Big Silvester Feeling

KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Alea der Bescheidene Jean Méchant der Tambour Luzi das L OC (Own Character)
02.01.2020
17.01.2020
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Hallo,
ich wünsche ein frohes neues Jahr 2020 und hoffe ihr seid alle gut reingekommen?
Heute ein kleines, wenn auch verspätetes, Silvesterspecial. Es ist ein Mehrteiler. Die anderen Teile folgen nach und nach.
Ich hoffe, ihr freut euch trotzdem?
Viel Spaß und bis bald.
Bald geht es bei den anderen Stories wie gewohnt weiter.
Wie immer verdiene ich hieran nichts! Natürlich will ich hiermit niemandem schaden!
Ich freue mich auf eure Reaktionen, Meinungen und co.
Liebste Grüße

Heute war Silvester. Der letzte Tag des Jahres und wie wohl üblich, feierte die Band zusammen ins neue Jahr. Als Jeans feste Freundin war ich offiziell mit eingeladen worden und dies war die erste Festivität, bei der ich auch wirklich offiziell an seiner Seite war.
Es war ein gemütliches Beisammensein geplant. Lastebalk wollte sich ums Fleisch kümmern, gemeinsam mit Luzi. Sie würden wie üblich Silvester grillen. Frank, Elsi und Till waren für die Getränke zuständig. Jean und ich würden den Nachtisch mitbringen. Ich hatte, zusammen mit Jeans Hilfe verschiedenste Cupcakes, Cookies und Muffins mit und ohne Alkohol gebacken. Sowie auf Wunsch von meinem Liebsten und Frank ein Blech Käsekuchen gebacken.
Wir waren pünktlich im Proberaum wo gefeiert werden sollte. Jean hatte mir beim reintragen geholfen und wurde dann von Elsi mit zum Getränkekisten schleppen gezwungen.
Ich stellte das Gebäck auf die vorbereiteten Platten in der Küche und schnitt einige Stücke Käsekuchen als eine schlanke und mehr als durchtrainierte Brünette, in einem Ultra kurzen Mini Rock und einem sehr kurzem bauchfreien und engen Shirt in die Küche kam. Ihr Blick ging abschätzig über mein rotes Etuikleid. Es betonte meine Oberweite und meine Rundungen wie Jean es nannte. Jean und ich waren zusammen shoppen gewesen und er hatte mich beinahe angefleht dieses Kleid, dass mir bis zu den Knien ging, mitzunehmen. Auch vorhin, als er mir den Reißverschluss schließen musste am Rücken, stand er beinahe sabbernd vor mir.
Ich fühlte mich direkt unwohl im Beisein dieses quasi Fitnessmodels, die wie ich wusste Aleas Freundin war.
Sie musterte mich noch einen Moment, ehe sie auf die Küchlein schaute, „Sind wir zuckerfrei? Und glutenfrei?“
Ich schüttelte direkt den Kopf, „Nein.“
„Mhm, sieht man ja“, ging ihr Blick wieder abschätzig über mich.
„Wie bitte?“, sah ich nun direkt zu ihr.
„Das du da nicht drauf achtest.“, spottete sie nur.
„Was... soll das denn heißen?"
„Das man sieht, dass du nicht auf dein Äußeres achtest.“, schmunzelte sie abschätzig.
„Wieso?", sah ich an mir runter und musterte dann Aleas Freundin.
„Schau mal in den Spiegel Amy.“, kam es nur verachtend von ihr.
„Was? Wieso? Habe ich irgendwo einen Fleck oder was im Gesicht?", sah ich sie an.
„Nee du bist nur fett genug für zwei.“, grinste sie höhnisch.
„Was?", war ich sprachlos und sah sie mit großen Augen an.
„Wenn du oben wärst beim Sex, wäre der arme Jean voll platt. Erstickt.“, kicherte sie.
„Das.… aber...", stammelte ich nur
„Aber aber? So meinst du ringt er nach Luft?“
„Wieso sagst du sowas?", sah ich zu ihr und versuchte mir nicht anmerken zu lassen, wie sehr mich ihre Aussagen verletzten.
„Weil es die Wahrheit ist?“, zwinkerte sie.
„Deine Wahrheit...", versuchte ich weiterhin zu verbergen wie weh sie mir tat.
„Das du fett bist sieht jeder.“
„Und du?", fragte ich leiser.
