Geheimnisse

GeschichteDrama, Familie / P16
Dr. Spencer Reid Emily Prentiss Jennifer "JJ" Jareau OC (Own Character) Penelope Garcia
01.01.2020
23.01.2020
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„other things may change us,  but we start and end with the family“  -Anthony Brandt


~Erzählersicht~

„Emma!!“. Das laute Geschrei des Mädchens musste man in ganz Georgetown gehört haben und als sie aus Ihrem Zimmer trat war ihr Gesicht hoch rot angelaufen.
Von Ihrer Schulter tropfte eine zähe, klebrige Flüssigkeit, die das weiße Sweatshirt an der linken Seite gelblich glänzen ließ.
„Wenn ich dich kriege mach ich dich fertig!“. Den letzten Teil kreischte sie regelrecht und Schmiss die Türe mit Schwung hinter sich zu.

Keine drei Meter weiter saß eine blonde Jugendliche hinter einer Ecke und hielt sich den Mund selbst zu, um nicht laut loszulachen.
Emma hasste das Mädchen.
Ihr Name war Claire. Claire war die Art von Mädchen, die sich den ganzen Tag mit Schminken und Mode auseinander setzte. Sie teilte sich Ihr Zimmer mit Lara. Lara war das komplette Gegenteil von Claire. Sie gab nicht viel auf Makeup und erst gar nicht auf Jungs. Sie hing den ganzen Tag mit Emma ab. Man könnte die beiden als beste Freundinnen bezeichnen, wenn man es als außenstehender betrachten würde. Aber Emmas eigentliche Beste Freundin hieß Sophie. Sophie lebte bei Ihren Eltern. Ihr Vater war ein hochangesehener Senator im Kongress der USA.
Die beiden verbrachten fast jeden Tag gemeinsam, solange Emma Ausgang hatte.
Meist klinkte Lara sich ein, damit sie nicht bei Claire im Zimmer verbringen musste, wenn sich diese mal wieder Stunden lang irgendwelche Videos von Bloggern und Modegurus auf Youtube ansah.
Stattdessen verbrachten die drei die meiste Zeit damit sich neue Streiche für Claire auszudenken.
So, wie gerade eben.
Sie hatten Gelatine-Pulver auf den Duschkopf von Claire gegeben und als sie Duschen ging, kam alles runter.
Den beiden war es egal, wie viele Küchendienste sie dafür kassierten, denn das war es Ihnen Wert. Und sie hatten nicht vor in nächster Zeit damit auf zuhören.

„Emma?“, rief eine strenge Stimme und dem blonden Mädchen gefror das Blut in den Adern. Sie wusste, dass Ärger im Anmarsch war und rappelte sich schnell auf.
Schnell und Leise lief sie durch den langen Gang und stolperte regelrecht in eine Tür, die sie hinter sich schloss.
Sie sah bittend zu dem Mädchen auf dem Bett neben Ihrem und mit einem nicken bestätigte sie ihr die stumme Frage.
Schnell setzte sie sich ins Bett und schlug ein Buch auf, als die Türe schwungvoll aufging und dumpf gegen die an der Wand hängenden Jacken prallte.

In der Türe stand eine Mitte fünfzig Jährige Frau mit Strengem Dutt und einer kleinen Brille, die sie auf der Nasenspitze trug. Sie war drahtig gebaut und schaute mit einem Blick drein, der die meisten Leute verscheucht hätte.

„Langsam reicht es“, begann sie und sah Emma streng an. Unberührt blickte sie in die grauen Augen der Frau und hielt ihrem Blick stand. „Du hast Waschdienst. Und das für den ganzen Monat“. Hinter ihr erkannte Emma das gehässige Gesicht von Claire, welche zufrieden drein schaute.
„Wenn ich dich noch einmal erwische, dann fliegst du hier raus!“.
Emma verkniff sich ein grinsen und blätterte dann ohne ein weiteres Wort in Ihrem Buch, während die Tür mit Schwund geschlossen wurde
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