It’s Christmas Time

KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P12
Black Star Blair Death the Kid Maka Albarn Soul Eater Tsubaki Nakatsukasa
03.01.2020
03.01.2020
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Huhu^^
Eine kleinem spontane Oneshot. Sie ist mir eingefallen, während ich den Anime weiter geschaut hab und an meinen Adventskalendern zu Fairy Tail und Avengers gesessen hab. Genau deswegen kam diese Story auch nicht schon im Dezember online, da ich sie dort aus Zeitgründen nicht schaffte, anzufangen und zu beenden^^'
Aber nun ist sie da.


Ich wünsche viel Spaß beim lesen.
Liebe Kommentare und konstruktive Kritik sind gern gesehen.


Disclaimer: Atsushi Ōkubo | Idee von mir



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It’s Christmas Time


Der Schnee fiel schon seit einigen Tagen fast ununterbrochen vom Himmel. Death City hatte schon seit einiger Zeit keine Katastrophe oder ein Kishin zu verzeichnen gehabt. Der Punkt mit den Kishins war zwar sehr gut, doch für jene, die ihre Waffen zu einer Todessense machen wollten, nur halb so schön. Sie sahen die Ruhe zwiegespalten.
Im Moment jedoch wollte jeder die Ruhe genießen.

Maka stand in der Küche und wog Zutaten ab. Aus dem Wohnzimmer konnte man aus dem Radio Musik hören. Das Meiste waren Weihnachtslieder.
Sie fragte sich, ob sie wenigstens jetzt zur Weihnachtszeit Soul dazu bringen konnte, etwas auf dem Klavier zu spielen. Er konnte es, das wusste sie. Nur wollte er einfach nicht. Seit sie sich damals kennen gelernt haben, hatte sie ihn nicht mehr spielen gehört und das stimmte sie unzufrieden.
Doch sie erhoffte sich einfach, dass sie es jetzt schaffen könnte, dass er wieder etwas spielte.

„Was machst du da?“, wurde sie aus ihren Gedanken gerissen.
Maka blickte zur Seite, Blair stand neben ihr.
„Ich wiege Zutaten für Kekse ab.“
„Darf ich helfen?“
Kurz musste die Sensenkämpferin blinzeln. Dass Blair ihr helfen wollte, kam sehr selten vor. Besonders, wenn es keinen Fisch gab, der dabei herum kam für das Essen.
„Gerne.“
Freudig mauzend warf die Lilahaarige die Arme in die Luft.
Gemeinsam machten sie den Teig zusammen und begannen dann, ihn stückweise auszurollen und die Kekse auszustechen.
Keksrolling um Keksrolling kam auf die Bleche. Immer zwei Bleche auf einmal kamen sie dann in den Backofen. Blair blickte hinein und beobachtete, wie der einst helle Teig Farbe annahm.
Während die ersten Kekse auskühlten und die Nächsten backen konnten, bereitete Maka die Schokolade und den Zuckerguss für die Dekoration vor.
Nachdem die ersten Kekse abgekühlt waren, konnten sie verziert werden.


Soul betrat gähnend die Wohnung, als er etwas roch.
Die Augen schließend, schnupperte er in der Luft. Kekse! Es roch nach frisch gebackenen Keksen.
Er zog die Schuhe aus und ging in die Küche. Dort standen Maka und Blair und stachen verschiedene Formen aus einem Teig aus. Auf einem anderen Teil der Arbeitsfläche lagen Backbleche mit dampfenden Keksen, vermutlich gerade aus dem Ofen gekommen. Auf dem Tisch entdeckte er Teller mit verzierten Keksen.

