Jukka und Denise: Eine plötzliche Liebe

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
25.12.2019
17.01.2020
6
5788
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
So da bin ich wieder. Hab dem Kapitel noch was hinzugefügt. Jetzt ist es Vollständig und ihr bekommt ne Erklärung warum Denise so ist wie sie ist.

Nele’s Sicht

Nach dem Jukka eingeschlafen war, machte ich mich auf den Weg zu ihm nach Hause. Ich wollte ihm später ein paar Sachen bringen und ich musste dringend wissen was da vorgefallen ist nur so konnte ich Jukka helfen. Denn so wie es jetzt ist kann Ju nicht gesund werden, im Gegenteil er würde immer mehr leiden und das wollte ich auf keinen Fall.

Jukka war nie ein Mensch der sich so leicht verliebt oder generell jemanden vertraut. Er war immer eher ein Einzelgänger der sich ganz seiner Musik hergab, das er sich jetzt so Hals über Kopf in Denise verliebt hat und dann auch noch so litt, zeigt mir das es ihm sehr ernst mit ihr war.

Ich stieg in meinen Wagen und fuhr auf den direkten Weg zu Jukka nach Hause. Die Straßen waren zum Glück nicht sehr voll und so konnte ich über meine nächsten Schritte nachdenken. Sollte ich wirklich versuchen Denise zu erreichen was ist wenn sie denkt ich wäre Jukka’s Freundin, dass wäre das schlimmste denn dann hätte Jukka überhaupt keine Chance mehr das alles gerade zu biegen. Ich wollte dich einfach nur das er nicht mehr so litt und vor allem das er glücklich war, egal mit wem.

Die Zeit verging wie im Flug und so merkte ich gar nicht wie ich bei Jukka zu Hause an kam. Ich parkte in der Einfahrt stieg dann aus. Ich betrat Jukkas und wurde sofort von Carmen empfangen. „Na süße. Du musst leider ein paar Tage auf Herrchen verzichten aber ich bin ja da und ich denke wir beide werden uns sehr gut verstehen“, sagte ich und streichelte Carmen sanft über den Kopf. Carmen war Jukkas ein und alles. Seid der kleine Wirbelwind in sein Leben trat war er wie ausgewechselt.

Ich fütterte schnell Carmen und dabei fiel mir eine Serviette, mit einer mir unbekannten Nummer in die Hände. ʼDenise! Das muss ihre Nummer sein! Soll ich sie anrufen und ihr sagen was los? Aber würde sie überhaupt glauben, oder mache ich es am Ende nicht noch schlimmer? Nein schlimmer machen wollte ich es auf keinen Fallʼ, dachte ich.

Ich würde aus meinen Gedanken gerissen als sich Carmen  an meinem Beinen rieb. „Hey was ist denn los? Ach so ja, komm ich lass dich raus.“ Ich öffnete die Terassentür und ließ die süße an die frische Luft.

Ich war gerade dabei Jukka ein paar Sachen einzupacken als es plötzlich klingelte. Was sollte ich jetzt machen? Sollte ich aufmachen? Was ist wenn es für Jukka was sollte ich nun machen? Ich ging erst mal zur Tür und sah das Carmen schon vor der Tür saß jaulte. Die Arme. Denkt wohl das es Jukka aber dem war nicht so das wusste ich. „Ach süße“, sagte ich und hob sie auf den Arm. Es klingelte noch mal. `Mist wer immer das war, der jenige hat mich gehört, jetzt musste ich die Tür öffnen und dem jenigen erklären warum Jukka nicht da war.`

Zögernd öffnete ich die Tür und erschrak. Vor mir stand eine junge Frau 20 vielleicht auch 21 Jahre alt. „Hallo! Ist Jukka vielleicht da? Ich muss dringend mit ihm sprechen!“, fragte sie mich. „Gerade nicht aber kann ich was für ihn ausrichten. „Nein schon gut.“ Sie wollte gehen doch sanft hielt ich sie fest. „Kommen Sie doch rein, dann kann ich Ihnen alles erzählen“, bat ich und Sie nickte und folgte mir.

