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Wendungen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
Carlisle Cullen Edward Anthony Masen Cullen Esme Cullen Jasper Whitlock Hale OC (Own Character) Rosalie Hale
02.01.2020
10.10.2020
85
279.809
30
Alle Kapitel
387 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
12.03.2020 2.732
 
Hallo ihr Lieben,
ich schicke euch sonnige Grüße aus Panama. Ich Fuchs habe schon nach dem ersten Tag Sonnenbrand bekommen (trotz Lichtschutzfaktor 50+ :D )
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel und ihr lasst mir wieder fleißig Feedback da :)
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Egal wie schwer der Start bei den Cullens auch gewesen sein mochte, sie hatte Carlisle noch nie so unentspannt gesehen wie jetzt. Seine sonst so freundliche Mimik hielt er zwar irgendwie oberflächlich aufrecht, doch Sofia meinte zu erkennen das da noch etwas anderes an ihm war. Etwas, was ihr Angst machte. Zwar war er sonst auch immer sehr von seinen Prinzipien überzeugt, hatte eine gewisse Strenge und Autorität aber er war immer nett und höflich gewesen. Zumeist auch sehr verständnisvoll. Doch wirklich wütend hatte sie ihn noch nie erlebt. Wut und Ärger...das war es was sie in dem sonst so seltenen Schatten in seinem Gesicht zu lesen glaubte. Ob er sauer auf sie war? Hatte sie etwas falsch gemacht? Unruhig verlagerte sie ihr Gewicht auf das andere Bein und wagte kaum zu atmen, während Mr. Lee sich aufgesetzt lächelnd zur Tür umwandte, nachdem er das Mädchen mit einem drohenden Blick nieder gestarrt hatte. "Aber Nein. Dr. Cullen, machen Sie sich keine Sorgen. Wir haben nur etwas über alte Zeiten geredet. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum sie weint. Nun beruhigen wir uns mal wieder, was Sofia?!", begann er schleimig und tätschelte gespielt mitleidsvoll den Rücken des Mädchens, die ihren Blick starr auf Carlisle legte. Er schien zu verstehen, selbst ohne Erklärung. Sie wusste ja selbst nicht warum sie ihm nicht einfach erzählte was passiert war. Aus Scham vielleicht, aus Angst? Was würde passieren, wenn sie ihre Kette nie wieder bekommen würde? Und die noch viel größere Frage war: Was würde passieren, wenn sie ihm die 5000 Dollar nicht geben könnte? Sie war viel zu jung, viel zu unerfahren als das sie verstehen konnte das er sie hinters Licht führte und ausnutzte. Für sie zählte nur, dass sie ihm das Geld niemals einfach so zurückzahlen könnte und die Cullens zu fragen erschien ihr unmöglich. Davor würde sie lieber einfach in der Versenkung verschwinden und nie wieder auftauchen. Sie wollte Carlisle und Esme mit ihren Geldsorgen nicht belasten.