„Da wart ihr aber fleißig“, kommentierte er leicht lächelnd.
„Wenn du möchtest, kannst du gerne schon welche essen.“
„Ohne Kaba?“
Maka musste kichern. Sonst war es Soul immer egal gewesen, ob er zu den Keksen einen Kaba oder Milch hatte oder nicht. Hauptsache, die Kekse waren lecker. Doch seit einiger Zeit machte er sich immer einen warmen Kaba oder eine warme Milch, wenn es Kekse gab.
„Den kannst du dir natürlich machen. Ich halte dich nicht von ab.“
Ein weiteres Blech wurde herausgeholt und ein anderes in den Ofen gestellt.
Soul machte sich einen warmen, suchte sich ein paar Kekse zusammen und setzte sich dann ins Wohnzimmer. In der Küche war durch die vielen Teller eh kein richtiger Platz zum Sitzen.


Die Tage vergingen, der Schnee fiel vom Himmel.
Ein ruhiger Alltag war in Death City eingezogen. Es gab weiterhin keine Probleme durch einen Kishin zu verzeichnen. Zumindest keinen richtig ernsthaften. Man hatte dieses Kishinproblem recht schnell aus der Welt schaffen können, sodass man diese Sache recht schnell wieder aus seinem Bewusstsein geschoben hatte.

Maka hatte die gebackenen Kekse in Tüten verteilt und diese mit Bändern verschlossen. Jeder ihrer Freunde bekam eine der Kekstüten. Sie brachte auch Shinigami-sama Kekse und da sie ja nicht so sein wollte und auch nicht so Jemand war, gab es auch für ihren Vater welcher. Dieser hatte sich so sehr darüber gefreut, dass Shinigami-sama seinen Punchschlag einsetzen musste.


Die Sensenkämpferin saß im Wohnzimmer und las ein Buch. Der Weihnachtsbaum neben dem Fernseher leuchtete durch die Lichterkette. Unter ihm befanden sich bereits Geschenktüten, welche sie an Weihnachten ihren Freunden geben würde. Da sie wusste, dass Soul manchmal eben doch sehr neugierig sein konnte, hatte sie sein Geschenk vorsorglich nicht mit unter den Baum gestellt, sondern in ihrem Kleiderschrank versteckt. Dort würde er sicher nicht danach suchen, so viel Anstand und Diskretion hatte er.
Maka konnte es kaum noch erwarten, dass endlich Weihnachten war.
Sie überlegte, wann sie sich das letzte Mal so sehr auf diesen einen Tag gefreut hatte und musste feststellen, dass es schon viel zu lange her war. Das letzte Mal war in ihrer Kindheit, kurz bevor ihre Eltern sich getrennt hatten. Danach war kein Weihnachten mehr wie zuvor gewesen. Es war ein Tag wie jeder andere auch.
Sie war froh, dass es inzwischen wieder anders war. Dass sie sich auf Tage wie Weihnachten wieder freuen konnte.


Während es Maka am Anfang so vorgekommen war, dass die Tage gar nicht richtig vergehen wollten, konnte sie noch gar nicht begreifen, dass nun Heilig Abend war. Dass heute Weihnachten war.
Sie stand vor dem Spiegel und sah sich an. Sie trug einfach nur etwas von ihren schlichten Klamotten, die Haare hatte sie offen gelassen. Und obwohl sie ganz alltäglich aussah, fühlte sie sich festlich.
Lächelnd verließ sie ihr Zimmer, um nach dem Essen zu sehen. Ihre und Souls Freunde würden gleich nach und nach bei ihnen ankommen.

Sie saßen zusammen, aßen, lachten, hatten Spaß. Sie sprachen über das, was ihnen in den Sinn kam. Kid vergas, dass für ihn alles symmetrisch sein musste und Black Star sagte nicht einmal, dass er eines Tages Gott übertreffen würde.
Die verteilten und ausgepackten Geschenke lagen wieder unter dem Weihnachtsbaum.
Soul hatte für Maka kein Geschenk zum Auspacken gehabt. Er hatte ihr das lang erhoffte Klavierstück geschenkt. Er hatte gewusst, wie sehr sie ihn wieder hatte hören wollen und ihr eben dies geschenkt. Ihre Freude darüber war wertvoller als alles, was man kaufen konnte.


Dieses Jahr Weihnachten war so viel schöner als die vielen Jahre zuvor…
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