„Trainiert.“, kam es nur und sie deutete an ihrem Körper auf und ab.
„Mhm...", nuschelte ich nur.
„Im Gegensatz zu dir vor allem.“, funkelte sie mich an an, als die Tür der Küche aufging.
„Na meine Süße... was macht ihr zwei Hübschen?“, kam Jean hinein geschlendert.
„Ich habe... mich mit Natalja unterhalten...", schluckte ich.
„Das ist schön, dass ihr euch versteht.“, zog er mich in seine Arme.
„Mhm... ja.", nickte ich nur an seiner Brust und sah hinter ihm Natalja höhnisch und zuckersüß lächeln.
„Küss mich.“, murmelte er nah vor meinen Lippen. „Dein Kleid ist heiss.“
„Findest du?", fragte ich leise und suchte seinen Blick, während ich meine Lippen auf seine legte.
„Ja.“, nuschelte er direkt an meinen Lippen und sah mir tief in die Augen, bevor er seine Augen zufallen ließ und mich näher an sich zog. Ich seufzte in den Kuss und krallte mich förmlich an ihn, während er mit zarten Fingern meinen Rücken entlangstrich.

Wir lösten uns erst aus Atemnot und direkt streichelte er meine Wangen beide entlang, „Alles okay?“.
„Ja aber du hast mir gefehlt und bei dir?“, sah ich zu ihm auf und schmiegte mich an seine warmen Hände, die weiter meine Wangen streichelten.
„Du mir auch. Sehr!", nickte er direkt.
„Ihr wart im gleichen Gebäude.“, kam es von Natalja genervt, die mit uns in der Küche stand.
„Na und?", zuckte Jean direkt an sie gewandt die Schultern.
„Mhm ihr übertreibt.“, ging sie augenverdrehend aus der Küche.
„Was ist denn ihr Problem?", sah Jean ihr nach.
„Weiß nicht.“, nuschelte ich.
„Mhm... okay. Aber bei dir ist alles in Ordnung?", vergewisserte er sich erneut und strich mir eine lose Strähne die sich aus meinem Dutt gelöst hatte hinter mein Ohr.
„Immer wenn du da bist Hase.“
„Du bist süß", kicherte er.
„Nur deine Süße.“, lehnte ich meinen Kopf an seine Brust. Angelte nach einem Keks und hielt ihm diesen an seine Lippen.
„Ganz genau. Meine Süße", lächelte er und nahm den Keks vorsichtig an. Biss ein Stück ab.
„Schmeckt es dir?“, grinste ich.
„Die sind sehr lecker", nickte er direkt.
„Hast du ja auch brav mit gebacken.“, kicherte ich nun.
„Stimmt", kicherte er nun ebenfalls, „Aber nach deinem Rezept."
„Komm.… du wolltest doch mit den anderen feiern.“
„Nur, wenn du mitkommst.", lenkte er direkt ein.
„Ich... einen Moment Ja?“, versuchte ich einen ruhigen Moment nur für mich zu bekommen. Nachdem was Natalja mir da eben an den Kopf geworfen hatte.
„Oh... okay?", sah er mich fragend an.
„Ich komme nach.“
„Wieso? Was ist?", wurde er nun noch sanfter.
„Ich brauche nur einen kleinen Moment noch.“, lehnte ich mich jedoch an seine Brust. Lehnte meine Wange an diese und schlang meine Arme fest um ihn.
„Okay... Aber wenn was ist, würdest du mir das sagen, meine Süße... Oder?"
„Ja.“, schluckte ich, „Magst du diese Natalja?“, tastete ich mich vorsichtig ran.
„Na ja... Nicht besonders... Aber sie ist eben Aleas Freundin...", zuckte er die Schultern.
„Ah okay.“, nickte ich. „Gefallt dir das Kleid wirklich?“, deutete ich an mir hinab.
„Es ist wirklich wunderschön."
„Nicht zu eng?“, sah ich nochmal an mir hinab
„Nein, perfekt!"
„Okay.“, nickte ich langsam und sah ihm dabei in die Augen. Legte beide Hände an seine Wangen und strich diese mit meinen Daumen entlang.
Seine Augen flattern ehe sie zufielen und er sich mehr in den Kontakt lehnte.
„Alles gut?“, fragte ich leise und küsste seine Stirn.
