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[Federation Law] Inter Arma enim silent Leges — Im Krieg schweigen die Gesetze?

von LukeWords
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / Gen
03.01.2020
10.09.2020
6
14.215
4
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03.01.2020 2.326
 
Persönliches Logbuch, Captain Picard, Sternzeit 44788.9 (Sonntag, 15. Oktober 2367, gegen 23:30 Uhr): Die letzten Tage waren für die Besatzung und auch für mich sehr angespannt. Seit unserer Rückkehr in den Dienst zu Beginn des Jahres hat das Hauptquartier die Enterprise mit auffällig vielen Kurzaufträgen und Pausen bedacht, auch wenn diese sich meist anders entwickelt haben als vorhergesehen.
In der kommenden Woche werden wir nun im Kaelon-System erwartet, um die bisher isolationistischen Bewohner des Planeten Kaelon II bei der Revitalisierung ihrer Sonne zu unterstützen. Die Durchführung der Testversuche wird eine wissenschaftliche Herausforderung und eine Rückkehr zum Kern unserer Mission.
Auf dem Weg dorthin werden wir zudem die Mutter von Deanna Troi an Bord nehmen, die wir im letzten Jahr aus einer Entführung retten konnten. Seitdem scheint sie sich Hoffnungen auf etwas zu machen, dass ich ihr weder bieten kann noch bieten will. Mir stehen also auch persönliche Herausforderungen bevor…


„Transporterraum an Captain Picard!“, drang eine Stimme aus dem Kommunikator und unterbrach Jean-Luc Picard bei der ohnehin ungeliebten Tätigkeit, einen Eintrag für sein Tagebuch zu verfassen. Nach dem Schiffslogbuch gefragt war die Sache natürlich eine gänzlich andere, aber seine Freizeit verbrachte er wesentlich lieber mit dem Lesen von Büchern als mit deren Verfassen. Counselor Troi aber verwendete besonderen Nachdruck daran, ihn an dieses abendliche Ritual zu erinnern, um ‚seine jüngere Vergangenheit zu bewältigen und seine Gefühle zu ordnen‘, wie sie sagte. Leugnen, dass seine Assimilation in das Borg-Kollektiv ihn belastet hatte, konnte er nicht – aber nach einem Dreivierteljahr war er längst wieder in der Lage zu arbeiten und zu leben wie vorher.
Die letzten Tage allerdings hatten ihn mitgenommen, das musste er zugeben. Erst der Umstand, dass ein Verräter an Bord war, dann der bohrende Verdacht einer groß angelegten Sabotage, der sich zum Glück als ein technischer Zufall und damit unbegründet erwies und schließlich noch die Demaskierung von Norah Satie, der jedes Mittel recht war, um eine Hexenjagd nach vermeintlichen Verrätern zu veranstalten. Als große Ehre hatte er es empfunden, sie auf seinem Schiff zu begrüßen, wohl in der Hoffnung, sie habe etwas von ihrem Vater, den er seit seiner Zeit auf der Akademie als engagierten Verfechter von Bürger- und Freiheitsrechten bewunderte. Unter der Fassade einer angesehenen und verdienten Admiral der Sternenflotte aber hatte er die böse Fratze des Totalitarismus erblicken müssen und statt der stets wohl gekleideten und hilfsbereiten Dame schließlich eine gewissenlose Taktikerin kennenlernen müssen, die keine Sekunde zögerte in den gerade verheilten Wunden der Vergangenheit  zu rühren, um ihn zum Schweigen zu bringen. Sie hatte keinen Erfolg gehabt, das versöhnte ihn mit der nervlichen Belastung.

„Captain Picard, es ist dringend!“, wurde er abermals aus den – nunmehr schweigend und ganz bei sich – gedachten Gedanken gerissen und war jetzt auch in der Lage, richtig zu reagieren. Mit einem routinierten Griff zum Kommunikator bestätigte er, die Nachricht vernommen zu haben und antwortete: „Was gibt es denn um diese Zeit noch, Chief O‘Brien?“
„Entschuldigen Sie die Störung, Captain, aber wir haben einen dringenden Besucher für Sie!“, erklärte Transportchef Miles O'Brien.
„Um Himmels Willen, halten Sie mir Lwaxana Troi vom Hals“, murmelte Picard ungewohnt voreilig und hätte sich daraufhin am liebsten selbst auf die Zunge gebissen. Er brauchte wohl doch endlich ein paar ruhige Stunden, um ordentlich auszuschlafen.
„Ich fürchte, ich verstehe nicht...“, folgte die erwartbare Ratlosigkeit aus dem Transporterraum. Zum Glück verstand Chief O‘Brien nichts davon, was Lwaxana sich von seinem Captain erwartete – in ein paar Tagen würde er es aber vermutlich als erster serviert bekommen.
„Captain, soll ich Lieutenant Clark an Commander Riker verweisen?“, kam ein weiterer und zunehmend verunsichert klingender Versuch, eine zufriedenstellende Antwort zu erhalten.
„Ich bin auf dem Weg, Mr O‘Brien“, versicherte Picard daraufhin allerdings eilig, erhob sich – ein wenig schwerfällig, wie er feststellte – aus dem Sessel, zog seine Uniform gerade und eilte in den Transportraum der Enterprise.

