Blind and frozen - Liar

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Hanna Becker Marc Westerhoven OC (Own Character) Paul Richter Stephan Sindera Tom Mayer
25.12.2019
06.02.2020
32
88726
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Huhu, Liebe Leserinnen und Leser. Hier eine neue Geschichte von mir. Diese Geschichte steht als ganzes unter zwei verschiedenen Songmottos, wie unten zu lesen. Ohne lange umschweife steige ich diesmal ohne Prolog und langweilige vorrede direkt ein. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Wie immer sei erwähnt, dass ich keinerlei Rechte an den Charakteren habe und diese Story frei erfunden ist. Lediglich die OC gehören mir. Kritik und Reviews sind gerne gelesen. Kommasülze und Grammatikerbrechen kann gerne behalten werden.


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Donnerstag Nachmittag auf der Wache Köln-Mühlheim. Bisher war es ein anstrengender Tag. Nicht nur wegen dem schlechten Wetter, welches ihnen einige Einsätze wegen Verkehrsunfällen beschert hatte. Auch trieb eine Bande von Taschendieben, vor allem in der Innenstadt, ihr Unwesen. Es gab schon mindestens 14 geschädigte, aber noch keine Hinweise auf die Täter. Zwar hatten sie einige von ihnen auf Bändern von Überwachungskameras entdeckt, doch die Bilder waren zu schlecht, um die Gesichter zu erkennen.
An diesem Nachmittag hatten Klaus, Heidi und Stephan Innendienst. Auf den Straßen waren Marc und Moritz, Tom und Jule und Martin und Hannah unterwegs und hielten die Augen offen. Es war Anfang Januar, das neue Jahr war noch frisch, doch die Verbrechen blieben die gleichen wie im alten Jahr. Der letzte Kunde war gerade durch die Tür verschwunden, als der nächste schon die Wache betrat. Genervt stand Stephan hinter dem Tresen, hatte den Bericht noch in der Hand, als die Frau vor dem Tresen stand. Bemüht professionell, aber eigentlich zutiefst genervt lächelte er freundlich. "Guten Tag. Was kann ich für sie tun?", fragte er und musterte die junge Frau von oben bis unten.

Sie war vielleicht mitte 20, hatte feuerrote Haare bis zum Steiß, ein Piercing in der Augenbraue und eins in der Unterlippe. Trug kein Makeup und die Kleidung zeigte ihm, dass sie wohl zur Gothic-Szene gehörte. Die Frau musterte den Polizisten vor sich ebenfalls kurz. Die kurzen gegeelten schwarzen Haare, der gepflegte Bart. Ein Stück größer als sie selbst und diese blauen Augen mit einem Hauch von Grün darin. "Moin. Ina Becker. Ich will Anzeige erstatten, bin beklaut worden.", gab sie ruhig aber flapsig zurück. "Ok, haben sie mal einen Ausweis für mich? Dann gehen wir in mein Büro." Er überspielte, dass er ihre Art nicht mochte. "Nö. Der wurde geklaut und mit ihnen will ich nich sprechen. Gibt's keinen anderen?", gab sie zurück, verschränkte die Arme und  lehnte sich auf die Theke.
Stephan blickte die Frau verdutzt an. Das war ihm ja noch nie passiert, dass eine junge Frau nicht mit ihm sprechen wollte. Zumindest nicht, wenn er im Dienst war. "Äh, meine Kollegin hat noch keine Zeit. Entweder sie reden mit mir, oder sie müssen warten.", antwortete der Polizist und bemühte sich um Fassung. "Dann warte ich." Mit diesen Worten nahm sie auf den Stühlen platz und widmete sich ihrem Handy. Stephan schüttelte den Kopf, arbeitete aber routiniert weiter.