"Sie wissen also nicht warum sie weint", wiederholte Carlisle rau und seine Augen legten sich nun auf seine Pflegetochter, die unter seinem Blick am liebsten im Erdboden versunken wäre. Sie verstand seinen Stimmungsumschwung nicht, war sie denn Schuld? "Es muss wohl alles ein wenig viel für das Mädchen sein", wich Mr. Lee aus und zuckte mit den Schultern, ehe er endlich einen Schritt von ihr abtrat und sich stattdessen Carlisle zuwandte, der mittlerweile erbarmungslos die Arme vor der Brust verschränkt hatte. Um sich nicht zu verraten blieb er stumm, doch er hatte gehört was dieser Mann zu seiner Ziehtochter gesagt hatte und es machte ihn innerlich unfassbar wütend, dass er dieses junge Mädchen zusätzlich zu ihrem Kummer derart unter Druck setzen musste. Das er sie ansah, als wäre sie Frischfleisch. In seinen Augen gehörte dieser Mann nicht in die Nähe von Kindern und Jugendlichen, seine Neigungen stießen ihm übel auf und machten Mr. Lee furchtbar unberechenbar. "Teenager haben doch ständig solche Phasen. Sie sind bockig und unkooperativ. Und dann heulen sie, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Sie werden das sicher kennen". Abwegig zuckte er mit den Schultern, während Sofia mittlerweile seine Hand mit ihren Blicken fixierte, in welcher er das Kettchen zurückhielt. Das war ihres! Ohne es wirklich zu wollen, schluchzte sie plötzlich hilflos auf und spürte die Blicke der Männer auf ihr brennen. Immer wenn sie dachte eine Baustelle hinter sich gelassen zu haben, eröffnete sich ein neues Problem. Sie sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. "Komm her, Liebes", durchbrach Carlisle Stimme die Stille und er streckte fordernd den Arm nach ihr aus, um seine Aufforderung gestisch zu unterstreichen. Er machte aber auch nicht den Eindruck, als würde er nun darüber diskutieren und ein wenig furchteinflößend war der wütende Carlisle ja schon. Langsam setzten sich ihre Füße in Bewegung und sie blieb erst stehen, als sie direkt vor ihrem Pflegevater angekommen war. Unsicher sah sie an ihm hoch, versuchte etwas in seinen Augen zu lesen, erkannte jedoch nichts. Seine Aura erschien ihr schleierhaft. "Wieso zeigst du Esme nicht noch etwas die Umgebung? Sie muss unten am Auto sein", meinte er und sie schüttelte langsam den Kopf. Sie würde hier nicht gehen, ehe die Kette wieder in ihrer Hand lag. "Aber meine Kette", unterbrach sie ihn und wandte sich fordernd zu Mr. Lee um, der gereizt davon für einen kurzen Moment die Augen schloss und sich dann für eine Ausrede entschied. "Wenn ich sie noch finde, kann ich sie dir ja per Post zusenden lassen. Ich kann aber nichts versprechen", meinte er und ein besonders intensiver Blick bohrte sich in ihre blauen Augen. Eine Drohung? Bestimmt! “Sie meint die Kette in Ihrer Hand"?, schaltete sich nun Carlisle ein, der sich nun doch dazu entschieden hatte etwas mehr Preis zu geben als vielleicht gut für sie alle war. Manchmal, sehr selten allerdings, machte auch ihn die Wut unvorsichtig. Betont charmant lächelte er gezwungen und deutete auf die Tür. "Ich will ehrlich zu Ihnen sein, Mr. Lee. Ich habe teilweise gehört was Sie zu Sofia gesagt haben. Ich hätte gerne Belege dafür, dass Mietrückstände vorherrschen. Falls es so sein sollte, werde ich diese gerne begleichen. Das Mädchen hat damit allerdings nichts zu tun und wird es auch in Zukunft nicht", erklärte er ruhig und halbwegs besonnen und deutete abermals auf die geschlossene Faust des anderen Mannes. "Deswegen ist es auch nicht nötig die Kette zu behalten, die sie ihr unerlaubt entwendet haben“. Nun war es raus! Alle im Raum hielten den Atem an, ehe Mr. Lee sich aus seiner Starre regte. DAMIT hatte er anscheinend nicht gerechnet. „Dr. Cullen, da müssen sie etwas falsch verstanden haben. Die Kette gilt lediglich als Pfand bis sich die Mietrückstände behoben haben. Ich brauche auch meine Sicherheiten“, rechtfertigte er sich und zuckte mit den Schultern, während Carlisle so aussah als würde er ihm jeden Moment an die Gurgel springen. Sofia hatte ihn nie so emotional wahrgenommen, zumindest nicht in die negative Richtung. Umso mehr war sie davon beeindruckt…auch im negativen Sinne.

