*Weihnachten im Düsterwald*

GeschichteFamilie / P6
Legolas Thranduil
24.12.2019
24.12.2019
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Hey
Ich wünsche euch Frohe Weihnachten und möget ihr viele tolle Geschenke unter eurem Weihnachtsbaum vorfinden. :)

Beste Grüße
Alphawolf7













-Weihnachten im Düsterwald-

Kälte durchzog den Düsterwald. Alle Blätter waren im Herbst von den Bäumen abgefallen und hatten sich auf dem Boden gesammelt, wo nun eine dicke Schnee Schicht darüber lag. Die Sonne am Himmel wärmte nicht mehr so sehr wie im Sommer, aber sie strahlte immer noch so hell. Tiere machten ihren Winterschlaf. Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel.
Das Innere des Elben Königreiches erwachte langsam zum Leben. Der kleine Elben Prinz Legolas war schon aufgewacht und zog sich schnell um. Danach rannte er aus seinem Zimmer zu seinen Eltern hinüber. Vor der verschlossenen Tür blieb er noch einen kurzen Augenblick stehen, bevor er die kühle Türklinke umfasste und diese hinunter drückte. Vorsichtig lugte er in das Schlafzimmer seiner Eltern. Nur ein kleines Lämpchen auf dem Nachttischchen seines Vaters erhellte den gesamten Raum. Auf Zehenspitzen lief Legolas zum Bett und krabbelte hinauf. Sein Vater schaute ihn an.
„Guten Morgen, mein Sohn“, flüsterte er, da seine Frau noch schlief.
„Guten Morgen, Ada“, begrüßte ihn Legolas lächelnd. „Sollen wir raus gehen und einen Schneemann bauen?“
Auf Thranduils Lippen bildete sich ein amüsiertes Lächeln.
„Natürlich, aber zuerst werden wir mal deine Mutter aufwecken.“
Sofort rüttelte der kleine Prinz sanft seine Mutter an der Schulter.
„Naneth, aufwachen“, sagte Legolas. „Aufwachen.“
Seine Mutter wurde blinzelnd wach.
„Du bist wach!“, rief der kleine Prinz vor Freude.
„Guten Morgen, Liebling“, begrüßte Thranduil seine Frau und strich ihr sanft über das Haar. „Unser Sohn möchte raus und einen Schneemann bauen, bevor der Weihnachtselb kommt.“
Seine Frau lächelte.
„Dann sollten wir das auch tun, nicht wahr?“, murmelte sie noch ein wenig verschlafen.
„Ich warte draußen auf euch!“, sagte Legolas und sprang von dem Bett runter, um aus dem Schlafzimmer zu gehen.
Thranduil lachte leise auf.
„Er freut sich jedes Jahr auf dieses Fest“, murmelte er freudig.
„Ja. Es ist ja auch das Fest der Liebe“, antwortete seine Frau und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. „Wir sollten auf stehen, bevor unser Sohn noch ungeduldig wird.“
Sie wollte sich schon abwenden, doch da ergriff Thranduil sie und verschloss seine Lippen mit die ihren. Für einen kurzen Augenblick war sie überrascht, doch dann erwiderte sie den Kuss liebevoll. Beide lösten sich einen Moment später. Sanft strich der Elbenkönig ihr mit seiner Hand über die Wange.
„Ich liebe dich“, flüsterte er.
„Ich liebe dich auch.“


Ein paar Minuten später kamen die beiden hinaus auf eine große Wiese, die bedeckt war mit Schnee. Die Sonne ließ den Schnee wie kleine Diamanten glitzern.
„Wo ist denn Legolas?“, fragte seine Frau und sah sich um.
„Er wird sich sicherlich-…“, weiter kam Thranduil nicht, denn da bekam er einen Schneeball mitten in sein Gesicht.
Darauf hörte er ein aufgeregtes und freudiges Lachen. Seine Frau lachte amüsiert auf. Der Elbenkönig befreite sein Gesicht von dem restlichen Schnee und ließ seine Augen wandern. Hinter einem Baum, nicht weit von ihm, versteckt entdeckte er seinen Sohn.
Thranduil bückte sich und formte ebenfalls einen Schneeball.
„Legolas, schau mal was ich gefunden habe!“, rief er laut.
Dies ließ den kleinen Elben Prinzen hinter dem Baum hervor schauen und er bekam in diesem Augenblick ebenfalls einen Schneeball in das Gesicht. Überrascht schaute Legolas seinen Vater an, welcher auflachte.
Sofort bückte sich Legolas erneut, um einen neuen Schneeball zu formen und auf den Elbenkönig zu werfen, wobei dieser jedoch auswich. Es begann eine kleine Schneeballschlacht, bis die beiden vollkommen mit Schnee bedeckt waren und leicht froren.
„Ich dachte ihr wolltet einen Schneemann bauen“, sagte seine Frau amüsiert, und entfernte Legolas den Schnee aus seinen Haaren.
„Ja, aber ich habe es mir dann doch anders überlegt“, sagte der kleine Legolas grinsend und nieste.
„Wir sollten wieder rein gehen. Ihr beide seid vollkommen durchnässt. Ich möchte nicht, dass ihr krank werdet. Ich werde eine Elbin dann sagen, dass sie euch einen Tee machen soll. Aber jetzt sollten wir erst einmal reingehen und ihr euch etwas anderes anziehen.“


Wenig später saß der kleine Prinz zusammen mit seinen Eltern in ihrem Bett mit Tee. Sein Vater laß ihm aus seinem Lieblings Buch etwas vor, während er sich an seine Mutter gekuschelt hatte.
„Ich habe euch lieb, Ada, Naneth“, sagte Legolas, als sein Vater das Buch zu Ende gelesen hatte.
„Wir lieben dich auch, Legolas. Wir lieben dich sosehr“, antwortete seine Mutter und strich ihm über sein blondes Haar.
Ein klopfen an der Tür ließ sie aufblicken.
„Ich denke es ist soweit“, sagte Thranduil und schaute seinen Sohn an, welcher ihn neugierig ansah. „Ich glaube der Weihnachtselb war da.“
Legolas’ Augen weiteten sich. Augenblicklich sprang er auf und ließ die leere Teetasse im Bett zurück, um aus dem Bett zu springen und aus dem Zimmer zu laufen. Seine Eltern lachten amüsiert. Auch sie verließen ihr Bett und folgten ihrem Sohn zu einer großen Halle.
Ein riesiger geschmückter leuchtender Weihnachtsbaum stand dort und strahlte Wärme aus. Unter dem Baum lagen ganz viele Geschenke. Legolas stand vor diesen und staunte.
„Frohe Weihnachten, mein Sohn“, sagte seine Mutter lächelnd.
Legolas drehte sich mit einem fröhlichen Lächeln auf den Lippen zu seinen Eltern um.
„Frohe Weihnachten, Ada, Naneth.“
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