Dort wurde seine Ankunft von Miles O‘Brien tatsächlich mit sichtbarer Erleichterung zur Kenntnis genommen, ganz so, als könne er nun die Verantwortung für ein unliebsames Haustier endlich wieder an dessen Besitzer weiterreichen. Dabei sah der mysteriöse Besucher, ein eher kleingewachsener und auch sonst in jeder Hinsicht unauffälliger Mensch, keineswegs nach einem gefährlichen Raubtier aus, sondern machte einen eher zahmen, wenn nicht gar seinerseits verunsicherten Eindruck.
Erst als O‘Brien sich von seinem Platz erhob, um Picard mit einem „Captain“ in Empfang zu nehmen, kam auch Bewegung in den Besucher, der sich seitlich an ein deaktiviertes Pult gesetzt hatte. Für einen derart jungen Mann erinnerte Picard dessen Bewegungsablauf zudem mehr an seinen eigenen denn an den eines zu bewundernden jungen Offiziers.
„Lieutenant Matt Clark, Captain Picard. Ich danke Ihnen, dass sie sich zu dieser Zeit noch Zeit für mich nehmen. Ich hätte allerdings in der Tat auch nicht mit Commander Riker zufrieden sein können“, ergriff er aber dann das Wort, ohne O‘Brien noch die Chance einer gegenseitigen Vorstellung zu lassen, und veränderte damit abermals das Bild, das Picard über ihn hatte – wohl ein Anlass, die eigene Treue zum selbstgesetzten Ziel, andere nicht vorschnell in Schubladen einordnen zu wollen, zu hinterfragen: In der Stimme lag eine natürliche Autorität, die selbst einen erfahrenen Captain wie ihn – wohl ein gutes Vierteljahrhundert älter und dem Lieutenant junior grade einige Rangstufen übergeordnet – kurzzeitig Respekt einflößte, obwohl sie keineswegs Unhöflichkeit zum Ausdruck brachte.
Dennoch kam er nicht umhin, beim Ergreifen der ausgestreckten Hand eben dieses Verhältnis klarzustellen: „Und was veranlasst Sie zu der Schlussfolgerung,  Lieutenant Clark, dass Sie unangekündigt auf meinem Schiff eintreffen und dann verlangen – nicht etwa bloß erwarten – können, mit dem Captain persönlich zu sprechen? Verwechseln Sie meine Anwesenheit hier in keiner Weise mit der Akzeptanz eines solchen Verhaltens, es ist pure Höflichkeit. Commander Riker hätte ihrem Anliegen in keiner Weise weniger gut entsprechen können als ich es kann.“
„Ich möchte nochmals betonen, Captain, dass ich die Störung Ihrer Freizeit oder gar Ihrer Nachtruhe ernsthaft bedauere, sie aber aufrecht erhalten muss. Chief Petty Officer O‘Brien hat auf meinen Wunsch hin Sie persönlich kontaktiert und nicht Commander Riker, der gerade das Kommando führt, wie ich erfahren konnte“, erneut war dem Besucher keine Verunsicherung oder Nervosität anzumerken, wie Picard sie bei jungen Offizieren regelmäßig beobachten konnte, wenn sie in Austausch mit Ranghöheren treten mussten. „Da Sie offensichtlich von Ihrem Selbstverständnis nicht abrücken wollen, Lieutenant Clark, hätten Sie vielleicht wenigstens die Güte, mir endlich vorzutragen, was sie vorzutragen haben?“, forderte er härter als angemessen, auch wenn er dies nicht beabsichtigt hatte, konnte sein Gegenüber aber auch damit nicht verunsichern.
„Sehr gerne, Captain, aber lassen Sie uns unser Gespräch an einen geeigneteren Ort verlegen. Ich nehme an, der Bereitschaftsraum wäre so ein Ort“, äußerte Clark mehr eine Feststellung denn eine Frage, was Picard dann doch einen entnervten Seufzer entlockte, ehe er aufforderte: „Wie Sie wünschen. Bitte folgen Sie mir!“

