Hör meinen Glitzer ... Moments of our life pt.2

GeschichteHumor / P16
Han / Han Jisung I.N / Yang Jeongin Lee Know / Lee Minho
01.01.2020
31.03.2020
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01.01.2020 2.340
 
Hallo :D

Wie bei "Moments of our life … die niemanden jucken" (die ursprüngliche Geschichte von vor paar Jahren) dachte ich (NiliaTia) mir, dass es wieder Zeit wird für Kurzgeschichten, wo man sich vorstellt, dass sowas K-Pop Idols passieren würde.
Die kurze Version der Geschichte wird es wieder auf Wattpad geben unter demselben Namen.

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An einem Silvesterabend lag ich gemütlich herum. Ich war allein, aber das machte mir nichts aus. Es war schön warm. Doch auf einmal erhob sich etwas, was mich irritierte. Wieso erhob es sich? Es war so gemütlich. Als es zum Fenster ging, wurde es mir zu bunt. Während es das Fenster aufmachte, rieb ich mich in die Haut der Person wie Schleifpapier. Das führte natürlich dazu, dass es juckte. „Hört meinen Glitzer!“, hörte ich Hyunjin grinsend sagen, bevor er sich daran machte, mich zu kratzen. Seine Finger stachen besonders gegen meine Glitzernähten. Ok, ok, ich werde schon nicht mehr jucken. Ich hatte meine Lektion gelernt. Das tat weh.

Hyunjin machte sich schließlich auf den Weg zur Küche. Heute war Jongups Schwester zu Besuch, wie er feststellen konnte, als er den Raum betrat. Hyunjin machte sich etwas Kleines zu Essen, während er dem Gespräch von Jongup und seiner Schwester nebenbei zuhörte.
„Wo komm ich vor?“, fragte sie ungeduldig. Jongup hatte ihr anscheinend von seiner Geschichte „Moments of our life … die niemanden jucken“ erzählt, wo seine Schwester auch vorkam. Hyunjin hatte die Geschichte ebenso gelesen. Die längere Version war definitiv besser.
„Les es“, lachte Jongup nur. Hyunjin merkte, dass der andere damit vertuschte, dass er es selbst gar nicht mehr wusste, aber ließ es diesmal unkommentiert. Seine Schwester las weiter, doch stoppte sie nach kurzer Zeit wieder. „Ja, les es“, sagte sie, woraufhin sie grinsend ihr Handy umdrehte. Da erinnerte sich Hyunjin daran, dass es in dem Text genauso eine Stelle gab, wo genau das stand, was er soeben gesagt hatte. Das musste seine Schwester ihm gezeigt haben. Diese Vermutung bestätigte sich, als sie kurz lachten. „So wie die Lehrer irgendwann … JA, les es! Man merkt, dass manches gleich bleibt“, erwiderte sie und musste selbst darüber grinsen.
Danach las seine Schwester weiter und Jongup kuckte durch die Gegend, während Hyunjin sich auf sein Essen konzentrierte. „Netter Glitzeranzug“, gab Jongup von sich, als ich mich umdrehte und bereits bei der Tür angelangt war. Hyunjin lehnte sich graziös gegen die Tür. „Nicht wahr? Zum Glück juckt er nicht so viel“, meinte er.
Ich hatte doch gesagt, dass ich es nicht nochmal mache.

