Winterblüte

von Neniell
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Dauphin Francis Mary Stewart OC (Own Character) Sebastian "Bash" de Poitiers
30.12.2019
10.02.2020
8
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Hallo lieber Leser!

Schön, dass du den Weg zu meiner Geschichte gefunden hast, ich hoffe, du wirst es nicht bereuen! ;) Bevor ich dich lesen lasse, ein paar Hinweise:
- Die Story setzt dort ein, wo von Bash das Blutopfer gefordert wird, also relativ früh.
- Ich habe nur die erste Staffel von Reign gesehen und es kann daher sein, dass mir inhaltlich Fehler unterlaufen.
- Apropos Inhalt, ich halte mich kaum an die Serie, sondern verfolge meine eigenen Ideen.
- Ich werde versuchen, jeden Montag ein Kapitel hochzuladen. Schlau wie ich bin, habe ich bereits einige Kapitel in der Tasche und kann mich bis Ende Jänner auf jeden Fall daran halten. :) Danach versuche ich es natürlich auch, aber ich kann nichts versprechen.
- Reviews motivieren und freuen mich ungemein. Nimm dir also bitte die Zeit, mir eine kleine Rückmeldung zu schreiben.
- Prolog und erstes Kapitel sind sehr kurz, weshalb das erste Kapitel schon in 2 Tagen (am ersten) kommt.

Jetzt viel Spaß beim Lesen!!

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Prolog:

Der Reiter lenkte sein Pferd durch den Wald. Er kannte den Weg gut, er würde sich nicht verirren. Die Sonne war schon lange hinter dem Horizont versunken; die Welt hüllte sich in den Mantel der Nacht. Eine Eule schrie in der Ferne, sonst waren außer seinen eigenen keine Geräusche zu hören.
Nach ein paar Minuten sah er zwischen den Bäumen sein Ziel. Ungeduldig trieb er sein Reittier zu einem schnelleren Gang an.
Der Wald lichtete sich und der Reiter hielt vor einer Hütte. Das dunkle Holz des Gebäudes passte sich an die umgebenden Bäume an und wirkte wie ein Teil der Landschaft. Die Breitseite des Hauses war zu dem Besucher gewandt. Leise schwang er sich aus dem Sattel und steuerte die Tür an. Flankiert von zwei Fenster wirkte sie wie der Mund eines erschrockenen Gesichtes. Bevor er die Tür erreichte, öffnete sie sich bereits und eine Frau trat heraus.
Sie musterte ihn kurz, ehe sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht breit machte.
"Was verschafft mir die Ehre deines Besuchs so spät in der Nacht? Solltest du nicht in dem Schloss sein?"
"Es geht um die Königin. Mary."
"Ich behielt sie ein wenig im Auge, wie du es mir sagtest. Sie scheint sich langsam einzugewöhnen, aber sie hat viele Feinde. Im Schloss so wie außerhalb."
"Im Blutwald, zum Beispiel." Man konnte der Frau den Schock bei diesen Worten ansehen. Sie trat näher.
"Was hat sie getan? Sie kann doch nicht so töricht gewesen sein…"
"Es war meine Schuld. Ich habe ihr Blutritual unterbrochen."
"Bash! Bist du von allen guten Geistern verlassen?" Obwohl sie sichtlich aufgewühlt war, hielt sie ihre Stimme gesenkt.
"Er hat noch gelebt! Ich habe versucht, ein unschuldiges Menschenleben zu retten! Tu nicht so, als hättest du an meiner Stelle nicht dasselbe getan!"
"Der Unterschied ist, dass ich nicht das Kind des Königs bin, mit lauter Leuten um mich herum, deren Tod einen Krieg auslösen könnte! Sie werden sich rächen wollen und das wird jemandem den Kopf kosten. Sie wollen ein Opfer."
"Einer von ihnen hat mich bereits besucht. Er wollte genau das von mir, ein Opfer. Entweder ich wähle eines, oder sie wählen für mich."
"Und sie haben Mary gewählt", schlussfolgerte die Frau. Bash nickte.
"Deswegen brauche ich deine Hilfe. Du bist die Einzige, der ich vertraue. Bewache Mary, sorge dafür, dass sie am Leben bleibt. Ihr darf nichts passieren."
Sie seufzte. "Ich habe Verpflichtungen, das ist dir klar, oder? Ich kann sie nicht permanent überwachen."
"Aber du kennst das Schloss besser als jeder andere. Du hörst mehr als andere es tun. Nutze das, um sie am Leben zu erhalten." Er trat näher. "Bitte."
Sie seufzte. "Wenn du schon so bettelst. Wie kann ich da nein sagen."
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