"Geh zum Auto, Sofia", sagte da Carlisle plötzlich und hob ihr mit einer Hand die Tür auf, sie würde hier allerdings nicht ohne ihre Kette gehen. Niemals! "Aber meine Kette", protestierte sie traurig und er schüttelte unwirsch den Kopf, er würde nun sicher nicht mit ihr darüber diskutieren. "Nach unten mit dir.Sofort"! In seinem Ton lag soviel Schärfe, dass das Mädchen automatisch den Kopf einzog und mit einem letzten Blick auf ihren alten Vermieter das Zimmer verlies. Das war gemein! Um die Ecke blieb sie stehen und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, verstand denn niemand das diese Kette einen Wert für sie hatte?! "SO reden Sie mit einem traumatisierten Kind"?!, ertönte Mr. Lees verärgerte Stimme, höchstwahrscheinlich suchte er nach Argumenten, um von der eigentlichen Tatsache abzulenken. Aber diese Diskussion sollte Sofia nicht mehr mitbekommen, Esme stand plötzlich in der Tür und trug eine verstehende Mimik im Gesicht, die Sofia nicht so ganz nachvollziehen konnte. Protestierend schob Esme sie aus der Wohnung, das Treppenhaus hinunter bis hin zum Auto. "Das ist gemein", war Sofias letztes Argument, ehe sie sich auf die Rückbank verkrümelte und nicht einmal mehr in der Lage war zu weinen, weil sie so furchtbar wütend auf einfach alle war. Wieso durfte sie nicht wissen, was sie da oben sprachen?! Wieso wurde sie immer wie ein kleines Kind behandelt?! Um Esmes aufmunternde Worte zu ignorieren, schlug sie betont laut die Autotür zu und drehte ihr den Rücken zu. Irgendjemand musste schließlich auch IHRE schlechte Laune deswegen aushalten müssen.
Es dauerte in etwa zehn Minuten bis Carlisle aus dem Haus kam, doch anstatt sich ans Steuer zu setzen, flüsterte er mit Esme und genau jetzt verfluchte Sofia sich selbst, dass sie die Autotür zugemacht hatte. Carlisle würde ihr sicher nicht erzählen was er oben besprochen hatte und ehrlicherweise wollte sie ihn auch nicht fragen. Seine Stimmung war so furchtbar ungewohnt, dass sie ihn lieber nicht zusätzlich mit Fragen nerven wollte. Zu ihrer Überraschung war es Carlisle selbst, der plötzlich die hintere Tür öffnete und sich neben sie auf die Rückbank setzte. Sein eindringlicher Blick brannte sich tief in ihre blauen Augen, während sie ihn ansah als würde er direkt vom Mars kommen.

"Hör mir jetzt ganz genau zu", kam er ihrem fragenden Blick zuvor und er stützte einen seiner langen Arme am Vordersitz ab, um sich ihr besser zuwenden zu können. Er benahm sich heute wirklich seltsam! "Hat Mr. Lee jemals etwas mit dir gemacht, was du nicht mochtest"?, fragte er weiter und schien gar nicht um den heißen Brei herumreden zu wollen. Seine eiserne Entschlossenheit war wahrlich einschüchternd. "Hat er dich zu etwas gedrängt"? Verwirrt runzelte Sofia die Stirn, fragte Carlisle da wirklich nach Dingen wie...NEIN!
