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depths of freedom

von Justinian
MitmachgeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
OC (Own Character)
24.12.2019
14.11.2020
15
62.383
14
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Dieses Kapitel
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24.12.2019 3.320
 
Prolog






Schnell und leise, als würde sie über die See schweben, bahnte sich die Silencer ihren Weg durch den aufgewühlten South Blue. Die Winde standen günstig und trieben das schnellste Schiff dieses Meeres ohne Schwierigkeiten voran.  Leichter Nieselregen prasselte auf das Deck und weckte bei den Matrosen Geist und Körper. Trotz grauer Wolken waren alle guter Dinge. In wenigen Stunden, vielleicht schneller, würden sie ihr Ziel erreicht haben.

„Sir, wir erreichen in etwa zwei Stunden Robs End Island.“ Der erste Maat salutierte förmlich, während er die ungefähre Zeit bestätigte, aber Gil Reyes, seines Zeichens Kapitän der Silencer, hörte ihm nur halbherzig zu. Mit seinem Säbel, den er nur selten am Gürtel trug und meist in der Hand hielt, klopfte er eine hektische Melodie auf das Holz der Reling. „Mach eineinhalb draus“, murmelte er nur. Sein Maat war klug genug, nicht weiter nachzufragen oder ihm etwas zu erwidern, sondern verschwand eilig wieder. Der Nieselregen nahm zu.

Von seiner Position auf dem Achterdeck beobachtete Reyes, wie seine Seeleute sich daran machten, weitere Segel zu setzen und den Kurs zu korrigieren. Die Silencer war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Schiff. Der Körper glich dem einer Galeone, allerdings hatte das Schiff nur einen einzigen Mast mit vierzehn Segeln, die dementsprechend nicht sehr lang, dafür aber umso breiter waren. Der Bugspriet machte die Hälfte der Gesamtlänge des Schiffes aus und war mit weiteren neun Segeln ausgestattet. Vierundzwanzig Kanonen führte die Silencer insgesamt mit sich und für alle Fälle besaß sie einen meterlangen Rammsporn und zwei Enterbrücken am Bug, die es leicht machten, ein kleines Piratenschiff zu entern. Sie wirkte seltsam in ihrer Art, verglichen mit anderen Schiffen, aber das machte nichts. Inzwischen hatte sie sich einen Ruf aufgebaut, der jeden Piraten erschaudern ließ. Zumindest jeden, der im South Blue schon lange genug dabei war.

Während Reyes die Treppe hinunter auf das Oberdeck lief ließ er fröhlich mit dem Säbel sein Lied erklingen. Zumindest fröhlich für ihn. Für alle anderen Seeleute war das Klackern auf dem nassen Holz eine deutliche Warnung, ein Zeichen von Gefahr. Und manch einer der Gefangenen unter Deck wurde schier verrückt, wenn sich das Klopfen über seinem Kopf langsam näherte und wieder entfernte.

Es war eine gute Jagd gewesen, dabei war sie sogar erstaunlich kurz. Reyes nahm den Hut vom Kopf und strich sich das glatte Haar zurecht, welches in einem strammen Zopf in seinem Nacken zusammengebunden war. Piraten. Zu tausenden verpesten sie die Gewässer aller Meere der Welt. Piraten. Piraten. Piraten. Piraten…

Reyes bekam kaum mit, wie seine Schläge lauter und lauter wurden. Die Matrosen machten einen großen Bogen um ihn. Wenn er so in Gedanken war, dann störte man ihn besser nicht. Das hatten sie inzwischen gelernt. In seinem linken Oberschenkel pulsierte das Blut. Mit dem Holzbein schlug er mehrmals auf das Deck, im Takt mit seinem Säbel. Ein lautes Lachen entfuhr ihm. Herrlich. Das Gefühl erinnerte ihn an die alte Zeit auf der Grandline. Ein alter Reim seines Vaters kam ihm in den Sinn:



Fahren wir weit zur See geschwind,


Flagge flattert stolz im Wind,


Welle unterm Bug erklingt,


Möwe überm Hauptmast singt,


Ratte, die sich tief versteckt,


In den Schatten unter Deck,


Treib sie aus dem Dunkeln raus,


Dass sie bald im Meer ersauft!


