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Die Herrschaft zwischen Himmel und Hölle

von LunaBird
GeschichteDrama, Übernatürlich / P12 / MaleSlash
Anathema Apparat Anthony J. Crowley Beelzebub Erzengel Gabriel Erziraphael OC (Own Character)
04.01.2020
02.03.2021
5
11.939
3
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04.01.2020 2.300
 
Hallo ihr Lieben und willkommen zu meiner völlig neuen Fanfiktion :)

Leider, hatte ich keine Zeit und auch keine neuen Ideen mehr die Transformers Fanfiktion weiter zu schreiben (was ich schade finde), aber hier werde ich mir immer einen Tag  frei schaufeln, um diese Fanfiktion am laufen zu halten.
Es handelt sich dabei um Good Omens. Ich habe sie zwar erst vor kurzem gesehen, trotzdem finde ich sie unheimlich gut :)  und genau dazu möchte ich ein paar Dinge sagen.

1. Meine Geschichte ist rein erfunden und ihr alle wisst wie die Serie wirklich ist.
2. Ich leihe mir die Charaktere nur für die Geschichte aus, weiter nichts.
3. Es wird wahrscheinlich viel Drama vor kommen, daher wer so etwas nicht mag, sollte meine Geschichte auch nicht lesen :)
4. Bitte positives Feedback, ob alles soweit okay ist oder ob Verbesserungen vorgenommen werden müssen.
und zu guter Letzt 5. Macht in den Kommentaren bitte keine Werbung von eurer Fanfiktion.

Ich hoffe ihr werdet trotzdem viel Spaß beim Lesen haben :).  *Kekse hinstellt*



                         Kapitel 1


Es sind zu zwei Jahre vergangen, nachdem der Antichrist höchst selbst den Weltuntergang verhindert hat und seinen "echten" Vater wieder in die Hölle verbannte hatte. Anathema beschloss daraufhin von nun an, nicht mehr nach den Prophezeiungen ihrer Vorfahrin Agnes Spinner zu leben. Sie baute sich ein ganz, neues Leben zusammen mit ihrem Freund Newton Läuterer auf.  Allerdings, währte dieses Glück nicht lange.

Eines Samstagmorgens, es war ein heißer Sommertag, bekam Anathema einen Anruf von ihrer älteren Schwester Estra. Sie lebt mit ihrer Familie in Carlifornien und kam nur selten zu Besuch. Anders als ihre jüngere Schwester, hatte Estra schon immer das Problem gehabt, ihre Magischen Kräfte unter Kontrolle zu halten. Zum leidwesen ihrer Familie. Schlaftrunken und noch etwas durcheinander stolperte Anathema nach unten ins Wohnzimmer, nahm den Hörer vom Telefon und erschrak sogleich, als sie die Stimme ihrer Schwester hörte. "Estra, bist du es? Es muss eine halbe Ewigkeit her sein. Wie geht es dir und deiner Familie?". Anathema freute sich sehr über ihren Anruf, jedoch nicht über das was darauf folgte. "Hallo Schwesterherz, uns geht es soweit gut und dir? Mutter meinte, du seist nach England gezogen und eine alte Prophezeiung zu verhindern und hättest endlich jemanden kennengelernt. Das freut mich ungemein für dich, doch wirklich. Es gibt da nur eine Sache worüber ich mit dir reden muss". Sofort spürte Anathema das etwas nicht stimmen scheint. Ihre Schwester hörte sich für gewöhnlich nicht so besorgt an. "Was ist los? Ist irgendetwas passiert?". Aufgewühlt lief Anathema hin und her. *Hoffentlich ist nichts mit Mutter", dachte sie und kaute dabei auf ihre Fingernägel herum. "Naja, sagen wir so, es sind gewisse Dinge ins Rollen geraten über die ich keineswegs erfreut bin. Aber nun ist es geschehen. Ich habe einen Brief bekommen, um den ich mich kümmern muss und es wird wahrscheinlich etwas dauern bis ich das Problem aus der Welt geschaffen habe. Daher meine Bitte an dich: Pass bitte für eine Weile auf Morgan auf. Sie ist zwar schon alt genug, um auf sich selbst aufzupassen aber mir wäre lieber, wenn sie nicht solange alleine bleiben würde". W-warte, heißt das Morgan würde nach England kommen? Hierher zu mir? Und was ist das für ein Brief den du bekommen hast?". Leichte Panik stieg in Anathema hoch. Hier war es doch gar nicht aufgeräumt, ganz zu schweigen was Newt dazu sagen würde. "Anathema, du bist ihre Tante und sie hat dich ganze vier Jahre nicht mehr gesehen. Leider kann ich sie auch bei keinem anderen Unterbringen, es wäre... Bitte, kannst du das für mich tun? Diesen einen Gefallen?". Anathema seufzte und rieb sich dabei über die Nasenwurzel. Vier Jahre sind eine lange Zeit und sie liebt ihre Nichte über alles. "Okay, wenn es deine bitte ist, werde ich mich eine Weile um Morgan kümmern. Ihr wird es bei mir und Newt an nichts fehlen". "Wirklich? Da bin ich aber froh, du weißt gar nicht wie sehr. Ich werde Morgan in den nächsten Tagen in ein Flugzeug nach London setzen. Ich gebe ihr einen Brief mit, wo alles weitere drin steht. Ich möchte nicht unbedingt das sie alles mit kriegt worüber wir reden. Sie hat es im Moment sowieso schwer. So, ich muss mich jetzt beeilen, je schneller das Problem aus der Welt ist, desto besser. Du wirst auf jeden Fall von mir hören, mach's gut!". "Warte! Was steht denn in den Brief drin den du bekommen hast? Estra!", rief Anathema in die Hörmuschel, doch ihre Schwester hatte bereits aufgelegt. Völlig perplex hängte sie den Hörer wieder ein. *Hoffentlich ist es nichts schlimmes*, dachte sie und lief rasch nach oben, um sich anzuziehen.