Sofort unterband sie diesen Gedanken wieder, sie bildete sich das ein, oder?! "Sofia, kannst du bitte einmal das beantworten was ich dich frage"?! Seine Stimme wurde strenger und Sofia auf dem Sitz immer kleiner. Was hatte sie ihm denn getan das er nun so genervt von ihr war? Automatisch begann sie den Fehler bei sich zu suchen und anstatt ihm auf diese absurde Frage zu antworten, suchte ihre Hand ganz automatisch nach dem Türgriff auf ihrer Seite. Sie fühlte sich von ihm merkwürdig bedrängt und ihre Kette hatte sie auch nicht bekommen. Doch Carlisle war schneller! Mit einer flinken Bewegung griff er nach ihrem Handgelenk und hielt es im eisernen Griff fest, während er noch ein Stückchen näher rückte und Sofia sich erschrocken gegen seinen Griff lehnte. "Lass mich los"!, begann sie zugleich zu zetern und versuchte seine Hand mit ihrer freien wegzuschieben, doch er schnappte sich in einer geschickten Bewegung auch ihr zweites Handgelenk und hielt es fest. "Sofia, beantworte mir einfach meine Frage. Hat Mr. Lee dich jemals angerührt? Dann sage es mir jetzt. Es ist der passende Zeitpunkt mir das zu sagen", sprach er scheinbar unbeeindruckt auf sie ein und setzte sie mit seiner Art furchtbar unter Druck. Sie hasste es so bedrängt zu werden! Ohne es wirklich zu bemerken liefen ihr die Tränen über das Gesicht und nahmen ihr die klare Sicht. Mr. Lee war schon lange mit ihrem Vater befreundet gewesen und obwohl sie ihn nicht leiden konnte, hatte sie immer akzeptiert das er ab und zu für ein Bier zu ihnen gekommen war, während die Männer den Fernseher mit Fußball belegt hatten. Angerührt hatte er sie nie, aber seine anrüchigen Blicke hatte sie dennoch bemerkt und die teils unangebrachten Kommentare. Ihrem Vater hatte sie nie etwas davon erzählt, weil er ihre Freundschaft nicht zerstören wollte und es war schlussendlich auch nie etwas passiert. Sie hatte ja keine Ahnung, was er ihrem Vater heimlich für Angebote gemacht hatte, als er viel zu viel Bier getrunken hatte. Sie wusste auch nicht, warum Carlisle das plötzlich so wichtig war. Generell verstand sie das Problem nicht. "Hat er dich angefasst"?, wiederholte Carlisle eindringlich, als wäre sie geistig nicht ganz auf der Höhe und zur Unterstützung seiner Aufforderung verstärkte er den Druck auf ihren Handgelenken minimal, was Sofia trotzdem empfindlich dagegen ankämpfen ließ. Sie hatte ihm an Stärke rein gar nichts entgegenzusetzen. "Nur heute", antwortete sie also damit er Ruhe gab und wich seinem Blick aus, der an Eindringlichkeit  nicht abnahm. Was wollte er denn noch? "Warum bist du denn jetzt sauer auf mich"?!, schluchzte sie aufgelöst und ihr Protest wurde langsam weniger, die Kraft schwand. "Ich verstehe das gar nicht. Ich habe doch gar nichts gemacht".

Mit dieser Reaktion schien Carlisle nicht gerechnet zu haben. Seine Miene veränderte sich zu einer fragenden Maske und obwohl er ihre Handgelenke nicht sofort freigab, lockerte sich sein Griff etwas. "Carlisle", ertönte da plötzlich Esmes Stimme und sie klang mahnend dabei, während sie die weinende Sofia mit wachsamen Blicken musterte. Sie wusste, dass ihr Mann sie zu sehr unter Druck setzte und damit rein gar nichts bei ihr erreichte. Auch, wenn er es nur gut mit ihr meinte. Heute war seine wilde Entschlossenheit nicht angebracht.
