1926 - Wie es mich verändert

GeschichteDrama, Fantasy / P16
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald OC (Own Character)
29.12.2019
10.02.2020
7
9973
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
Hallo alle miteinander!
Hier erstmal ein kleines Vorwort:
Ich habe bis jetzt noch nie eine Fanfiktion geschrieben, sondern meine Geschichten zu den verschiedenen Fandoms stets in meinem Kopf behalten. Ich fand die Idee interessant mal eine Geschichte für mich nieder zu schreiben, da ich bei so vielen Geschichten das Eine oder Andere gerne mal vergesse. Da ich schon länger ab und zu Fanfiktions von anderen lese dachte ich mir, ich könnte meine Geschichte mit euch allen teilen. Ich sage es vorab: Ich bin in Rechtschreibung kein Ass und würde mir deshalb wünschen, dass ihr bei ganzen groben Fehlern mir gerne schreibt, aber nicht bei kleineren Fehlern.  Ein Grund, warum ich nie Geschichten hochgeladen habe war zudem, dass ich Kritik zwar rational gesehen gut finde, sie aber schnell an mich heran lasse und sie mich in meinem Selbstbewusstsein trüben können. Ich erhoffe mir also konstruktive Ideen und auch Anregungen zur Geschichte oder zu Personen. Danke für das Lesen und viel Spaß!

Ps: Ich lade erstmal ein paar Kapitel hoch und sehe, wie es ankommt. Dann entscheide ich mich, ob ich fortfahren werde. Falls es soweit kommt, dass ich es fortfahre, kann ich für eine Regelmäßigkeit nicht garantieren, da ich für das Schreiben Lust, Zeit und Ideen brauche. Da ich gerade in einer Ausbildung bin, kann dies eventuell alles drei behindern.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rechtlich:
Diese Geschichte geschieht in der Themenwelt von "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", erfunden von J.K.Rowling. Sie hat die Rechte für ihre Charaktere inne. In dieser Geschichte tauchen Fandom-Originale, sowie auch erfundene Figuren auf, für die ich die Rechte besitze. Weder will ich mit dieser Geschichte Geld, noch anderweitig Profit machen.  
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------                                                  



                                                                                „ALLES EINSTEIGEEEEN!!“

                                                               „Schatz komm, wir müssen uns beeilen.“

                                                 „Mist, kannst du das mal halten? Wo ist nur das Ticket??“

       „Ich freue mich schon die Beiden wiederzusehen. Vor allem den kleinen!“ „Willkommen in London!“

Solche Sätze und noch viele weitere höre ich, während ich mich im Bahnhof Kings Cross durch die Menge dränge. Jeder hat es eilig und jeder denkt, dass ihm das das Recht gibt zu drängeln und andere zur Seite zu schieben, während man vollbepackt Richtung Gleis rennt. Während ich meinen Gebäckwagen vor mich herschiebe, sehe ich mich um. Insbesondere sehe ich in die Gesichter der Leute. Nach vorne gucken, um zu verhindern, mit jemanden zusammenzustoßen oder den richtigen Weg zu finden, brauche ich nicht. Meine Füße tragen mich fast von allein an mein Wunschziel, so oft bin ich schon diesen Weg gegangen. Auch die Menschen sind jedes Jahr gleich und meine Augen haben sich daran gewöhnt, nervige Menschen aus dem Augenwinkel zu umgehen. Die meisten Emotionen, die ich in den Gesichtern der Menschen lesen kann, sind zum einen Hektik und Stress. Schweißperlen bilden sich auf den Gestirnen vieler. Verengte Augen, die ein nervigen und argwöhnen Blick innehaben. Zum anderen sehe ich auch Freude. Familien, die sich wohl seit Jahren nicht mehr gesehen haben und voller Freude das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Sie strahlen völlig und die Sonnenstrahlen, die sich ab und zu mal hier her verirren, unterstreichen diese Freude noch einmal. Man selbst wünsche sich für diese Familien, dass sie niemals mehr voneinander getrennt werden und für immer so glücklich und harmonisch bleiben. Doch erwischt man sich dabei, wie man feststellt, dass dies nicht der Fall sein wird. Jedenfalls nicht oft. So komme ich zur dritten erkennbaren Emotion. Trauer. Mit so vielen Tränen, die auf Bahnhöfen vergossen werden, könnte man wahrscheinlich ganze Ozeane füllen in denen man, wenn sich in ihnen spiegelt, die traurigsten Bilder reflektieren würden. Ich kann mich Jahr für Jahr nicht entscheiden, ob der Bahnhof für mich ein glücklicher und ein eher trauriger Ort sein soll. Dieser Bahnhof ist wie eine Zwischenwelt für mich, die zwei konträren Leben verbinden. Mein Leben in London. In einem großen Apartment, mitten in Londons Herz, in dem ich durch unser Fenster halb London erblicken kann. Zusammen mit meinem Vater, der im Zaubereiministerium arbeiten und dort viel Verantwortung trägt, weswegen er dort auch mehr Zeit verbringt als Zuhause, bei mir. Und mein Leben, dass ich durch einen Zug erreichen werde. Mein Leben in Hogwarts. Mein Leben in meinem zweiten Zuhause. Nicht nur voller Magie und Wunder, sondern auch voller Freundschaft und Lebensgefühl. Ich spüre einen Druck auf meiner linken Schulter, die mich aus meinen Gedanken holt. Schnell realisiere ich, dass es die Hand meines Vaters ist. Ich spüre, wie die Kälte seiner Hände durch meine Jacke, durch mein Shirt in meine Haut gerät. Ehe ich mich zu ihm umdrehe, sagt er: „Claire, siehe bitte nach vorne, träumen kannst du im Zug.“ Ich tue, wie mir geheißen. Kurz kann ich noch sehen, wie seine grünen Augen fest und fokussiert nach vorne gerichtet sind. Seine Augen sind immer so: zielsicher nach vorne. Die immer lauter werdenden Geräusche der Züge zeigen, dass wir unserem Wunschgleis immer näherkommen und auch die Menschen werden immer hektischer, sie könnten ihren Zug ja knapp verpassen. Ehe wir uns versehen, stehen wir vor einer Backsteinmauer, vor der ebenfalls ein anderes Kind mit seinem Elternteil steht. Gemeinsame neben sie kräftig Anlauf und sprinten dann Richtung Wand, in der sie dann verschwinden. Ich erinnere mich, dass ich bei meinem ersten Mal hier große Angst hatte. Ich dachte, ich würde gänzlich verschwinden, wenn ich da durchlaufe. Doch meine Mutter versicherte mir damals, dass alles gut werden würde. Sie sagte eine fiktive Zauberformel auf, die mich angeblich davor schützen sollte, zu verschwinden. Voller Glaubensmut an die Formel, traute ich mich dann doch. Heute weiß ich, dass es eine solche Formel nicht gibt. Mein Vater lässt mich als erstes gehen und so renne ich gegen die Wand, um mich auf einem völlig neuem Gleis wieder zu finden. Auf dem Gleis 9 ¾.