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Verlorene Uchiha - Sasuke/Kakashi FF

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kakashi Hatake OC (Own Character) Sasuke Uchiha
04.01.2020
24.01.2021
40
32.127
3
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04.01.2020 739
 
Der Krieg war schon seit einem Jahr vorüber, Sasuke ging immer noch durch die Welt und tat Büße für das, was er getan hatte.
Es fühlte sich gar nicht so lange an, doch die Zeit verging schnell. Sakura trainierte weiter, wurde auch stärker, genau wie Naruto. Sie alle waren im Dorf, alles war so friedlich und es gab keine Probleme.
Sasuke war zwar fort, doch er war auf der guten Seite und kam seine Freunde ab und zu auch mal besuchen, sofern er in der Nähe des Dorfes war. Die zwei Kameraden freute sich immer zutiefst, wenn das Team vollständig war. Auch bei Kakashi ging dies nicht spurlos vorbei, wenn seine Schüler beisammen waren.
Orochimaru verblieb in einem Versteckt, aber von Juugo und Suigetsu überwacht.
Er bat Sasuke vor ein paar Tagen darum, in ein zerstörtes Versteck von ihm zu gehen und dort eine Schriftrolle für ihn zu holen. Für diesen Aufwand durfte er auch den Inhalt behalten, der sich dort sonst so befand. Orochimaru kam in das Versteck nicht mehr hinein, doch Sasuke könnte die Barriere, die um das Versteckt lag, vielleicht zur Nichte machen.
Er schien es sehr ernst zu meinen, daher wurde Sasuke neugierig und ging auf diese Bitte ein. In der Begleitung von Juugo, Suigetsu und Orochimaru gingen die Vier zum Versteck, wo keiner mehr hereinkam.
Der Eingang war zerstört und eingestürzt, dort konnte man nicht mehr herein, also brauchten die Vier einen anderen Eingang.
„Na Sasuke? Sicher, dass wir nicht umkehren sollten?“, fragte Suigetsu ihn.
Der Angesprochene schaute zu dem amüsierten Orochimaru und sagte nichts dazu. Sasuke ging um die Mauern herum und tastete sich an der Wand entlang, um zu spüren, ob irgendwo ein Hohlraum vorkam.
„Sasuke, es gibt einen Eingang“, sagte Orochimaru und ging vor.
Die Drei waren verwundert, gingen ihm aber hinterher und staunten nicht schlecht, als sie bei einem großen Einschlagloch standen.
Mit dem Rin'negan konnte Sasuke die Barriere sehen, von der Orochimaru sprach.
Es schien eine sehr schwache Barriere zu sein.
Sasuke fragte sich, ob er auch einfach so durch kam. Deshalb ging er hindurch und stellte keinerlei Probleme fest.
„Und wo liegt jetzt das Problem?“, fragte er und drehte sich zu den anderen.
Suigetsu und Juugo wollten hinterher, doch sie beide liefen gegen die Barriere.
„Wie ich es mir gedacht habe...“, flüsterte Orochimaru.
„Warum kommen wir dort nicht durch?“, fragte Suigetsu etwas beleidigt.
„Geh ruhig vor, Sasuke“, schickte er ihn vor.
Sasuke kümmerte es wenig, also ging er vor.
„Weil er ein Uchiha ist“, sagte er leise zu den anderen, als Sasuke außer Sicht war.
Orochimaru sprach von dem kleinen Raum, der weiter hinten liegen sollte. Darin solle sich ein Tisch mit Schubladen aufhalten, in dem die Schriftrollen waren, die Orochimaru benötigte.
Sasuke ging angstlos durch die dunklen, teils bewachsenen Gänge und als er endlich diese Schriftrollen gefunden hatte, schaute er sie sich auch an.
Es waren einfache Meditationen, die gut den Chakrafluss freier fließen ließen; also nichts Besonderes oder einfach die falsche Rolle.
Er war schon in vielen Verstecken von seinem früheren Sensei gewesen, doch in diesem war er noch nie gewesen. Oft fühlte er sich beobachtet, doch sah niemanden. Und er konnte sich auf seine Augen verlassen und das wusste er. Aber es war niemand da.



„Genau wie der abtrünnige Bruder!“
„Wie bitte?!“

Zwei Shinobis, die sich einst sehr liebten, standen sich gegenüber, hasserfüllt und kampfbereit.
„Ich sagte: genau wie der abtrünnige Bruder!“
Eigentlich hatte beide nicht auf dieses Ende gehofft. Eigentlich wollten die beiden zusammenleben, eventuell heiraten und ganz vielleicht irgendwann zusammen Kinder haben. Aber eigentlich ist eigentlich gar kein Wort.
Aber anstatt um die Liebe zu kämpfen, kämpften die beiden gegeneinander. Die beiden würden so lange kämpfen, bis sie den anderen tot auf den Boden sehen würden. Einer gewann diesen schmerzhaften Kampf. Aber nicht von den äußeren Wunden schmerzhaft.
Und es schmerzte, als die früher fast schon wichtigste Person sich nicht mehr regte. Aber es war eine gute Entscheidung, denn so konnte schlimmeres verhindert werden.
Doch trotzdem flossen Tränen. Tränen der Trauer und des Schmerzes, die doch schon lange nicht mehr vergossen werden wollten.




Sasuke suchte den Weg wieder heraus, doch er sah einen anderen Raum, wo Licht an war.
Grünes Licht strahlte leicht in den Flur hinein und er ging entschlossen dahin, horchend, ob jemand dort war, aber er war allein.
Ohne Furcht ging der Uchiha in den Raum und hätte mit etwas anderem gerechnet, aber nicht mit einem Mädchen.




 
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