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Dieser Verdammte...!

von Sky-Hell
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / Het
Misaki Ayuzawa Takumi Usui
04.01.2020
13.03.2021
10
11.517
2
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.01.2020 1.430
 
Hi,
danke für die neun Zugriffe. Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen, damit ich weiß ob euch die Geschichte gefällt und ob Misaki und Takumi nicht zu sehr Oc geworden sind.
Viel Spaß beim Llesen <3


Misaki

Für die meisten Schüler war die Schule jetzt bereits zu Ende. Mein Schultag jedoch fing gerade erst richtig an. Mit straffer Körperhaltung marschierte ich zum Schülerratszimmer. Wann ich das letzte Mal etwas mit Freunden unternommen habe?
Ich glaube es war im ersten Jahr der Mittelschule. Doch wie heißt es so schön, dass Leben ist kein Ponyhof. Den in meiner Mittelschule änderte sich mein Leben umso ziemlich hundert, nein sagen wir doch lieber dreihundertachtzig, Grad. Denn was meine Familie dann herausgefunden hatte, war das mein Vater uns nicht nur total auf einem Berg von Schulden zurückließ. Nein, das wäre ja viel zu…langweilig. Er hatte auch eine Gang geleitet… Irgendwo in Osaka, weswegen wir auch in mitten des Schuljahres umgezogen sind. Nach Tokio. In ein von Staub zerfallenes Haus. Wobei, wenigstes sahen die meisten Häuser in diesem Viertel so aus. Ich weiß nicht, welche Gang mein Vater dort geleitet hatte, aber ich wusste das Mom, als sie das herausfand schreckliche Angst hatte.

Und ja ich kenne Sakura schon seit wir Klein sind, da unsere Mütter im selben Krankenhaus lagen. Die Eltern von Sakura hatten den Urlaub wohl schon sehr früh Gebucht und konnten ihn dann, als die Schwangerschaft begann nicht mehr stornieren. Unsere Eltern verstanden sich auf Anhieb gut. Ich schätzte das ist so einer mit der Gründe, warum Sakura und ich uns kennen.
Das mit Sakura und mir war ein auf und ab, doch wenn einer den anderen brauchte, ließen wir alles stehen und liegen, um der jeweiligen Person zu helfen.

Doch das war nicht genug, unser Vater hatte uns nicht nur mit seinen Schulden allein gelassen, nein er schickte uns auch jeden Monat einen Brief mit Fotos. Nicht von uns sondern von ihm und seinem beschissenen Reichtum. Ja, die Sache dass er wusste, wo wir wohnten war etwas gruselig. Doch viel mehr kotzten mich diese Briefe an. Immerhin konnte er locker seine beschissenen Schulden bezahlen! Warm also ließ er uns so leiden?

In meinen Gedanken versunken, bemerkte ich nicht die Person, welche vor mir Stand. Naja… Ich lief in die Person. „Kannst du nicht aufpassen Schulpräsidentin!“ Knurrte ein gewisser Typ mit pissblonder Mähne vor mir. „Nö, hab dich wohl für so unwichtig gehalten, dass ich dich gar nicht wahrnehmen konnte.“ Erwiderte ich gelassen und ließ ihn, Takumi Usui, dann zurück. Mit schnellen Schritten, nicht rennend, ging ich weiter zum Schülerrat, wo ich den Raum betrat. „Scheiße!“ Keiner war da. Auf meinem Schreibtisch lag eine Menge Arbeit. Doch wie es nun mal so war, fehlten die Mitglieder des Schülerrates. Ich konnte jetzt nur hoffen, dass sie ihre Aufgaben bereits erledigt hatten. Morgen würde ich sie dann zusammen scheißen. So viel stand fest. Was bildeten sich diese Deppen auch ein?

Okay…Ruhe bewahren! Du musst dich konzentrieren und darfst ja nicht aufgeben. Ich holte mein Handy raus und stellte mir einen Wecker, wann ich los musste. Ansonsten würde ich die Zeit vergessen. Ich bemerkte nicht wie Usui mich beobachtete. Denn in meinen Gedanken war jetzt nur noch möglichst schnell damit fertig werden. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch. Seufzte einmal. Denn nicht nur auf meinem Schreibtisch stapelten sich die Papiere, sondern auch neben meinem Schreibtisch bis zur selben Höhe, wie mein  Schreibtisch. Den Papierkram, konnte man nicht sehen, wenn man den Raum betrat. Ich holte aus meiner Schultasche mein Etui heraus und begann mit dem lesen und ausfüllen der Papierstapel. Dabei stellte ich fest, dass ich diese auch neu sortieren musste. Eigentlich würde ich noch meine Kaltreserven für den Rest des Tages brauchen, doch es half alles nichts je mehr ich hier schaffte, desto weniger musste ich zu Hause erledigen. Also verdoppelte ich mein Arbeitstempo, dabei ignorierte ich das Grummeln meines Bauches, da ich um Geld zu sparen noch nicht heute gegessen hatte. Mein Lunch hatte ich meiner kleinen Schwester Suzanna unter gejubelt. Sie brauchte das mehr als ich, denn sie musste noch wachsen. Zudem war die Mittelstufe der Alptraum an ihrer Schule. So in meine Arbeit vertieft, bemerkte ich nicht wie Usui plötzlich im Raum stand und mich genau musterte. Erst als mein Handy Wecker klingelte und ich mit der Hälfte fertig war, sah ich nach oben.