Als hätte er sich an ihr verbrannt ließ er sie los und er lehnte sich etwas zurück, um ihr die nötige Freiheit zu geben sich wieder zu beruhigen. "Komme gleich wieder", meinte er und verschwand nochmals im Wohnhaus. Durch ihren Tränenschleier sah sie ihm nach, ehe sie den Blick senkte und die Arme um sich schlang als müsste sie sich selbst beruhigen. Sie mochte dieses Gefühl nicht, wenn jemand unbegründet wütend auf sie war. "Beruhige dich bitte wieder", ertönte Esmes Stimme, die die ganze Zeit neben dem Auto gestanden und der Situation gelauscht hatte. In einer fließenden Bewegung setzte sie sich nun wieder auf die Rückbank und legte vorsichtig einen Arm um sie, was Sofia stumm zuließ. "Aber wieso ist er böse auf mich"?, schluchzte Sofia leise auf und ihre Finger strichen über ihre Handgelenke. Carlisle kühle Finger schienen auf ihrer Haut nachzubrennen. "Er ist nicht böse auf dich, Liebes. Es stört ihn, was Mr. Lee zu dir gesagt hat. Das war nicht nett und schon passiv kriminell", flüsterte Esme und strich ihr vorsichtig die Tränen aus dem Gesicht. Sie ahnte das solche Kommentare nicht zum ersten Mal geschehen sein mussten, doch sie fragte nicht noch einmal nach, Sofia damit heute zusätzlich zu belasten war der falsche Weg. Carlisle würde sich früher oder später auch bei ihr entschuldigen, wenn er sich beruhigt hatte. Er war in solchen Dingen sehr reflektiert und im Grunde hatte er sie nur unter Druck gesetzt, um so schnell wie möglich Maßnahmen zu ergreifen. "Mach dir keine Sorgen, mhm"?, ertönte ihre Stimme wieder im beruhigenden Mantra. "Du hast das heute ganz toll gemacht. Ich bin stolz auf dich, Schätzchen". Esme hatte ein Händchen dafür, ihre Pflegetochter zu beruhigen, sie mochte sie wirklich. "Und meine Kette"?, fragte Sofia bestimmt zum dritten Mal am heutigen Tag, doch darauf hatte Esme auch keine sichere Antwort. "Carlisle wird das schon regeln".

Das war ihr zu wage. Traurig wandte sie sich schlussendlich ab und lehnte den Kopf gegen die Fensterscheibe, ignorierte die Tatsache das sich Carlisle nach ein paar Minuten ans Steuer setzte und Esme schwermütig wieder auf den Beifahrerplatz wechselte. Sie wollte nichts mehr wissen, diese Kette war ihr so wichtig gewesen und Mr. Lee hatte sie ihr einfach weggenommen. Warum hatte sie nicht einfach so viel Geld wie die Cullens? Dann könnte sie ihm die 5000 Dollar geben und er würde sie endgültig in Ruhe lassen. Nach Geld fragen wollte sie allerdings auch nicht, es war ihr unangenehm. Als Carlisle den Wagen aus der Straße lenkte, warf Sofia einen letzten Blick auf ihr altes zuhause, fühlte plötzlich wieder einen Stich und schloss schmerzerfüllt die Augen. Das wars! Sie würde nie mehr zurückkommen können.
Es verstrichen einige Minuten, in welchen nur Sofias leises weinen zu hören war und das regelmäßige Summen des Motors, sie hatte auch nicht sonderlich Lust sich weiterhin zu unterhalten. Bei den Cullens würde sie sich einfach ins Bett verkrümeln und den ganzen Tag in Selbstmitleid baden. Sie hatte genug für heute. "Vielleicht solltest du mit Dr. Bell über heute sprechen", warf Carlisle plötzlich ein und er schien noch immer nicht der Alte zu sein. Es war gemein von ihm, ihr plötzlich damit zu kommen. Sie hatte sicherlich keine Lust wieder mit Dr. Bell zu sprechen und im Grunde hatte sie tatsächlich gehofft, dass es bei diesem einzelnen Termin bleiben würde. "Ich gehe nicht mehr zu Dr. Bell", warf sie kratzbürstig zurück und konnte genau beobachten, wie Carlisle betont langsam ausatmete. "Du wirst", war seine schlichte strenge Antwort und es war Esme, die ihm diesmal beruhigend die Hand auf den Oberarm legte, während Sofia stumm und bockig den Kopf schüttelte. Keine zehn Pferde würden sie am Freitag wieder zu dieser Psychologin bringen.

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Carlisle war in diesem Kapitel ja anders als sonst, meint ihr er entschuldigt sich noch bei Sofia? Und denkt ihr, er hat ihre Kette?
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