Wir setzten uns an den Esstisch. „Möchten Sie einen auch einen Kaffee?“, fragte ich. „Ich sollte mich glaub ich erst mal vorstellen! Ich bin Denise. Und wer sind Sie?“, fragte Sie mich. „Ich bin Nele und Jukka ist mein Chef. Ich bin seine Praktikantin“, antwortete ich ihr. Denise nickte nur. „Hat Jukka ihnen erzählt was vorgefallen ist?“, fragte Sie mich. Ich nickte. „Ja hat er. Denise das war überhaupt nicht nett, übrigens das ist Carmen.“ Ich deutete auf den kleinen Hund auf meinem Schoss. „Ich weiß. Ich habe einfach nur dumm und kindisch reagiert. Was ist eigentlich mit Jukka?“, fragte Sie mich. „Er hatte einen Autounfall. Es ist nicht schlimm aber er muss ein paar Tage im Krankenhaus bleiben“, antwortete ich ihr ehrlich. Denise erschrak. „Ist es meine Schuld?“, fragte sie weiter und in ihren Augen bildeten sich Tränen. „Ich weiß es nicht, glaube aber nicht“, antwortete ich ihr weiter. „Ich habe Mist gebaut, ich wollte das nicht.“ Denise weinte nun so richtig. Ich nahm sie in den Arm. „Du solltest dich so schnell wie möglich bei Jukka entschuldigen. Er liebt dich.“ Denise nickte nur und wischte sich den Tränen weg. „Ich fahr dann mal zu ihm.“ „Warte. Er schläft gerade, lass ihn ein paar Stunden schlafen dann kannst du immer noch zu ihm“, antwortete ich ihr schnell. „Es ist alles meine Schuld. Wenn ich nicht so gemein gewesen wäre, würde Jukka jetzt nicht im Krankenhaus liegen.“ Denise klang so verzweifelt das ich mir ernsthaft Sorgen machte Sie gehen zu lassen.

„Ich sollte wohl dann mal gehen. Es tut mir leid das ich dich belästigt habe.“ Denise wollte gehen doch ich hielt sie fest. „Bleib hier. Ich würde dich ungern in deinem Zustand fahren lassen“, sagte ich und ließ sie los. „Es geht mir gut also lass mich“, maulte sie mich an. `Was ist denn mit der auf einmal los? Ich mache mir doch nur Sorgen. ` „Nein Denise. Du bist fix und fertig und was soll ich deiner Meinung nach Jukka erzählen wenn er aufwacht? Du hör mal, Denise war bei mir und ich habe ihr alles erzählt, danach ist sie abgehauen und hatte leider einen Unfall! Wie glaubst du, wird er sich da fühlen?“, hielt ich ihr eine Standpauke. Denise schaute mich perplex an. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet. „Hast ja Recht. Kann ich vielleicht was zu trinken haben?“, fragte sie mich wieder ruhiger. „Natürlich. Was möchtest du denn? Kaffee, Tee, ein Glas Wasser?“, machte ich ihr Vorschläge. „Ein Glas Wasser bitte. Es tut mir leid das ich eben so reagiert habe, ich bin einfach mit den Nerven am Ende“, entschuldige sie sich. Ich nickte verständnisvoll und holte ihr ein Glas Wasser.