„Bei mir schon... Der Moment ist schön gerade."
„Ist er.“, lächelte ich sanft. Streichelte nochmal mit den Daumen über seine Wangen. „So?“
„Ja genau", seufzte er und drehte seinen Kopf, um meine Hand zu küssen.
Ich schenkte ihm erneut ein sanftes lächeln, „Sollen wir rüber?“.
„Gerne", bietet ihr seinen Arm an. Lächelnd hakte ich mich direkt ein und ging mit ihm rüber. „Und es ist wirklich okay, dass ich hier bin?“, wollte ich nochmal wissen. Nicht dass er doch lieber ohne mich feiern wollte? Oder ich die Jungs störte?
„Natürlich ist es das. Alea hat seine Freundin ja auch dabei", nickte er. "Davon mal abgesehen, ohne dich würde ich auch nicht hier sein wollen."
Nickend küsste ich ihn nochmal und folgte ihm dann. Die Jungs waren alle auf der Terrasse. Versammelt um den Grill oder quatschten und tranken nett.

„Du spannst dich ja an.“, bemerkte ich ruhig.
„Nein?", war er sichtlich irritiert.
„Doch etwas.“, strich ich seinen Rücken entlang.
„Nicht dass ich wüsste...", zuckte er die Schultern.
„Ja okay.“, nickte ich nur und beobachtete weiter wie seine Körperhaltung angespannter wirkte, wie wenn wir beide alleine waren.
„Ist bei dir wirklich alles in Ordnung?", wunderte er sich weiter und musterte mich kurz.
„Klar. Wieso denn nicht?“
„Du bist irgendwie komisch...", überlegte er.
„Ich? Wieso?“, spannte ich mich nun noch mehr an.
„Kommt so rüber.", erklärte er mir weiter.
„Nein.“
„Okay...", seufzte er nur und küsste im laufen meine Schläfe.
„Es ist nichts.“, lächelte ich leicht.
„Na dann ist ja gut", küsste er mich ganz kurz richtig, ehe wir zu den anderen traten. Luzi und Till ärgerten sich. Elsi stimmte mit ein und so rannte Luzi nach einem Moment, dem laut lachenden Elsi hinterher über die Wiese. Till stand kopfschüttelnd da und Frank gesellte sich zu ihm.
Alea lehnte mit Natalja an der Hauswand und küsste sie verdammt innig.
Falk und Lasterbalk standen philosophierend über das perfekte Steak am Grill und Jean fasste die Szenerie in einem Satz zusammen: „Das übliche Chaos“.
Ich konnte nur schmunzelnd nicken, war es doch eben genau das, was diese Band hier ausmachte.
„Dann lass uns mal ins Getümmel.", schlug er vor und ich stimmte zu. „Ich brauche nur erst was zu trinken.“, überlegte ich.
„Oh, gute Idee. Ich auch. Was möchtest du denn?“, fragte er mich direkt.
„Wo gibt es denn was?“, fragte ich nach. Ich kannte mich hier nun schließlich wirklich nicht so gut aus.
„Da hinten. Komm mit.“, führte er mich wieder mit rein. An der Terrassentür waren die Getränkekisten gelagert worden. Sowie standen allerlei Säfte und Alkoholika auf einem Tisch bereit. Gläser und Pinnchen standen ebenfalls bereit. Wenn die Jungs hier was konnten, dann wohl feiern.
„Was willst du denn trinken?“, fragte er nach und zeigte auf die Auswahl.
„Mhm… habt ihr auch Rotwein?“, überlegte ich.
„Ja, Moment.“, wendete er sich an die Flaschen die auf dem Tisch standen und suchte die Flaschen ab. „Ah, ja hier.“, nickte er und reichte mir die Flasche und ein Glas.
„Was trinkst du denn?“, fragte ich, als ich mir eingeschüttet hatte.
„Ich? Ich wollte erstmal ein Bier“, angelte er sich eine Flasche aus dem Kasten.
In Ruhe aßen wir all die gegrillten Speisen. Lasterbalk hatte sogar Lachsfilet eingelegt und mariniert mit frischen Kräutern und Zitronenbutter. Die Steaks und vor allem das Rinderfilet mit Rosmarin und getrockneten Tomaten waren ein Gedicht. Falk hatte die Rosmarinkartoffeln auf dem Grill zubereitet und auch das Italienische Gemüse vom Grill waren perfekt. Dazu gab es frisches Baguette und Knoblauch-, sowie Kräuterbutter. Ich hatte von einigem etwas probiert, aber da Natalja und Alea direkt gegenüber von uns saßen und ich die Blicke der Brünetten auf mir gespürt hatte bei jedem Bissen, hatte ich mehr probiert, wie richtig gegessen.
