Moon Arrow

von Atales
GeschichteMystery, Thriller / P18
OC (Own Character)
01.01.2020
02.01.2020
8
8456
1
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Dieses Kapitel
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Wenn du hier bist, um eine wundervolle Geschichte zu hören, dann solltest du lieber wieder gehen. Meine Geschichte, ist eine der Rache und des Zorns. Halte von mir was du willst wenn du die Details lernst, mir ist es gleich. Dies ist die Geschichte, wie ich meine Rache an der magischen Gesellschaft nahm.

****

Tropf.
Tropf.
Tropf.
In einem stetigen Rhythmus, der sich immer wieder änderte, fielen die Wassertropfen in die kleine Pfütze meiner Zelle. Ein kleines Loch im Dach führte dazu, dass der draußen herrschende Regensturm, in gewisser Weiße auch meine Zelle traf. Am Fuß der Berges schlugen meterhohen Wellen gegen das Riff. Der Wind heulte und ließ die Fackel meiner Zelle flackern. Der graue Steinboden war nass und mit getrockneten Blut übersät. Die Wände wurde geziert von riesigen Kratzspuren, die sich weit ins Mauerwerk gruben. Regen flog mir durch die Gitterstangen ins Gesicht, benässte mein schwarzes langes Haar, welches nun mehr verfilzt und fettig war. Mein rechter Arm lag auf meinen abgewinkelten Knie, während mein Kinn leicht auf meiner Brust lag. Meine goldenen Augen, mit den vertikal geschlitzten Pupillen, fixierten stetig die Tür aus Titan. Die magischen Segel mit Anti-Magie glühten in den verschiedensten Farbe.
Tropf.
Tropf.
Tropf.
Die Finger meines rechten Arms zuckten, als ich eine Bewegung hinter der Tür vernahmen. Bald würden sie erneut in meine Zellen treten und versuchen mit zu Foltern. Sie verschwendeten ihren Zeit, schmerzen spürte ich nicht mehr. Oder sie würde wieder Dämonen in meine Zelle werfen, mit der Hoffnung, dass diese mich verschlangen.
Klack.
Klack.
Klack.
Machte das ungewöhnliche Geräusch von hochhackigen Schuhen. Ein seltsames, und ungewohntes Geräusch. Meine Wachen waren alle männlich und trugen festes Schuhwerk. Keiner von ihnen würde es auch nur wagen, in meiner Gegenwart unvorsichtig zu werden.
Klack.
Klack.
Klack.
Tropf.
Tropf.
Tropf.
Dann, Stille.
Der Sturm draußen tobte noch immer, doch das Klacken der Schuhe hörte auf. Die Welt schien kurz stumm zu werden und eine magischen Energie wurde spürbar. Es gab mir die Bestätigung, dass es keine meine Wachen waren. Sie trugen alle magischen Kleidung mit Anti-Magie und Schutzzauber, damit ich keine Magie aufnehmen konnte. Ein Licht erhellte meine Zelle, so plötzlich und hell, dass ich meine Augen zukneifen musste, um nicht geblendet zu werden. Aus dem Licht trat dann eine Frau heraus. Eine Frau mit schulterlangem schneeweißem Haar und saphirblauen Augen. Sie trug ein helles offenherziges Gewand, welches viel Haut zeigte. Vor allem aber Brust- und Bauchbereich. Ein Mensch wäre nicht dazu im Stande gewesen, doch ich erkannte sie als eine Wahre Ahnen, ein Naturgeist der noch über göttlichen Geistern steht. Mit geschulter Neutralität trat sie an mich heran, betrachtete mich. In ihren Augen lag keine Arroganz oder Abneigung, sondern rein gar nichts. Ich konnte ihre Intention, meine Zelle zu betreten und sich mir zu nähern, nicht erkennen.
„Du bist in einem schlechteren Zustand, als ich erwartet hatte!“, sprach sie kühl. Sie hob die Hand in Richtung der Tür, ohne ihren Blick von mir abzuwenden, und das schwere Metall schwang auf.
Mein Blick glitt zur Tür, dann wieder zu der Wahren Ahnen.
„Worauf wartest du, Noctis Crowe. Willst du denn keine Rache nehmen!“
Ich bedachte sie einen langen Augenblick argwöhnisch.
„Ich habe keine Ahnung, welche Intention du hegst, aber wenn du mir in den Rücken fällst, werde ich dich töten!“
„Verständlich!“, gab sie kühl zurück.
Ich erhob mich und schritt auf die Tür zu, sie folgte mir und begann mich zu leiten.



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