Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

An deiner Seite

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P12 / Gen
Dr. Kai Hoffmann Dr. Maria Weber OC (Own Character) Pfleger Kristopher "Kris" Haas
23.12.2019
14.01.2020
3
4.061
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
23.12.2019 1.033
 
Es war einer dieser Tage an denen ich aus dem Bett flog. Wortwörtlich. Ich drehte mich, blieb in meiner Bettdecke hängen und landete mit einem lauten Rumsen auf dem Fußboden. Schmerzvoll stöhnte ich auf und rieb über meine Stirn. ,, Das gibt ne Beule‘‘, jammerte ich. Mühsam schälte ich mich aus meiner Decke und stand auf. Es war Montag Morgen nach 4 Stunden Schlaf und zu viel Alkohol am Wochenende. Und wie sollte es auch anders sein. Ich hatte verschlafen. An einem der wichtigsten Tage. Heute fand die Besprechung für den kommenden Auslandseinsatz statt und ich lag 40 Minuten vor Besprechungsbeginn noch im Bett. Stürmisch riss ich meinen Kleiderschrank auf und holte meine Uniform heraus. Mehr schlecht als recht zog ich meine Hose an, stopfe zur Hälfte  mein Tshirt rein und zog meine Jacke drüber.
Ich verstand selber nicht, warum ich mir diesen Stress jeden Tag aufs Neue antat. Ein Zimmer auf dem Stützpunkt würde mir den ganzen Stress ersparen und das Pendeln von Zuhause bis zur Kaserne auch.
Doch zum Nachdenken war keine Zeit.
Genauso wie fürs Zähneputzen. Somit
nahm ich 2 Kaugummis von der Kommode und rannte die Treppe runter. ,, Schatz du bist noch da? Ich dachte du hast um 9 Uhr eine Besprechung?“ ,fragte meine Mutter überrascht, als sie mein Gepolter auf der Treppe wahr nahm. The same procedure as every damn day. Ich verschlief so gut wie immer und meine Mama erinnerte mich auch gerne immer daran.,, Hab ich auch", rief ich verzweifelt und schlüpfte in meine Militärstiefel. Band sie jedoch nicht zu. Dafür hatte ich schließlich keine Zeit. Ich stopfte die Bändel einfach ins Leder.,, Du brauchst  mit der Tram mindestens 1 Stunde und 20 Minuten bis zur Kaserne, Schatz", wies mich meine Mutter hin.    
,, Danke Mama. Das weis ich aber ich kann jetzt auch nichts daran ändern", sagte ich genervt und rannte zu meiner Sporttasche und meinem Rucksack. Gott sei dank hatte ich gestern Abend schon alles gepackt gehabt. Als ich mich meiner Mutter wieder zuwendete hielt sie mir ihre Autoschlüsse hin.
,, Mit dem Auto brauchst  du nur 40 Minuten. Somit kommst nur ungefähr 10 Minuten zu spät.“, meinte sie ruhig. ,,Danke", sagte ich erleichtert,  nahm die Schlüssel und umarmte sie kurz. Mal wieder rettete sich mir den Arsch. Was würde ich nur ohne sie tun? ,,Ich muss los. Meld mich heute Mittag. Hab dich lieb",sagte ich, als ich meine Taschen nahm und schnell das Haus verlies. Die Sonne strahlte mich an und kalte Luft schlug mir entgegen. Ebenso roch es nach Regen.
,, Sophia, die Treppe ist Rutschig", rief meine Mutter mir hinterher. Doch es war zu spät. Unsere Treppe und Regen waren keine gute Kombination. Ich rutschte, in meinen nicht gebunden Schuhen, auf der Treppe aus. Durch meine Taschen hatte  ich keine Chance, mich richtig abzufangen. ,, Fuck", fluchte ich, als ich spürte, wie ich flog. Schmerzvoll, kam ich im nächsten Moment, auf der Treppe auf und hörte ein lautes Knacken.