Nach einem schnellen Frühstück bestehend aus, einer Tasse Kaffee und einer Scheibe Toast mit Marmelade, beschloss Anathema Erziraphael in seiner Buchhandlung aufzusuchen. Denn, je länger sie über ihre Schwester und diesen mysteriösen Brief nachdachte, desto mulmiger würde ihr. Was ist das nur für ein Brief? Und welche Dinge sind ins Rollen geraten? Ob es mit Morgan zu tun hat? Aber warum? Anathema konnte sich nicht vorstellen, dass irgendjemand ihrer Nichte etwas zur leide tun würde. Auf dem Weg zur Bushaltestelle erschien unerwartet vor ihrem inneren Auge, der Dunkelbraune Haarschopf und Hellgrünen Augen, die sie immer so an ihrer Nichte liebte. Selbst das Lächeln und ihre vor Vergnügen quietschende Stimme halten auf einmal in Anathemas Kopf wieder. Tränen bildeten sich in ihren Augen, die sie gekonnt wegblinzelte, dabei wanderte ihr Kopf kurz nach rechts und nach links. Doch niemand schien Notiz davon genommen zu haben. *Mein Glück*, dachte Anathema, als sie bereits den Bus in der Ferne erblicken konnte. Morgan war seit einem Monat siebzehn Jahre alt und ist daher auch kein kleines Kind mehr, wie Anathema noch immer vor Augen hat. Im Herzen wird sie es aber bleiben.

