Silberschwarz

OneshotRomanze, Freundschaft / P12 Slash
Kuroh Yatogami Miyabi Ameno / Neko Yashiro Isana
01.01.2020
21.01.2020
3
2.154
3
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
01.01.2020 448
 
„Kann ich es essen? Sag, kann ich es essen?“, hüpfte Neko aufgeregt um das Paket herum, dass zum Auftauen auf der kleinen Küchenzeile lag.
„Nein, noch nicht“, sagte ich ruhig, während ich versuchte sie ein klein wenig zurückzuhalten.
„Aber ich will es essen, ich habe Hunger Kuroh! Es riecht lecker und ich werde alles aufessen“, sie machte mit ihren Händen Bewegungen, als würde sie sich etwas in den Mund stecken, „Jamm, jamm, jamm.“
„Neko“, schüttelte ich den Kopf, „Wenn du das jetzt isst, dann wirst du Bauchschmerzen bekommen.“
„Aber das Essen hat Shiro gebracht und Shiro gibt mir nichts, wovon ich Bauchweh bekomme. Nekos‘ Shiro ist ein guter Shiro!“
„Das weiß ich doch“, tätschelte ich ihr den Kopf, „Kurohs‘ Shiro ist ja auch ein guter Shiro.“

Hatte ich das wirklich gerade gesagt? ...ich war eindeutig zu viel in Nekos Gesellschaft.

„Jaha, Shiro ist toll! Wann kommt Shiro? Sag, Kuroh, wann kommt Shiro?“, fing sie schon wieder an zu hüpfen, „Ist er gleich da? Können wir dann endlich essen? Ich habe Hunger.“

„Wir können essen, wenn Kuroh uns etwas leckeres gekocht hat, Neko.“
„Shiro, Shiro, Shiro!“, sprang Neko ihn an und umarmte ihn, „Kuroh, Shiro ist wieder da!“
„Das sehe ich“, sagte ich und holte einen Topf aus dem Schrank. Ich hoffte nur, er hatte nichts von dieser Peinlichkeit, die ich von mir gegeben hatte mitbekommen, „Du bist spät heute.“
„Tut mir leid“, sagte er leicht geknickt, sodass ich zu ihm sah, „Aber ein guter Shiro kommt am Ende immer wieder nach Hause?“
Er hatte es gehört...
„Du bist Kurohs und mein guter Shiro“, nickte Neko begeistert und versuchte sich das gefrorene Paket zu greifen.
„Noch nicht, Neko“, hielt Shiro sie davon ab und ich war froh, das Neko ihn wunderbar ablenkte, damit er hoffentlich ganz schnell wieder vergaß, das ich ihn meinen guten Shiro genannt hatte, „Wenn du das jetzt isst, wird dir nur die Zunge einfrieren.“
Neko streckte einmal kurz die Zunge raus, so als wolle sie testen, ob diese noch aufgetaut war und ließ dann die Finger von dem Paket.
„Wie lange dauert das Essen denn noch? Ich habe Hunger, Shiro.“
„Ihr könnt ja schon mal den Tisch decken“, schüttelte ich den Kopf und versuchte mir ein Lächeln zu verkneifen. Diese beiden waren wie einen Familie für mich geworden, eine, die ich mir niemals selber ausgesucht hätte, aber nun nie wieder eintauschen wollen würde.
„Ai, ai!“, salutierte Neko und hüpfte in unseren kleinen Wohnraum.
„Du hast vergessen das Geschirr  mitzunehmen“, seufzte ich einmal leise. Neko war halt einfach Neko
„Dafür hast du ja mich“, zwinkerte Shiro, nachdem er Teller und Besteck aus dem Schrank geholt hatte, „Dein Shiro ist immerhin ein guter Shiro.“