,, Scheiße“, stöhnte ich voller Schmerzen und rang nach Atem. Ich versuchte meinen Kopf auf den Stufen abzulegen und schlug ihn mit voller Wucht an.
,, Sophia, Schatz", hörte ich meine Mutter besorgt sagen, welche sich im nächsten Moment zu mir runter beugte. ,,Du solltest einen Krankenwagen rufen", keuchte ich, während ich versuchte tief durchzuatmen. Doch alles schmerzte. Ich hattw mir was gebrochen. Ausgerechnet jetzt. Heute. Warum heute? ,, Soll ich dir hoch helfen?“, fragte meine Mutter besorgt.
,,Nein. Lass mich so liegen, aber nimm die Taschen von mir runter. Bitte". Es war keine gute Idee mich zubewegen, geschweige denn aufzustehen, es könnte noch mehr verletzt sein.
Vorsichtig nahm meine Mutter die Taschen von mir runter und rief einen Krankenwagen.
,, Ich hatte deinem Vater gesagt, er soll das Moos von der Treppe wegmachen, bevor jemand ausrutscht.“, sagte sie und strich mir über den Kopf. ,, Schon gut", versicherte ich ihr und hustete. Schmerzvoll vorzog ich mein Gesicht und fasste an meine linke Schulter. Ein stechender Schmerz durchfuhr mich und strahlte in meinem Körper aus.
,, Alles gut?“ ,,Ich glaub mein Schlüsselbein ist gebrochen", gestand ich ihr. Bei jedem Atemzug spürte ich, wie meine Knochen aneinander rieben und knirschten.
,, Der Krankenwagen ist gleich da, keine Sorge“.
Ich versuchte einfach zu atmen. Doch die Schmerzen wurden immer stärker. Mein Blick und meine Gedanken drifteten langsam  ab und meine Umgebung wurde immer unschärfer.
Leise nahm ich Stimmengewirr war, bis ich eine Hand an meiner rechten Schulter spürte.
,, Hallo Sophia. Ich bin Dr. Daniel Lorenz, der Notarzt. Kannst du mir sagen was passiert ist?“, fragte der Notarzt mich und brachte mich damit wieder ein Stückchen zurück in die Realität.
,, Bin ausgerutscht", flüsterte ich und versuchte einen klaren Blick zu bekommen.
,, Wo hast du Schmerzen?“, fragte Dr Lorenz, während er einen Zugang in meine Hand schon.
,, Schulter links, Rücken und mein Knöchel und Kopf ".
,, Okay das sehen wir uns an. Ich lege dir einen Stifneck an und dann legen wir dich auf die Trage, dabei schieben wir ein Brett unter dich“
,, Bist du mit dem Kopf aufgekommen?“
,, Ja "
Vorsichtig nahm jemand meinen Kopf in seine Hände und hob ihn leicht an. Im nächsten Moment spürte ich, wie mir die HWS-Schiene angelegt wurde. ,, Wir drehen dich jetzt vorsichtig". Mein Körper wurde leicht auf die rechte Seite gedreht und ich spürte ein Brett unter mir.
,, Okay auf 3 heben wir dich hoch“, hörte  ich den Notarzt sagen und das Bord und ich wurden angehoben und auf eine Liege gelegt.
Ich bekam nicht mehr viel mit, von dem was um mich herum geschah. Der stechende Schmerz in meiner Schulter und in meinem Kopf machte ich breit und nahm mich vollends ein.
,, Mama", hauchte ich. ,,Ja mein Schatz. Ich bin da“.  ,,Ruf in der Kaserne an“, bat ich sie bevor mein Umfeld schwarz wurde…


Hallo Liebe Leser,
Ich möchte mich schon mal für meine Rechtschreib-und Kommafehler entschuldigen.
Nach langer Zeit habe ich mich wieder dazu entschlossen eine FF zuschreiben.
Ich hoffe sie wird euch gefallen.
Wenn ja oder irgendetwas stört euch oder Sonstiges.
Schreibt es in die Kommis und ich sehe es mir an.
Viel Spaß beim Lesen.
Eure Bluelight12
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast