Victors Weihnachtsfest

von Lovlyviv
OneshotDrama, Romanze / P16 Slash
OC (Own Character) Victor Nikiforov Yuri Katsuki
25.12.2019
25.12.2019
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„Wach auf Victor!“ Yuuri, der neben ihm im Bett lag, versuchte mit Mühe Victor aus seinem königlichen Schlaf zu wecken. Da fiel ihm ein Trick ein, womit es immer funktioniert hatte:
Er gab Victor einen Kuss auf die Wange. „Wach auf, Vitja“, sagte Yuuri mit einer warmen Stimme und Victor drehte sich zu ihm um. „Sag das nochmal, bitte“, meinte er mit Kulleraugen.
"Guten Morgen Vitja. Ich habe..." Yuuri konnte den Satz nicht mehr zu Ende sagen, weil Makkachin schon auf das Bett gesprungen war und Victor ihn jetzt vorzog. „eine Überraschung für dich…“
Victor konnte es nicht hören. Yuuris Laune sank allmählich und er stand aus dem Bett auf und begab sich aus dem Schlafzimmer. „Ist irgendetwas, Yuuri?“ – „Nein, es ist nichts. Ich mache nur mal schon einen Kaffee. Soll ich für Makkachin Futter machen?“
Als Makkachin das Wort „Futter“ hörte, sprang er aus den Armen von Victor und setze sich vor Yuuri und wedelte mit seinem Schwanz. „Das heißt dann wohl „Ja“ – "Warte Yuuri, ich mach das Essen! Mach du nur ruhig den Kaffee.“
Yuuri war damit einverstanden und ging in die Küche. „Sag mal Victor Nikiforov, heckst du irgendetwas aus? Sonst machst du NIE das Frühstück von Makkachin. Der feine Herr bleibt ja lieber noch 20 Minuten länger liegen…“ Victor wurde rot im Gesicht, als hätte er sich ertappt gefühlt.
Yuuri schenkte sich eine Tasse Kaffee ein. „Hab ich recht Vitja?“ Yuuri nahm ein Schlug vom Kaffee und übergab eine Tasse Victor, die er zuvor gemacht hatte.
„Nein, wie kommst du denn auf sowas? Ich wollte nur mal das Essen für Makkachin machen.“ – „Aha, ok. Verstehe ich. Da ziehe ich mich mal schnell um.“ Yuuri stellte seine Tasse ab und wollte sich umziehen gehen, doch er wurde aufgehalten von Victor. Er hielt ihn an der Taille fest. „Hey, wo willst du denn schon hin?“ Victor sprach ihm ins Ohr. Seine Haare waren ganz zerzaust, wie von Yuuri auch. „Wie ich schon sagte… Ich werde mich umziehen.“ Yuuri drehte sich um und wollte Victor einen Kuss auf die Wange geben, aber Victor drehte seinen Kopf. Yuuri erschreckte erst, doch dann wurde er ruhig. Er legte seine Hände in Victors Nacken und erwiderte den Kuss, der sich leidenschaftlich entwickelte.
Als Yuuri aufwachte lag Makkachin neben ihm. „Hey, na du keiner? Wo hast du denn dein Herrchen gelassen?“ Aus dem Schlafzimmer hörte Yuuri Victors Stimme. Er stand auf und ging zur Tür um zu lauschen. „Hey, lasst es mich erklären. Es ging nicht anders…. Wie hätte ich es sonst machen sollen?“
„Was will Victor eigentlich machen? Warum bespricht er es nicht mit mir? Was verbirgt er vor mir?“ Yuuri verzweifelte. Victor legte auf und sah aus dem Fenster. Yuuri beschloss, damit es nicht auffällig war, ins Bad zu gehen und sich ein Bad einzulassen.
„Yuuri? Wo bist du? Ich habe großartige Neuigkeiten für uns!“ Victor simulierte wieder einmal um Yuuri herzulocken, doch diesmal blieb er still im Bad bei laufendem Wasser sitzen. „Ah, da bist du ja…“ Yuuri, der gerade dabei war in die Wanne zu steigen, wurden von Victor unterbrochen. „Yuuri, kann es sein, dass dein Hintern noch muskulöser geworden ist?“ Victor starrte immer noch und faszinierend auf Yuuris Hintern. „Vitja, kannst du bitte damit aufhören, MEINEN Hintern anzustarren?“ – „Warte Yuuri, bleib so. Ich hole schnell mal Tassen und Teller! Ich wette dein Hintern kann einen Turm halten!“ – „Vic, ist es dein ernst?“ – „Ja, ist es“, schallte es aus der Küche.
