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Wendungen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
Carlisle Cullen Edward Anthony Masen Cullen Esme Cullen Jasper Whitlock Hale OC (Own Character) Rosalie Hale
02.01.2020
10.10.2020
85
279.809
30
Alle Kapitel
387 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
23.03.2020 2.915
 
Guten Abend aus Panama ihr Lieben,
wir warten noch immer auf den offiziellen Rückholflieger. Da hier ebenfalls starke Beschränkungen sind, schaffe ich meine Kapitel im Moment schneller. Ich hoffe es geht euch gut und ihr gebt mir fleißig Feedback.
Bleibt gesund.
Haypoint :)
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Carlisle seufzte laut als er seinen Wagen vom Parkplatz lenkte und die Klinik somit langsam aber stetig in weite Ferne rückte. Er hatte sich dazu entschlossen ihr keinen Raum für weitere Aufregung zu geben und sein stoßartiges ausatmen war somit alles gewesen, was Sofia an Reaktion einfangen konnte. Besser machte es die Situation natürlich trotzdem nicht, weswegen sie seinen blonden Hinterkopf mit bösen Blicken traktierte und wütend vor sich hin starrte. War er nicht der Grund dafür, dass alles immer so furchtbar kompliziert war? War nicht er es, der sie ständig zu dummen Dingen wie dieser Therapie zwang und keine Widerrede dudelte?! Carlisle wirkte auf den ersten Blick zwar weder besonders streng noch unnachgiebig, allerdings wusste Sofia es mittlerweile besser. Sie wollte sich nicht länger von seiner Fassade blenden lassen, mit der er anscheinend auch sein restliches Umfeld in die Irre führte. Selbst Dr. Bell schien bewundernswert angetan von ihm zu sein und schätzte seine Meinung mehr als es gut für sie gewesen wäre. Sicher würden sie auch nicht aufhören, sich gegenseitig über sie auszutauschen , hatte Carlisle sie doch absichtlich schon ins Auto geschickt. Sofia füllte sich von ihm so furchtbar ungerecht behandelt und noch dazu übergangen. Durfte sie nicht hören, was man über sie zu sagen hatte? Dachten sie wirklich, sie war so nervenschwach, dass es sie sofort aus den Socken haute? Oder wollten sie sich einfach nur übermächtig fühlen und ihr damit das Gefühl geben, kleiner und schwächer zu sein als sie es waren? Egal aus welchen Gründen die beiden Ärzte handelten, Sofia wollte sich nicht länger schlecht deswegen fühlen. Wollte nicht jeden Freitag diese Gespräche mit Dr. Bell führen, die schon beim zweiten Mal unfassbar anstrengend und schmerzhaft gewesen waren. Selbst wenn die Psychologin die Intensität jede Sitzung auch nur um ein bisschen steigerte, war es dem Mädchen schon jetzt zu viel. Innerlich erwachte wieder der Wille, niemals wieder hierhin zurückzukehren. Sie hatte es um Esmes Willen versucht, hatte zwei Stunden über sich ergehen lassen. Aber mittlerweile kam sie zu dem Entschluss, dass dies nicht der richtige Weg sein konnte. Würde sie sich sonst so schlecht fühlen?

