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Kaffee trinken

von Fresa
Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Andrea Herrera Maya Bishop Robert Sullivan
04.01.2020
04.01.2020
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04.01.2020 776
 
Da ich gerade bei meiner Geschichte Kämpfe für dein Glück nicht weiterkomme, gibt es während der Wartezeit einen kleinen OS, der ein weiterer Beitrag zur  [Challenge] 1 Beginn, 1 Ende, 1 Wort von Liz Tonks ist.

Die Zahl, die ich mir ausgesucht habe, war die 39 und mein Wort war „tief“.

Viel Spaß beim Lesen.


Disclaimer: Die Charaktere gehören leider nicht mir. Ich leihe sie und verdiene leider auch kein Geld mit meiner Geschichte.



Kaffee trinken

Andy atmete tief ein und aus und hob ihre Hand, um an das Büro ihres Captains zu klopfen. Doch sie verharrte in der Bewegung. Ihr kamen plötzlich Zweifel. Sie konnte doch nicht einfach in Sullivans Büro marschieren und ihn einladen. Wieso denn nicht?  Ja, wieso eigentlich nicht. ‚Weil er dein Boss ist‘, erinnerte sie die kleine Stimme in ihrem Kopf. Nichtsdestotrotz sprach nichts dagegen, wenn sie einen Kaffee zusammen trinken würde. Nichts weiter als einen harmlosen Kaffee unter Kollegen. So wie sie es mit den anderen auch tat. ‚Auf die stehst du aber nicht und Maya zählt nicht, sie ist ja deine beste Freundin.‘  Andy ignorierte die Stimme in ihrem Kopf.

Sie nahm ihre Hand wieder herunter und schloss ihre Augen. So blieb Andy einige Augenblicke stehen. Vielleicht sollte sie es einfach lassen. Es war eine blöde Idee. Gerade als sie sich umdrehen und gehen wollte, öffnete sich die Tür und sie sah sich Robert gegenüber.

„Andy, was kann ich für dich tun?“ Die vertrauliche Anrede, in die Robert fiel, wenn sie alleine waren, ließ ihr Herz höher schlagen und jagte ihr einen Schauer über den Rücken.

Sie starrte ihn einfach nur an und kein Wort verließ ihren Mund. Die Sekunden verstrichen und so langsam sollte sie wirklich etwas sagen.

„Ich wollte …“ Wieso fiel es ihr so schwer ihn zu fragen, ob er mit ihr einen Kaffee trinken wollte? Robert legte ihr eine Hand auf die Schulter und augenblicklich meldete sich das verräterische Kribbeln in ihrem Bauch zu Wort. „Ich wollte dich fragen, ob du Lust hast nach der Schicht mit mir einen Kaffee trinken zu gehen.“

„Ich würde sehr gerne mit dir einen Kaffee trinken gehen“, sagte Robert mit einem Lächeln, welches ihre Knie weich werden ließ. Wieso fühlte sie sich in seiner Nähe wie ein verliebter Teeny? Ihr Captain brachte sie vollkommen durcheinander.



+++




Ein breites Grinsen zierte Mayas Gesicht. „Du hast also ein Date mit unserem Captain.“

„Nicht so laut. Die anderen müssen davon erst einmal nichts mitbekommen.“

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass du auf ihn stehst.“

Andy verdrehte ihre Augen, sie wusste worauf ihre beste Freundin anspielte. Auf die harmlose Szene im Krankenhaus, als sie „Händchen gehalten haben“. Sie hatte Robert lediglich Trost spenden wollen. Nicht mehr und nicht weniger. Zu der Zeit waren ihre Gefühle noch von freundschaftlicher Natur gewesen.

„Es ist nur ein harmloses Kaffee trinken.“

„Daraus kann aber mehr werden.“ Wo sie Recht hatte. Doch Andy würde es auf sich zukommen lassen.



+++




Andy war furchtbar nervös, als sie Robert gegenüber in einem süßen kleinen Café an einem Tisch am Fenster saß.

„Ich habe mich über deine Einladung gefreut“, brach er die Stille zuerst. Seine Lippen umspielte ein Lächeln, was seine Augen erreichte und strahlen ließ.

„Dann findest du es nicht komisch?“ Kaum hatten diese Worte ihren Mund verlassen, hätte sie sich am liebsten dafür geohrfeigt. Wieso hatte sie das nur gefragt? Na ja, jetzt war es nicht mehr zu ändern. Sie zuckte imaginär mit den Schultern.

„Warum sollte ich das komischen finden?“, erkundigte sich Robert.

„Weil du mein Boss bist“, antwortete Andy wahrheitsgemäß.

„Jetzt gerade bin ich nicht dein Boss.“ Sein Lächeln wurde noch breiter und somit auch ihrer Herzklopfen und das Kribbeln in ihrem Bauch.

Eine Kellnerin brachte ihren Kaffee.



+++




Nachdem sie ihren Kaffee getrunken hatten, wollten sie noch einen gemeinsamen Spaziergang unternehmen. Andy genoss es Zeit alleine mit Robert zu verbringen. Er war ein sehr angenehmer Gesprächspartner.

„Wollen wir uns einen Moment setzen?“, fragte er als sie an einer Parkbank vorbeikamen. Andy nickte und beide nahmen Platz.

Plötzlich und unerwartet nahm er ihre Hand in seine und verschränkte ihre Finger miteinander. Ihre Haut stand in Flammen, wo er sie berührte. Mit seinem Daumen streichelte er über ihren Handrücken.

„Ich finde es schön Zeit mit dir zu verbringen, Andy“, gestand ihr Robert.

„Ich finde es auch schön.“

Robert legte ihr seine freie Hand an die Wange. Ihre Blicke trafen sich und er fragte stumm um Erlaubnis. Diese erteilte Andy ihm nur zu gerne und im nächsten Moment verwickelte er sie in einen zärtlichen Kuss.

Andy spürte die tiefe Verbundenheit, die zwischen ihnen herrschte und würde alles auf sich zukommen lassen und nichts überstürzen.



***
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