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Minho PoV

An einem Wochenende vor Silvester hatte Changbin zu sich nach Hause eingeladen, nachdem sich unsere bunte Gruppe treffen wollte, aber niemand wusste, wohin wir gehen sollten.
Als ich ankam, war Chan jedenfalls bereits da. Nachdem er wissen wollte, wie sich Changbins Zimmer verändert hatte, befand er sich dort. Changbin und ich holten ihn aus dem Zimmer ab und gingen ins Wohnzimmer.
In der Ecke fiel direkt der Weihnachtsbaum in den Blick, der hell erleuchtet war. Er brannte jetzt nicht lichterloh, aber er war dennoch hell durch die Lichterkette und es kam mir so vor, als würde er funkeln. „Oh, das ist aber ein schöner Baum“, gab Chan sogleich seine Bewunderung kund. „Kennt ihr den Brauch von Baumloben?“, fuhr er fort. In dem Moment machte Changbin aufs Küchenfenster hinter uns aufmerksam, wo man die Köpfe von Mingi und Woojin sehen konnte. Die Küche war mit dem Wohnzimmer verbunden, weswegen man gut sehen konnte, wer am Haus vorbei lief. Sie hatten uns jedoch nicht gesehen.
Daraufhin begab sich Changbin zur Tür, und mir wurde die offenstehende Frage überlassen, die ich mit einem verwirrten „Nein?“ beantwortete. Ich war mir nicht sicher, ob man das kennen sollte oder nicht. „Wenn man einen Baum lobt, wird demjenigen ein Schnaps oder so ausgegeben“, erklärte Chan. Danach kam Woojin zu uns ins Wohnzimmer, der ebenso gefragt wurde, ob er diesen Bauch des „Baumlobens“ kennt. Doch er wusste es auch nicht und war genauso verwirrt wie ich vorhin. So erklärte Chan ihm den Brauch. „Oh! Das ist aber ein schöner Baum!“, lobte Woojin bisschen lauter und hielt eine Hand an seinen Mund, damit es in Richtung Küche besser zu hören war. Changbin lief in der Küche umher und stoppte kurz, als er es hörte, um uns mit einem neutralen Gesichtsausdruck anzukucken. Es herrschte eine kurze Stille. „Tee?“, fragte Changbin daraufhin und hielt grinsend eine Teekanne hoch. „Wirst wohl nichts Alkoholisches bekommen“, meinte ich nur schnippisch. Das ließ Chan mit einem Schulterzucken so stehen und begab sich mit Woojin in die Küche für den Tee.
Ich beobachtete das Geschehen von meiner Position neben dem Weihnachtsbaum aus bis ich bei einem anderen Fenster sah, dass Hwanwoong und Jeongin ankamen. Ich verkündete den anderen ihr Erscheinen, woraufhin alle versuchten die beiden zu entdecken. Chan, Woojin und Mingi standen zwischen den Fenstern und kamen nicht rechtzeitig zu den Fenstern. Changbin schlich sich in der Zeit zur Tür, ohne dass es die anderen bemerkten. „Woher weißt du das?“, wollte Mingi wissen. „Tja … vor dir steht Wahrsager Minho“, erwiderte ich, während Jeongin und Hwanwoong hereinstürmten.
Schließlich saßen wir an einem Tisch und verteilten Plätzchen auf diesem. Wir begannen bereits sie zu essen, als Hwanwoong noch welche aus seinem Rucksack holte. Währenddessen sah ich wie Jeongin ein Plätzchen aß, das wir zusammen gemacht hatten und goldene Menschchen als Verzierung drauf hatte. Ich fing an zu grinsen, weswegen Jeongin mich verwirrt ankuckte. „Weißt du noch, wie wir diese Plätzchen dekoriert hatten und ich gefragt hatte, was das eigentlich für hässliche Menschen sind?“, fragte ich ihn, ob er sich daran erinnert. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir die volle Aufmerksamkeit und die anderen wollten wohl auch die Geschichte hören. „Ja, und ich meinte nur, dass das wohl Lebkuchenmenschen sein sollen“, sagte er und musste bei den Gedanken grinsen. „Dann gab ich auch noch so ein intelligentes ‚Oh‘ von mir“, erinnerte ich mich an das weitere Gespräch. Ein amüsiertes Glucksen ging durch die Runde. „So nett bist du also zu deinen Plätzchen“, stellte Chan fest. „Man spürt die Liebe“, fügte Woojin hinzu und fasste sich theatralisch an sein Herz. Dennoch schmeckte es jedem, also war Jeongins Liebe ausreichend oder es brauchte auch ein gewisses Maß an dieser Art Nettigkeit.
Mittlerweile hatte Hwanwoong Rumkugeln ausgepackt und jeder hatte eine probiert. Nachdem ich Hwanwoong und seine Rumkugeln länger kannte, wollte ich keine probieren. Es war zwar nur Rum-Aroma, aber es traf nicht meinen Geschmack. „Willst du keine probieren?“, fragte mich Hwanwoong trotzdem. „Was?“, fragte ich mit einem bedrohlichen Unterton. Jeongin schaute Hwanwoong ebenso an, als ob er es nicht fassen könnte, dass er das gerade gefragt hatte. Unbeirrt antwortete Hwanwoong, dass er die Rumkugeln meinte. Gleichzeitig biss er in eine hinein, die sich halbierte und die eine Hälfte herunter fiel. Der Schock davon war ihm anzusehen, da er damit nicht gerechnet hatte. Erstmal folgte ein Lachen darauf von uns allen. „Tja, das kommt davon. Du weißt, dass ich keine mag“, kommentierte ich.

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Heute war ich bei Jeongin zu Hause, wie sonst auch in letzter Zeit. Ich war bereits so oft dort, sodass wir gar nichts spezielles mehr machten. Früher freute er sich besonders, wenn ich zu ihm kam, doch mittlerweile setzten wir uns nur in seine Küche, aßen etwas und saßen vor unseren Handys, wenn wir nicht kurz miteinander sprachen.
So redeten wir über dies und das. Währenddessen schaute ich ab und zu auf mein Handy und versuchte mit Jisung zu schreiben. Doch er gab ganze Zeit nur kurze Antworten, was mich wirklich nervte. Daraufhin beschwerte ich mich bei Jeongin über Jisung, der sich nicht viel dabei dachte und mit den Schultern zuckte, bevor er sich wieder seinem Handy widmete. Ich starrte nur vor mich hin und dachte darüber nach, was mit den Leuten heute los war, dass sie mir so wenig Aufmerksamkeit gaben. Bei meinem Gedankengang bemerkte ich erst nicht, dass Woojin den Raum betrat. Er schaute mich an, weswegen ich dachte, dass ich ihm auch vom Geschehenen berichten konnte, weil er sonst auch immer wissen wollte, was los war. Mir kam es auch vor, als hätte ich einen nicht so amüsierten Gesichtsausdruck. „Ich bin gerade getriggered von Jisung“, fing ich an. „Ja, das kann ich zu Abend essen“, meinte Woojin und ging fröhlich wieder aus dem Raum.
Das war gerade nicht passiert! Völlig genervt und geschockt von der Welt saß ich da. „Voll ignoriert“, kommentierte Jeongin das Ganze und fing an zu lachen. „Irgendwie komm ich mir heute vor, wie im falschen Film. Wie komm ich nur wieder raus?“, wollte ich wissen und verkniff mir so zu tun, als müsste ich weinen. „Durch die Tür“, überlegte Jeongin laut, während er auf sein Handy kuckte. „Da ist die Tür!“, fuhr er mit einer kräftigeren Stimme fort, als er aufschaute und auf die Tür zeigte. Schön, dass er es so unkompliziert sah. „Wenn es so einfach wäre“, seufzte ich und grinste ihn an.

Später öffnete ich meine Haustür und erblickte meine Katzen. Eine kam mir direkt entgegen und schlich um mich herum, um sich bei mir einzuschleimen. Die andere Katze kam langsam hinterher getrottet und die andere lag unbeeindruckt auf dem Boden.
„Ich heiße Doongie und ich schleime mich ein, um Essen zu bekommen“, sagte ich, während ich diesen Schleimer streichelte. „Ich heiße Soonie und ich möchte auch was“, meinte ich in einer anderen Stimme und streichelte die Katze, die bei mir nun ankam. „Ich heiße Dori und ich will noch schlafen. Ich musste in der Nacht zu viel kämpfen“, sagte ich mit einer anderen Stimme und kuckte die schlafende Katze kurz an, bevor ich mit einem Lächeln in die Küche verschwand, gefolgt von Soonie und Doongie. Während ich meinen Babys ihr Futter gab, merkte ich, dass ich wohl zu viel die Eiskönigin angekuckt hatte und mir Olaf mit „Hallo, ich bin Olaf und ich liebe Umarmungen“ zu sehr im Kopf hatte … oder ich sprach aus Prinzip für meinen Katzen. Jetzt war ich mir doch nicht mehr so sicher, was es war.

