Hoffnung auf Glück

GeschichteRomanze, Thriller / P18
Dr. Spencer Reid OC (Own Character)
25.12.2019
29.12.2019
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25.12.2019 286
 
It was over my head
I know nothing at all
And I will stumble and fall
I'm still learning to love



Die Luft roch nach Eisen, am Boden bildete sich eine Blutlache. Totenstille senkte sich über den Raum und auch in Reid's Kopf verstummten in diesen Moment jegliche Gedanken. Er hatte seine Entscheidung getroffen. Er blickte rüber zu ihr und zu dem vielen Blut am Boden.

"Es tut mir so leid, Emilia...", flüsterte er.

Reid sah nach unten und betrachtete seine zitternde Hand, in ihr immer noch die Glock. Langsam hob er den Lauf der Pistole unter sein Kinn, schloss jedoch nicht die Augen. Die meisten Menschen hätten wohl die Augen geschlossen, aber er... nein, er ließ sie offen und blickte geradezu, auf das engelsblasse Gesicht von Emilia. Er umschloss den Griff der Waffe fester und krümmte seinen Zeigefinger um den Abzug.


Die Zeit, die ein Neunmillimeter-Geschoss benötigt, um in den Schädel einzudringen und auf der anderen Seite wieder auszutreten, beträgt drei Zehntausendstelsekunden.

Dabei zertrümmert es zunächst die Schädeldecke, um dann mit einer derartig hohen Geschwindigkeit die Gehirnmasse zu durchschlagen, dass das Nervensystem keine Zeit hat, Schmerzreize zu senden. Beim korrekten Eintrittswinkel geht die Kugel in aller Regel durch die Großhirnrinde, das Kleinhirn, durch den Thalamus, und das Gehirn hört auf zu funktionieren, was den sofortigen Tod zu folge hatte.



Natürlich wusste Reid über diesen fakt genaustens Bescheid, so setzte er die Waffe so an, dass er sich sicher sein konnte, genau dieses Resultat zu erzielen.


Spencer atmete ein letztes Mal tief ein und hielt, dann den Atem an. Wie konnte es nur soweit kommen...?


Ein lauter Knall durchbrach die Stille.

Spencer Reid hatte den Abzug gedrückt.
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