Eine halbe Stunde später hielt der Bus am gewünschten Zielort und Anathema begab sich umgehend nach Soho zur Buchhandlung Erziraphaels. Sie hoffte so sehr daß er heute geöffnet haben würde. Sie bräuchte jetzt einfach einen Rat von einem guten Bekannten. Als sie um die nächste Ecke bog, in die Dorset Street, verließ gerade ein Kunde die Buchhandlung. Erleichtert beschleunigte sie ihre Schritte und erwischte so noch die Tür, bevor sie ins Schloss fallen konnte. Plötzlich kam der Engel aus dem hinteren Teil des Ladens, einen großen Bücherstapel auf dem Arm und erblickte mit großen Augen Anathema. "Du meine Güte! Wen sehen denn meine Augen da? Bist du es wirklich Anathema? Das freut mich außerordentlich dich wiederzusehen". Erziraphael stellte den Bücherstapel auf einen Tisch ab und ging anschließend auf Anathema drauf zu. Doch sein erster Eindruck verriet ihm, das die Hexe ziemlich angespannt wirkte und sich offensichtlich um jemanden sorgte. *Ob es um ihren Freund geht?*, dachte der Engel. Gleich würde er es erfahren. "Hallo, Erziraphael! Ich dachte ich starte dir einen Überraschungs Besuch ab und hier bin ich". Anathema lächelte leicht und faltete ihre Hände ineinander. Das tat sie immer, wenn sie nicht wusste, wie sie ein ernstes Thema ansprechen sollte. "Meine Liebe, mir brauchst du nichts vor machen. Ich sehe doch, das es dir nicht gut zu gehen scheint. Ist irgendwas mit Newton, deinem Freund?", Fragte der Engel und klang sehr besorgt. "Aber bevor wir uns weiter unterhalten, lass mich dich auf eine Tasse Tee einladen". Erziraphael wuselte an Anathema vorbei und setzte das geöffnet Schild auf geschlossen, damit sie nicht gestört werden konnten. Ein gewisser Dämon würde dieses Schild nicht aufhalten. Danach geleitet Erziraphael Anathema auf das weinrote Sofa, im hinteren Teil des Ladens. Anathema fühlte sich in diesem Moment etwas überrumpelt, jedoch ließ sie den Engel gewähren. "Ähm, um auf deine Frage zurück zu kommen. Es geht nicht um Newt, er ist bei seiner kranken Mutter und pflegt sie. Es geht um meine ältere Schwester. Sie hat mich heute morgen angerufen und sagte zu mir, es wären gewisse Dinge ins Rollen geraten die sie lösen muss. Sie erzählte auch von einem Brief den sie bekommen hat, aber nicht was drin stand. Sie bat mich daher eine Weile lang auf meine Nichte Morgan aufzupassen. Ich mache mir Sorgen um sie. Was ist nur geschehen?". Zutiefst besorgt vergrub sie ihr Gesicht hinter den Händen. Erziraphael hörte aufmerksam zu, während er heißes Wasser in zwei Teetassen goss. "Das sind keine erfreulichen Nachrichten. Denkst du es könnte etwas ernstes sein?". "Ich weiß es nicht aber ich hoffe nicht. Estra ist eigentlich kein Mensch der Geheimnisse vor mir oder Mutter hat. Sie suchte steht's den Rat von uns oder auch umgekehrt. Aber jetzt. Dazu kommt noch, dass ich meine Nicht seit vier Jahren nicht mehr gesehen habe und gar nicht weiß wie sie jetzt ist. "Oh, das muss dich ja im Moment sicherlich überfordern. Und dann noch dieser Brief. Sag, Anathema, sind der Rest deiner Familie auch Hexen?". Erziraphael war sehr neugierig, da er nicht so viel über Anathemas Familie wusste. "Ja, das sind sie. Schon seit mehreren Generationen und sie stolz darauf", sagte sie lächelnd und nahm die Teetasse von Erziraphael entgegen. Plötzlich fiel es ihr wie von Schuppen von den Augen. "Meinst du etwa Himmel und Hölle könnten damit etwas zu tun haben? Weil wir Hexen und somit übernatürlich sind? Aber woher sollten sie von meiner Schwester wissen? Oder von Morgan?". Der Engel spürte mit einem Mal ihre Angst und versuchte Anathema zu beruhigen. "Das ist nicht gesagt, das Himmel und Hölle ihre Finger im Spiel haben. Seit dem Vorfall mit dem Jungen, haben sie sich nicht mehr gemeldet. Keiner weiß was die gerade so planen". Genau in diesem Moment spazierte Crowley in die