollener Brust nickte er gewichtig.
„Ist das richtig, dass der gelbäugige Hexer gestern deinen Gutschein hier mit seiner Freundin verfressen hat?“
„Oh ja, mein Freund …“ Jaskier machte eine wirkungsvolle Pause, „… hatte meine ausdrückliche Erlaubnis.“
„Hmmmmm“, brummte der Wirt nur und wischte unbeeindruckt weiter.
„Die Freundin des Hexers … ist sie noch hier?“, fragte Jaskier ihn.
„Na ich hoffe doch. Wer bezahlt sonst das Zimmer? Es hat letzte Nacht da oben ziemlich gepoltert und ich hoffe inständig, dass nur das Weibsstück und nicht meine Möbel beschädigt sind.“
„In welchem … Zimmer waren sie denn?“ Das schlimme Gefühl war wieder da. Himmel, was hatte Geralt mit Yennefer getan?
„Das letzte auf der linken Seite.“ Ab sofort ignorierte der Wirt ihn und er ging nach oben. Als er das Zimmer nach mehrmaligem Anklopfen, was nicht beantwortet wurde, öffnete, dachte er, ihn trifft der Schlag. Das komplette Zimmer war verwüstet. Den Schrank, den Nachttisch, das Bett, den Tisch, die beiden Stühle … nichts davon gab es mehr. Auf dem Boden lagen nur Holzteile, zerfetztes Bettzeug, Daunenfedern in Massen, Stroh und Stoff.
„Ach du meine Güte“, murmelte er schockiert. Geralt sagte zwar hin und wieder, dass Yenn streitsüchtig und dickköpfig wäre, doch hatte er nie erwähnt, dass es dazu führte, dass komplette Zimmer zu Bruch gingen. Daunenfedern schwebten durch die Luft, als Jaskier sich durch den Müll auf der Suche nach Geralts Schwertern wühlte. Und tatsächlich, er fand sie beide.

Weil er den Hexer und Yennefer von Vengerberg einigermaßen kannte, durfte er ruhig davon ausgehen, dass niemand für das Zimmer und das, was darin zu Bruch gegangen war, bezahlt hatte. Deshalb öffnete er das Fenster und sah nach unten. Es waren mindestens drei Meter bis nach unten, doch zum Glück war unter dem Fenster ein großer Weißdornbusch. Jaskier schob sich Geralts scharfe Schwerter unter das Wams und begann sich aus dem Fenster zu hangeln. Die Schwerter ritzten dabei immer wieder seine Haut und am Ende rutschte er ganz ab und fiel mit dem Rücken voran in den Busch. Dabei wurde sein Gesicht zerkratzt. Aber es hätte auch übler enden können. Die Schwerter hätten ihn unglücklich durchbohren können. Was tat man nicht alles für den Menschen, den man liebte? Man wurde vom schönen Pfau zu einem zerkratzten, blutigen Kriminellen. Das war die wahre Natur der Liebe. Man nahm Ungemach nur zu gern auf sich.
Über sich selbst lachend, grub sich Jaskier aus dem Busch und machte sich auf den Weg zurück zu Geralt.


Das Bett und das Zimmer waren allerdings leer, als er endlich zurück kam.
„Geralt?“, rief er irritiert. Der Hexer würde doch nicht einfach ohne seine Schwerter und ohne ihn gehen? Er wollte ihm doch noch erzählen, wie er durch Grimmering stolziert war und jeder seinen Namen wusste. Meist wurde er nur leise hinter ihm her geflüstert. Was sicherlich an Geralts Waffen lag, die er in der Hand hatte. Aber er hatte auch Vincopotropolos getroffen. Der Barde hatte den Wettbewerb gestern verpasst, weil eine seiner Kuhdamen über Nacht gekalbt hatte. Die kleine Herde stand nun außerhalb von Grimmering bei einem Bauern auf der Wiese.
„Oh nein, was habe ich verpasst, Rittersporn?“, fragte ihn der bekannte Barde und er konnte nicht anders, als alles in den buntesten Farben zu erzählen. Nach dem zweiten Satz lud ihn Vincopotropolos auf ein Frühstück ein und sie musizierten zur Freude der anderen Gäste zusammen.
„Und was hat es mit den Schwertern auf sich?“, fragte Vincopotropolos ihn am Ende. Jaskier, der den Geruch nach Kuhfladen nicht mehr aus der Nase bekam, seit er den anderen Barden getroffen hatte, lachte leise.
„Die gehören dem Hexer Geralt von Riva. Ich bringe sie ihm zurück.“
„Hat er sie dir geliehen? Seit wann bist du kundig in der Kunst des Schwertkampfes?“ Jaskier grinste hintergründig.
„Ach, weißt du, hin und wieder muss man etwas Neues ausprobieren und ich habe es für gut befunden.“ Vince sah ihn seltsam an, dann lachte er laut und klopfte sich auf die Schenkel.
„Ich verstehe deine Metapher, mein Freund. Hahaha …“
Vincopotropolos lachte noch sehr lange und winkte ihm schließlich nur mit Tränen hinterher, als er sich von ihm verabschiedete.