Das waren noch gute Zeiten, als er auf der Grandline einen Feind nach dem nächsten jagte. Manchmal kam er auf bis zu vier Schiffe an einem Tag. Das waren wirklich gute Zeiten! Das pulsieren in seinem Bein wurde immer schlimmer. Reyes lachte wieder in den Wind, als die Erinnerung hochkam. Fröhlich, für ihn zumindest klang es fröhlich, klopfte er die Reling ab und setzte seine Runde über das Deck fort. Der Wind wurde stärker, genauso wie der Regen, den er ihm ins Gesicht wehte.



Weit am blauen Horizont,


Zieht ein einsam Schiff davon,


Flagge schwarz wie frisches Pech,


Mannschaft die nach Reichtum lechzt,


Auf, mit vollen Segeln nach,


So beginnt die täglich Jagd,


Und dann rüber an die Brut,


Hört die Schwerter, riech das Blut.




Aber das war lange her. Reyes klopfte sich verbittert gegen das Holzbein. Sein Takt wurde schwer und langsam. Heute machte er keine Jagd mehr auf die großen Piraten, die die Grandline verpesteten. Früher war er ein Matador gewesen, hatte mit Stieren gekämpft und niemals verloren. Heute schlachtete er Kälber, noch ehe sie ganz auf der Welt waren. Als viel mehr konnte man diesen erbärmlichen Haufen Gefangener unter Deck kaum bezeichnen. Wenn man bedachte, dass sie sein geliebtes Schiff mit ihrer Anwesenheit verpesteten wurde ihm übel. Wenn es wenigstens große Namen gewesen wären. Piraten, die ein jeder kannte und die man mit großem Stolz der Marine übergab. Aber diese Brut dort unten bestand zum Großteil aus Kindern, die von der Welt nichts gesehen hatten und noch weniger wussten.



Wimmernd und um Gnade bittend,


Arme und Gesicht zerschnitten,


Sag, wie können sie es wagen,


Lass die Brut in Ketten schlagen,


Treib sie unters dunkle Deck,


Zu der Ratten alt Versteck,


In der Heimat hol sie rauf,


Und knüpfe sie am Galgen auf!




In den alten Tagen kannte jeder Piratenjäger dieses Lied. Reyes war stolz gewesen, die Meere zu säubern. Wie ein Arzt, der eine Seuche eindämmte, immer weiter, um sie schließlich vollständig zu vernichten. Aber das war lange her. Die Brut im Lagerraum war es nicht mal wert sie aufzuhängen. Selbst die Marine würde ihr Leben verschonen, so unbedeutend waren sie. Früher hatte Reyes mal Seekönige getötet, heute zerstampfte er Fliegen. Meistens solche mit zwei kaputten Flügeln und vier kaputten Beinen.

„Land! Land in Sicht!“ Aus dem Krähennest wurde die Stimme des Ausgucks vom Wind über das Deck getragen. Die Matrosen jubelten, verhalten zwar, aber es konnte als Jubel durchgehen. Sie freuten sich auf ein wärmendes Feuer und etwas festen Boden. Reyes sehnte sich nach der Grandline, aber diese Sehnsucht würde sich in seinem Leben wohl nicht mehr erfüllen. Zurück von seiner Runde blickte er vom Achterdeck aus in den Regen, die Insel, auf die sie zuhielten, war bereits zu erkennen. War wirklich so viel Zeit vergangen? Hatte er sich so in Gedanken verloren. Reyes schüttelte den Kopf. Ich werde wirklich alt.

Sein Blick wandte sich gen Norden. Die Sicht war schlecht. An sonnigen Tagen konnte man in der Ferne die gewaltigen roten Konturen des Rivers Mountain erkennen. Vor vielen Jahren war er über diesen Weg ebenfalls in das Piratengrab gefahren, um noch ein paar mehr Grabsteine aufzustellen. Stattdessen trieb es ihn nun zum verdammten Robs End Island.

„Geschwindigkeit drosseln!“ bellte er über das Deck. Sofort wurde seinem Befehl Folge geleistet.