Nach einer Weile ging endlich die Tür zu Heidis Büro auf. Schnell brachte sie ihre letzte Kundin zur Tür, warf einen flüchtigen Blick auf die Frau und ging zu ihrem Kollegen. Die beiden tuschelten kurz. Stephan erzählte ihr, dass die Frau Anzeige erstatten wollte, aber nicht mit ihm sprechen wollte und auf Heidi wartete. Die verdrehte genervt die Augen, ging aber zu ihr. Na super, ein Goth. Heidi war nicht begeistert, aber was wollte sie machen. "Guten Tag. Matera mein Name. Sie wollen Anzeige erstatten? Gehen wir in mein Büro.", begrüßte sie die Frau freundlich, die sich auch sofort erhob und Heidi in ihr Büro folgte. Die Beamtin schloss die Tür, zog den Stuhl so, dass die Frau sich setzten konnte und nahm in ihrem Stuhl platz.
"Also, sie wollen Anzeige erstatten. Ausweis haben sie ja keinen dabei wie ich gehört hab. Was is denn passiert?", fragte sie, während sie sich etwas Papier nahm um sich Notizen zu machen. Die junge Frau holte ihr Handy raus, öffnete die Schutzhülle und hielt ihr einen Ausweis hin. Bei einem flüchtigen Blick fiel der Polizistin auf, dass sich in diesem Handy noch ein Ausweis befand, das war aber im Moment nicht so wichtig.

"Sie haben meinem Kollegen gesagt, dass der geklaut wurde. Also, was is passiert und warum haben sie meinen Kollegen belogen?", fragte Heidi, glich den Ausweis mit ihrem Aussehen ab und tippte die Daten in den Computer ein um sie zu überprüfen. "Ich bin beklaut worden. Mein Rucksack is weg, zusammen mit meinem Geldbeutel. Den Ausweis hab ich immer im Handy. Genau wegen sowas, damit ich nich ohne Papiere da stehe.", antwortete sie ruhig. "Und warum haben sie dann was anderes behauptet?", wollte Heidi noch immer wissen und gab den Ausweis zurück.
"Is das wichtig? Ich glaub nich. Oder?" Sie steckte den Ausweis wieder weg. Heidi gab sich geschlagen und nahm nun die Anzeige auf. Die junge Frau war am Rheinufer unterwegs gewesen, als ein Fahrradfahrer ihr im vorbeifahren den Rucksack von der Schulter gerissen hat. Eine grobe beschreibung konnte sie abgeben, aber Heidi wusste, dass es wenig aussicht auf erfolg hatte, den Täter zu finden. Da die junge Frau nur als Touristin hier war und eigentlich aus Marburg an der Lahn kam, notierte sie sich noch in welchem Hostel sie abgestiegen war und entlies die geschädigte danach wieder.

Stephan stand noch immer hinter dem Tresen, mittlerweile schon mit dem nächsten Kunden der seinen Nachbarn anzeigen wollte, weil dieser mal wieder den Müll in seiner Tonne entsorgt hatte. Heidi verabschiedete sich noch von der jungen Frau, die Stephan eine Blick zuwarf, der ihm einen kalten Schauer über den Rücken jagte und verlies dann die Wache. Der schwarzhaarige schüttelte sich kurz, widmete sich dann aber wieder seinem Kunden. Nun verschwanden die beiden Männer im Büro und Heidi hielt am Tresen die Stellung.

Nach etwa 10 Minuten konnte auch der ungemütliche Nachbar die Wache wieder verlassen und Stephan stellte sich zu seiner Kollegin. Endlich mal Zeit etwas durchzuschnaufen. Bis zum Feierabend war es nicht mehr lange und inständig hofften die beiden, dass nichts mehr dazwischen kam. Der Tag war anstrengend genug gewesen. Es war gerade mal der 3 Januar und schon drehte die Stadt wieder am Rad. "Und, konntest du den Nachbarn beruhigen?", fragte Heidi ihren Kollegen. "Vorerst. Aber ich denk der wird noch öfter Kunde werden. Scheint einer zu sein, der ohne Streit nich Leben kann.", antwortete der Beamte.
"Sag mal, was war das eigentlich mit der jungen Frau. Kanntest du die?" Stephan sah Heidi verwirrt an. "Nein, noch nie gesehen. Warum?", fragte er zurück. Er hatte die Dame wirklich noch nie gesehen. Zumindest nicht, dass er sich erinnern konnte. "Weil sie dich angelogen hat. Sie hatte den Ausweis in ihrem Handy, auch wenn der Rucksack weg is. Aber sie wollte mir nich sagen, warum sie dich angelogen hat. Deshalb dachte ich, du kennst sie vielleicht ... Näher."