„Victor, musste es unbedingt heute sein?“ Victor drehte sich zu Yuuri am Tisch um. „Ja, musste es. Ich bin doch schließlich dein Lehrer und muss auf deinen Körper achten, wie auf eine… ah ja eine Skulptur!“ – Ach Victor, dachte Yuuri. „Victor? Was machst du überhaupt da?“ – „Ich koche.“ – „Ja, das sehe ich, aber was?“ – „siehst du es nicht?“ – „Nein, du stehst davor…“ – „Dein Lieblingsessen!“ Yuuri sprang sofort auf und ging um die Theke und stellte sich neben Victor.
„Du machst Katsudon, für mich?“ Victor legte die Stäbchen beiseite. „Nicht nur für dich, mein Katsudon.“ Yuuris Augen strahlen immer noch vor Freude auf das Katsudon. Vic schaute Yuuri an und lächelte. „Ach Yuuri. Welch Glück ich doch habe. Du warst die Liebe die mich suchte und mein Leben vervollständigte“, dachte Victor.
„Yuuri? Kannst du mal etwas für mich holen? Ich brauche noch eine Sache, die mir fehlt. Aber sie ist sehr schwer zu bekommen. Könntest du das übernehmen?“ Yuuri sah Victor an. „Hat es etwas mit dem Telefonat zu tun?“ Victor runzelte die Stirn und nahm die Stäbchen. „Nein, hat es nicht, warum fragst du überhaupt? Warte… welches Telefonat?“ – „Ach, vergiss es. Ich gehe es schon holen. Bis später.“
Yuuri zog sich warm an und ging nach draußen um diese besagte Sache zu holen. Es schneite und war lausig kalt. Was soll man den schon vom Wetter in Saint Petersburg halten und dann noch am Weihnachtsfeiertag, der Tag an dem Victor Geburtstag hat. Ich hoffe Vitja hat nichts von meinen Vorbereitungen für die Feier mitbekommen. Es hat schon einen Monat Vorbereitung gekostet.
Yuuri griff in seine Jackentasche und holte den Einkaufszettel raus. Darauf stand das was Victor wollte. Dann bemerkte Yuuri dass auch etwas auf der Rückseite stand. Er drehte es um. Dort stand:

Hey, mein Katsudon. Einen fröhlichen ersten Weihnachtsfeiertag und beeile dich.
Love you
Vitja

Solche kleinen Botschaften schrieb Victor immer, wenn er ein kleines Geheimnis oder wieder mal ein Schlechts Gewissen hatte. Das liebte ich an ihn. Yuuri war so in seinen Gedanken gefesselt, dass er nichts mehr bemerkte. Nicht einmal das sich jemand näherte.
„Hey, Schweinchen! Was machst du hier? Ich dachte, du hängst bei deinem Trainer ab.“ Jemand gab Yuuri einen ordentlichen Schlag auf die Schulter. Yuuri drehte sich um. „Yurio?“ – „Ja, der bin ich. Endschuldigung für diese Begrüßung, aber ich konnte nicht anders.“ Yurio musst einen kleinen Lacher lassen. „Otabek, du auch hier?“ Otabek nahm Yurio in Arm und beruhigte ihn erstmal. „Ja, sieht man doch. Was suchst du hier draußen und wo ist eigentlich Victor?“ Yuuri nahm seinen Zettel aus der Tasche. „Victor hat mich raus geschickt um etwas zu holen.“ – „Achso. Und er ist wahrscheinlich jetzt allein.“ Yuuri schaute auf die Pakete, die Yurio und Otabek bei sich trugen. „Und womit wollt ihr da hin? – „Naja wir gehen zu unseren Familien, die auch hierhergekommen sind. Sie konnten gestern nicht und deswegen…“ – „Ist OK, ihr braucht euch nicht rechtfertigen. Ich gehe dann mal. Man sieht sich.“ Yuuri ging weiter und drehte sich noch einmal um den beiden zuzuwinken.
„Hat er etwas gemerkt, fragte Otabek Yurio. „Nein ich glaube nicht, lass uns weitergehen.“

„Endlich habe ich das was er wollte.“ Yuuri schaute auf seine Uhr. Er war erschrocken, dass es schon so spät war. „Ach herrje. Es ist schon kurz vor sieben. Ich muss mich beeilen.“
Yuuri machte sich so schnell wie möglich auf den Weg zurück zu Victor. „Ich hoffe er macht sich keine Sorgen um mich, weil ich so lange weg war.“ Yuuris Gedanken waren immer noch bei Victor.
Der Schneefall wurde leichter und endlich kam Yuuri bei Victors Wohnung an.
Er schloss die Tür auf und ging hinein. „Vitja, ich bin wieder da. Ich habe bekommen, was du wolltest! Sag mal was…“ Yuuri ging in den Wohnbereich und sah nicht richtig.