Die Gewässer in dieser Region waren tückisch, aber inzwischen kannte Reyes sie gut. Das verbitterte ihn nur umso mehr, denn das bedeutete, dass er sich inzwischen schon viel zu lange mit den kleinen Fliegen herumschlagen musste. Als Gefängnisinsel war Robs End Island aber genau deswegen ideal – die Gewässer waren mit tückischen Felsen gespickt, jeder unerfahrene Navigator würde schnell auflaufen, ob mit Boot oder per Schiff. Von außen war die Insel karg, sie besaß keine sandigen Strände, dafür aber riesige Felsklippen. Durch ein gewaltiges Felsentor führt ein Weg in einen riesigen Krater, der den Hauptteil der Insel ausmachte. Man kam sich im Inneren vor wie auf dem Boden einer riesigen Grube. Es war beklemmend. Nur wenige gute Seemänner wussten das Tor zu finden und noch weniger es unbeschadet zu passieren. Die Stimmung schlug um, die Matrosen wurden nervös und begannen, den letzten, aber riskantesten Teil der Reise vorzubereiten.

Gil Reyes legte eine Hand auf die Reling. Das Schiff schaukelte und zitterte unter den Wellen. Seine treue Gefährtin war unruhig. Träge und gesättigt wie ein überfressenes Raubtier, dass sich in den Schatten schleppte, um zu ruhen.

„Sir! Sir!“ Die hohe Jungenstimme riss Gil Reyes aus seinen Gedanken. Er hasste es, einfach aus seinen Gedanken gerissen zu werden, erst recht, wenn es dabei um sein geliebtes Schiff ging. Als er den Blick senkte stand am unteren Ende der Treppe ein kleiner Pulveraffe. Der Junge schien seinen Frevel gar nicht zu bemerken, einige andere Crewmitglieder sahen aber schon besorgt in seine Richtung. Niemand griff ein.

„Sir, wir werden auf die Felsen laufen!“ Er klang vorlaut. „Wir müssen den Kurs ändern.“ Wirklich sehr vorlaut. Langsamen Schrittes nahm Gil Reyes eine Stufe nach der anderen. Sein Holzbein hinterließ bei jeder Stufe ein lautes Knacken auf den alten Dielen und mit dem Säbel klopfte er eine ungehaltene Melodie auf das Holz. Er hatte den Jungen fast vergessen. Ein Waise, der nie zuvor das Meer bereist hatte. Eigentlich hatten nur seine Männer gemeint, er könne sich auf der weiteren Reise als nützlich erweisen. Reyes hatte sein Einverständnis gegeben. Vorlautes Gör. Der Regen peitschte ihm ins Gesicht, aber auch so erkannte man Tränen der Angst in seinen Augen. Der Kapitän lachte in sich hinein. Der würde nie ein wahrer Seemann werden. Allerdings auch nie ein wahrer Pirat.

Als Reyes sich vor dem Jungen aufbaute schaute dieser erschrocken und erstarrt zu ihm auf, als sei ihm seine Respektlosigkeit erst jetzt aufgefallen. Mit dem Säbel hämmerte Reyes sein Lied und der Junge erwartete stumm das Ende, genauso wie die umliegenden Matrosen, die innehielten und ihren Kapitän beobachteten. Ihren Kapitän, von dem sie wussten, dass ihm Ordnung und Respekt über alles gingen.

Dann endete das Lied. Reyes gluckste und hob den Säbel. Der Junge zuckte zusammen, doch Reyes schlug ihn nur auf die Reling. Genau in dem Moment ging ein gewaltiger Ruck durch das Schiff. Als würde etwas unterhalb des Wassers den Rumpf packen und nach vorne ziehen. Der Junge schwankte und stolperte. Reyes stand so sicher wie auf dem festen Land. „Die Strömungen hier sind stark“, erklärte der Kapitän nüchtern, „aber wenn man weiß, wo man das Ruder loslassen muss, dann tragen sie einen ohne Probleme genau durch das Felsentor.“

Der Junge schluckte und nickte, als kurz darauf ein zweiter Stoß das Schiff erschütterte. Diesmal gingen auch einige der erfahrensten Matrosen zu Boden. In Gil Reyes Augen flammte für einen Moment die Wut auf. „Die Klippen! Wir haben die Klippen gestreift!“ rief jemand vom Bug aus. Aber wenige Momente später stabilisierte sich das Schiff wieder und die Strömung trug es weiter, riss es nach links und nach rechts und wieder in die andere Richtung, hin und her, scheinbar willkürlich. Aber der Kapitän wusste, dass sie sich im richtigen Strom auf dem richtigen Weg befanden. Dennoch, in seinen vielen Jahren hatte er noch nie einen der Felsen gestreift. Ein schlechtes Omen. Gil Reyes Laune sank weiter.