Innerlich pochte der Schmerz laut und deutlich, sie konnte nicht definieren was das war. Wollte auch gar nicht erforschen, was sie umtrieb. Fakt war jedoch, dass es ihr nun schlechter ging als zuvor und das war sicher nicht der Sinn einer psychologischen Therapie. Zumindest nicht in ihrer Welt! Und das sollte Carlisle auch verdammt nochmal einsehen! Trotzdem sprachen sie auf der Autofahrt kein Wort miteinander, er schien sogar seinen eigenen Gedanken nachzuhängen. An jeder roten Ampel verschwamm sein Blick in eigenartige Fernen, während Sofia sich auch beim Bäume zählen nicht beruhigen konnte. Ihre Wut brodelte noch, als sie in der Garage aus dem Wagen stieg und wortlos an Esme und den anderen vorbeiging. Sie hatte jetzt sicherlich keine Lust, sich nun auch ausfragen zu lassen. "Ich habe Essen gekocht", hörte sie Esme lediglich rufen, ehe sie ihre Zimmertür ins Schloss knallte und sich zittrig vor Wut auf ihr Bett warf. Die Kartonagen standen noch immer unverändert an ihrem Platz und schrieen förmlich danach, endlich ausgepackt zu werden. Aber selbst für das hatte Sofia keine Kraft mehr. Alles was mit ihrem alten Leben verbunden war, lastete zu schwer auf ihrer Seele. Es klopfte plötzlich, als sie sich gerade mit dem Gesicht zur Wand gedreht hatte. "Nein", rief sie genervt, noch ehe sie wusste wer es überhaupt war. Schwere Schritte verrieten allerdings, dass es sich um einen der männlichen Mitbewohner handeln musste. "Hey Giftzwerg", grüßte Emmett und er ließ sich mit seinem vollem Körpergewicht auf der Matratze nieder. Unerwartet sank Sofia also ein und drehte sich entnervt zu ihm um. Sie hatte jetzt nicht die Lust auf einen seiner blöden, unlustigen Bemerkungen. Auch, wenn sie sich sonst ganz gerne mit ihm abgab. "Esme hat gekocht. Ich soll dich holen bevor ich die Chance habe dir alles wegzufuttern", animierte er und klopfte eindringlich aber leicht auf ihren Rücken ein. "Also kannst du jetzt bitte kommen? Ich habe Hunger"! Eigentlich war es unfassbar, dass sie mittlerweile mehr menschliches Essen in sich hineinschlangen als Sofia es tat. "Sag ihr, ich habe keinen Hunger", murrte sie und er schüttelte entschlossen mit dem Kopf. "Komm schon, es gibt selbstgemachte Pizza. Magst du wirklich keine Pizza"?! Sofia liebte Pizza, früher hatte sie oft mit ihrem Vater beim Lieferdienst bestellt, weil sie beide in der Küche eine absolute Katastrophe abgegeben hatten. Trotzdem war ihr nach dieser Sitzung der Appetit vergangen, Esme konnte sich dabei gerne bei Carlisle bedanken. "Man munkelt sogar, dass es noch Nachtisch gibt. Komm.jetzt.mit". Emmett sprang in seinem jugendlichen Übermut vom Bett und hob Sofias Bett leicht an, damit sie in der Schräge stand. Mit Nachtisch und solchen Scherzen hätte man sie früher einfach ködern können, nun jedoch badete sie noch immer in ihrer persönlichen Aggression gegen Carlisle und seine unsinnigen pädagogischen Maßnahmen. "Emmett, ich habe keine Lust. Kannst du jetzt bitte gehen"?
-"Nö", antwortete er schlicht und als er ihr Bett wieder in eine richtige Position gestellt hatte, zog er sie einfach ohne Mühe aus dem Bett und stellte sie auf die eigenen Füße.

"Ich zeig dir jetzt was", sprach er und griff ihr unter die Arme, damit er sie bewegen konnte wie eine Marionette, während er sie zum Spiegel zog. Sofia hatte ihm an Kraft nichts entgegenzusetzen, also ließ sie es über sich ergehen während er sich einen Spaß daraus machte, ihren Gesichtsausdruck zu verarschen. "Hallo, mein Name ist Sofia und ich habe schlechte Laune ", setzte er mit grässlich aufgesetzter Stimme an und wedelte dabei mit ihren Armen durch die Luft, während über Sofias Lippen noch kein einziges Lächeln zu sehen war. Er versuchte es tatsächlich zehn Minuten lang mit einer himmlischen Geduld, ehe sie einknickte und doch ganz kurz lächelte, weil er sich mittlerweile auch selbst auf den Arm nahm um sie irgendwie zu animieren. "Also kommt Prinzessin Sofia nun mit nach unten"?, fragte er wieder in normaler Stimmfarbe und sie nickte ergeben. Hatte sie schon einmal erwähnt, dass ihr hier wirklich nichts erspart blieb? "Endlich, ich verhungere gleich". Um zu verhindern das sie es sich noch anders überlegen konnte, nahm er sie einfach übermütig Huckepack und trug sie in galoppartigen Sprüngen die Treppe nach unten, entlockte ihr dabei tatsächlich erst ein pikiertes, dann belustigtes "Emmett, lass mich sofort runter", während ihre Mundwinkel sich doch ein ganz kleines bisschen nach oben verzogen. Er schien ihr Gewicht kaum zu bemerken, während er noch eine extra Runde ums Wohnzimmer hüpfte und sie in einer unvorsichtigen Bewegung leicht mit dem Kopf gegen seine Schulter stieß. Der Schmerz war nur gedämpft, trotzdem hielt sie sich reflexartig die Hand vor die Stirn. "Was tust du denn dort oben"?, hörte sie Emmett noch entsetzt aufrufen als er sie langsam auf den Boden gleiten ließ und sofort seine kalte Hand auf ihre Stirn legte. "Hast du dir weh getan? Du musst schon aufpassen", plapperte er weiter und bemerkte zu spät, dass Carlisle bereits am Türrahmen stand und ihn mit mahnenden Blicken beobachtete. Sofia hatte ihn noch gar nicht wahrgenommen. "Kann ich doch nichts dafür wenn sich deine Schulter anfühlt wie Beton", stritt sie ab und er grinste diese Tatsache mit falschen Behauptungen unter den Tisch, bevor sie noch etwas bemerken konnte. "Sind meine Muskeln, hab ewig trainiert um einen Körper aus Stahl zu bekommen", witzelte er und entlockte ihr damit schon wieder ein kleines Lächeln. Emmett hatte irgendeine ganz besonders läßige Ausstrahlung. "Und dann willst du Pizza essen, braucht du nicht eher viele Eiweiße?", meinte Sofia augenrollend und er nickte. "Heute mache ich eine Ausnahme, aber nur wenn du mir nicht alles wegfutterst. Kleine Mädchen wie du essen immer mehr als man ihnen zutraut".
"Erstens, bin ich nicht klein. Und zweitens habe ich gar keinen Hunger du Vielfraß", verteidigte sie sich und wandte sich zur Tür um, an welcher noch immer Carlisle lehnte und sie beobachtete. Das hatte ihr ja gerade noch gefehlt! Höchstwahrscheinlich suchte er wieder nach Futter für ihre nächste Therapiesitzung.

Mit rollenden Augen quetschte sie sich an ihm vorbei und nahm tatsächlich am Tisch Platz. Sie wollte Emmetts Mühen nicht vollkommen zerschlagen, auch wenn sie keine Lust auf Carlisle hatte. Vielleicht dokumentierte er ja beim nächsten Mal noch, dass sie ihre Gabel in der falschen Hand hielt. Sie traute ihm mittlerweile alles zu und obwohl sie die Mails gelesen hatte, bekam sie das Gefühl nicht los, dass er trotzdem mit ihr über sie sprach. Ganz generell brauchte sie natürlich auch einen Prellbock für ihr schlechtes Gefühl nach der heutigen Sitzung, aber das hatte sie selbst noch nicht eingesehen. "Gib mir deinen Teller, Liebes", hörte sie Esme sagen und widerwillig reichte sie ihr das weiße Porzellan über den Tisch. Hoffentlich würde sie ihr nicht zu viel auf den Teller laden, schon der Geruch lag ihr für den heutigen Tag zu schwer im Magen. "Nicht so viel", meckerte sie schon, als Esme ihr noch Salat neben das großzügige Pizzastück schaufelte und den Teller über den Tisch reichte. Erst jetzt fiel ihr auf, dass der Tisch nur für zwei Personen gedeckt war und verwundert sah sie in die Runde. "Ich hab mit den Kindern noch einen Termin", antwortete Esme als sie den fragenden Blick des Mädchens bemerkte. "Ich muss gleich los, Carlisle bleibt hier". Sofia wusste nicht, dass sie jagen gehen würden. "So spät noch"? Das konnte sie ihr doch nicht antun, nicht alleine mit...Carlisle. Esme strich ihr zum Abschied über den Rücken ehe auch sie in der Garage verschwand, in welcher die anderen schon warteten. Das konnte doch alles nicht wahr sein! Mit finsterem Blick beobachtete sie Carlisle, der mittlerweile schweigend am Tisch Platz genommen und ihr lächelnd einen guten Appetit wünschte. Er ließ sich nichts anmerken, sie jedoch schon. Deutlicher hätte sie ihm nicht klarmachen können, dass sie absolut keine Lust auf ihn hatte. Aber er ließ sich, wie sooft, nicht beirren. Das ließ ihre Laune wieder deutlich sinken. Unmotiviert stocherte sie auf dem Stück Pizza herum, als wäre es ein ekelerregendes Stück Müll. "Schmeckt es dir nicht"?, fragte er nach einer Weile, als er seinen Teller beinahe leer und sie noch keinen Bissen davon genommen hatte. "Hab keinen Hunger", antwortete sie knapp und lehnte sich schlussendlich im Stuhl zurück. Es würde nichts bringen, ihr schlug der Stress einfach immer sofort auf den Magen. Sicher war das sogar medizinisch erklärbar, aber ihr wollte ja nie jemand glauben. "Nicht schon wieder diese Diskussion, Sofia", hörte sie Carlisle seufzen, während er die Gabel beiseite legte und sich mit einer Serviette über den Mund putzte. Wann hörte dieses Mädchen endlich auf jede Mahlzeit zu kämpfen? Langsam aber sicher ermüdete es auch ihn.

"Hör zu, wir werden uns nicht schon wieder im Kreis drehen. Ich habe dir gestern erklärt wie wir das in Zukunft machen werden. Entweder du isst, oder wir verlängern deinen Hausarrest", erklärte er ruhig, wirkte dabei allerdings unnachgiebig streng. Im Moment war aber auch diese schlichte Warnung ziemlich triggernd für Sofia, die sich seit heute Nachmittag über ihren Pflegevater ärgerte. Nun setzte er noch das Sahnehäubchen auf den ganzen Haufen Scheiße, sie hatte wirklich genug davon ständig gemaßregelt und geführt zu werden. Aus Protest schob sie ihm den Teller quer über den Tisch, sie würde nun aus Prinzip nichts essen. Innerlich begannen ihre Sicherungen schon zu knistern. "Gut, dann bleibst du den Montag auch zuhause", begann Carlisle, nachdem er für einen kurzen Moment nach den richtigen Worten gesucht hatte. Sicherlich wollte er einer Konfrontation aus dem Weg gehen, konnte aber nicht vermeiden das sich Sofia an seinen Worten weiter aufschaukelte. Nach heutiger Bilanz hatte er heute einen ganz schlechten Stand bei seinem Pflegemädchen. "Mir egal", hörte er sie trotzen und seine Augen wanderten dabei kurz über ihre bockige Haltung. Sie wirkte nicht mehr gefasst genug, nun sachlich mit ihm zu diskutieren. Aber auch er wusste, dass er ihr solch ein Verhalten nicht durchgehen lassen durfte. Würde er immer und immer wieder Nachsicht zeigen, würde sie ihm irgendwann auf der Nase herumtanzen. Er orientierte sich an den Worten seiner Kollegin, als er die nächsten Worte betonte. "Wenn es dir egal ist, wirst du auch nicht zum turnen gehen. Das ist doch am Montag, oder"? Sein Blick suchte ihren während er spürte das er damit die Arena eröffnet hatte. Nun würde sie sich nicht mehr beschwichtigen lassen. "Wieso bist du immer so gemein"?, begann sie wütend und warf die Gabel aus der Hand, die sie bis eben noch in ihrer Hand gehalten hatte. Er rief sie nicht zur Ordnung, noch nicht. Vielleicht musste sie sich all das einmal von der Seele schimpfen. "Ich habe dich gestern gewarnt", erwiderte er schlicht. "Du willst immer alles bestimmen. Mein eigener Vater hätte mir das Training niemals verboten"!
-"Bei deinem eigenen Vater hast du dich wahrscheinlich auch nicht so benommen"! Oder sie hatte sich genauso benommen und niemals auch nur eine einzige Konsequenz daraus ziehen müssen. Aber darüber wollte er nicht urteilen. "Du hast noch die Chance, Sofia. Du kannst nicht immer die Mahlzeiten auslassen, wenn du Stress hast. Das ist weder gesund noch normal. Dein Körper braucht Energie in Form von Nahrung, entzieh ihm das nicht indem du dich in Traurigkeit stürzt".