„Willkommen zu Hause Yuuri“, sagt Victor und gab ihm einen Kuss. Makkachin kam angerannt und sprang Yuuri an.
„Chris, Jean, Pichit, Yuko, Otabek und Yurio, was macht ihr hier?“ Alle waren Festlich gekleidet. Chris, Pichit, Jean, Otabek und Yurio im Anzug und Yuko in einem wunderschönen Kleid. Victor hatte sich seinen besten Anzug rausgesucht und trug ihn mit einer Rose. „Fröhliche Weihnachten Yuuri!“
„Wir konnten leider nicht gestern kommen. Victor hatte uns davon erzählt bzw. er wollte es so. Wir mussten alle dir absagen und deswegen feiern wir alle heute zusammen Weihnachten und Victors Geburtstag“, sagte Pichit. – „Ihr seid alle gekommen? Und ihr? Otabek und Yurio? Ihr wart wahrscheinlich auf den Weg hierher mit den Geschenken, oder?“ Yuuri fing an zu weinen. „Es ist das schönste Fest, was ich jemals hatte. Danke.“ Yuuri sprang in Victors Arme. Er fing an zu weinen. Victor versuchte ihn zu beruhigen. „Danke Vitja, das werde ich dir nie vergessen.“ – „Ach, das war noch nicht alles. Yuko? Wärst du so freundlich?“ – „Ja, aber mit vergnügen.“
Yuko ging zur Tür und Yuuri befreite sich aus Victors Armen. Er staunte schlecht, als seine Mutter, sein Vater dastanden. „Mom, Dad? Ihr seid wirklich gekommen?“ – „Das kannst du alles deinem Verlobten danken. Es war zwar ein sehr weiter weg bis hierher, aber es ist noch schöner als wir es uns dachten.“ Yuuri war so aufgelöst, dass er die ganze Zeit nur weinte. „Yuuri, beruhige dich doch einmal“, seine Eltern versuchten es, aber es brachte rein gar nichts. Seine Emotionen sprangen aus ihm regelrecht heraus. „Hey, Heulsuse, kannst du mal endlich aufhören? Das nervt. Es is keine Beerdigung, wir feiern heute.“ Yurio. Seine Art bringt Yuuri zum Aufhören. „Yurio, das war nicht sehr nett. Geht es auch freundlicher? Du siehst doch, das er sehr emotional ist!“ – „Siehst du Otabek? Er hört auf. Das klappt immer, habe ich dir doch gesagt!“ – „Jetzt beruhigt euch mal Leute“; sagte Chris, wir sind zum Feiern hier. „Genau. Und deswegen setzten wir uns erstmal und machen Musik an“, unterbrach Jean Chris.
Alle setzten sich an den großen Tisch. „Wie ist denn der Tisch hier reingekommen? Den habe ich ja noch nie gesehen.“
„Ach Yuuri. Wo hast du denn das hingetan, was du holen solltest?“ – „Ach ja, ich hole es mal schnell. So hier ist das Gedeck. Ich musste ganz schön weit raus aus der Stadt, aber das wahrscheinlich nur, damit du deine Ruhe zum Dekorieren hast. So hier ist das Gesteck. Soll das in die Mitte des Tischens?“ – „Ja genau, danke dir.“
Alle saßen sie da und feierten, bis Yuuri die Stimmung unterbrach. „Könnt ihr mir mal kurz zuhören? Ich habe etwas zu sagen.“ Sie unterbrachen die Gespräche und sahen Yuuri an.
Yuuri stand auf und sah in die Runde. „Es ist echt wundervoll alle meine Freunde, Familie und auch meine „Rivalen“ an den Tisch zu sehen. Ich bin dir, Victor sehr dankbar dafür. Ein besseres Fest hätte ich mir niemals erträumen können. Du bist der Mann, den ich mir vorgestellt hatte. Du bist der Mann, der mich vollständig macht. Du bist der Mann, der mich so nimmt wie ich bin. Du bist der Mann, der mich gerettet hat. Du bist der Mann, den ich liebe.“
Yuuri bat Victor aufzustehen. Yuuri nahm seine Hände in seine und sah ihm in die Augen. „Vitja, du bist die Liebe meines Lebens. Ich kann und will dich nicht mehr verlieren“, Yuuri kniete sich vor Victor hin, „Ich will für immer an deiner Seite sein und deswegen frage ich dich hier und jetzt: Willst du mein Mann werden?“
Victor verschlug es die Sprache aber sein Gesicht verwandelte sich in ein glückliches und gerührtes Gesicht. „Ja ich will, auch wenn wir schon verlobt sind.“ – „Nein, das ist der erste offizielle Antrag den ich dir gemacht habe. Der erste in der Kapelle in Madrid war keiner. Er sollte nur ein Symbolring sein. Du warst derjenige, der es als Verlobungsring gesehen hat.“ Victor gab abermals nach. Er zog Yuuri hoch und nahm ihn ganz fest in seine Arme und gab ihm einen Kuss. „Ich habe noch etwas für dich, Vitja. Warte kurz.“ Yuuri ging aus der Wohnung raus. Nach einer Weile kam er wieder rein. „Ich soll euch schöne Weihnachtsfeiertag von den Nachbarn ausrichten.“
Makkachin stand auf einmal auf und rannte zu Yuuri nach vorne. Yuuri kam mit jemanden in den Raum rein. „Alles Gute zum Geburtstag Victor. Ich habe einen kleinen Makkachin hier für dich. Ich hoffe du magst ihn.“ Victor stand entsetzt auf und ging zu Yuuri. Alle anderen Gäste gingen ihm nach.