„Sag, Bengel, hast du nicht zu tun?“ Der Pulveraffe erschrak und nickt eilig. „Das Deck ist kein Ort für Landratten. Verschwinde, bevor ich wütend werde.“ Der Junge nickte und war nur einen Moment zu langsam. Einen kurzen Moment, in dem er vor Angst erstarrte und sich nicht bewegen konnte. Und genau in diesem Moment holte Gil Reyes mit dem Holzbein aus und rammte es dem Jungen gegen die Brust. Er stolperte nicht erst, er flog direkt in einem hohen Bogen nach hinten und kam unsanft auf einem Haufen Taue zum Liegen. Die Mannschaft erschrak wegen dem plötzlichen wütenden Ausbruchs ihres Kapitäns.

Aber das war es nicht.

Nur eine halbe Sekunde später barsten die Planken an der Stelle, an der noch eben der Junge gestanden hatte. Eine schattenhafte Gestalt sprang zwischen den fliegenden Holzsplittern aus dem Lagerraum darunter hervor. Reyes verzog missmutig das Gesicht, als sich einige davon in seine Jacke und seine Wange bohrten. Das Rasseln von Ketten war zu hören, zwischen den Sturmböen aus Wind und Regen. Im nächsten Moment zischte eine geöffnete Handfessel durch die Luft und erwischte zwei von Reyes Matrosen im selben Moment. Die Männer sackten sofort zusammen, ehe die anderen überhaupt verstanden hatten, was genau vor sich ging. Reyes starrte stumm durch den Regen aus Splittern und den Tropfen, die gegen sein Gesicht hämmerten.

Die Gestalt hielt sich nicht mit ihm auf. Es handelte sich um einen jungen Mann, der sich eilig umsah, wie ein gehetztes Tier. Schwere Fußeisen fesselten seine Beine und an einem rechten Handgelenk hing die Kette, mit der er eben zwei Mann auf einen Streich ausgeschaltet hatte. Die linke Handfessel war geöffnet. Reyes überlegte. Eigentlich musste er jetzt erst die Silencer reparieren. Aber danach sollte er vielleicht neue Fesseln besorgen.

Als die Männer an Deck bemerkten, dass einer der Gefangen entkommen war, riefen sie zu den Waffen, aber es erwischte zwei weitere, ehe sie überhaupt bereit waren. Schüsse hallten durch den Sturm, fanden aber ihr Ziel nicht. Metall klirrte und Schwerter prallten auf Kettenglieder. Eine Weile schien es so, als könnte der Junge mit den erfahrenen Piratenjägern mithalten.

Dann begann Gil Reyes erneut mit seinem Säbel auf das Deck zu klopfen. Drei schnelle Stöße und er war von einen auf den anderen Moment verschwunden. Ohne dass sein Gegner es kommen sah erschien Reyes direkt vor ihm. Mit der linken Hand packte er die offene Kette, die gefährlich durch die Luft schwang und riss das Holzbein in die Höhe. Mit einem unangenehmen Laut erwischte es den Ausbrecher direkt am Hals und riss ihn zu Boden. Röchelnd und stöhnend traf sein Rücken die harten Planken. Reyes ließ ihm keinen Moment Zeit. Im nächsten Moment drückte der Holzstumpf dem jungen Mann auf die Kehle und schnürte ihm langsam die Luft ab.