Am Vormittag klingelte es an meiner Tür. Als ich sie öffnete, erblickte ich Jeongin. Ich sah ihn verwirrt an. Ich dachte, ich würde später bei ihm wieder vorbei kucken. „Hey! Chan kam vorhin zu uns. Ich wollte sie lieber zusammen alleine lassen“, kam sogleich von ihm herausgesprudelt. Ich warf Jeongin einen wissenden Blick zu bei dem Gedanken, wieso er sie wohl allein lassen wollte. „Nein! So war das nicht gemeint!“, erwiderte er, nachdem er meinen Blick verstand. „Obwohl … ich weiß ja nicht, was sie machen“, murmelte er kleinlaut. Während Jeongin so abgelenkt von seinen Gedanken war, nutzte ich das und zog ihn ins Haus rein.
„Backen wir wieder Plätzchen?“, wollte er wissen und war wieder ganz fröhlich. Das hätte ich heute ursprünglich nicht geplant, aber nachdem er da war, machten wir uns ans Werk und machten Kokosmakronen. Anfangs fragte Jeongin, ob wir genug Oblaten hatten. Es folgte ein Blickwechsel vom Teig zu den Oblaten. Ich meinte, dass wir natürlich genug hatten. Ich hätte eher befürchtet, dass wir zu wenig Teig für all die Oblaten hätten. Mit der Zeit schien sich meine Befürchtung zu bestätigen, was ich Jeongin auch mitteilte. „Das war, was ich meinte mit ‚Sind es genug?‘ “, erklärte er sich. „Ist aber nicht das Gleiche“, erwiderte ich schnippisch. „Man kann nicht zu viele Sorten haben“, kam auf einmal von Seungmin, der gerade die Küche betrat. Kurz blieb sein Blick auf uns, bevor er etwas anderes in dem Raum suchte. „Was für zu viele Sorten“, fragten Jeongin und ich synchron und beide total verwirrt. Daraufhin lachten wir kurz. Daran merkte man, dass wir in letzter Zeit zu viel Zeit miteinander verbrachten. „Man kann nicht genug Plätzchen Sorten haben“, erklärte Seungmin weiter. Jeongin schaute wieder verwirrt zu Seungmin, während ich nur irritiert meine Augenbrauen zusammendrückte. Wie kam er jetzt auf Sorten? „Es ging um Oblaten“, sprach ich die Gedanken von mir und Jeongin aus, in einem „Was-willst-du-eigentlich?“-Ton. Ohne ein weiteres Wort ging Seungmin aus der Küche raus und ließ uns verwirrt mit unseren Plätzchen zurück.

Später holte ich mein Handy raus, um Jisung „Na, hast du morgen was vor?“ zu schreiben. „Nein?“ wurde mir fast sofort geantwortet. „Dann hol ich dich morgen um 17 ab ;)“, schrieb ich ihm zurück. „Das ist ein Date! O.O“, stellte er fest. Ich legte grinsend mein Handy weg. Wenn er wüsste, was auf ihn zukommen würde.
So überraschte ich Jisung, da er nicht wusste, was ich vor hatte, indem ich ihn mit mir in Die Eiskönigin 2 rein zog. Als er merkte, was es war, freute er sich besonders, auch wenn er versuchen musste nicht alles rauszulassen, um nicht die ganze Aufmerksamkeit vom gesamten Kinosaal zu bekommen.
Nach dem Film schaute ich rüber, um zu sehen, wie es Jisung ging. „Ich hab nicht geweint, du hast geweint“, meinte er und starrte weiterhin auf den Bildschirm. Dadurch verpasste er meinen geschockten Gesichtsausdruck. Mich verrät er, aber zu seinen eigenen Tränen stand er nicht. Ich ließ das mal so stehen und lachte nur.

Schließlich verließen wir Kino und waren auf dem Weg zu Jisung. „Ich hab geträumt, dass du mich eingeladen hast als Frühstück zum Asia Restaurant zu gehen“, fing Jisung auf einmal an. „Wäre irgendwie zu früh, find ich“, grinste ich. Zum Mittagessen wäre es wahrscheinlicher, dass ich das machen würde.
„Ich sagte, ich will Schnitzel“, meinte er, woraufhin wir beide anfingen zu lachen. Das hätte es voll gebracht, wenn man dafür zum Asiaten gehen würde. „Denn bruh … BEI MIR IM KÜHLSCHRANK IST SCHNITZEL“, erklärte er lautstark, nachdem er mit Lachen fertig war. Danach meinte, er ich sollte raten, was er gleich machen werde, was nicht mal notwendig war, da es sowas von klar war. Trotzdem hatte ich auf einmal Hunger auf Nudeln deswegen, was ich ihm noch lachend, wegen dem vorherigen, mitteilte. „Von wo kommen die Nudeln jetzt?!“, schrie er lachend. Die kamen von seinem Schnitzel und meinem Mittagessen. Das Gespräch machte mich einfach hungrig. Wenn es jetzt bei ihm nichts zu Essen geben würde, wäre das wirklich nicht in Ordnung.


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So, ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen :D
Es wird wieder versucht monatlich hochzuladen.

Bis dann …
LG NiliaTia (♡˙︶˙♡)
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