"Nur weil ich viel unterwegs bin und grad Single glaubst du, ich kenn jede Frau in Köln. Oder was?" Stephan wurde sauer, denn nicht nur Heidi machte ständig anspielungen auf seine Wirkung auf Frauen. Auch die anderen konnten sich ihre Sprüche nicht verkneifen. "Ich dacht ja nur. Kein Grund gleich so aus der Haut zu fahren Stephan. Ich will dich doch nur necken, mehr nich.", gab sie beschwichtigend zurück und lies es danach auf sich beruhen. In letzter Zeit reagierte der schwarzhaarige etwas empfindlich auf dieses Thema. Vielleicht hatten sie es übertrieben mit ihren Seitenhieben ... Vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag erwischt.

Die restliche Schicht oder besser gesagt die letzten 15 Minuten vergingen tatsächlich ohne weitere Kundschaft. Als die Kollegen des Nachtdienst endlich eintrafen, konnten sie pünktlich Feierabend machen. Und Stephan wollte hier raus. Nur noch weg von den Sticheleien seiner Kollegen, auf die er heute so gar keine Lust mehr hatte. Er war noch mit Tom und Marc zu einem Feierabendbier verabredet, doch beide schafften es nicht pünktlich. Natürlich nicht, wie immer. Weshalb er sich alleine auf den Weg in die Kneipe machte um schonmal einen Tisch frei zu halten, bis die beiden endlich kamen.

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Die Straßen waren voller Menschen und Autos. Das Wetter war wirklich mies und ausgerechnet Marc und Moritz waren dazu verdonnert worden, in der City Fußsstreife zu laufen und nach Taschendieben ausschau zu halten. Der Wind war kalt, es nieselte leicht und das machte die Laune der beiden Polizisten nicht besser. Als sie endlich Pause machten konnten, gingen sie in einer Bäckerei einen Kaffee trinken um sich etwas aufzuwärmen. Obwohl heute viel los war, hatten die beiden bisher nichts auffälliges entdecken können. "Was ein Scheiß Wetter. Oder?", beschwerte sich Marc und hielt sich an seinem Kaffee fest um wieder warme Finger zu bekommen. Moritz nickte nur und beobachtete weiterhin die Leute draußen vor dem Schaufenster.
In der Bäckerei war einiges los und so war es ein ständiges kommen und gehen. Doch plötzlich wurde Marc hellhörig, als er eine Stimme erkannte. Jemand hatte die Bäckerei betreten und wollte sich etwas bestellen. "Tach. Nen Kaffee zum mitnehmen.", sagte die Frauenstimme, die der Polizist sofort erkannte. Langsam drehte er sich um und sah, wie eine junge Frau mit langen roten Haaren gerade Geld auf die Theke legte, bevor sie den Geldbeutel wieder in ihrem Rucksack verstaute. In einem Ohr hatte sie noch einen Kopfhörer und schaltete gerade auf ihrem Handy das Lied weiter als sie sich umsah und die beiden Polizisten bemerkte.

Marc sah sie direkt an, während Moritz seinen Kollegen irritiert ansah und versuchte zu erkennen, was dieser gerade so genau beobachtete. Die Blicke der Frau und Marc trafen sich, verharrten einen kurzen Moment. Dann steckte sie ihr Handy hastig in die Jackentasche, drehte sich um und verlies fluchtartig die Bäckerei, ohne ihren Kaffee mitzunehmen. Marc lies seinen Kaffee stehen und rannte der Frau hinterher.
Moritz wusste nicht, was jetzt los war, lies aber auch seinen Kaffee los und rannte nun seinem Kollegen hinterher auf die Straße. Etwas stimmte mit der Frau nicht und Marc musste herausfinden, was das war. Doch in der Menge der vielen Menschen, verlor er die Frau nach wenigen Minuten aus den Augen und suchte vergeblich nach ihr. Nass und durchgefroren, aus der Puste und wütend stand er an dieser Straßenecke, als auch sein Kollege zu ihm aufschloss. "Was war denn los?", fragte Moritz perplex und sah in die Richtung, die Marc nun beobachtete.