„Was für ein Ärger“, brummte Reyes, während er sich die Holsplitter aus der Jacke zog. Nicht, dass es ihn stören würde. Der alte Mantel hatte im Laufe seiner Karriere so viele Löcher Risse abbekommen, dass die paar mehr nicht auffielen. Mit dem Schiff verhielt es sich da anders. „Du hast mein schönes Schiff beschädigt“, brummte der Kapitän und klopfte mit dem Säbel ungehalten auf das Deck. „Nicht, dass ich dich nicht verstehen könnte. Ich würde auch wegwollen, wäre ich in deiner Situation. Du stehst hier an den Pforten zur Hölle.“ In dem Moment fuhr die Silencer in das große Felsentor ein. Der Regen verstummte, das Pfeifen des Sturmes nahm ab. Einen Moment lang war es völlig still. Es wurde dunkler, noch dunkler als unter den inzwischen schwarzen Sturmwolken.

Ein spöttisches Grinsen legte sich auf Reyes Gesicht. „Jetzt warst du so damit beschäftigt dich zu prügeln, dass dir ein letzter Blick auf das offene Meer verwehrt bleibt. Was für eine Schande. Du wirst es sehr lange nicht sehen.“ Durch die Stille klangen seine Worte lauter und hallten von den Felswänden zurück. „Eigentlich würde ich dich ja am liebsten direkt an der Rah aufknüpfen“, brummte der Kapitän seinen Gefangenen an. Etwas in seinen Augen verriet, dass er nicht nur drohte. Unter seinem Holzbein spürte Reyes, wie der Junge, denn mehr war er bei genauerem Hinsehen nicht, schlucken wollte. „Allerdings werde ich nach Stückzahl bezahlt, und nun ja.“ Reyes neigte seinen Kopf zu der zerstörten Stelle im Deck. „Ich fürchte ich brauche das Geld. Glück für dich. Du wirst also noch ein paar Jahre leben. Wobei man das wohl kaum ein Leben nennen kann, was dich erwartet…“ Mit diesen Worten nahm er den Säbel und schlug den Gefangenen, ohne zu zögern, mit einem gezielten Hieb bewusstlos. Ein paar Matrosen kamen, um ihn wieder unter Deck zu bringen. Reyes schmunzelte und klopfte eine fröhliche Melodie auf das Deck. So ein kleiner Kampf, wenn man es so nennen konnte, tat ihm richtig gut. Heute würde er den Tag mit viel Rum und Musik ausklingen lassen – gleich, nachdem er einen Zimmermann aufgesucht hatte.



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Willkommen zu meiner zweiten MMFF und meiner ersten im Bereich One Piece. Die Idee hierzu geistert mir schon länger im Kopf herum und jetzt habe ich einfach entschieden es endlich zu machen.^^

Thema der MMFF ist die Suche nach Freiheit. Sicherlich kein komplett neues Thema, aber den Anspruch was komplett Neues zu machen habe ich auch nicht. Ich möchte ein Abenteuer erleben bzw. erschaffen, bei dem die Charaktere mit der Zeit an ihren Herausforderungen wachsen. Es geht also primär um die Geschichte und wie gesagt ums Abenteuer und nicht um Pairs oder sowas. Das wollte ich am Anfang nur klar gesagt haben.

Falls ich euch jetzt noch nicht abgeschreckt habe (wenn ihr bis hier gekommen seid ist das wohl schon ein gutes Zeichen), dann würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen.^^



Website (wird mit der Zeit natürlich noch aktualisiert)

Den Steckbrief findet ihr auf der Website unter „Start > Steckbrief.“






Regeln und Infos:

> Bitte kündigt mir bei Interesse den Steckbrief an. Den fertigen Steckbrief bitte unter dem Betreff „depth – Name des Charakters – Position“ per Mail schicken.

> Ich habe keine direkte Frist, warte aber erstmal bis zum 19. Januar. Wenn es vorher sehr viele Steckbriefe werden schaue ich mal. Aber ich möchte nicht, dass sich jemand gehetzt fühlt. Wenn sich jemand vorher anmeldet werde ich auf jeden Fall mindestens bis zu diesem Termin abwarten, wenn es mehr Zeit braucht nach Absprache vielleicht auch länger.

> Grundsätzlich schließe ich es nicht aus, mehrere Charaktere für eine Position zu nehmen, sollte es sich anbieten und sollte ich entsprechend gute Steckbriefe für dieselbe Position bekommen. Wie groß die Crew am Ende wird habe ich noch nicht entschieden. Das ergibt sich dann im Verlauf der Anmeldung.