Ich sah in ein amüsiertes Grinsen. „Na Schulsprecherin, haben dich deine Leute etwa versetzt?“ Höhnte er und just in dem Moment knurrte mein Magen so laut, dass ich peinlich berührt meinen Kopf senkte. „Sie haben mich nicht im Stich gelassen, sondern erledigen etwas in der Außenarbeit um den Ruf dieser Schule etwas zu verbessern.“ Er hob nur seine Augenbraue und sah von oben auf mich herab. „Wann hast du das letzte Mal etwas gegessen?“ Diesmal lag kein Spott in seiner Stimme. Ich stand auf, schnappte mir die noch zu erledigen Papiere sowie meine Schultasche. „Das Takumi Usui, braucht dich nicht zu interessieren.“ Meine Antwort schien ihn etwas zu überrumpeln. Ja was den ich lauf dem doch nicht hinter her. Er hob seine Hände hoch. „Schade, dann kann ich dich also nicht zum Essen einladen.“ Ich prustete los. „Du willst mich nicht zum Essen einladen.“ Irgendwo in seinen Augen erschien kurz Enttäuschung. „Schade ich dachte du wärst anders als die anderen Mädchen.“ Bin ich auch. „Jeder ist ein Individuum, es wäre viel zu langweilig, wenn wir alle das Gleiche tun oder sagen würden. Warum sollte ich mit einem mir Fremden essen gehen? Usui, ich kenne zwar deinen Namen und das du einen Scheiß auf die Gefühle deiner Mitmenschen gibst, aber mehr auch nicht!“ Dann wandte ich mich zum Gehen um, doch er griff mein Handgelenk. „Sie versuchen sich doch immer mit Rechtfertigungen aus dem Schlamassel zu reden, sowas kotzt mich an.“ Damit ließ er mich sprachlos stehen.

Es ist wie ich sagte, ich würde ihn im Auge behalten müssen. Er verhieß ärger. Auch wenn er in der Schule kaum auf fiel bis auf seinen Fanclub und das nicht beachten von den Gefühlen seiner Mitschülerinnen. Wie ich sagte, er bringt Ärger. An der Seika High, einer ehemaligen Jungenschule für die ärmeren, fielen die Jungs immer aus der Reihe. Da war es selbst verständlich, das mich das so gesehen abnormale Verhalten von Usui auf horchen ließ.
Die Jungs würden alles für ihn tun, so als wäre er ihr König und diese Vorstellung gefiel mir nicht. So überhaupt gar nicht!

Nun aber genug von diesem Idioten. Ich musste mich mental auf meine Schicht im Einkaufsladen vorbereiten, da ich dort das einzige Mädchen war und ich somit manchmal  auch dort die Jungen und Männer in ihre Schrankenweisen musste. Wirklich, was die sich mir gegen über, nur weil ich ein Mädchen bin, heraus nahmen war grausam. Ein Blick auf meine Armbanduhr teilte mir mit, dass ich schon ziemlich spät war. Dann hieß es wohl jetzt die Abkürzung zu nehmen. Mit schnellen Schritten und knurrendem Magen, bog ich in die dunklen Gassen von Tokio ein. Meine Schritte wurden immer schneller und kurz tanzten schwarze Punkte vor meinem Auge herum. Ich brauchte dringend irgendwas, was meinem Körper das Gefühl gab, dass ich was aß. Ich biss mir also auf meine Zunge. Ich würde es einfach mit Schmerzen versuchen zu vermindern, also mein Hungergefühl. Als ich um die nächste Ecke bog, traute ich meinen Augen nicht. Da stand Takumi Usui und ihm wurde eine Knarre an den Kopf gehalten. Noch hatten die mich nicht gesehen. Meine Schultasche war sehr schwer. „Haha, jetzt nicht mehr so eine große Klappe was?“ Höhnte der Pisser, welcher meinem Schützling eine Knarre an den Kopf hielt. Okay… Du kannst das Misaki… In meinen Arden fließt das Blut den Bösen. „Also war das von Anfang an eine Falle?“ Der Pisser lächelte. „Du hast einfach keine Chance gegen mich, Kleiner!“ Jetzt, ich rannte los, nahm alles nur noch verschwommen war. Meine Taktik hatte wohl doch nicht funktioniert. Kacke… Egal! Ich schnappte nach Luft. Holte mit meiner Tasche aus und traf den Bösewicht nicht wie geplant am Kopf sondern am Handgelenk. Dann ließ ich meine Tasche zu Boden gleiten. „Muss dir jetzt auch schon ein schwaches Mädchen helfen!“ Höhnte er. „Geh!“ Meinte Usui z mir, doch da landet mein Fuß bereits in dem Gesicht von dem Typen. Nun selbstschuld wenn ich das Gesicht durch seine kleine Ansprache finden konnte, denn wenn ich ehrlich war… Sehen konnte ich nicht mehr. Dann brach ich zusammen und fiel…


Hi,
ich bin es noch mal. Ich würde mich wirklich über ein kleines Feedback von euch Freuen.
Liebe Grüße
Eure Sky-H.
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