Auf dem Weg in Richtung Brücke war von Clark nichts Substanzielles zu erfahren, stattdessen äußerte er Bewunderung über das Schiff.
„Sie sind mit Schiffen der Galaxy-Klasse nicht vertraut, Mr Clark?“, schlussfolgerte daraufhin Picard.
„Es gibt nur wenige Exemplare dieser Schiffsklasse und die Enterprise ist das Flaggschiff der gesamten Flotte, Captain, das ist mir bekannt. Und dass Ihr Ruf Ihnen vorauseilt, kann ich auch bestätigen. Nichtsdestotrotz haben Sie recht: Mit der Technik und auch der Taktik dieser Schiffe bin ich allenfalls am Rande vertraut.“
„Sie haben also nicht die Akademie absolviert“, kommentierte Picard, „Und doch stehen Sie vor mir in der Uniform eines Kommandooffiziers und treten für Ihr Alter mit einer geradezu bewundernswerten Selbstsicherheit auf.“ Den sich ihm aufdrängenden Vergleich mit einem gewissen Ensign verwarf er lieber schnell wieder, weil er mehrfach unpassend war: Wesley Crusher hatte die Enterprise vor beinahe sechs Monaten verlassen und war Lieutenant Clark absolut unbekannt, der es im Gegensatz zu ihm auch nicht nur durch bloße Intelligenz, sondern auch durch formale Befähigung in den Offiziersrang geschafft hatte, und ließ zudem Charakterzüge vermissen, die bei Wesley dominant waren und sich aus einem absolut fehlenden sozialen Gespür ergaben. Lieutenant Clark vermittelte zumindest den Eindruck, sich nicht nur im Recht zu wähnen, sondern tatsächlich zu seiner Haltung gegenüber Picard berechtigt zu sein.
„Captain, ich vermute, wir sind am Ziel.“, riss ihn die Stimme seines Gastes aus den Gedanken und tatsächlich standen sie unmittelbar vor der Tür, die in großen Lettern mit „BRIDGE“ ausgewiesen war.
Picard konnte nur mühsam ein Fluchen unterdrücken – er war schon wieder unaufmerksam gewesen. „Sehr richtig“, beeilte er sich festzustellen und trat voran.
Das obligatorische „Captain auf der Brücke!“ wiegelte er mit einem eiligen, „Ihr Kommando, Nummer Eins, ich nehme nur den Bereitschaftsraum in Beschlag“, in Rikers Richtung ab und wies Lieutenant Clark den Weg in sein Arbeitszimmer.

Die Tür hatte sich kaum hinter ihnen geschlossen, da nahm dieser auch schon einen der Sessel in Anspruch, der für Besucher vorgesehen war – ganz ohne auf die Aufforderung dazu zu warten oder Picard auch nur in die Nähe seines eigenen Sessels kommen zu lassen. „Sie müssen abermals entschuldigen, Captain, aber Ihnen dürfte auch der Grund aufgefallen sein, der mich als Soldat der Sternenflotte eigentlich untauglich macht. Die Medizin des 24. Jahrhunderts verbringt wahre Wunder, aber das Leiden meiner Familie hat sie bisher nicht beheben können.“
Picard winkte ab: „Sie haben mich heute schon weit genug auf die Probe gestellt, Lieutenant, da werde ich auf die letzten Reste des Protokolls schon nicht mehr bestehen müssen. Ich fürchte nur, dass ich Ihre Ausführungen zu Ihrer Laufbahn eben nicht wahrgenommen habe. Der Lift ist für mich immer eine Gelegenheit, meine Gedanken schweifen zu lassen und soeben scheint mich meine Gewohnheit überkommen zu haben“, eine schlechte Ausrede.
„Da meine Laufbahn ohnehin mit dem Anlass meines Besuchs eng verbunden ist, wiederhole ich das gerne.“, ein kurzes Lächeln huschte über Clarks Lippen, „Ich habe in der Tat nicht die Akademie der Sternenflotte besucht, sondern bin nach der Graduierung vor zwei Jahren in die Offizierslaufbahn angeworben worden.“
„Eine interessante Karriere, die mich über die Hintergründe ihres abendlichen Besuchs allerdings nur noch mehr rätseln lässt, Lieutenant“, musste Picard einräumen, auch wenn ihm da eine böse Vermutung schwante, denn ihre Wissenschaftler bildete die Sternenflotte in der Regel lieber selbst aus, als sie anzuwerben.
„Ich bin auf direkten Befehl des Hauptquartiers zu Ihnen gereist, Captain. Meine Dienststelle ist der Juristische Stab“, eröffnete Lieutenant Clark ihm sogleich und bestätige diese Vermutung. Juristische Querelen waren nun wirklich das letzte, was er auf dem Weg zu ihrer nächsten Mission gebrauchen konnte. Mit einem müden Ächzten griff er dennoch nach dem PADD, das sein Gast zwischenzeitlich hervorgeholt hatte: „Will ich wirklich wissen, was der Anlass Ihres Besuchs ist?“, fragte er frei heraus und ließ dabei jede sonst geübte Zurückhaltung missen – er hätte das hier wirklich Riker überlassen und sich hinlegen sollen!