Voll gefuttert lehnte Jean sich zurück, als sein Teller auch leer war.
„Bist du satt Hase?“, lächelte ich zu Jean.
„Ja, pappsatt, danke. Und du?"
„Ich auch.“, nickte ich direkt.
„Okay, mein Liebling.", sah er mich jedoch von der Seite beobachtend an.
„Aber ich hole mir noch einen Wein.“, hängte ich direkt hintendran.
„Bringst du mir welchen mit?", drückte er meine Hand.
„Gerne.“, nickte ich und stand lächelnd auf. Ging zurück zum Getränketisch und brachte ihm auch ein Glas mit, sowie die Rotweinflasche. Ich schenkte erst ihm und dann mir ein, bevor ich die Flasche zu den anderen Getränken auf den Tisch vor uns stellte. Ich saß bereits halb wieder als Natalja mich zuckersüß anlächelte, „Du stehst gerade. Kannst du mir gerad mal das Wasser angeben.
Ich sah mich um und auf dem Tisch standen allerlei Getränke, aber kein Wasser. Ich ging also erneut rein und brachte ihr eine Flasche. Schüttete ihr etwas ein und setzte mich wieder Jean.
„Der Bauer sagt bitte und danke", meinte dieser auch nur und sah mit hochgezogener Augenbraue zu Natalja.
„Ja, danke“, nuschelte sie direkt augenverdrehend.
„Oh... ähm... gern geschehen.", nickte ich nur.
„War ja auch keine große Aufgabe jetzt mir was Wasser zu geben...“, verdrehte sie dafür dann direkt die Augen.
„Dann mach es das nächste Mal doch selber", schnaubte Jean.

„Lasst uns doch was spielen!“, sprang Luzi nun aufgeregt auf und klatschte in seine Hände.
"Guuute Idee, Luzi. Was wollen wir denn spielen?", war Elsi direkt Feuer und Flamme
„Wahrheit oder Pflicht!“, grinste Luzi breit.
„Ja! Los Leute, wer fängt denn an?", stimmte auch Till zu und auch Alea nickte sofort.
„Amy!“, grinste Natalja direkt
„Was? Ich?", sah ich mit großen Augen in die Runde.
„Klar.“, sprang Luzi direkt darauf an. „Wahrheit oder Pflicht?“
„Ehm... dann... Wahrheit?", fragte ich eher, als dass ich sicher antwortete.
„Wahrheit.... was gefällt dir an Jean am meisten.“, grinste Natalja breit.
„Sein Humor und seine Persönlichkeit", lächelte ich direkt verliebt zu Jean, der mir zuzwinkerte.
"Das war aber auch eine leichte Frage!", verdrehte Till direkt seine Augen.
„Mhm.... ähm... Luzi dann. Wahrheit oder Pflicht.“, fragte ich ihn schüchtern.
Luzi schenkte mir ein aufmunterndes lächeln, "Pflicht natürlich.".
„Dann...“, schluckte ich und sah hilfesuchend zu Jean der meine Hand drückte. „Mische ich dir ein Getränk und das musst du exen.“
Die Jungs pfiffen anerkennend und Lasterbalk klopfte mitfühlend auf Luzis Schulter.

„Abgemacht!", freute sich der kleinere Dudelsackspieler.
"Mach es schön eklig!", lachte Elsi.
„Hilf mir.“, wandte ich mich leise zu Jean und stand dann auf. Er nickte kaum merklich und folgte mir dann. „Ich will wissen, was du da rein kippst Schatz. Vielleicht ist das Rezept ja was für die Ewigkeit.“, redete er sich raus wieso er mir folgte.
Lasterbalk folgte uns ebenfalls aus dem Wintergarten hinein und gab mir ein 0,5Liter Glas an. „Nimm das“, grinste er süffisant.
