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Weihnacht

von Gori-san
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Ann Takamaki Goro Akechi Morgana Protagonist
24.12.2019
24.12.2019
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Dieses Kapitel
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24.12.2019 882
 
A/N: Hallo liebe Leute~
Ich habe mich in dieser Geschichte dazu entschieden, den Protagonisten Ren Amamiya zu nennen, da er in beiden Spielen und auch im Anime so genannt wird. Aber, Joker ist und bleibt Joker. Ich wünsche euch viel Spaß und ein schönes Fest~

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Weihnacht

Du warst tief in Gedanken versunken, während du einfach nur auf die Straße vor dir starrtest. Deine Schritte im Schnee waren deutlich zu hören, gab das weiße Pulver unter deinen Füßen doch immer wieder knirschend nach. Deinen Blick hattest du auf den Boden gesenkt, warst einfach zu beschäftigt die weiße Unschuld zu betrachten. Irgendwie hattest du das Gefühl eine gewisse Person zu vermissen, selbst wenn du es eigentlich nicht wolltest. Seit einem Jahr hattet ihr keinen Kontakt mehr, hattet einfach alles abgebrochen, weil er einfach verschwunden war ohne auch nur ein einziges Wort. Und dann… Dann kamen auf einen Schlag all diese Gefühle wieder.
Leise seufztest du und sahst endlich einmal wieder auf, sahst zu deiner besten Freundin Ann und schütteltest dann den Kopf.
„Kopf hoch.“, lächelte die Blondine dich schließlich an, „Er hat dich bestimmt nicht vergessen, ich kenn ihn doch. Ihr wart ein ganzes Jahr lang zusammen und dir war bewusst, dass er danach wieder zu seinen Eltern ziehen würde.“
„Schon aber…“, seufztest du, „Weißt du, irgendwie habe ich gehofft, dass er hierbleibt. Ich hasse ihn dafür, dass er mich hier allein gelassen hat, aber ich liebe ihn zu sehr, um ihn zu hassen. Ich will ihn eigentlich gar nicht mehr lieben, aber mein Herz arbeitet gegen meinen Verstand und… Alles ist scheiße.“

Nach jenen Worten deutete die Langhaarige auf einen kleinen Stand, der an der Straße gelegen war. Es war ein kleiner Kaffeehändler und bei diesem kalten Wetter, kam euch ein warmes Getränk eigentlich nur gelegen.
„Dafür, dass du ihn hasst, redest du aber ziemlich oft von ihm.“, lachte Ann leise und knuffte dich in die Seite, „Hör auf so negativ zu denken, er wird schon wiederkommen. Er hat uns immerhin auch versprochen, uns zu besuchen.“
„Euch. Mich hat er dabei aber außenvorgelassen. Er hat sich nicht einmal bei mir verabschiedet!“, murrtest du und seufztest dann, „Selbst Goro hat sich bei mir verabschiedet, als er für längere Zeit wegmusste. Und Yusuke auch! Auch Ihr, also du und Ryuji habt euch von mir verabschiedet, als ihr zur Klassenfahrt aufgebrochen seid! Warum dann er nicht? Vollidiot!“
„Du redest so über ihn, weil du ihn nicht verstehst. Ich verstehe es ja auch nicht. Aber… Vielleicht hat er dich auch einfach zu sehr geliebt. Ich meine, Schlussgemacht habt ihr ja nicht.“, entgegnete Ann nickend.
„Das nicht aber…“
„Aber?“

Eine Stimme, die dir zu bekannt vorkam, ertönte hinter euch und du drehtest dich augenblicklich um, um in die Augen deines Freundes zu blicken. Diese grauen wunderschönen Augen würdest du unter tausenden wiedererkennen.
„Ren!“, riefst du und hieltst dir die Hand vor den Mund.
„Hey.“, lächelte er und umarmte dich leicht, begrüßte dich sogar mit einem leichten Kuss auf die Stirn.
„Woher…Wie?“, fragtest du und bemerktest das deine Stimme zitterte.
„Ann hat mir vor einiger Zeit geschrieben. Sie meinte, dir würde es immer schlechter gehen und… Naja, dann habe ich mich halt dazu entschieden wieder herzukommen. Ich muss mich zwar wieder mit einem Dachboden anfreunden, aber das macht mir nichts aus.“, gab er dir wieder.
Die Blondine klopfte dir schnell auf den Rücken und hob die Hand dann, verabschiedete sich schon einmal. Dies war immerhin dein großer Moment und nicht ihrer, zumal sie selbst auch noch einiges Vorzubereiten hatte.  
„Sorry Leute, aber ich muss für heute Abend noch was vorbereiten, man sieht sich!“

Nach jenen Worten ließ sie euch zurück und du konntest die Tränen nicht mehr zurückhalten, umarmtest deinen Freund noch einmal ein wenig fester und vergrubst deinen Kopf an seiner Schulter.
„Du bist ein Idiot! Warum bist du einfach abgehauen?“, fragtest du leise und mit zitternder Stimme.
„Ich konnte dir einfach nicht Lebewohl sagen, das hätte sich einfach falschangefühlt. Alles was ich mit dir hier erlebt habe, bedeutete mir einfach zu viel. Ich wollte das alles nicht aufgeben und du hättest, um den Trennungsschmerz zu überstehen, wahrscheinlich unsere Beziehung in den Wind geschossen.“, entgegnete er dir und schloss dich in die Arme.
„Ich…“
„Vergiss es (Y/N), ich kenne dich zu gut.“, gab er dir wieder und lächelte mild, „Hast du vielleicht Lust ins Kino zu gehen? Später gehen wir dann einfach zusammen zu Ann und feiern mit unseren Freunden, was sagst du? “
„Das fragst du mich jetzt?“
„Ist da was falsches dran?“, lächelte er dich noch einmal an und legte seinen Arm um dich, um mit dir zusammen loszugehen.
„Nein aber… Du verschwindest ein Jahr lang und das erste was du mich fragst, ist ob wir ins Kino und dann feiern gehen?“, schnauftest du.
„Wir sind doch noch zusammen, also…Ja? Oder wäre es dir lieber noch einmal von vorne anzufangen.“, grinste er und löste sich von dir, zog dir dein Stofftaschentuch aus der Tasche und ließ es fallen.

Nach wenigen Sekunden bereutest du es auch schon wieder, dich bei ihm beschwert zu haben.
„Entschuldigen sie, junge Frau, aber sie haben ihr Taschentuch verloren.“, sprach er dich an.
Du schlugst ihm leicht gegen die Schulter und nahmst ihm das Taschentuch ab.
„Okay, dann gehen wir ins Kino und dann zu Ann. Idiot!“
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