"Ach nichts. Ich dachte ich hätt nen Diebstahl beobachtet, aber der Täter is weg.", log er seinen Kollegen an. Der musste die Wahrheit ja nich wissen. "Lass uns zurückgehen. Die rothaarige fällt uns schon wieder auf irgendwo." Und schon waren sie wieder auf dem Rückweg zur Bäckerei. Marc kannte diese Frau. Ein Relikt seiner Vergangenheit, von dem er nie gedacht hätte es wiederzusehen. An ihren Namen konnte er sich nicht erinnern, dazu war zu viel Zeit vergangen. Doch diese Augen konnte er nicht vergessen.

Warum war sie hier? Was wollte sie und vor allem, was würde sie als nächstes tun? Das letzte mal, als sie sich gesehen hatten, hatte sie ihm gedroht alles auffliegen zu lassen. War es nun soweit und sie würde ihn bloßstellen? Warum nach all der Zeit die mittlerweile vergangen war? War es Zufall oder Schicksal? Als die beiden am Abend endlich die Wache erreichten, waren sie völlig erschlagen. Das Wetter war noch schlechter geworden und auch wenn es heute ruhig geblieben war, waren sie Müde und erschöpft. Die Sache mit der seltsamen Frau hatte Moritz derweil völlig aus den Augen verloren und seinen Kollegen auch nicht mehr darauf angesprochen. Doch Marc lies es keine Ruhe. Wenn sie hier war, konnte sie alles zerstören, was die drei sich die letzten Jahre aufgebaut hatten. Wenn sie zurück war, war nicht nur er in Gefahr. Sie waren alle drei in Gefahr, denn diese drei verband ein dunkles und bis zum heutigen Tag gut gehütetes Geheimnis. Aber noch wollte er die Pferde nicht scheu machen. Vielleicht war es ja wirklich nur ein Zufall gewesen.

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In der Stammkneipe kannte man Stephan. Er musste sie nur betreten und schon hatte der Wirt ihn erspäht. Fragte stumm wie viele sie denn heute werden würden und Stephan deutete mit dem Finger 3 an. Das hies 3 Bier und 3 kurze. Auf ihrem Stammplatz sitzend sah er sich um. Es war nicht sonderlich viel los heute und so hieß es warten. Tom war der erste, der nach 25 Minuten endlich dazu stieß und berichtete, das Marc noch mit einem renitenten Kunden beschäftigt war und sich verspäten würde. Wie viel konnte er aber nicht sagen.

Beide redeten über den heutigen Tag. Über die Einsätze die Tom gehabt hatte und die Kundschaft, die Stephan bearbeitet hatte. Er war gerade an der Stelle mit der seltsamen Frau, die ihn bezüglich ihres Ausweises angelogen hatte angekommen, als die Tür aufging. Tom saß mit dem Rücken zur Tür, weshalb Stephan hinsah und Marc erwartete. Doch es war nicht ihr Kollege der die Kneipe betrat. Es war die Frau von heute Nachmittag, die sich den Schnee vom Mantel schüttelte und sich umsah. Es waren mehr als genug Plätze frei, doch beim umsehen fiel ihr Blick auf den Schwarzhaarigen der zur Tür blickte.