Ich schüttete einen guten Schuss Rotwein, Gin, Whiskey, Rum, Pfefferminzlikör, Apricot Brandy, sowie Vanillezucker und Apfel, sowie Kirschsaft zusammen. Mixte es alles im Shaker unter der strengen Aufsicht von Jean und Lasterbalk. Ich überlegte und sah zu Jean, „Gib mir doch mal bitte das Chilli Hase.“.
„Wirklich?“, lachte er dreckig und reichte es mir.
„Ja wirklich.“, nickte ich und kippte einen guten Schuss hinein. Ging zum Nachtisch Buffet und sah mir die Sachen nochmal genauer an.
„So... was noch?", stand Jean schmunzelnd hinter mir.

„Nichts mit Milch, bitte!", kam es direkt von Luzi. „Laktoseintoleranz..."
„Bin Ja nicht blöd.“, schrie ich zurück zu Luzi. Nahm eine der Rumkugeln und ließ sie zu guter Letzt langsam ins Glas sinken. Sah grinsend zu Jean als das Getränk schäumte und reichte es Luzi. „Prost!“
„Prost... auf dein Wohl... und meines...", prostete Luzi mir zu, nachdem er dran gerochen hatte. Dann nahm er einen tiefen Atemzug und setzte das Glas an und trank es wirklich auf Ex leer.
Und natürlich feierten die Jungs ihn dafür als er das leere Glas wieder absetzte.
Ich schüttelte mich kurz und klaute mir von Jean einen Kuss ehe ich mich wieder setzte.
„Igitt“, schüttelte Luzi sich, "Ich will gar nicht wissen, was da alles drin war!"
„Besser ist das.“, kicherte ich nur und Jean stimmte mit mir ins lachen ein, ehe er meine Schläfe küsste.
„Du bist Luzi.“, wies Till ihn an.
„Mhm... wen nehmen wir denn? Jean! Du siehst so gelangweilt aus. Wahrheit oder Pflicht?"
Er seufzte gespielt ehe er grinsend, „Pflicht!“, auswählte.
„Nee Wahrheit! Lieber Wahrheit.“, wollte er sich doch nochmal um entscheiden, als er das diabolische Grinsen auf Luzis Gesicht sah.
„Ohhhh nein, nein, nein. Du hast Pflicht gesagt, wir haben es alle gehört!", grinste Luzi jedoch triumphierend.
"Das stimmt“, lachte nun auch Lasterbalk.
Seufzend ergab er sich seinem Schicksal, „Okay. Was soll ich tun? Welche Schmach?“.
„Mhm... Mädels?", schaute Luzi zu Natalja und mir, „hat eine von euch Make Up dabei?", grinste nun.
„Ich natürlich.“, nickte Natalja direkt.
"Natürlich", schmunzelte Luzi. „Dann würde ich dich bitten, uns das heute mal auszuleihen... dann kann der liebe Jean, sich nämlich einen aus dem Raum hier aussuchen, ABGESEHEN von Amy und Natalja, der ihn schminkt...und soll davon ein Bild posten auf Instagram.
„Der MICH schminkt?“, fragte Jean nochmal nach.
„Ja genau. Und davon machst du ein Foto und stellst es auf Instagram online."
„Was?“, erstarrte er regelrecht neben mir.
„Ja, damit die Fans auch was davon haben", grinste Luzi breit.
„Oh Gott... dann.... Falk.“, stammelte er.
„Ich?", schaute Falk mehr als überrascht drein.
"Uh, wie langweilig!", kicherte Elsi direkt.
„Sicherheit.“, seufzte Jean jedoch nur. „Mein Schatz darf ja nicht.“, knurrte er direkt im Anschluss.
„Na ja, ob FALK da so eine gute Wahl war...", kicherte nun jedoch Lasterbalk.
"Ich will das Filmen!", kam es direkt von Frank.

„Ja macht doch was ihr wollt.“, verzweifelte Jean und rutschte seufzend zu Falk.
„Ich versuche, mir Mühe zu geben", versuchte Falk ihn zu beruhigen.
„Ich liebe dich trotzdem Schatz.“, stellte ich mich dazu und strich über Jeans Schulter, während ich Falk beim Schminken zu sah. Natürlich malte Falk voll über die Lippen.  Der Lidschatten landete mehr auf den Augenbrauen, als am Augenlied und das Rouge war wirklich wie bei Clowns aufgetragen. Viel zu viel in runden Kreisen.
„Das hoffe ich natürlich...", antwortete Jean seufzend nach einer ganzen Weile in der er brav stillgehalten hatte.