„Geralt?“, rief Jaskier erneut und zuckte zusammen, als die Tür hinter ihm geöffnet wurde. Geralt war offensichtlich in den Gemeinschaftswaschräumen gewesen. Er hatte nur ein Tuch um die Hüften, war sonst nackt und trug seine Kleidung unter dem Arm.
„Ah, da sind sie ja. Danke“, sagte er ausdruckslos und nahm ihm die Waffen ab, um sie wieder in die Schwertscheiden zurückzustecken.
„Bitte … gern geschehen. Was zu Henker war im Schnittchen los, Geralt?“
„Was meinst du?“ Jaskier starrte wie hypnotisiert auf die Tropfen, die aus Geralts Haaren perlten und seinen muskulösen Rücken hinabliefen, um in der Vertiefung der unteren Wirbelsäule zu verschwinden. Ohne, dass es Jaskier bewusst wurde, erregte ihn der Anblick sehr.
„D … das … Zimmer, es war total zerstört.“
„Hmmm.“
„Hmmm? Mehr gibt es dazu nicht zu sagen?“ Noch immer stand der Hexer mit dem Rücken zu ihm.
„Nein.“
„Yennefer? Lebt sie noch?“
„Natürlich. Hast du … den Schaden bezahlt?“
„Nein, sehe ich so aus?“ Endlich drehte sich Geralt ihm zu. Unter seinem Tuch war eine deutliche Erhebung zu sehen und das brachte Jaskier zum Schmunzeln.
„Nein. Du siehst aus, als wenn du durchs Fenster geflohen wärst.“
„Das bin ich!“
„Und aus dem Pfau wird eine Taube …“ Geralts Stimme war dunkler und rauer geworden. Langsam kam er näher, legte eine Hand an seine linke Wange und strich zärtlich darüber. Jaskiers Herz raste, denn der Hexer legte meist nicht viel Wert auf ausführliche Zärtlichkeit. Bei Yennefer vielleicht auch nicht, wenn er das Zimmer richtig interpretierte.
Seine Lippen waren fest und fordernd, als er ihn küsste. So mochte er es, so wusste er, dass Geralt ihn wollte und so konnte er sich in seine Hände begeben. Erst nach und nach hatte er Yenns Ratschlag verstanden. Jetzt war es einfach und wundervoll. Mit einem schnellen Ruck zog er Geralt das Tuch von den Hüften, was den Hexer beim Küssen schmunzeln ließ.
„Ich nehme an, in deinem Blut ist noch eine Menge Adrenalin, Julian …“, flüsterte Geralt ihm auf die Lippen.
„Nenn mich nicht so …“
„Warum nicht? Ist das nicht dein echter Name?“ Darauf gab er ihm keine Antwort. Stattdessen begann er sich eilig auszuziehen. Es war der Hexer, der ihn bis zum Bett zurück drängte, bis er sich mit dem Rücken drauf fallen ließ. Sofort war Geralt, nackt und mit erigiertem Glied, zwischen seinen Beinen und begann ihn zu küssen. So etwas tat er sonst nie. Die feuchten Haare des Hexers kitzelten über seine Haut, als er seine Lippen über seinen Hals und seine Brust gleiten ließ. Obwohl er Geralt gern weiter beobachtet hätte, musste er die Augen schließen. Der Hexer kannte keine Hemmungen und keine Scham. Seine Männlichkeit verschwand in seinem Mund und Jaskier konnte nur dunkel und lustvoll stöhnen, während sich seine Hände in das Bettzeug krallten.
Seit wann war Geralt so aufmerksam und zärtlich? Keine Zeit sich zu beschweren. Geralt machte keine halben Sachen, so viel war sicher.
„Aufhören …“, musste Jaskier leider ziemlich bald keuchen, sonst wäre es viel zu schnell vorbei gewesen. Gehorsam kniete er sich nun vor den Hexer und der drang mithilfe seines magischen Öls in ihn ein. Erst da registrierte er, dass das Fenster noch immer weit offen stand und vermutlich jeder unten auf der Straße sein Stöhnen hören würde. Sei es drum, dachte Jaskier verschwommen und gab sich Geralt hin. Und die Wunder hörten nicht auf.
Nachdem der Hexer mit einem tiefen Knurren in ihm gekommen war, brachte er ihn seinerseits mit seinem Mund zum Fliegen. Das hatte er noch nie getan. Was war heute nur anders, fragte sich der Barde erschöpft, fand aber keine Antwort.

Schwer atmend, lagen sie wenig später nebeneinander im Bett und sahen sich an.
„Ich finde, du hättest gestern gewinnen müssen“, sagte Geralt leise und streichelte dabei ungewohnt liebevoll über seine kleineren Wunden an der Brust, die seine Schwerter ihm bei der Flucht verursacht hatten.
„Ach ja? Wirklich?“, fragte Jaskier ungläubig nach.
„Natürlich, im Verhältnis zu Größe, Gewicht und Leibesfülle, hast du eindeutig mehr gegessen, als dieser ... Kerl.“
„Klaus.“
„Fuck! Nein! …. Kerl!“
Verwirrt aber auch sichtlich angetan, blinzelte er den Hexer ob seiner stichfesten Logik an.
„Ja … das stimmt wohl. Ich hätte der Sieger sein müssen. Aber hey, dann hättest du kein Rippchenfestmahl bekommen. Willst du mir nicht erzählen, was mit Yennefer letzte Nacht passiert ist?“
„Nein.“ Geralts gelbe Augen schlossen sich dabei.
„Ich denke, ich liebe dich … Geralt“, flüsterte er ihm sanft auf die Lippen. Die gelben Augen öffneten sich wieder und ein Schmunzeln zuckte über des Hexers Lippen.
„Und siehe da, du bist immer noch ein Pfau …“
„Dein Pfau …“, murmelte Jaskier und küsste ihn.
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