Als hätte sie gerade einen Geist gesehen, weiteten sich ihre Augen als sie Stephan erspähte, zog den Mantelkragen wieder nach oben und drehte sich um. Verlies fluchtartig die Kneipe und rannte davon. Stephan sah ihr hinterher, schüttelte aber nur den Kopf und wand sich wieder an Tom. Der war gerade mit seinem Handy beschäftigt und hatte die Szene nicht mitbekommen. Also behielt der schwarzhaarige es für sich und griff die Themen, die sie vorher hatten wieder auf. Als die Uhr schon fast halb 12 zeigte und von Marc noch immer nichts zu sehen war, beschlossen die beiden für heute die Segel zu streichen. Beide hatten morgen Spätdienst und es war Zeit ins Bett zu gehen. Sie fragte bei ihrem Kollegen nach, als sie vor der Kneipe standen wo er denn blieb. Marc hatte gerade erst die Wache verlassen und auch keine große Lust mehr auf ein Bier. Er wollte nur noch ins Bett, weshalb er die Idee begrüßte.

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Und weil sie zu dieser Geschichte dazugehören, kommen hier noch die beiden Songtexte im Original.

Songmotto: BEAST IN BLACK - Blind and frozen


Once I touched your heart, held you in closed arms.
Built a haven for your love, until I let you fall apart.

Please forgive me!

God I miss you like hell! I was wrong I can tell! For the heart can be blind and frozen!
Now I live with the pain! Every night, every day! As I read those letters you wrote me!

How I long for the time! When your lips would kiss mine! And the promise was still unbroken!

I will wait for tomorrow, that may never come. I will wait in the name of love!

My forlorn heart faintly beats, your absence makes me weak.
And if nothing brings you back, surely I'll roam through life in black.

Like a shadow!

God I miss you like hell! I was wrong I can tell! For the heart can be blind and frozen!
Now I live with the pain! Every night, every day! As I read those letters you wrote me!

How I long for the time! When your lips would kiss mine! And the promise was still unbroken!

I will wait for tomorrow, that may never come. I will wait in the name of love!

I would die for the love of mercy.
Destiny, is this how it should be? No no no!

God I miss you like hell! I was wrong I can tell! For the heart can be blind and frozen!
Now I live with the pain! Every night, every day! As I read those letters you wrote me!

God I miss you like hell! I was wrong I can tell! For the heart can be blind and frozen!
Now I live with the pain! Every night, every day! As I read those letters you wrote me!

How I long for the time! When your lips would kiss mine! And the promise was still unbroken!

I will wait for tomorrow, that may never come. I will wait in the name of love!


Kamelot - Liar liar


Would you pray if said you were dying! Would you be a little stronger or fall down on your knees!
Would you stay with me, if you knew that I was lying. Would you walk away or turn the other cheek.
I tremble where I stand, my wish is your command. The nature of a truly desperate heart.

Give me something real, that I can truly feel.
Liar liar on the wall.

Whisper whisper in the dark, tell me what you see.
Poisoned by your fly infested poetry.
Liar liar on the wall, give the world to me.
A wasteland or a monarchy.
Liar liar.
Tell me what you see.

Now I'm here and my pain is my companion. Now I know it wasn't meant to heal... the cut, is way too deep.
No more wasted years of sacrificial bleeding, I'm the master of the war inside me.
But still I tremble where I stand, my wish is your command.
The yearning of an undiscovered soul.

Give me something real, so that I can truly feel.
Liar liar on the wall.

Whisper whisper in the dark, tell me what you see.
Poisoned by your fly infested poetry.
Liar liar on the wall, give the world to me.
A wasteland or a monarchy.
Liar liar.
Tell me what you see.

I shine when the sun is down and carry this heavy crown. I won't compromise, release me.
What we're looking for. Tell us what we are looking for. Make us see the truth.
Liar liar on the wall.
Whisper whisper in the dark, tell me what you see.
Poisoned by your fly infested poetry.

Liar liar on the wall, give the world to me.
A wasteland or a monarchy.
Liar liar.
Tell me what you see.
Whisper whisper in the dark, tell me what you see.
Poisoned by your fly infested poetry.

Liar liar on the wall, give the world to me.
A wasteland or a monarchy.
Liar liar.
Tell me what you see.
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