„Klar.“, kicherte ich dann doch als Falk fertig war.
„Und wie schlimm ist es?", fragte mein Schatz mehr als leidend.
„Mhm...“, prustete ich dann doch los.
„Na toll...", seufzte er nur.
„Ein Foto und dann darfst du dich abschminken.“, stellte Frank prustend fest.
„Ich helfe dir Schatz“, bot ich ihm direkt an.
„Danke... wenigstens einer auf meiner Seite...", seufzte und nahm sein Handy.
„Ich...“, brach ich jedoch ab. Half ihm mit dem Foto. „Sollen wir ins Bad?“
„Ja bitte", nickte er direkt, nachdem er das Bild gepostet hatte.
„Dann komm.“, nahm ich die Abschminktücher aus meiner Tasche, seine Hand in meine und zog hn unter dem Gelächter der anderen ins Bad. Aus Sicherheitsgründen schloss ich sogar direkt ab. Drückte ihn auf den Toilettensitz und sah ihn mir genauer an.
„Es ist wirklich schlimm, oder?", wisperte er.
„Schon. Aber ich wisch das ab. Okay?“, zog ich ein Abschminktuch aus der Packung.
„Ja bitte. Unbedingt!", nickte er flehend.
„Dann bleib nur still. Und...“, wischte ich vorsichtig über seine Wangen und stellte mich mehr zwischen seine Beine. „Und ich bin auf deiner Seite.... immer.“, gab ich deutlich leiser zu.
„Ich weiß. Das weiß ich doch, mein Schatz. Danke dir."
„Es klang anders.“, machte ich seine Augen sauber. Und versuchte wirklich vorsichtig zu sein.
„Was? Wie denn?"
„Als wäre ich nicht auf deiner Seite.“, erklärte ich ruhig.
„Bist du... immer!"
„Genau.“, wischte ich den Lippenstift weg und warf das Tuch anschließend weg. „Hi... du bist wieder sauber.“, legte ich beide Hände auf seine Schultern.
„Danke, mein Schatz!", seufzte er und zog mich nah an sich.
Ich sah zu ihm runter und strich mit sanften Fingern durch die abrasierten kurzen Seiten.
„Küss mich?", lächelte er und schloss kurz genießend die Augen.
Nickend beugte ich mich tiefer um meine Lippen auf seine zu legen. Seufzte an seinen Lippen und stand nun gänzlich zwischen seinen Beinen. Direkt schlang er die Arme um mich und hielt mich so ganz nah. Vertiefte den Kuss auch noch, bis ich an seinen Lippen wimmerte und seine Zunge begann sanfter zu umspielen. Seufzend begann er meine Seitenentlang zu streicheln, bis ich mich aus Atemnot von ihm löste. Ich richtete seinen Hemdkragen grinsend, „Deine Lippen sind rau. Die brauchen Labello nach dem Abschminkzeug eben.“, streich ich seinen Mundwinkel mit dem Daumen entlang.

„Was? Wieso?“, war er sichtlich verwirrt.
„Die sind rau.“, strich ich mit dem Daumen über seine Lippen.
„Oh... hast du einen Labello dabei?"
„Ja... in meiner Jacke.“, nickte ich-
„ ich mir den gleich mal ausleihen?", lächelte er nun sanft.
„Du schon.“, nickte ich direkt.
„Danke dir... Wir sollten zurück, oder?", überlegte er.
„Nur kurz noch. Einmal bitte umarmen.“, seufzte ich leise.
„Na komm her", zog er mich auf seinen Schoß.
„Bin ich nicht zu schwer?“, fragte ich ruhig nach.
„Nein Schatz. Du bist perfekt.", schüttelte er den Kopf.
Ich schlang meine Arme um ihn und lehnte meine Wange an seine. „Geht´s dir gut?“
„Ja... Ein bisschen Würde verloren, aber sonst gut. Und dir?"
Für mich nicht.“, küsste ich seine Stirn. „Du bist da.“, lächelte ich.
„Das stimmt. Du zum Glück auch. Deswegen geht es mir ja gut."
„Dann lass uns rübergehen.“, streich ich seine Wange entlang.
„Ja, mein Schatz... Wenn du mich nochmal geküsst hast."
