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GeschichteFamilie, Fantasy / P16 Slash
Jiang Cheng Jiang Yanli Lan Yuan Lan Zhan OC (own charakter) Wei Ying
26.12.2019
05.01.2020
4
3.588
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26.12.2019 544
 
Eigentlich müsste ich mich um andere FFs von mir kümmern, aber da mir die Idee zu dieser hier schon viel zu lange im Kopf rumschwirrt, gibt es jetzt doch MöderSushi.
Und ja, damit die Verwirrung geklärt ist der OC kommt eigentlich aus unserer Zeit und Welt.

Viel Spaß mit dem Prolog,
May

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Kapitel 1 – Prolog: Fieber

Meine Mutter hatte mir mal erzählt, dass ich mit 7Jahren beinah an hohem Fieber gestorben wäre, trotz moderner Medizin. Sie erzählte auch, dass sie einiges an Zeit nach dem beinah Unglück brauchte, wieder warm mit mir zu werden. Da aus dem ruhigen kleinen Mädchen was jede Regel befolgte ohne nachzufragen, ein richtiger Wildfang geworden war, der erst mal gezähmt werden musste.
Während der Anfangszeit meiner Pubertät habe ich sie oft angeschrienen und die Augen verdreht, wenn sie wem diese Geschichte erzählt hatte. Mittlerweile war ich fast 21 und mitten in meinem Medizinstudium. Es hatte mich gedanklich nie loslassen können, wie es sein konnte, dass eine Grippe jemanden in seinem Charakter so verändern konnte wie meine Mutter es immer beschrieb. Ich wollte unbedingt weiter Forschungen über diese Thema anstellen und war sogar fast entschlossen meine zukünftige Doktorarbeit darüber zu verfassen.
Bei meinen Recherchen geriet ich zufällig auch an ein paar Chinesische Geschichten, eine davon war ‚Mo Dao Zu Shi‘. Der Charakter Lan SiZhui oder auch Wen Yuan hatte als kleines Kind schweres Fieber und dadurch seine Vergangenheit vergessen, bis er die Flöte seines einem ‚Ziehvaters‘ wieder sah. Aber auch im allgemeinen hatte die Story ziemlich gutes Charakter development und so verschlang ich sie, trotz Unistress und einer für mich eigentlich ziemlich offensichtlichen verschlechterndem Gesundheitszustandes.
Schon in der Uni bemerkte man, dass viele mit dem Wetterumschwung kämpften und einige schnieften oder ganz den Vorlesungen fern bleiben, wegen viraler und bakterieller Erkrankungen. Wie gesagt fiel auch mir auf, dass es mir seit längerem nicht so gut ging. Die annähernden Klausuren hatten mir zudem einen gewissen Schlafmangel eingehandelt, weshalb ich kaum verwunderlich irgendwann mit Erschöpfung und hohem Fieber zusammenbrach. Die Ironie in der Sache war, dass ich immer von meinem Kommilitonen als die ‚Fieberexpertin‘ bezeichnet wurde, blöd das auch Experten nicht von allen Krankheiten verschont bleiben können.
Da mein Fieber einfach nicht sinken wollte wurde ich ins Krankenhaus gebracht, aber auch dort war man Ratlos. Man Benachrichtigte meine Familie in der Hoffnung, dass meine Krankenakte Aufschluss bringen könnte über meinem Zustand, doch irgendwas sagte mir, dass es diesmal schlimmer werden würde wie bisher.

Die Dunkelheit umfing mich und ich ließ mich treiben, bis ich im fernen eine Stimme hörte: „Bösartiger Ghul! Ich opfere dir meinen Körper, aber Rette dafür meine Eltern!“
Das schwarz wurde wie ein Tusch von meinen Augen gerissen und vor mir erschien ein spärlich beleuchteter Raum. Der Unbekannte vor mir grinste diabolisch. Plötzlich überkam mich schwindel und ich kippte zur Seite um. Ich spürte wie mir gegen den Kopf getreten wurde. „Fehlschlag!“, erklang eine niedergeschlagene Männerstimme, „vielleicht hätte ich kein Kind, sondern einen richtigen Kultivator in eine solche Verzweiflung treiben sollen.“ Er schritt von mir weg und eine Tür quietschte laut und unangenehm. „Entsorgt diese Kind in irgendeiner dunklen Straßenecke und lasst die Eltern frei. Ach und sag Ihnen, dass das Kind Tod ist“, befahl der unhöfliche Kerl, worauf hin ich grob gepackt und irgendwohin geschleift wurde.
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