Schon wieder dieses psychologisches Gerede! Sie konnte es nicht mehr hören! "HALT DIE KLAPPE", schrie sie nun und wirkte ziemlich dünnhäutig dabei, er hätte sie nach dem heutigen Tag einfach in Ruhe lassen sollen. "Beobachtest du jetzt wieder was du Dr. Bell petzen kannst"?
"Sofia, wenn es dir um die Email geht : Es ging nur um die Sache am Mittwoch, ich wollte Dr. Bell nur darauf vorbereiten. Anscheinend hast du auch seit diesem Tag wieder schlechte Laune", begann er und er ließ sich nicht einschüchtern von ihrer wütenden Aura. Es machte ihm auch nichts aus das sie schrie, auch wenn das erziehungstechnisch für ihn nur schwer zu akzeptieren war. "Ich habe schlechte Laune wegen DIR".
-"Nun, dass glaube ich nicht. Ich denke dir wächst alles über den Kopf". Augenrollen. Sie alle dachten sie kannten sie besser als sie sich selbst. "Du kannst ruhig zugeben das es dir seit Mittwoch nicht gut geht. Das ist in Ordnung".
"Mir geht es blendend", hielt sie stur dagegen und akzeptiere schon wieder aus Protest nicht, dass er eigentlich Recht hatte. Sie wollte ihm nicht die Genugtuung geben. "Und was ist dann mit deinen Armen passiert"?, fragte er direkt und starrte dabei direkt in ihre blauen Augen, die sich aus Schreck ein Stück weiteten. Nicht einmal Dr. Bell schien Geheimnisse für sich behalten zu können. Dachte denn wirklich jeder, er konnte über sie bestimmen wie er wollte? "Was soll mit meinen Armen sein"?, stellte sie sich dumm und sie nahm sich vor, niemals auch nur im Ansatz einzuknicken. Sie würde ihm das nicht zeigen. Und er war sich relativ sicher, dass sie sich nicht blutig verletzt haben konnte. Das hätten sie alle gerochen. "Du weißt was mit deinen Armen ist. Zeig sie mir".
"Nein", rief sie aus und sprang vom Stuhl, fühlte sich ertappt und verraten. Schon zum zweiten Mal an diesem Tag. "Ich will nur sehen ob wir sie verbinden müssen. Sei vernünftig, Mädchen", sprach er auf sie ein und erhob sich ebenfalls von seinem Stuhl. "NEIN", schrie sie wieder und ging mit eiligen Schritten in Richtung der Treppen. "Diese blöde Dr. Bell ist doch genauso blöd wie du. Ständig redet ihr über mich wenn ich nicht dabei bin! Ich gehe  nie wieder zu dieser komischen Psychotante", schrie sie weiter. "Was habt ihr heute besprochen was dich so aufreibt"? Carlisle wirkte sanft als er das fragte, aber sie ahnte das es nur Berechnung war. Sie hatte ein ganz falsches Bild von ihm. "DAS GEHT DICH NICHTS AN", brüllte sie sich nun den ganzen Frust von der Seele.  "Ich HASSE DICH"!

Noch ehe sie selbst den Sinn dieser Worte verstanden hatte, verhalten sie laut im Raum und schienen auf Carlisle zu wirken wie Giftpfeile. Aber sie konnte das nicht mehr zurückzunehmen, nicht ohne ihren Standpunkt ebenfalls aufzugeben. Ihr Atem stockte für einen kurzen Moment, ehe Carlisle den Blick vom Boden hob und mit einer Geste seines Kinns nach oben deutete. "Ich glaube, du brauchst ganz dringend eine Mütze Schlaf. Geh"!
Im Normalfall würde sie sich nun nicht wie ein kleines Kind ins Bett schicken lassen, gerade im Moment war sie allerdings froh darüber, dieser Situation so schnell wie möglich entkommen zu können. Mit einem letzten Blick auf Carlisle sprintete sie die Treppen nach oben und verbarrikadierte sich in ihrem Zimmer.
Für heute hatte sie definitiv genug!

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Soooo, die Beziehung zwischen Carlisle und Sofia scheint mittlerweile ziemlich verhärtet. Und wieder muss ich sagen: Ich könnte niemals so ruhig bleiben wie Carlisle :)
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