Grinsend legte ich meine Lippen sanft auf seine. Aber nur kurz und löste mich direkt wieder. Wiederholte es öfter und ließ meine Lippen dann nur sich sanft bewegend auf seinen liegen.  „So?“, fragte ich nuschelnd an seinen Lippen.
„Mehr", raunte er nur und strich meinen Nacken entlang.
„Zeig mir wie.“, bat ich ihn. Direkt vertiefte er den Kuss und begann meine Zunge massierend mit seiner zu umspielen. Ich schmiegte mich enger an ihn und wir lösten uns erst völlig außer Atem voneinander. „Wow!“, hauchte ich nur.
„Oh ja!", grinste er.
„Du.“
„Du auch!"
„Ich liebe dich.“, wisperte ich, als es klopfte.
„Ich dich auch. So sehr", kam es genauso leise geflüstert zurück, ehe er sich zur Tür wandte, „Ja bitte?".
„Kann man auch mal ins Bad?“, kam es genervt von Natalja.
„Gleich.", sprach Jean nur augenverdrehend und hielt mich auf seinem Schoß fest, als ich bereits aufspringen wollte. „Lass dich nicht scheuchen ", hielt er mich jedoch zurück.
Ich sah ihn nur mit großen Augen an und deutete zur Tür.
„Was denn?“, sah er fragend zu mir und hatte die Ruhe weg.
„Aber, wenn sie hier rein muss dringend.“, erklärte ich.
„Soll sie raus gehen", schnaubte er. „Gibt doch genug Büsche.“
„Hey... was ist denn? Du bist so aufgebracht.“, küsste ich seine Stirn.
„Ich mag sie nicht."
„ich bin doch da.“, wisperte ich sanft. Streichelte seine Wange und Stirn entlang. „Du weißt, wir beide gegen den Rest der Welt. Und bei mir.... kannst du, du sein. Ich bin da.“, küsste ich ihn kurz und keusch.
„Ich bin auch nur bei dir, ich selber!", drückte er mich fester an sich.
„Ich weiß...“, schlang ich meine Arme mehr um ihn. „Selbst bei den Jungs... nicht mehr.“
„Nicht so, wie bei dir."
„Deshalb bin ich auch deine Freundin.“, grinste ich und lehnte meine Stirn an seine an.
„Ganz genau. Bei dir fühle ich mich wohl und geborgen. Du bist mein zu Hause.", säuselte er.
„Und du bist meine.“
„Deine?“, schien er völlig verwirrt.
„Mein zu Hause. Mein sicherer Hafen.“, erklärte ich.
„Ich liebe dich", strahlte er mich an.
„Und ich dich.“, als wieder Natalja gegen die Tür klopfte.
„Immer noch besetzt und durch dein Klopfen dauert es nur noch länger", erklärte Jean Augenrollend.
Ich kicherte leise, „willst du dich hier einschließen mit mir?“
„Wäre doch möglich!", kicherte er nun auch.
„Und nur wir beide... da gäbe es schönere Orte Hase. Lass uns was auf die Terrasse gehen. Einen Moment.“
„Gerne", nickte er.
„Dann los.“, grinste ich und nahm seine Hand, ehe ich aufstand.
„Stehst du zuerst auf, Liebling?", lächelte er mich an.
„Klar“, stand ich nun von seinem Schoß auf und richtete mein Kleid, ehe er sich einen kurzen Kuss klaute.

Kaum hatten wir die Tür geöffnet drängte Natalja sich an uns vorbei. „Na endlich. Nur weil ihr da Vögeln musstet.“.
„Neidisch?“, schnaubte Jean und zog mich enger an seine Seite.
„Auf dich? Nein!“, erwiderte sie kalt.
„Merkt man“, zog er mich mit sich.
„Terrasse“, wisperte ich völlig angespannt. Alle anderen waren nach drinnen umgezogen, da auch der Wintergarten nun viel zu kalt wurde.
„Jaaaa", lotste er mich bereits.
„Sorry.“, nuschelte ich nur und drückte seine Hand.
„Schon gut... sag mir lieber, was los ist.", forderte er.
„Nur... Ich mag sie nicht.“, erklärte ich leise.
„Ich mag sie auch nicht. Kein Stück.", stimmte er mir zu und wollte mich mit sich rausziehen, als Luzi und Elsi sich uns in den Weg stellten. „Da seid ihr ja wieder.“
„Ja... Wir wollten kurz frische Luft schnappen gehen...", erklärte Jean.