Buchhandlung herein. "Engel! Lange nicht gesehen, wie ich sehe hast du bereits Besuch". Crowley wandte sein Gesicht Anathema zu und grinste leicht. "Crowley, wie schön das du vorbei kommst. Anathema Brauch unsere Hilfe". Mit gehobener Augenbraue ging Crowley an Erziraphael vorbei und setzte sich neben Anathema auf das Sofa. "Was für eine Hilfe? Hat der Junge schon wieder etwas angestellt?", wollte Crowley wissen und legte seinen Arm auf die Lehne des Sofas ab. "Nein, der Junge ist es nicht. Es geht um Anathemas Schwester, sie hatten heute morgen ein Telefonat geführt das ziemlich besorgt klang". "Engel, Rede nicht immer um den heißen Brei herum! Was war das für ein Telefonat?". Hexe und Engel wussten genau wie neugierig und ungeduldig Crowley sein konnte, jedoch würde er dies niemals zugeben. "Meine Schwester hat mich für eine Weile auf meine Nichte aufzupassen, sie heißt Morgan. Es wären nämlich Dinge ins Rollen gebracht worden, die sie erstmal aus der Welt schaffen muss und Morgan wäre solange alleine. Das wollte Estra nicht", erklärte Anathema und rückte dabei ihre Brille zurecht. "Dann hattest du den Verdacht das Himmel und Hölle etwas damit zu tun haben könnten", ergänzte Erziraphael mit einem Kopfnicken.
"Möglich, da sie nachdem Vorfall mit dem Jungen ihre unendlichen Pläne nicht ausführen konnten. Aber was soll das sein? Wir wissen nichts genaues", sagte Crowley und presste seine Lippen aufeinander. Er mag es gar nicht , wenn seine Vorgesetzten erwähnt werden. "Naja Anathemas Familie besteht nur aus Hexen, vielleicht ist da die Verbindung", meinte Erziraphael und rührte mit einem Löffel in seiner Teetasse herum. "Dann müsste aber jemand aus ihrer Familie besonders starke Kräfte besitzen, sonst interessieren sie sich nicht für Hexen. Das weißt du auch Engel".
"Ja, das weiß ich und ja vielleicht besteht die Möglichkeit das jemand solche Kräfte besitzt".
"Aber wer? Meine Schwester? Nein, ich kenne sie dafür zu gut. Aber vielleicht...". Alle drei sahen sich an. "Deine Nichte vielleicht", warf Crowley ein und hob beide Augenbrauen. "Ich weiß es nicht, dafür müsste ich wissen wie stark Morgan ist und das geht erst, wenn sie hier ist".
"Sie kommt hierher? Wann?". Crowley Stand vom Sofa auf und sah zwischen Engel und Hexe hin und her. "In den nächsten Tagen, wozu wir zu meiner Bitte kommen. Ich möchte euch beide fragen, ob ihr ebenfalls auf Morgan aufpassen könntet. Mir ist das ganze nicht geheuer und mir wäre es lieber euch an meiner Seite zu wissen". Bevor Crowley antworten konnte, übernahm Erziraphael. "Natürlich werden wir uns um deine Nichte kümmern. Sie kann jederzeit zu mir in die Buchhandlung kommen". "Danke". Erleichtert umarmte Anathema die beiden und verließ anschließend die Buchhandlung.
Dennoch, das die Vermutung der beiden stimmen könnte, verursachte in ihr große Angst.

"Das kann nicht dein ernst sein, Engel!", rief Crowley. "Wir können uns nicht auch noch um einen Teenager kümmern". "Warum nicht? Anathema ist eine gute Bekannte von uns, vergiss das nicht. Sie hat uns damals schließlich auch unterstützt, als die Welt am Abgrund stand. Dann können wir ihr auch etwas zurück geben". Der Engel nahm die beiden leeren Teetassen und stellte sie auf ein Tablett. Er würde es später mit nehmen in seine Wohnung. Der Dämon seufzte und stemmte die Hände in die Luft. "Dir ist schon klar, das wir uns mit denen anlegen werden, sollte unsere Vermutung stimmen. Aber okay, machen wir nicht zum ersten Mal".
"Na dann, auf gute Zusammenarbeit", sagte Erziraphael lächelnd und hielt Crowley die Hand hin. Ja, hoffen wir nur das es nicht soweit kommt".

Wenn, die beiden nur wüssten was auf sie drauf zu kommen wird.


Wie findet ihr mein erste Kapitel? :) Ich werde schauen dass das zweite Kapitel in den nächsten Tagen kommt.
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