„Die Frage kann ich Ihnen wohl nicht verübeln, nachdem ich den Bericht über ihr Zusammentreffen mit Admiral Satie in den Akten gelesen habe. Aaber seien Sie versichert, Captain, sie ist nicht der Maßstab für den juristischen Stab, dem sie ja nicht einmal angehört“, wich Clark dieser direkten Frage entweder lieber aus oder hatte bemerkt, dass sein Gastgeber sie lieber nicht laut geäußert hätte.
„Ich muss zugeben, Lieutenant – und nehmen Sie das bitte nicht persönlich, die Enterprise ist ein sehr gastfreundliches Schiff – Ihr Erscheinen verwundert mich noch immer. Admiral Henry war doch erst vor drei Tagen noch persönlich hier und hat sodann alle Ermittlungen bezüglich der Spionage und der Sabotage auf der Enterprise für beendet erklärt. Den Klingonen J'Dan haben wir entsprechend der Protokolle dem Sicherheitsdienst überstellt.“, genauer wurde er nicht, auch wenn die Sicherheitsfreigabe seines Gegenübers dafür wohl ausreichen würde, wenn das Hauptquartier ihn als Vertreter entsandte und er die Akten kannte. Die Verwicklung des klingonischen Austauschwissenschaftlers mit den Romulanern musste darin ebenso Eingang gefunden haben wie das despotische Verhalten der erwähnten Admiral Satie.
„Wie Sie den Unterlagen entnehmen können, ist meine Anwesenheit hier beinahe völlig unabhängig vom Sicherheitsdienst und aus rein juristischen Gründen zu erklären. Gründe, die ich Ihnen – und zwar Ihnen persönlich – näher darlegen muss“, führte Clark aus.
„Admiral Satie wird doch keine Beschwerde gegen mich erhoben haben?“, merkte Picard auf und aktivierte nun doch das ihm soeben übergebene PADD, wurde jedoch gleich eines besseren belehrt, weil Clark auflachte: „Admiral Satie ist in den Ruhestand zurückgekehrt und kann froh sein, wenn keine Disziplinarmaßnahmen gegen sie eingeleitet werden, Captain. Der Judge Advocate General hat sich wohl persönlich auf die Suche nach einer übergeordneten Stelle gemacht, die ein Ermittlungsverfahren gegen sie autorisiert. Wie man hört, hat Admiral Henry sich allerdings persönlich für sie eingesetzt und versichert, sie nicht erneut als Sonderermittlerin einzusetzen. Damit war die Sache für das Hauptquartier wohl erledigt, ebenso wie die Vorwürfe gegen Sie auch letzte Woche schon Geschichte waren.“

„Und doch sind sie Ihnen bekannt, obwohl man mir ganz offiziell nichts vorwerfen kann, mit Brief und Siegel“, Picard seufzte einmal mehr und wandte sich nun dem PADD zu.
„Ich verstehe, dass Sie das frustriert, Captain. Die Vorwürfe gegen Sie sind entkräftet und nur weil sie mir bekannt sind, heißt das nicht, dass ich jetzt für eine Hexenjagd gegen Sie hier bin, wie Admiral Satie sie lostreten wollte“, versicherte Clark und bat sodann: „Lassen Sie uns zur Sache kommen, dann können wir uns beide wieder den angenehmeren Dingen dieser Tageszeit widmen.“
Inzwischen war der Captain jedoch aus seinem Sessel hochgefahren und musterte ihn mit einem düsteren Gesichtsausdruck: „Können Sie noch einmal sagen, Lieutenant Clark, was Sie mir zum Thema ‚Hexenjagd‘ eben versichert haben? Ich habe nämlich den Eindruck, dass Sie sich sehr wohl an einer Hexenjagd beteiligen, die vielleicht nicht mich zum Ziel hat, aber einen meiner Männer.“
Clark hob halb abwehrend, halb entschuldigend die Arme und geriet zum ersten Mal an diesem Abend merklich in die Defensive: „Machen Sie mich nicht dafür verantwortlich, Captain, ich bin nur der Bote, nicht der Entscheidungsträger!“
„Und Crewman Simon Tarses ist nur der Enkel eines Romulaners, machen Sie Ihn nicht dafür verantwortlich!“, fauchte Picard sichtlich verärgert, „Die Föderation ist ein Rechtsstaat und in einem Rechtsstaat wird man selbst dann nicht für seine Verwandtschaft bestraft, wenn sie kriminell ist – also erst recht nicht, wenn sie es nicht ist!“
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