„Ach Quatsch. Ihr wart lang genug weg. Wir wollen weiterspielen.“, erklärte Elsi aber direkt.
„Muss das sein?"
„Ja!“, nickten sowohl Elsi als auch Luzi.
Jean sah kurz kalkulierend zu mir und dann zu Elsi, „Zwei Minuten?“.
„Wir gehen nochmal raus.“, zog ich Jean einfach mit mir raus und übernahm das Ruder.
„Genau... Danke Schatz", flüsterte er leise, als wir draußen ankamen. Auch den Wintergarten verließen und uns auf die angrenzende Terrasse in die Nähe des Grills stellten der noch etwas Wärme spendete. Ich schloss meine Arme eng um ihn und lehnte meine Stirn an seine Brust. „Wofür denn danke?“, fragte ich verwirrt nach.
„Fürs mitziehen.", seufzte er und atmete tief durch.
„Immer doch.“, grinste ich und streichelte seine Wange und küsst ihn sanft.
„Gut, dass ich dich habe", seufzte er direkt auf.
„Bei mir, kannst du, du selbst sein.“, lächelte ich. „Mein sanfter und ruhiger Schatz.“
„Nur bei dir, genau.", schloss er die Augen, als ich weiter seine bärtige Wange entlang streichelte.
„Kommt ihr endlich rein?“, brüllte jedoch Luzi ungeduldig und leicht lallend raus.
„Jaaa, gleich...", schrie Jean zurück.
Genervt ging Luzi wieder rein und stapfte für uns sichtbar mit dem Fuß auf wie ein kleines unzufriedenes Kind, das seinen Lolli nicht bekommt.
Ich kicherte an Jeans Brust und nahm dann bewusst wahr, dass Jean sich wieder mehr entspannte, „Du wirst wieder ganz ruhig.“.
„Weil ich bei dir bin!", nickte er an meinem Schopf.
„Ich liebe dich. Lass uns reingehen.“, schlug ich vor.
Wir spielten noch einige Runden weiter Wahrheit oder Pflicht und natürlich floss eine große Menge an Alkohol währenddessen. Einige waren gut angetrunken, allen voran Luzi, Elsi, Till und Lasterbalk.
Natalja hatte eben drei Kurze trinken müssen, die alle eine Menge Chilis enthielten. Natürlich war dies auf Elsis Mist gewachsen. Natalja hatte ein Glas Milch im Anschluss getrunken und beruhigte sich langsam wieder.
„So…. Amy! Du bist“, grinste die Brünette mich arrogant an.
„Was Ich?“, zeigte ich auf mich selbst und nickte dann als ich „Pflicht“ auswählte.
„Pflicht? Sehr gerne. 10 Liegestütze.“, grinste sie süffisant.
„10?", sah ich unsicher zu Jean
„Das schaffst du.“, spornte er mich ruhig an und drückte meine Hand.
„Jetzt?", leise. „In dem Kleid?", überlegte ich und kaute unsicher auf meiner Unterlippe.
„Ja mein Schatz.“, nickte Jean direkt.
„Mhm…“, fühlte ich mich jedoch vollkommen unwohl.
„Du kannst das.“, spornte er mich weiter an.
„Ja,“, nickte ich und stand langsam auf.
„Ich glaube an dich.“, drückte er erneut meine Hand und stand mit mir auf.
„Du schaffst das!", motivierte mich selbst Alea, der dafür einen Todesblick von Natalja zugeworfen bekam.
"Los Amy!", feuerten auch Luzi und Till mich an.
Und ich dachte nur daran, wie unsportlich ich war. Zudem fiel mir meine schlimmste Sporterfahrung ein. In der zehnten Klasse. Alle die es in der vorgegebenen Zeit nicht schafften fünf Runden zu rennen durch die große Halle, mussten zehn Liegestützen machen. Ich schaffte die fünf Runden nicht und sollte anschließend die Liegestützen machen. Vor der gesamten Klasse. Zusammen mit einer anderen Mitschülerin. Vor Scham jedoch, schaffte ich gerade mal drei, ehe ich weinend zusammenbrach und mich erneut zum Gespött der ganzen Stufe machte. Und jetzt? Sollte ich mich zum Gespött vor den Jungs und Natalja machen? Allen voran meinem Freund?
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