„Mein Ex hat mich von vorne bis hinten verarscht und ich habe einfach Angst davor wieder so verletzt zu werden. Ich weiß das Jukka das nie tun wird aber ich kann einfach niemanden mehr richtig vertrauen. Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als glücklich zu werden“, gestand sie mir und ich nahm sie wieder in den Arm. „Das tut mir leid. Aber Jukka ist wirklich nicht so, er liebt dich und er leidet weil du ihn so behandelt hast“, antworte ich ihr sanft und ohne Vorwürfe. Denise nickte und nahm einen schluck von ihrem Wasser. „Kann ich dich um einen Gefallen bitten?“, fragte sie mich unsicher. Ich nickte: „Um was geht es?“ „Ich würde Jukka gerne was gutes tun, etwas was ihm hilft wieder gesund zu werden. Und ich würde ihm auch gerne zeigen wie gerne ich ihn habe, nur habe ich keine Ahnung was ich machen soll. Was er so mag?“, fragte sie mich immer noch unsicher. „Na ja erst mal solltest du dich wie gesagt entschuldigen. Das ist viel wichtiger als materielle Sachen. Jukka ist eigentlich ein sehr liebevoller Mensch. Er braucht Liebe und ich bin mir sicher das du sie ihm geben kannst“, gab ich zu Antwort. „Ich verstehe. Ich werde ihm mit Zuneigung und liebe zeigen wie ernst ich es mit ihm meine“, sprach sie  zuversichtlich. „Genau. Und nun sollten wir zu Jukka fahren. Ich wollte ihm eh ein paar Sachen ins Krankenhaus bringen. Denise schaute mich verdutzt an. „In Ordnung“, sagte sie nur.

Ich packte noch schnell die Sachen zu Ende ein, gab Carmen noch frisches Wasser und machte mich dann mit Denise im Schlepptau auf den Weg zu Jukka.

Die Fahrt dauerte nicht lange und nach gut 20 Minuten standen wir vor dem Krankenhaus in dem Jukka lag. „Ich weiß nicht ob es so gut war mit zu kommen? Was ist wenn Jukka mich überhaupt nicht sehen will. Was wenn für sich entschieden hat mich nicht mehr sehen zu wollen“, gab Denise zu bedenken. „Ach Quatsch Jukka liebt dich, er wird sich freuen dich zu sehen“, baute ich sie auf. „Ich habe Angst aber ich habe einfach selber Schuld das es soweit gekommen ist. Lass uns hoch.“ Und schon klang Denise wieder viel zuversichtlicher. Wir stiegen aus meinen Wagen und betraten das Krankenhaus.

„Ich sollte wohl erst mal vor der Tür warten?“ „Ja wäre am besten“, antwortete ich und wir gingen weiter Richtung Jukkas Zimmer. „Ich sollte nicht hier sein ich sollte einfach gehen.“ „Mensch Denise, du bist total komisch. Im einen Moment total zuversichtlich und voller Tatendrang und im nächsten Moment voller Selbstzweifel. Was ist nur los mit dir?“, fragte ich. „Weißt du Nele, ich bin einfach nicht in der Lage gerade aus zu fühlen. Meine scheiß Gefühle fahren Achterbahn auf der einen Seite will ich zu Jukka weil ich ihn über alles liebe auf der anderen Seite hab ich solche Angst vor seiner Reaktion und dabei hab ich auch noch selber Schuld wenn er mich nicht sehen will. Ich hasse mich selbst für meine Aktion, ich wünschte sie wäre nie passiert. Aber eigentlich weiß ich gar nicht was ich will“, klagte Denise. Ich hatte das Gefühl das sie zum ersten Mal an diesen Tag zu 100% ehrlich war. „Du brauchst keine Angst zu haben. Du hast einen Fehler gemacht aber du machst es jetzt wieder gut“, machte ich weiter Mut. „Ich versuche es. Mir muss es einfach gelingen meine Gefühle und Gedanken unter Kontrolle zu bringen“, klang sie zuversichtlich doch wie lange würde das anhalten? Wir gingen weiter Richtung Jukkas Zimmer.

„So da wären wir“, sagte ich und stoppte vor einem Zimmer. Denise schaute mich an. „Nun geh schon, Jukka reißt dir schon nicht den Kopf ab“, sagte ich und schon Denise Richtung Tür. „Vielen Dank für deine Worte“, sagte Denise und klopfte selbstsicher an. Ich zog mich diskret zurück.

Nele’s Sicht Ende
Review schreiben