> Schon jetzt könnte ich ein paar Nebencharaktere gebrauchen, allerdings eher kleine. Die Anmeldung für wichtigere Nebencharaktere beginnt, sobald ich die Crew zusammenhabe.

> Die Geschichte spielt in der Zukunft, ca. 50 Jahre nach dem Ende von One Piece (welches vermutlich ebenfalls in ca. 50 Jahren von heute gesehen stattfinden wird… wie auch immer), einfach damit ich ein paar mehr Freiheiten habe, gerade bei Nebencharakteren. Dementsprechend sind auch bekannte Teufelsfrüchte möglich. Bei Verwandtschaftsverhältnissen zu Charakteren aus der Serie bin ich grundsätzlich nicht abgeneigt, bitte aber darum, das vorher mit mir abzusprechen.

> Grundsätzlich können beliebig viele Charaktere erstellt werden. Natürlich versuche ich aber erstmal von möglichst verschiedenen Personen Steckbriefe anzunehmen. Bei den Nebencharakteren sehe ich das aber nicht so eng.

> Die Geschichte startet im South Blue. Bedenkt bei Herkunft und eurer Geschichte also, dass euer Charakter irgendwie dorthin gekommen sein muss. Das muss jetzt nichts großes sein, sollte aber bedacht und kurz erklärt werden.



> Dass ich mir bei den Charakteren keine 0815 Typen wünsche sollte ja klar sein. Ich erwarte nicht, dass jeder Charakter das Rad neu erfindet, aber er sollte gut ausgearbeitet und detailliert sein. Deswegen lasst euch gerne Zeit, wenn es der Qualität zugutekommt. Vielseitige Charaktere mit Schwäche und Stärken kann und muss man ja auch nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln.

> Falls Fragen auftreten stehe ich immer zur Verfügung, zögert also nicht mich so oft und mit so vielen Fragen anzuschreiben, wie es nötig ist. So wie ich mich kenne werde ich schon irgendwo dafür gesorgt haben, dass es nötig ist…

> Auch Anregungen und Ideen nehme ich immer gerne an. Ich habe natürlich schon die eine oder andere Idee, aber ich tausche mich über sowas immer gerne aus und würde auch gerne die Meinung anderer hören!

> Ich erwarte nicht unbedingt zu jedem Kapitel eine Review, aber einigermaßen regelmäßig würde ich schon gerne von euch hören, wenn ihr euch entscheidet mitzumachen. Ggf. werde ich auch zwischendurch mit Umfragen über den weiteren Handlungsverlauf oder andere Details bestimmen, da wäre es schön, wenn sich viele Leute beteiligen.

> Beim Ausfüllen des Steckbriefs die Klammern löschen, Punkte mit einem * sind freiwillig. Ich würde hier auch noch einmal darum bitten, bei den Steckbriefen auf die Formatierung zu achten, also möglichst Absätze zu machen und die Zwischenüberschriften und Überpunkte fett zu markieren. Bei meiner letzten MMFF hat das manchmal gefehlt und das macht es für mich deutlich unübersichtlicher, deswegen wäre es schön, wenn ihr darauf achten könntet.





Ich würde mich wie gesagt sehr freuen, wenn ihr euch für die Geschichte interessiert, ob ihr nun mitmachen oder nur mitlesen wollte. Bis dann^^

Liebe Grüße und frohe Festtage^^

Justinian





Positionen:




Kapitän: von mir

Vize: vergeben an Aleviana  

Navigator: eine Anmeldung

Arzt: eine Anmeldung

Smutje: vergeben an HeroCat  

Zimmermann: eine Anmeldung, eine vergeben an Lalami

Musiker: vergeben an Fubuki

Schütze/Kanonier: (ggf. auch als getrennte Position) eine Anmeldung

Archäologe/Alchemist/Forscher: (ggf. getrennt) eine Anmeldung Alchemist, eine Anmeldung Archäologe

Steuermann:

Schatzmeister/Quartiermeister: vergeben an Amity

Kämpfer: vergeben an Blutfuerst  

Weitere:
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