„Yuuri, du hast einen kleinen Pudel mitgebracht? Ist er für uns beide?“ Victor kam aus dem Staunen nicht mehr hinaus. „Ja, das ist Vic-chan. Ich habe ihn so genannt wie mein ersten Hund. Makkachin ist oft sehr alleine, wenn wir auf Reisen sind. Er kann ja nicht mehr mit, weil er so alt ist und somit dachte ich mir, dass es sehr gut wäre, wurde er einen Freund haben. Er sieht Makkachin sehr ähnlich. Ich hoffe es war seine sehr gute Entscheidung.“
Victor konnte seine Emotionen nicht mehr anhalten und weinte. „Maan, sind hier wirklich alle am Flennen. Das kann man ja nicht aushalten. Das…“ Otabek legte seine Hand auf Yurios Kopf „Beruhige dich Yurio, mein kleines Kätzchen.“ Yurio sah Otabek mit großen Augen an“ Kannst du das nochmal sagen?“ – „Nein, das mache ich aber nur wieder, wenn du endlich aufhörst Yuuri zu ärgern.“
Nun endlich wurde Yurio ganz still und freute sich über seinen neuen Spitznamen.
Jean unterbrach die wundervolle Stimmung:“ So Leute, ich will ja nichts sagen, aber das leckere Essen wird ganz kalt. Ich würde vorschlagen bevor es noch zu einem Eisblock wird, essen wir doch.“ – „Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich habe schon einen Bärenhunger.“ Fügte Chris hinzu. „Ich glaube wir haben genug dabei, für alle. Victor musste ja mal wieder übertreiben. Da muss ich wieder abnehmen, bevor er mich wieder auf das Eis lässt, wie beim letzten Mal.“
„Untersteh dich, Victor, ich habe echt kein Bock auf eine Wiederholung des letzten Grand Prix.“ „Naja immerhin wird er dann wieder Victors Programm laufen…“ fügte Yuko hinzu, „Und sich wieder in Victor verlieben…“ beendete Yuuri.
„So jetzt sagt einmal „Cheese“ Pichit schoss ein Paar Erinnerungsfotos von dem Abend, der der schönste für Victor, Yuuri, Makkachin und ihrem neuen Hund Vic-chan wurde. Makkachin kümmerte sich so lieb um seinen neuen Freund.
Am nächsten Morgen wachte Yuuri auf. Victor lag neben ihm. Yuuri bekam eine Nachricht von Pichit:

Hey, guten Morgen alter Freund. Ich hoffe dir geht es ausgezeichnet. Ich wollte dich nur informieren, dass ich Bilder vom gestrigen Abend gepostet habe. Ich hoffe es ging so klar. Ich habe nur die guten genommen. So wollte nicht weiter stören. Wünsche euch noch einen guten Feiertag. Richte auch Grüße an Victor aus.
Bis Bald.
Pichit

„Ach Pichit“, dachte Yuuri und wollte sich die Bilder ansehen. Er suchte die Bilder und fand sie ungewöhnlich schnell. „Vic… V… Victor…“– „Ja, was ist den Yuuri?“ – „Schau die mal die Bilder hier an. Sie sind überall…“ – „Ach wirklich? Zeig mal her.“
Yuuri übergab Victor ängstlich sein Handy und er sah sich das Display an. „Yuuri… Das kann nicht sein ernst sein…“ – „Doch das ist er. ER hat ein Bild von unserer Verlobung veröffentlicht. Jetzt wissen es alle deine Fans." Victor wirkte ziemlich gelassen.
„Ach Yuuri, mach dir keine Sorgen darüber. Ich bin dein Mann, was gibt es besseres als an deiner Seite zu sein?“ – „Stimmt, danke Vitja.“